27.06.2011

Casual Sex

Casual Dating oder kurz C-Dating verspricht spontane Sexdates

Casual Sex wird immer beliebter...
Casual Sex wird immer beliebter...

Casual Sex und Casual Dating scheinen neue Schlagworte zu sein, wenn man Zeitschriften durchblättert oder im Internet stöbert. Schwerpunkt ist die Unverbindlichkeit von Sex und Beziehung.

Ist das ein neuer Trend? Der Kollege Christian Grass vom PO Magazin hat sich mal genauer mit der Thematik Casual Sex unter Freunden beschäftigt.

Klar kannst du heute wieder bei mir übernachten

Immer mehr kann der Eindruck entstehen, dass sich gerade unter Frauen ein Trend ausbreitet, den es genauer zu betrachten gilt.

Schlechte Erfahrungen der Vergangenheit haben sie hohe innerliche Mauern bauen lassen, die dazu führen, dass es ihnen schwer fällt, Menschen wirklich nahe an sich heran zu lassen. Mehrere "Beziehungsversuche" scheiterten kläglich nach drei bis vier Monaten. Danach, oder dazwischen, folgte eine Phase des Ausprobierens, die meist in einer unbefriedigten Leere endete. Wirkliche Nähe und Geborgenheit ist durch eine fremde Person im Bett nicht zu vermitteln oder hält nur sehr kurz an. Also wurden Affärenversuche gestartet, die zwangsläufig irgendwann in einem großen Knall endeten, da einer von beiden trotz intensivem Bekunden "nein unsere Beziehung ist rein körperlich" doch irgendwann mehr wollte. Konsequent auf der Suche nach emotionaler Nähe auf gehaltener Distanz und Lustbefriedigung, ist die scheinbar ideale Lösung mit einem Freund Sex zu haben.

Kochen als möglicher Auftakt zum Casual Sex mit einem Freund...
Kochen als möglicher Auftakt zum Casual Sex mit einem Freund...

Vertrautheit und Sympathie auf einer Seite, auf der anderen Seite eine fest definierte Distanz, da das gewisse Etwas für eine Beziehung fehlt. Wie vorher auch trifft man sich ganz entspannt im Kino oder zum Kochen zu Hause. Wie vorher plaudert man über den Alltag und die Dinge des Lebens. Wie vorher ist alles sehr entspannt und vertraut. Also warum diese Komfortzone nicht einfach gelegentlich um den Faktor Lustbefriedigung und körperliche Nähe erweitern? Der Freund hat einen schon in der Sauna nackt gesehen und einem beim Totalabsturz am Freitagabend 2006 die Haare beim Übergeben festgehalten. Er kennt viele Geheimnisse, Ängste und Wünsche. Das Bett wurde bereits schon mehrmals geteilt. Ganz anständig und angezogen wurde auch schon gekuschelt. Man hat die Nähe bereits genossen. Sachlich betrachtet nur ein kleiner Schritt.

Also wird einfach noch eine weitere Flasche Wein aufgezogen und getrunken. "Ja klar kannst du heute wieder bei mir übernachten – Deine Zahnbürste hab ich noch vom letzten Mal da stehen". Vollkommen unbefangen gehen beide ins Bett. Man kuschelt sich aneinander ohne sich merkwürdige Gedanken zu machen. Nach einem kurzen Zögern wandert allerdings die Hand des einen in noch nie zuvor ertastete Regionen des anderen.

Der wiederum zuerst an ein Versehen denkt. Nachdem der Griff aber ziemlich deutlich ist, und die Hand vielleicht noch seltsame rhythmische Bewegungen vollführt, diese Theorie verwerfen muss. Nach dem Gedanken wie: "Ist das richtig?" oder "Was mach ich'n jetzt?" die alkoholbenebelten Gehirnzellen nur kurz in Beschlag nehmen und ein Voranschreiten der Situation nur kurz behindern, geht es den Lauf der Dinge. So wird gevögelt was das Zeug hält. Man kennt sich, man mag sich, ja vielleicht weis man sogar von Neigungen und Wünschen des anderen, die bisher nicht oder nur in langjährigen Beziehungen ausgelebt wurden. Also zieht man an allen Registern, um die Sache erfolgreich zu gestalten, wenn es denn jetzt eh passiert.

Nachdem die letzte Runde des Nahkampfs beendet ist, begibt man sich wieder in die altbekannte Kuschelposition und schläft gemeinsam ein. Diesmal halt nackt, aber was soll's?

Das ändert doch aber nichts an unserer Freundschaft, oder?

Beim Frühstück wird geklärt, dass der Casual Sex nichts an der Freunschaft ändert.
Beim Frühstück wird geklärt, dass der Casual Sex nichts an der Freunschaft ändert.

Man genießt es mal wieder ein Gefühl der Nähe zu haben. Okay nicht diese Gefühl, das man hat wenn man liebt, aber es ist ein wesentlich besseres Gefühl als wenn dieser One Night Stand Fremdkörper tatsächlich noch die Ambitionen hat in meinem Bett zu schlafen. Am nächsten Morgen schweigt man das Thema beim gemeinsamen Frühstück in beiderseitigem Interesse tot. Die ganz mutigen bringen vielleicht noch ein "Das ändert doch aber nichts an unserer Freundschaft, oder?" heraus, was mit einem wilden Kopfschütteln beim Biss ins Marmeladenbrötchen bestätigt wird. Nachdem man dann beim nächsten Telefonieren oder während dem nächsten Kinobesuch keine Auswirkungen auf das bisherige freundschaftliche Verhältnis festgestellt hat, folgen Wiederholungen in unregelmäßigen Abständen, die immer mehr zur Selbstverständlichkeit werden.

Ist dies die Beziehungsform der Zukunft? Müssen wir die Aussage von Damaris Wieser "Schlafe nie mit deinen Freunden, aber schlafe erst mit den Menschen, die einmal deine Freunde werden könnten" als nicht mehr zeitgemäß bewerten? Stirbt der Status Single aus, da wir ja Freunde haben? Wird eine Beziehung dadurch überflüssig, da wir ja alles haben was wir brauchen? Einen Vertrauten. Einen Freund. Guten Sex. Und das alles ohne wirkliche Nähe zuzulassen und damit verletzbar zu werden.

Nachdem die neue Form der Partnerschaft geprüft, gewogen und für gut befunden wurde, traut man sich selbstbewusst und gleichzeitig neugierig Schritt für Schritt weiter nach vorne. Hier und da vertieft man auch das Verhältnis zum zweit- oder drittbesten Freund. Schließlich ist es ein Gefühl von Freiheit und Vertrautheit ohne wirkliche Verpflichtung. Passend zum 40 jährigen Woodstock-Jubiläum entsteht eine Art Revival der guten alten Hippie Zeit. Love, Peace and Harmony.

Es entwickelt sich ein wahrer Rausch

Nicht wenige gehen auf Entdeckungskurs der ganz besonderen Art. Warum sollte man nicht mal eine Party mit den Freunden veranstalten, mit denen man nun diese neue Ebene entdeckt hat. Schließlich kennt man sich ja gut untereinander und hat schon oft bei Gartenfesten die Grillwürstchen geteilt. Und so trifft man sich wie immer zu einer ausgelassen Party. Nun gut, das was man anhat, hatte man sonst höchstens unter der Jeans und dem Pulli - und die Schuhe sind auch neu und ziemlich extravagant, aber sonst beginnt das Fest wie immer. Zielstrebig wird für einen Alkoholpegel und eine gewisse Grundentspannung gesorgt.

Die ersten ein bis zwei Stunden tut man so als ob nichts wäre. Man isst etwas, führt mehr oder weniger unverbindliche Gespräche über das Wetter und die allgemeine Wirtschaftskrise. Möglichst unverfänglich und oberflächlich. Bis gut geschulte Beobachter, hier und da ein erstes Eindringen in die Komfortzone erkennen können. Die ersten Hände beginnen auf den Spuren der Adams Family, wie herrenlos zu wandern. Ein Griff an den Po. Eine verstecke Berührung in spannendere Regionen des Gegenübers. Mal bei der einen Freundin, mal bei einer anderen. Ein Kuss hier, ein 27. Brüderschaftstrinken da. Hups – in der Ecke dort drüben küssen sich zwei, die gar nicht zusammen erschienen sind. "Moment mal! Wo hat er denn gerade seine Hand?"

So schnell kanns beim Casual Sex z.B. mit Freunden von Freunden gehen.
So schnell kanns beim Casual Sex z.B. mit Freunden von Freunden gehen.

Es fühlt sich herrlich frei an. Vollkommen ohne Schuldgefühl, Verpflichtung oder schlechtem Gewissen. Einfach vertraut. Und so nimmt der Abend seinen Lauf. Allerdings landet man früher als sonst, und nicht mit der Ambition schlafen zu wollen, in einem vorbereiteten Matratzenlager. Den Weg kennt man ja, denn man hat ihn auf der alljährlichen Geburtstagsfeier morgens um 05.00 Uhr bei gefühlten dre Promille immer noch gefunden. Diesmal ist es aber erst 00.00 Uhr und viele folgen den ersten mutigen oder extrem aufgeheizten Pionieren auf Schritt und Tritt. Man macht es sich auf dem Matratzenlager bequem. Natürlich mit einem gewissen Sicherheitsabstand zu anderen neu zusammen gewürfelten Zweckgemeinschaften. Nachdem die enorme Lust und eine nicht abstreitbare Geilheit, die Angst vor der neuen Situation übermannt haben und die Paarungen immer näher rücken, wandern lüsterne Grabschpfoten von links nach rechts und wieder zurück. Es entwickelt sich ein wahrer Rausch, der dem einen oder anderen fast die Sinne raubt. Wessen Hand ist das nun? Wer ist am Ende dieses Beins?

Kein schlechtes Gewissen, kein bitterer Beigeschmack

Es fühlt sich weder schlecht, noch billig oder schmutzig an...
Es fühlt sich weder schlecht, noch billig oder schmutzig an...

Nach einem wilden ausgelassen Treiben, begibt man sich erneut in die neutrale Zone, um sich zu erfrischen, zu stärken und oberflächliche Dialoge zu führen. Fuck! Was ist da gerade passiert? Kaum zu verarbeiten, zu erfassen oder zu beantworten in diesem Moment. Scheißegal! Es fühlt sich weder schlecht, noch billig oder schmutzig an - So what? - Und so tanzt man noch eine Runde, trinkt etwas, isst eine rabenschwarz verbrannte, mittlerweile kalte, Wurst vom Grill, ehe mit einem anderen wahnsinnig guten Freund, den man ja schon seit Jahren kennt, die nächste Runde eingeläutet wird. Herrje kann das Leben manchmal unbefangen und unkompliziert sein. Warum hat man sich früher eigentlich so viel Kopf um alles Zwischenmenschliche gemacht? Wieso hat man so etwas noch nicht früher getan?

Und so kommt es irgendwann in den frühen Morgenstunden doch zum bereits bekannten Ende der lockeren Zusammenkunft. Gemeinschaftlich schläft man übernächtigt mit vielen guten Freunden in einem Raum erschöpft nach einer wilden Fete ein. Fast als wäre man 16 Jahre alt und im Sommerzeltlager. Kein schlechtes Gewissen. Kein bitterer Beigeschmack. Kein Schuldgefühl.

Die Situation am nächsten Morgen kennt man ja nun schon aus den ersten Erfahrungen. Diesmal sitzen halt mehr als zwei Freunde am Frühstückstisch. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Keiner schaut den anderen an, aber in allen Köpfen geht ähnliches vor. Also wem gehörte nun die Hand, da heute Nacht? Hat Dirk nicht mit Susanne? Nee Susanne doch mit Rüdiger. Ach ist nicht so wichtig. Es kann nur am Restalkohol liegen, dass ein Volltrottel doch die Frage in den Raum wirft: "Das ändert aber nichts an unserer Freundschaft, oder?"

Wie beim Synchronschwimmen beißen alle anderen leicht rot anlaufend in ihr Brötchen und schütteln choreografisch perfekt aufeinander abgestimmt den Kopf. Prima! Hat ja schon mal funktioniert. Und so geben sich alle zum Abschied ein distanziertes Küsschen auf die Wange ehe jeder seiner Wege geht. "Donnerstag Kino?" - "Klar!" Auch das normale Treffen im Kino verläuft ohne besondere Vorkommnisse. Alles wie gehabt! Das System ist also auch auf eine Gemeinschaft zu übertragen. Herrje was das für Möglichkeiten öffnet.

Casual Sex eröffnet so viele Möglichkeiten

Das eigene Kopfkino beginnt Bilder zu zeigen, die noch niemals so bunt waren. Ein Quantensprung wie bei der ersten Fernsehsendung die farbig ausgestrahlt wurde. Okay, vereinzelte Ausfälle gibt es immer, die sagen "never again", aber bei dem Großteil der Beteiligten wurde Pandoras Büchse geöffnet. Und nicht nur das. Wie bei einem Multi Level Marketing System nimmt die Gruppe der Interessenten und allzu guten Freunde expotential zu. Während es auf der ersten Fete noch sieben Leute waren, haben sich beim zweiten Stelldichein der Grillfreunde bereits 16 Leute eingefunden. Beim 3. Treffen stößt man bereits an die Grenzen der Räumlichkeit, was dazu führt, dass beim nächsten Zusammenkommen bereits eine Gästeliste geführt werden muss. Der Gastgeber des 5. Treffens sollte schon einen Faible für Eventmanagement haben.

Casual Sex eröffnet viele Möglichkeiten...
Casual Sex eröffnet viele Möglichkeiten...

50 Gäste bedeutet: Einladungen per Emailverteiler, Vorbereitungszeit acht Wochen, Getränke- und Esseneinkauf wie eine Kölner Kneipe zur Karnevalszeit und am Partyabend ein Stoßgebet zum Himmel, dass die Nachbarn nichts merken. Zusätzliche Matratzen müssen her und eine spießige Wohnung wird komplett umgeräumt, um Platz für eine entsprechende Spielwiese zu schaffen. Die Teilnehmer organisieren mittlerweile Fahrgemeinschaften und gemeinsame Babysitter. Hier und da gesellt sich auch ein Pärchen hinzu, von dem man das ja auch niemals in hundert Jahren vermutet hätte, aber was soll’s. Man kennt sich ja. Die Evolution vom ernsthaft suchenden Single zum Orgienfan ist vollzogen. Mittendrin statt nur dabei.

Casual Sex eröffnet ja so viele Möglichkeiten. In nun regelmäßigen Abständen finden Partys statt, die eigentlich ganz normale Feiern sind, doch um eine mini-winzig-Kleinigkeit erweitert wurden. In geselliger Runde trifft man sich auf einen Drink unter Freunden um sich bei Gefallen temporär zurück zuziehen. Von öffentlichen Erotik Veranstaltungen oder sogar Swingerclub-Besuchen distanziert man sich natürlich weiterhin, denn auf Treffen der Grillfreunde kennt man sich ja ähnlich wie bei den trendigen Social Networks über höchstens fünf Ecken. Ausgewählte Gäste, in einem stilvollen, privaten Rahmen sind ja nun mal was ganz anderes. Man kennt sich, man hat schon oft zusammen gefeiert und etwas unternommen. Warum nicht mehr? Just Casual eben. Und natürlich alles gute Freunde. Körperliche Gelüste und eventuell vorhandene Bedürfnisse nach Nähe werden gemeinschaftlich befriedigt. Gruppentherapie hat sich schon in anderen Bereich über Jahre hinweg bewährt. Für einen gewissen Zeitraum verschwindet der Wunsch nach einer nervenaufreibenden, einengenden wirklichen Partnerschaft.

Es gibt aber auch noch überzeugte Singles

Trend hin oder her. Es gibt noch überzeugte Singles. Menschen die nur gute Freunde haben. Schwarz und Weiß werden bei ihnen nicht zu Grau vermischt. Fisch oder Fleisch? Fleisch! Singles, die nicht mit Leuten vögeln, die sie als Freund bezeichnen würden. Der eine mag es "nicht offen", der andere "konservativ" nennen, doch diese Menschen haben für sich entschieden diesen Trend nicht mitzugehen.

Jawohl - es mag dazu führen, dass sich der ein oder andere mit Erotikpartys oder One Night Stands und dem durchschnittlichem Sex über Wasser halten müssen, aber sie halten an dem Glauben fest, dass dies dazu führt, dass sie den Wert einer wirklichen Beziehung noch zu schätzen wissen.

© Christian Grass
© Zeichnungen: pan_und_Syrinx (Wandamuto)

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Kommentare

Wenn man ...

... den kindischen Anglizismus `rauswirft und das längst zweifelhafte Wort "modern", dann bleiben erwachsene Menschen, die gute Freunde sind und eben nicht nur hier und da zusammen Frühstücken gehen oder ein Konzert besuchen, sondern die auch Lust auf ihre Körper haben - ohne gleich eine Beziehung konservativer Art und nach konservativen Moralbegriffen eingehen zu wollen - vielleicht gbts die ja auch schon im Hinetrgrund, aber keiner der Beteiligten sieht einen Grund, diese zu lösen ?

Was soll da Eigenartiges, Verwerfliches oder Unmoralisches dran sein ?

Und "ja, es funktioniert".

Für mich sind Gefühle auch unverzichtbar, aber ich muss eben nicht verliebt sein, um guten Sex haben zu können.
Und mein Partner und ich leben zurzeit in einer offenen Beziehung, von daher sind alle 3 glücklich mit dieser Situation.
Obwohl es am Anfang schon komisch war, das gebe ich zu.
Ich bin ganz froh das ich diesen Schalter habe *g*
@vast,

dann bist du wirklich einer der wenigen menschen die das können. für mich sind gefühle beim sex unverzichtbar. ich würde an dem gedanken, dass meine partnerin in meiner abwesenheit sex mit einem anderen hat, wahrscheinlich eingehen....
das wäre nichts für mich....
wahrscheinlich fehlt mir da der schalter im kopf, den ich umlegen kann... *zwinker*

Mein Partner und ich leben derzeit räumlich getrennt, ich in Deutschland, er auf der anderen Seite der Welt.
Dies geht schon seit einigen Monaten so und wird auch noch für eine Weile so bleiben.
Wir sind uns beide darüber einig, dass wir trotzdem nicht auf Sexualität mit einem anderen Menschen verzichten möchten.
Ich habe regelmäßig Sex mit einem guten Freund von mir, ehrlich erfüllend und leidenschaftlich, klar lieben wir uns nicht aber wir können uns die Befriedigung geben, die wir sonst missen würden.
Was mein Partner allerdings tut, weiß ich nicht und möchte ich eigentlich auch nicht wissen.
Es funktioniert prima für mich, Liebe und Sex kann ich hier klar trennen und unsere Freundschaft hat sich auch nicht geändert.
Es geht einfach nur um den Sex bei uns.
hört sich......

alles gut an...aber auf dauer gehts nicht......

hat was mit dem beziehungs-dings zu tun......

und wenn sich einer von den zwei schlauen verliebt und der oder die andere nicht......

dann ist es vorbei.....


ist eben so.......


er von prosecco

Hey Jungs, locker bleiben...mit dank an kiatsuyen, weiss ich jetzt mit amtlicher Definiton was casual Sex ist. *zwinker* Stelle somit mit fest, dass das für mein Empfinden ganz normales Sexverhalten ist. Bin natürlich lernbereit und frag beim nächsten "willst du mit mir casual Sex machen?" *baeh*
ok; Waffenstillstand ?

Tja,


Ich hatte es auf mich bezogen.
Wenn es als Witz gemeint war - ich habe es nicht so verstanden. Mein Fehler.

Dann entschuldige ich mich, dass ich so "zurückgefeuert habe".

Diesmal ohne Sarkasmus:

Schönes Wochenende....
Junge Junge!

Tssss,

das Erste war nur komisch gemeint, aber wenn du meinst ich habe mein Hirn irgendwo abgestellt und würde das jemanden fragen......wie gesagt tsssss - wenn es dir damit besser geht....

tja und das Andere war auch nicht auf dich bezogen sondern allgemein auf den thread bezogen aber bitteschön.....alter Miesepeter!
etwas verwirrt

Hey frasier0815,


Ich hab noch nie gehört, dass jemand solchen Unfug ("du, willt du mein friend with benefits sein und wollen wir casual sex haben??? ") von sich gibt (ausser vielleicht Sheldon in der "Big Bang Theory").

Jany4Tom hat aber eine Frage gestellt, und die habe ich nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet. Dazu ist ein Forum da.
Das war Klugscheissen !? Ok ...

Solltest Du eine andere Antwort auf Jany4Tom's Frage "weiss aber immer noch nicht was casual Sex genau sein soll oder was da besonderes dran ist?" haben, lass doch mal hören .
"Casual Sex" und "Friends with benefits" sind im normalen Sprachgebrauch der Amerikaner (die Worte kommen von dort !!!! ;-P; ab und zu importieren wir Europäer "kulturelle" Dinge aus den USA...) genau das, was ich geschrieben hatte. Jedenfalls benutzen die Meisten meiner Kollegen und Freunde (Amerikaner, aus dem Land, woher die Begriffe kommen) die Begriffe so.
Wie Du daraus schliesst ob oder ob nicht ich schon eine solche Beziehung hatte oder nicht ... kannst Du mir bitte auch die Lottozahlen vom nächsten Freitag sagen ?

"Jedem nach seinem Belieben oder nicht".

In den Satz gehört ein Komma, nach dem Wort "Belieben" (DAS war jetzt Klugscheissen ;-P)

Und in meiner Erklärung war keinerlei Bewertung; klar, jeder kann tun was er will. Du kannst auch problemlos ohne Grund Leute im Forum verbal attackieren, steht Dir auch frei ...

Schönes Wochenende !
Wortklauberei

Hallo zusammen!,
nun auch noch mein Senf:

Ich bin immer wieder erstaunt, wer alles wo sucht und anschließend meint, zu wissen was es ist......

Ich habe so einige Wortklauberei gelesen und nenne es: Klugscheißen - sorry aber ist meine Meinung!

Viel besser klingt dann doch die Anrede: "du, willt du mein friend with benefits sein und wollen wir casual sex haben??? *smile*

Schade ist nur, das wenn jemand eine bestimmte Erfahrung noch nicht gemacht hat, es so schwer ist zuzulassen das es doch viele Andere gibt, die dies kennen und dazu stehen.

Jeder nach seinem Belieben oder nicht?

Wer die große Liebe sucht soll warten bis er sie findet, wer Swingen will soll Swingen und wer unverbindlich Poppen will soll das eben tun - take it easy!

  • Neu hier? Kein Problem!
Danksagung
Casual Sex
Dieser Artikel wurde uns freundlicherweise von dem PO Magazin zur Verfügung gestellt. Er stammt aus der Ausgabe Januar/Februar 2010.
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