Bi, eine lateinische Vorsilbe mit der Bedeutung "zwei", bezeichnet als Kurzform die Bi Sex bzw. Bisexualität. Damit wird das sexuelle Interesse an Menschen beiderlei Geschlechts ausgedrückt.

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Die Entwicklung der Bisexualität
Die Veranlagung Bi wird beim Sex mit Männern und Frauen ausgelebt. Sie kann bereits in der Pubertät auftreten, sich aber auch erst in späteren Jahren entwickeln. Während sich eine monosexuelle Beziehung oder Begegnung nur auf der Ebene Mann-Frau abspielt, haben Menschen mit Bi Neigung keine eindeutigen sexuellen Vorlieben, sondern sind an Männern und Frauen gleichermaßen interessiert.
Im Gegensatz dazu steht die reine Homosexualität, in der nur Interesse am eigenen Geschlecht vorhanden ist. Hier kann eine Orientierungsphase voraus gehen, während der sich gerade junge Menschen erst über ihre sexuellen Neigungen klar werden. Meist stellt sich jedoch schnell heraus, dass man entweder nur Männer oder nur Frauen bevorzugt.
Bisexualität steckt teilweise noch in der Tabuecke. Während sie für bekennende bisexuelle Menschen eine Bereicherung darstellen kann, ist sie für den heterosexuellen Partner oftmals eine Bedrohung. Schwierig ist die Situation, wenn die Bi Neigung erst während einer Beziehung deutlich zum Vorschein kommt. Hier kann ein offenes Gespräch helfen, um Vorurteile und Misstrauen abzubauen.
Offene Beziehung und Bi
In einer offenen Beziehung gestehen sich Paare gegenseitig sexuellen Freiraum zu. Hier muss die Neigung zur Bisexualität nicht unterdrückt werden. Wem es möglich ist, Liebe und Sex zu trennen, der kann auch die vielleicht fremd erscheinende sexuelle Orientierung des Partners leichter akzeptieren.
Möglich sind in dieser Lebensform ein gelegentlicher Seitensprung mit dem eigenen Geschlecht, eine dauerhafte Affäre mit einem gleichgeschlechtlichen Partner oder auch ein Zusammenleben zu dritt. Denkbar sind zudem wechselnde, kurze Beziehungen. Wer sich nicht festlegen will, aber auch keinen Partner findet, der mit der Bi Orientierung zurecht kommt, fährt als Single besser. Frei und ungebunden müssen keine Rücksichten genommen werden.
Liebe zu dritt
Wenn ein weiterer Partner in das Liebesspiel mit einbezogen wird, sind bisexuell veranlagte Menschen klar im Vorteil. Bei den Kombinationen Mann und zwei Frauen (FFM) oder Frau und zwei Männer (MMF) regiert die gemeinsame Lust und Leidenschaft. Ein Mann, der keine Berührungsängste vor einem zweiten Mann hat, kann hier seine Bi Neigung ausleben, ohne dass die Partnerin eifersüchtig wird. Im umgekehrten Fall gilt das Gleiche.
Männer können oft sehr gut mit der Bisexualität ihrer Partnerin leben, während Frauen den homoerotischen Neigungen des Partners eher skeptisch gegenüber stehen. Bei einem Besuch im Swingerclub kann man behutsam testen, was man als anregend empfindet.







