Als Spielerfrau bezeichnet man die Ehegattinnen oder Lebensabschnittsgefährtinnen bekannter Fußballer. Victoria Beckham dürfte dahingehend wohl das bekannteste Beispiel sein. Sie lebt zudem vor, was man landläufig mit Spielerfrauen verbindet: Sie zehren vom Ruhm des Partners und geraten im Beckhamschen Idealfall zu Stilikonen. Normalerweise hocken sie aber am Spielfeldrand, sehen scharf aus und müssen sich diverse sexistische Kommentare von Fans oder Fußballreportern gefallen lassen.
In die zweite, eher uncharmante Kerbe schlägt auch die neueste Private Produktion "Private World Cup: Footballers' Wives". Der Handlungsporno zeichnet ein überzogenes Bild von der Spielerfrau als intrigante Schlampe, die es alle paar Sekunden braucht und nicht viel im Kopf hat – also außer Sex. Wir stellen den Porno zur Fußball WM eingehender vor.
Private World Cup: Footballer’s Wives

Originaltitel: Private World Cup: Footballers’ Wives
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2010
Regie: Tony Ward
Darsteller: Carla Cox, Bobbi Star, Amy Brooke, Kimberly Kane, Denis Marti, John Strong, L.T, Mr. Pete, Tyler Knight
Freigabe: XXX
Laufzeit: 130 Minuten
Bild: 16:9 (anamorph)
Ton: Deutsch, Englisch, Spanisch, Holländisch, Italienisch
Format: PAL
Ländercode: 0 (Codefree)
Extras: Behind the Scenes, Trailer, Exraszene
Verpackung: Amaray
Studio: Private Blockbusters
Der FSK 16 Trailer
Die Homepage zum Film
Leider können wir dir den hier hinterlegten Link nur nach erfolgter FSK18-Freischaltung zeigen.
Das Spielen dauert 130 Minuten
Spielerfrau Leslie Trash muss in einer Boulevardzeitung lesen, dass sie ihr Mann Randyaldo, hoch bezahlter Fußballstar, mit ein paar Transsexuellen betrogen hat. Sie beschließt, ihn auf Anraten ihrer Freundinnen Victoria Fuckham und Paris Cliton im Trainingslager zur Rede zu stellen.
Da der Weg dahin allerdings weit ist und uns der Film die Anfahrt ersparen will, präsentiert er uns nun Dominatrix Victoria Fuckham, wie sie ihren bondagegeilen Ehemann David vögelt. Dieser steht sichtlich auf Füße (deshalb vermutlich der Fußballerjob!) und hat ein Faible für Atemreduktionsspielchen. Victoria selbst steht auf Deep Throat, Netzstrumpfhosen mit offenem Eingriff und Analverkehr satt.
Endlich im Trainingslager angekommen stellt Leslie ihren Randyaldo zur Rede. Dieser habe sie nur mit einer süßen Maus, aber garantiert nicht mit Transsexuellen betrogen. Für diese Treue wird er belohnt und darf mit seinem Kumpel Christian Donaldo Leslie doppelt penetrieren. Er ist halt ein echter Teamplayer!
Doch er muss sich beeilen, denn eigentlich muss Randyaldo auf ein Fotoshooting. Gut, dass die Fotografin gerade eines ihrer männlichen Models ran nimmt bzw. von ihm ran genommen wird. Derweil muss Leslie erfahren, dass sie einer Intrige ihrer "Freundinnen" Victoria und Paris aufgesessen ist, die mit sexuellen Argumentationsverstärkern den Manager des gemeinsamen Fußballvereins überzeugen wollen, Randyaldo endlich zu verkaufen. Ganz klar, was jetzt passieren muss: Klärender Gruppensex muss stattfinden …
Spielanalyse
Ein Film so dumm wie Paris Hilton (ihre Affäre mit Christiano Ronaldo reichte, um sie hier zu verbraten) mit einem Drehbuch so dünn wie Victoria Beckham (ihr Filmalteregoname Victoria Fuckham ist noch das Witzigste am Film). So oder ähnlich könnte man den Film in aller Kürze zusammenfassen. Denn wer hier warum gegen wen intrigiert, versteht irgendwann wirklich keiner mehr. Dem Regisseur Tony Ward ging's wohl ähnlich, also kürzte er den Handlungspart seines Filmes auf ein zwei hohle Phrasen herunter und schneidet schon mal Szenen mitten im Redefluss ab, es könnten ja zusammenhängende Sätze entstehen.
Ganz klar, nackige Spielerfrauen sind das Ziel dieser Taktik. Diese sind intrigant bis unter den Scheitel, denken nur ans Geld, sind megasexy, dumb as fuck und natürlich voll die Überschlampen. So kennt man(n) es ja. Diese Zeichnung macht schon deutlich, dass es in diesem Film nicht wirklich frauenfreundlich zugeht und sich dieser Streifen doch eindeutig an ein männliches Publikum richtet. Aufgrund der definitiv nicht vorhandenen Story kann man ihn auch beruhigt als Gonzo einstufen, denn zehn Minuten Handlungsszenen im Vergleich zu 120 Minuten Sex sprechen eine deutliche Sprache.
Und zumindest in den Sexszenen punktet der Streifen absolut! Die insgesamt fünf Deckungsspiele dürften eigentlich jeden Pornofan rundum zufrieden stellen. So sind die aufgefahrenen Darstellerinnen ungemein ansehnlich, allen voran die unwahrscheinlich hübsche Carla Cox, bei der man sich schon fragt, wie sie in die Pornobranche gerutscht ist. Die vier weiblichen und silikonfreien Darstellerinnen haben sichtlichen Spaß an den Sexeinlagen und vor allem die Szene um die Fotografin (Kimberly Kane) und ihr Fußballermodel ist vor allem im analen Beglückermodus richtiggehend intensiv geraten.
Obendrein präsentieren sich alle fünf Nummern als sehr stellungsintensiv (Highlight ist dahingehend definitiv die sehr gelungene Gruppensexszene) und man hat glücklicherweise darauf verzichtet, den Zuschauer an jedem Stellungswechsel teilhaben zu lassen. Elegant wird umgeschnitten oder übergeblendet. Obendrein gefällt, dass man zwar die Szenerien brutal offensiv ausleuchtet, sich aber dennoch um ein im Ansatz warmes, schmeichelndes Licht bemüht, dass den Nummern nicht in jedem Fall eine klinisch saubere Anmutung verleiht.
Obendrein – und das verwundert bei der Anlage des Filmes schon – bleibt das beliebte Pogeklatsche der zu begattenden Dame bis auf eine Ausnahme aus und selbst das ins Gesicht Abgespritze wird auf eine Ausnahme begrenzt! Sehr erstaunlich und nach An Open Invitation vielleicht ein weiterer Hinweis, dass Private die Zeichen der Zeit erkannt hat und man ganz bestimmte etablierte, allerdings inzwischen alles andere als beliebte Marotten peu a peu aus den eigenen Produktionen verbannen will. Und *Trommelwirbel* es gibt keine nervige Technomucke unter den Sexszenen! Stattdessen konzentrierte man sich voll und ganz auf die akustischen Äußerungen der sexelnden Darsteller.
Dass die Szenen teils elend lang sind, A2M Elemente vorkommen, die Kerle rundweg wie Gorillas aussehen und teilweise auch so klingen und die Grundnote des Filmes doch eher frauenunfreundlich daherkommt, erdet die guten Ansätze allerdings wieder heftig. Auch kommt der sich bei diesem Thema geradezu anbietende Humor viel zu kurz. So kann man nur einmal kurz lachen, wenn die männlichen Pornostars ungelenk mit dem Ball herumrennen und wenn Leslie Trash plötzlich vollkommen unmotiviert mit einer Uzi im Raum steht und ihre Spielerfrauenkolleginnen zu Lesbensex zwingt … Eine rote Karte dafür!
Letztendlich muss der Ball ins Tor
Machen wir es kurz: Den Film als Handlungsporno zu bezeichnen, käme einer mies geschauspielerten Schwalbe gleich. Wer bei diesem Wirrsinn wirklich durchsteigt, hat meinen vollsten Respekt verdient. Doch glücklicherweise hat der Film andere Tugenden, auf die er sich besinnt. Und das sind fünf wirklich tolle Sexnummern, die vor allem im Bereich des Analverkehrs auftrumpfen. Zudem versucht der Film in den Sexszenen diverse Gonzounsitten zu umgehen.
Szenen werden durchaus in ihrer Länge beschnitten (trotzdem schafft man keine einzige in einer Halbzeitpause
), das Licht wirkt nicht wie beim Gynäkologen, man verzichtete auf die übliche Musikuntermalung und verpflichtete wirklich sexy Pornodarstellerinnen. Das Ergebnis sind 130 Minuten ansehnlicher Sex … nicht mehr, nicht weniger. Und im Umfeld der WM bzw. anderer Fußballevents ist die DVD sicherlich ein nettes Scherzgeschenk …
Die DVD ist rund
Die DVD zum Film kommt von Private in wirklich toller Bildqualität. Erneut ergeht die Warnung, bloß nicht auf die deutsche Synchronisationstonspur umzuschalten! Denn wieder wurde der KOMPLETTE Film synchronisiert und das so unerotisch wie Flasche leer. Für die Nachspielzeit spendierte man der DVD ein zweckbefreites "Hinter den Kulissen" Filmchen, ein paar Trailer aus dem Private Backkatalog und eine langweilige Sexnummer mit – immerhin – Eva Angelina …
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In diesem Sinne:
freeman


















