08.06.2011

Pornokino

Pornokino, Sexkino, Pärchenkino, Erotikkino

Pornokinos, oft auch als Erotikkino, Sexkino oder Pärchenkino bezeichnet, sind in vielen deutschen Städten zu finden. Sie werden als eigenständige Einrichtung betrieben, sind vielfach aber auch mit Erotikshops, Videokabinen und ähnlichen Angeboten kombiniert.

Wie der Name Pornokino bereits andeutet, wird das Filmprogramm entweder ausschließlich oder zum weitaus überwiegenden Teil durch Pornos bestimmt. Zutritt zu einem Erotikkino haben nach dem Jugendschutzgesetz ausschließlich Erwachsene.

Pornokinos gibt es in den meisten Großstädten.
Pornokinos gibt es in den meisten Großstädten.
 

Das Pornokino im Wandel der Zeit

Sex und Erotik waren schon früh Themen im Film. Schon um 1900 wurden auf Jahrmärkten so genannte "lebende Bilder" gezeigt. Die ersten erotischen Filme waren relativ kurz und zeigten kaum Pornografie im engeren Sinne, sondern eher Aktaufnahmen und Striptease. In den USA wurde die Darstellung von Sex im Film in den 1920er Jahren verboten, so dass die Pornographie in den Untergrund abgedrängt wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in wachsendem Maße Filme produziert, die offiziell der Aufklärung dienen sollten und somit einen legalen Grund für die Darstellung von Nackten hatten. Die sogenannte Sexuelle Revolution ab Ende der 1960er Jahre brachte auch für die Pornografie eine Liberalisierungs- und Legalisierungwelle mit sich. 1968 öffneten in Dänemark erstmals wieder legale Pornokinos und in den USA ist die Veröffentlichung von Pornografie seit 1972 wieder zulässig. Einige Filme aus diesen Jahren wie zum Beispiel Deep Throat, Behind the Green Door oder auch The Devil in Miss Jones gelten bis heute als Meilensteine des Genres.

Sexkinos in Deutschland

Auch in Deutschland entstanden nach und nach Sexkinos, nachdem es mit dem 1975 in Kraft getretenen neuen Sexualstrafrecht auch zu einer teilweisen Legalisierung von Pornografie gekommen war. Anfangs wurden vor allem amerikanische und dänische Filme gezeigt, später folgten dann mehr und mehr auch deutsche Produktionen.

Mit dem Aufkommen der Erotikinos verschwanden die bis dahin sehr beliebten Soft-Sexfilme aus dem herkömmlichen Kino. Wer Erotik sehen wollte, ging nun lieber ins Pärchenkino. Die bundesweite Verbreitung von Videotheken mit eigenen Erotik-Abteilungen seit den 1980er Jahren und später auch die stark zunehmende Verfügbarkeit von Pornofilmen und -fotos auf DVD und im Internet haben dazu geführt, dass inzwischen so manches Pärchenkino aufgegeben wurde.

Pornokinos als Teil von Swingerclubs

Ganz aussterben werden sie aber wohl nicht. Denn viele Betreiber passen ihr Kino an die veränderten Bedürfnisse ihrer Kunden an. Oft ist ein Kino heute auch direkt mit einem Bordell oder mit einem Swingerclub verbunden und dient dann - als Alternative zur Bar - auch zur Anbahnung von Kontakten, die dann in den dazugehörigen Separées vertieft werden können.

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