26.05.2009

Cumshots im Wohnzimmer

Private Amateurpornos machen der Porno-Industrie Konkurrenz

Amateurpornos entstehen mehr oder minder professionell in heimischen Wohn- und Schlafzimmern. Die Laien-Darsteller nennen sich: NotgeilePussy, Aische-Pervers oder Gina-Extreme.

In Wirklichkeit verbirgt sich dahinter das nette Mädchen von nebenan. "Neee…NICHT meine Nachbarin". Denkst DU! Aber weißt du wirklich, was deine Nachbarn im Schlafzimmer mit ihrer Videokamera machen? Vielleicht habt ihr es tatsächlich mit einem heimlichen Star in Amateurpornos zu tun, der sich nach Feierabend die Haushaltskasse mit dem Drehen von schmutzigen kleinen Filmen aufbessert.

VIDEO: Kostenloser Amateurporno für dich


An dieser Stelle können wir dir nur eine jugendfreie, kleine Vorschau auf die Videos von Candy Samira zeigen:

 

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Candy Samira und ihre Amateurpornos

Cumshots im Wohnzimmer

Samira ist 27 und seit zwei Jahren als Produzentin von und Darstellerin in ihren eigenen Pornos und Fetischfilmen erfolgreich. Gemeinsam mit ihrem Freund Stefan hat sie in zwei Jahren haben die beiden über 150 Videos produziert, dazu kommen über 100 Fotosets von den unterschiedlichsten Shootings.

Eine Pornokarriere hat sie nie aktiv angestrebt, mittlerweile können sie und ihr Freund von der exhibitionistischen Wir-AG mehr als gut leben. Im Interview mit JOYclub erzählt sie, wie sich das Leben eines Amateurpornostars so gestaltet.

JOYclub: Wie bist du zu dem gekommen, was du machst?

Eigentlich wurde alles aus der Not heraus geboren. Eine Freundin erzählte mir damals, dass man mit Chatten Geld verdienen könne, und das hab ich dann mal ausprobiert. Irgendwann hörte ich dann das erste Mal von den Amateurportalen und jemand riet mir, dort doch einfach mal ein Profil zu eröffnen.

Das hab ich dann auch gemacht und zuerst nur ein paar Fotos hoch geladen. Die sind direkt ziemlich gut angekommen. Daraufhin hab ich mehr Fotos machen lassen und die dort eingestellt. Es kamen dann sehr schnell sehr viele Anfragen von Usern und auch von Fotografen, die Shootings mit mir machen wollten. Irgendwann kam dann der erste Clip, der dann auch gleich ein großer Erfolg war. Und so wurde das dann alles sehr schnell mehr und mehr.

Cumshots im Wohnzimmer

JOYclub: Das klingt alles, als würde dich dein Erfolg selbst überraschen. Hätte dir vor fünf Jahren jemand erzählt, dass du mal ein angesagter Amateurpornostar sein wirst, hättest du ihm geglaubt?

Nein, auf keinen Fall. Damals hätte ich mir das überhaupt nicht vorstellen können. Als ich mit dem Chatten angefangen habe, hab ich mich da zuerst auch gar nicht richtig herangetraut. Irgendwann hat mein Freund dann gesagt, "dann setz ich mich eben dahin" und dann hat er das gemacht. Das hab ich mir dann eine Weile angeguckt, und dann hab ich mir gedacht, was er kann, das kann ich auch. lacht

JOYclub: Kann ich mir einfach eine Kamera kaufen und loslegen oder gibt es irgendwas, was ich vorher wissen sollte?

Wir haben angefangen, indem wir uns einfach eine Kamera gekauft und losgefilmt haben. Mit der Zeit steigt aber der Anspruch, man will ja auch immer besser werden. Mittlerweile haben wir bessere Kameras und achten auch sehr darauf, wie wir zum Beispiel das Licht setzen oder ob man hier oder da nicht vielleicht noch eine zusätzliche Lampe braucht. Man kann bei unseren Filmen schon eine qualitative Steigerung feststellen.

Cumshots im Wohnzimmer

JOYclub: Wie geht bei dir ein Dreh vonstatten? Wird da viel geplant oder geschieht das alles eher spontan?

Das ist mal so, mal so. Es gibt da schon feste Termine, zum Beispiel wenn man mit anderen Usern dreht. Mit denen trifft man sich dann vorher und bespricht, was man machen kann. Dann spielt da auch das Wetter eine Rolle. Bei gutem Wetter geht man raus und dreht draußen, bei schlechtem Wetter überlegt man sich drinnen was. Aber was dann im Film passiert, ist größtenteils von Vorneherein festgelegt

JOYclub: Wie viel Zeit steckst du pro Woche in die Arbeit?

Das Ganze ist auf jeden Fall ein Fulltimejob. Ich fange morgens schon früh an, Nachrichten zu beantworten oder Bilder zu bearbeiten. Das mache ich so ungefähr bis drei Uhr nachmittags. Wenn ich zwischendurch Zeit habe, setze ich mich hin und chatte ein bisschen.

Manchmal habe ich auch ein Fotoshooting oder wir drehen. Ich verbringe auch oft das Wochenende vor dem Rechner. Mein Freund und ich machen das alles gemeinsam - er ist gleichzeitig Darsteller, Kameramann und er schneidet die Filme hinterher auch. Wir produzieren alle gemeinsam, drehen zusammen und teilen alles, was an Geld dabei reinkommt.

Cumshots im Wohnzimmer

JOYclub: Setzt dich der Job manchmal unter Druck? Gibt es auch mal Tage, an denen du keine Lust hast, Mails von Membern zu beantworten?

Ja, natürlich, und dann lasse ich das auch. Die User merken das auch, wenn ich mal keine Lust habe und zwei Tage lang nicht online bin.

JOYclub: Inwieweit unterscheidet man zwischen Sex vor und hinter der Kamera?

Vor der Kamera ist es Arbeit, zumindest für mich und meinen Freund. Man spricht vorher die Stellungen durch, um zu wissen, was man macht. Während des Drehs muss man sich schon konzentrieren. Wenn ich vor der Kamera bin, versuche ich immer, alles perfekt zu machen. Naja, zumindest so gut, wie es geht.

JOYclub: User einladen, wie läuft das? Schreiben die dir einfach, dass sie gerne mal mit dir drehen würden?

Ja, meistens ist das so. Ich will dann immer zuerst ein Foto sehen, aber wenn mir das dann zusagt, schreibe ich meistens sofort zurück und wir vereinbaren einen Termin für einen Dreh. Da muss der erste Eindruck dann aber auch stimmen. Es gibt aber auch viele, die sich dann doch nicht trauen und nicht erscheinen. Die haben wohl vor irgendwas Angst.

JOYclub: Erlebt man da auch schon mal unangenehme Überraschungen?

Ja, das passiert auch. Da gab es mal einen Typ, der hat ein Foto geschickt und das war ok. Als wir uns aber getroffen haben, sah der schon ganz anders aus. Er fragte dann, ob er sich eben umziehen könnte und als er wiederkam, war er gekleidet wie eine Frau, mit Minirock und so. Darauf war ich überhaupt nicht gefasst und wir mussten alles umschmeißen. Wir haben dann einen Fetischfilm zusammen gedreht.

Cumshots im Wohnzimmer

JOYclub: Hast du auch schon mal jemanden wieder weggeschickt?

Nein, wenn ich eine Vereinbarung treffe, dann halte ich die auch. Wenn ich mich mit jemandem zum Drehen treffe und der dann kommt, dann wird auch gedreht, selbst wenn es dann nur ein Fetischfilm ist.

JOYclub: Wenn du mit anderen Usern drehst, gibt es da manchmal Probleme mit der Eifersucht?

Damit haben wir überhaupt keine Probleme. Mein Freund und ich sind da sehr offen. Und wenn ich drehe, ist er immer mit dabei, entweder als Darsteller oder hinter der Kamera. Aber er ist immer mit im Raum.

JOYclub: Ist der Amateurmarkt schon übersättigt?

Ja, das ist er mittlerweile wirklich. Viele stellen da auch einfach irgendwelchen Schrott rein und verarschen die User. Dadurch geht viel Vertrauen verloren und für uns echte Darsteller wird es dadurch sehr schwierig, dieses Vertrauen wieder auszubauen.

JOYclub: Gibt es eine spürbare Konkurrenz?

Ja, die gibt es schon. Ich selbst kriege davon nicht so viel mit, aber es gibt da schon ein Gerangel. Ich kenne ja auch viele andere Darstellerinnen, mit denen komme ich auch gut aus, aber von denen hört man schon öfters Geschichten, was andere hintenherum so erzählen.

Cumshots im Wohnzimmer

JOYclub: Glaubst du, dass die Top-Amateure der diversen Amateurportale die klassischen Pornostars vom Markt drängen?

Ja, im Moment sieht es schon ein bisschen so aus. Für die User ist es halt super, dass sie mit den Frauen aus den Filmen auch reden oder sie vielleicht sogar mal treffen können. Vielleicht geht das Ganze aber auch nur noch ein oder zwei Jahre gut, und dann kommt wieder etwas anderes. Ich glaube schon, dass sich das alles bald wieder wenden könnte und die Leute wieder die Studiofilme in hoher Qualität sehen wollen.

JOYclub: Wie sieht deine Zukunftsplanung aus? Wie lange hast du vor, das noch zu machen und was kommt danach?

Mein Plan ist, das Ganze höchstens noch zu machen, bis ich 30 bin. Allerhöchstens 35. Danach wird es ja auch immer schwieriger. Wir sind aber jetzt auch schon dabei, Filme mit anderen Darstellerinnen zu produzieren, in denen ich dann nicht mitspiele. Man muss sich halt irgendwas einfallen lassen, was man dann machen kann, um den gewohnten Lebensstandard weiter aufrecht zu halten.

JOYclub: Wir danken dir für das offene Gespräch!

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