![]() 06.08.09 über den Regenbogen gegangen... | Es istals ob mir die schönste meiner Farben genommen,meinem Lachen die Fröhlichkeit als Quell versiegte, meinen Augen der Glanz und meinem Geist die Leichtigkeit geraubt. Mich friert und doch kann auch eine Feuerbrunst in trockenen Wäldern mir nicht das zurück bringen, was mich innerlich erstarren lies... Kein Sommer, kein Herbst, nur das Weiß des Schnees legte sich in meine Seele und beschloß dort für eine lange Weile zu bleiben. Es paßte ja alles, der große leere Platz, die wohlig frostige Sphäre, die Stille, die ohne Unterbrechung auskam. Kein Geräusch störte den Frost, mich auch in der hintersten Ecke zu erkunden und alles um sich herum erstarren zu lassen… Er tat es gern, der Frost, und ist nun mein treuer Begleiter und führt mich mit sich, denn er kann so gut ohne Sonne und Veränderung bestehen. | |
Einfach nur TrauerLeere nahm Einzug in meinen Körper,Dunkelheit besetzte meine Seele, Empfindsamkeit wurde schizophren, Augen verirrten sich nicht mehr in leise Anblicke, Hände fanden keinen Platz mehr, an dem sie in Ruhe eins sein konnten, Geist verlor seinen Verstand, Gedanken kam die Leichtigkeit abhanden, Das gelachte Geräusch klirrte mit leeren Gläsern um die Wette, Ein vereinzeltes Herz verlangsamte seinen Schlag aufs Minimum, Kälte ließ alles einfrieren. Wie schmerzlich war's vor Dir zu steh'n, dem Schicksal hilflos entgegen zu seh'n, schlaf nun in Frieden, ruhe sanft und hab für alles lieben Dank. | ||
Und wenn...Und wenn du stirbst, mein Freund,dann würde ich gerne deine Pfote halten, wenn ich darf, und deine Ängste nehmen, wenn ich kann, und auch dein Herz, das schlagen will und mich in jedem Augenblick mit so viel Einzigartigem beschenkt hat. Und wenn du stirbst, mein Freund, dann würde ich gerne wortlos sein, wie eine Schale, die dein letztes Schnaufen fängt, dein Schweigen, dein Leiden. Und wenn du stirbst, mein Freund, dann würde ich gerne an deiner leeren Hülle sitzen, noch eine Weile einfach sitzen, bis meine Kraft mir reicht, um wegzugehen. Und wenn du stirbst, mein Freund, dann würde ich gerne vielleicht in meinen Träumen dein Neues, Großes Leuchten sehn. | ||
TestamentWenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen, die sie lieben. Ich würde auch solch' ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte. Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß, die sanft streichelnde Hand, die liebevolle Stimme, den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte, die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird, gehalten im liebendem Arm. Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht: "Nie wieder werde ich ein Tier haben, der Verlust tut viel zu weh!" Such Dir eine einsames, ungeliebtes Tier aus Und gib' ihm meinen Platz. Das ist mein Erbe. Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles, was ich geben kann. | ||
VerlassenJetzt ist die Zeit,ich muss euch verlassen. Das Leben verloren, du kannst es nicht fassen. Du konntest nicht retten, was andere zerstört, doch sei dir gewiss, ich hab' deine Liebe gehört. Du kanntest mich gut und du wirst weinen. Doch sei dir gewiss, dass all meine Leiden, die sinnlos waren doch machten einen Sinn, denn deine Liebe nehm' ich mit hin. Wohin ich nun gehe, dort ist es hell, ich gehe mit Angst und doch geh' ich schnell. Es wartet ein neues Leben auf mich, durch deine Liebe entschieden. So sage ich trauere, weine doch nicht. Denn du warst es, die konnte mich lieben. Ich bin dir sehr dankbar, auch für die kurze Dauer, sei dir dessen gewiss und trage nicht Trauer... Ich werde sie grüssen, all die, die dort leben, um auf euch zu warten, das ist unser Streben. | ||
ResümeAlles hat seine Zeit:Sich begegnen und verstehen, sich halten und lieben, sich loslassen und erinnern. | ||


