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| | dichter?als ich nicht ganz dicht war
beschloss ich
dichter zu werden
die rose zu lieben
auch der dornen wegen
und meine leichtesten gedanken
in des lebens waagschal zu legen
die schwärze der nacht
mit begeistrung erhellen
mit ruh und bedacht
durch den strom zu schnellen |
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aeolsharfeder äolsharfen klang
erreicht dein herz
selbst
tief in mutter erde schoss
verzage nicht
dem zarten klang
im frühjahr
folgt
posaunenstoss
legt
neuen mut
in deinen keim
und lebenslust
und neue wachstumskräfte bloss.
geniess drum still
der engel fingerspiel
erkennst schon bald
im dunklen los
geläutert nun
den ewig rhytmisch
weltengang |
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| | am morgen danachan meine frühlingsblume:
es hüpft der floh
ins nirgendwo
aus deinem duft
und ist so froh |
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| | EsESel sprach zu eselindir drin da könnt ich schreinfach manchmal ruhig verweilnicht immer möcht ich trabendlicht mit dir geniessenden liebend schweigennau im jetzt und hier mit dirgendwann im glück versinken |
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jahreszeitenwie lockte der frühling
doch jetzt welkt
dürstend liebesblüten traum
in sengend eitel sonnenschein
verschliesst sich
lässt die köpfe hängen
durch kühl distanz
frostig trocken
beissend ironie
gefolgt von eisig schweigen gold
und bittrer agonie
was kann uns da schon blühen?
denn trockenblumen haustür
morgenmüder abschieds
traurig kuss
der sekretärin lockend lidschlag
und tiefkühlkost
fahrer lächelnd
kurze lust
ersatzteillagercharm
durchsetzt mit oder ohne
gut verleugnet
trotzig scham
in selbstverleugnung
selbstmitleid
vertrocknet jede blüte
doch manches mal
hat selbst ein kleines
wiesenblümchen
unerwartet
das lächeln wiedererweckt
und der funke
ist wieder übergesprungen
als ob es diese
elend hohe hürde
gar nicht gäbe
wie bescheuert
wie kurzsichtig
seltsam blind
wir doch meistens sind
und wüsst gern
warum
immer wieder |
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gernewüsste gerne
wann ich dich finde
hätte dich gerne
schon lang gefunden
werde gerne
solange warten
bis ich dich erkenne
darfst gerne
mir etwas entgegenkommen
sollst gerne
in meine arme fallen
dürfte gerne
für immer sein |
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| | hartlüstern war der morgen
und hart nicht nur des weckers klang
es leuchten deine zarten brüste
zu deinen lippen ziehts mich hin
es lockt dein duft,die weichen haare
du weckst in mir solch schöne lüste
bist schuld dass ich nicht aufstehn kann |
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| | treuists untreu gar
wenn fremd gesicht
mich jäh entzückt
der roten lippen schwung
und glanz
mich fast zum kusse lockt
der augen lächelnd tiefe ganz
mein herz beglücket
solch glanz ?
oh nein
nichts nimmt es mir
noch dir
wird eher mehren
so rein im herzen
frei empfunden
die freudig lieb
mein wild begehren
es lindert sodann trennungsschmerzen
zu dir
mein ewig weib
denn einzig haltlos
mich entrücket
in immerwährend seelentanz
dein anblick
deine nähe mich
mit seel und leib
so lieb ich dich
und geniesse augenblicklich
noch mehr das glück |
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| | blütemein harter stiel
reckt sich entgegen
dir tiefrot
duftend
blütenkelch
in morgentau
trotz sonnenhitze
der rosenblätter
schoss
wird sehnend
weit geöffnet bald
und mittendrin
reckt lockend
voll erwartung
der blüte stempel
zitternd hals
so ward
in tiefer wollust
schwelgend
der dornen warnung
ungehört
doch bleibt
solang die hand
lässt vorsicht walten
die süsse lust
gar ungesühnt
tief eingetaucht
in deine blüte
geniess
das leben
und die welt ich
jubelnd
froh und unverblümt |
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| | öhätten
mösen
ösen
täten sie anketten
wir männer
wir bösen |
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| | öschdu zartes röschen
wie lockt mich
dein möschen
so tief
in blütenzartem höschen
wär überhaupt
gar nicht böschen
würdst dich schnell entblöschen
dürft ich liebköschen
dein duftend gekröschen
und zaubertrankdöschen
das wär famöschen |
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| | potenziometerhandzahm
lendenlahm
aufbegehrn
den spiess umkehrn
zusammenhänge
wieder verstehn
das blut in den kopf schiessen lassen
wie oben so unten
verzweifelt
am potentiometer drehn
aufstehn
wachsen lassen
lieber saftsack
als durchhänger
doch zugeständnisse machen
fehler eingestanden
danach gekonnt
in beiderseitigem einverständniss
genüsslich von dir
einverleiben lassen
endlich
wieder am aufsteigenden ast |
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| | aufwärtsschöne beine in kurzem rock
sehnsucht
langsam nach oben küssen
knabbern
züngeln
gänsehaut
auf dem weg ins paradies
das kostbare nass suchen
lippen so zart
liebkosen
seufzer entlocken
kleinen schreie
genüssliche qual
bis zum letzten zucken
leise lächeln
entspannt |
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| | ebay?was ich zu bieten habe ?
vier räder
tasten
rasierwasser
zwei kesse sohlen
die grösse des geldbeutels
umgekehrt proportional zum inhalt
hautfreundliche warme fingerspitzen
einen immensen libidostau
nebst einem wieder notdürftig
zusammengeflickten herz
zentnerweise flausen
begeisterungssstürme
das wissen um mein herzklopfen
auch noch jahre
nachdem wir uns gefunden haben
ob dir das langt ? |
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| | 0-U0ns
1ns
2ns
3ns
___
Uns |
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| | reiselustwenn ich mit meinen augen
die geschwungenen ränder
deiner augen streichle
und fältchen für fältchen
hineinfalle in deine schönheit
hängenbleibe an den grübchen
und deinem lächeln
als ich dir das heruntergefallene
blatt wiedergebe
ist die ganze welt
mit einem male schön
ich glaube
ein kuss
von dir
jetzt
und ich wäre erleuchtet
schade nur
dass du schon aussteigst
ob du wohl merkst
dass du mir etwas von deiner
schönheit dagelassen hast
und doch
mindestens
so schön bist
als wie zuvor |
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| | unglaublich
köstlich ihr anblick
diese augen
diese lippen
das strahlen
die fältchen
wenn sie lächelt
manchmal tut schönheit fast weh
unglaublich schön
dass ich so fühlen kann
obwohl du
mir gerade das herz gebrochen hast |
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| | mein herz
wie mag ichs gerne
wenn deines glückes strahlend licht
sich an meinen kanten und ecken bricht
ob ganz im ernst ob halb im scherz
dann funkeln wie die sterne
die augen - dein lieb angesicht
beglückt mich schon von ferne |
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