Shootings
Einige Dinge, die man vielleicht wissen, oder bedenken sollte.
Oft wird gefragt wie so ein Shooting abläuft, ob es etwas kostet, was man dafür bekommt und was mit den Bildern passiert. Da der Mensch zur Faulheit neigt, und ich mir etwas Schreibarbeit ersparen will, habe ich einige klärende Punkte zusammengestellt.
Arten eines Shootings :
1. Der Normalfall:
Das funktioniert wie in jedem Geschäft. Man geht in den Laden, sucht sich eine Jeans aus, bezahlt diese dann und kann mit der Hose machen was man will.
So ist es auch beim Fotografen. Du bezahlst die Arbeit (ist gar nicht so wild), bekommst alle Bilder des Shootings, die schönsten Bilder davon fertig retuschiert und bearbeitet, und bekommst von mir auch die Erlaubnis zur nichtkommerziellen, freien Verwendung der Bilder.
Der Fotograf hat ohne die schriftliche Genehmigung des Kunden kein Recht ein Bild zu veröffentlichen. Nicht einmal ein Passbild darf er verwenden.
2. Ein TFP-Shooting (time for prints)
Dem Fotografen gefällt das Model, dem Model die Bilder des Fotografen. Keiner verlangt Gage.
Beide haben dann aber auch die gleichen Rechte zur Veröffentlichung der Bilder.
3. Freundschaft
Natürlich kann es auch passieren, dass sich eine Fotografin oder Fotograf mit jemanden hier im Joy anfreundet. Der Joyclub ist ja in erster Linie eine Kontaktplattform.
Wenn es in solch einer Freundschaft auch zu einer Fotosession kommt, wird wohl kaum der Fotograf oder das Model Geld verlangen. Dann sind das eben nur private Bilder.
4. Geiz ist Geil-Shootings
Ein einseitiges Shooting. Das Model zahlt nichts, hat aber alle Rechte an den Bildern. Der Fotograf arbeitet 3 Stunden im Studio und 9 Stunden am PC, bekommt keine Rechte an den Bildern.
Das mag vielleicht einem Spanner Vergnügen bereiten, der froh ist mal ein nacktes Mädel vor der Kamera zu haben - mir allerdings nicht. |