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| | Sinnesfreude durch Hingabe – ohne ZwangZu einem Shooting am letzten Wochenende 14.10.06 sind nachfolge Bilder entstanden. Die Bilder habe ich mit einigen Texten aus dem Buch vom Anton Szandor LaVey (der schwarze Pabst) versehen aus dem Kapitel „Sinnesfreude durch Hingabe – ohne Zwang“ versehen. Ich wünsche viel Spaß beim schauen, lesen und nachdenken. |
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Die Menschen verwechseln oft Zwang mit Sinnesfreude, aber zwischen beiden besteht ein großer Unterschied. Zwang entsteht niemals aus Sinnesfreude, sondern dadurch das man nicht zus Sinnesfreude fähig ist. Wenn etwas tabuisiert wird, verstärkt sich nur das Verlangen danach, es zu tun. Jeder tut gern Dinge, die man ihm verboten hat. >>Die Verbotenen Früchte sind die süßesten<< | | |
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| | Hat jemand keine Möglichkeit, seine Bedürfnisse auszuleben, so stauen sich diese schnell auf und werden zu Zwängen. Wenn alle die Möglichkeit hätten, ihre persönlichen Bedürfnisse in regelmäßigen Abständen an einem bestimmten Ort auszuleben, ohne Angst und Peinlichkeit oder Vorwürfe, wären sie so ausgeglichen, dass sie ein Alltagsleben ohne Frustration führen könnten. Befreit können sie voller Schwung jede Verpflichtung auf sich zu nehmen, die zu übernehmen sie sich ausgesucht haben, anstatt halbherzig und ohne Kreativität an die Arbeit zu gehen, da sich ihre natürlichen Triebe verleugnen müssen. Das trifft jedenfalls in den meisten fällen zu. Es gibt aber auch solche Menschen die besser unter Druck arbeiten. |
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Meistens sind es jedoch nicht die Künstler und Individualisten, denen es an der Möglichkeit zum Ausleben ihrer Bedürfnisse fehlt, sondern die durchschnittlichen Männer und Frauen der Mittelschicht. Es ist eine Ironie, das ausgerechnet der verantwortungsbewusste, respektable Mensch – derjenige, der die Rechnungen der Gesellschaft begleicht – derjenige ist, der am wenigsten zurück bekommt. Es muss ständig auf seine >>moralischen Verpflichtungen<< achten und wird verurteilt, wenn er sich ganz normal seinen natürlichen Bedürfnissen hingibt. | | |
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| | Der einzige Grund, der diese Menschen dazu gebracht hat, eine Religion der Abstinenz zu predigen, ist die Sinnesfreude. Ihr zwanghafter Masochismus ist der Grund, warum sie sich eine Religion ausgesucht haben, die nihct nur die Selbstverleugnung befürwortet, sondern sie dafür lobt; auf diese Weise haben sie einen sakrosankten Weg für ihre masochistischen Bedürfnisse gefunden. Je mehr sie ertragen können umso heiliger werden sie. |
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Eine Religion als Entschuldigung für Masochismus zu gebrauchen, ist schon schlimm genug, aber diese Menschen haben obendrein noch die Unverschämtheit, sich denjenigen gegenüber erhaben zu fühlen, die ihre Fetische nicht verleugnen! Diese Menschen wären die ersten, die einen anderen verurteilen, der seine wöchentliche Befriedigung darin gefunden hat, sich von jemanden durch prügeln zu lassen, und der sich dadurch von dem Druck befreit, der sonst zu einem zwanghaften Kirchengängen oder religiösen Fanatiker machen würde. Indem er ein Ventil für seine masochistische Veranlagung findet, braucht er sich nicht mehr zu erniedrigen und zu verleugnen, wie es diese zwanghaften Masochisten tun. | | |
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