Gedanken zum Bild "Die Früchtedes Waldes" von "vonKuhwede".Die Früchte des Waldes
>
> Man sagt, dass die schönsten Früchte abseits der Wege wachsen,
> Mann müsste nur zu gehen wissen.
> Den Blick nach unten, in das Dickicht gedrückt,
> damit sich schnell gebückt und rasch gepflückt,
>
> bevor es die anderen tun:
> Nur der frühe Vogel fängt den Wurm.
>
> Die ausgetretenen Pfade gilt es nicht zu beachten,
> schnell dadurch, ist Aller Trachten, die da hasten.
>
> In dieser Eile, gebückt durch Gier,
> jagd jeder fast auf seinen Viern
> und gleicht den Tiern…
>
> Die Frucht da oben sieht Mann nicht,
> obwohl der Blick so viel verspricht.
>
> Sie beobachtet, zeigt sich so verführerisch,
> wartet, dass sie den erwischt,
> der sehend geht auch die ausgetretenen Pfade,
> die allen anderen sind langweilig und fade.
>
> Achtsamkeit ist das Zauberwort,
> Läßt dich viel mehr sehn an jedem Ort,
> belohnt dich mit dem Süßen,
> das jedem Mann nicht einfach so liegt zu Füßen.
>
> Heb das Haupt, geh aufrecht,
> lass schweifen den klaren Blick.
> Schau ruhig und gelassen,
> nur so kannst du fassen,
> was nur dem zukommt,
> der sieht und sich zu recken versteht. |