Was mich berührt
Ein Spaziergang am See
Nicht alleine, nein zu zweit, mit dir in der Dämmerung, im Dunkeln.
Dich erahnen, vage fühlen, im Gespräch vertieft, oder nach innen lauschen.
Nach einem langen Weg, ankommen, dir wieder im Hellen,
in die Augen sehen,
dir ganz nah gegenüber stehen.
Deine Hand in meiner fühlen, meine Hand in deiner.
Neben dir sitzen, deinen Atem fühlen, deinen Worten lauschen, jede Berührung spüren, jede Geste sehen, jeden Augenblick genießen.
Sich von dir verabschieden, der erste Kuß,
deine Lippen warm auf meinen fühlen.
Deine Zunge schmecken, erkunden, spüren, erfahren.
Kein Abschied ist möglich.
Ins Auto setzen, reden, fühlen, schweigen, Musik hören, spüren, erahnen, küssen, berühren.
Beim 3. Anlauf gehen, nur der Kopf kann hierfür der Wegweiser sein!
Dir wieder begegnen.
Das Strahlen deiner Augen sehen, dich fühlen, riechen, schmecken.
Deinen Körper berühren zu dürfen, deine Hände auf mir zu fühlen, alles vibriert alles zittert, alles sehnt sich nach dir.
Dazwischen Dich vermissen.
Dir wieder begegnen.
Kuscheln, fühlen, die Hände ineinander spüren.
Küssen, deine Augen sehen, riechen,
meine Hände auf deinem Rücken fühlen,
meine Zunge auf deiner Haut
Dich massieren, jede Stelle deines Körpers erkunden, dich fühlen.
Eingehüllt von dir
Du in mir und ich in dir, die Einheit erfahren
und alles außen rum vergessen.
Nicht getrennt von dir auch wenn du wieder gegangen bist.
Ich freue mich auf unsere nächste Begegnung.
Die falschen Worte, die falschen Gedanken?
Die innere Verzweiflung.
Was willst du mir sagen? Was wirst du mir sagen?
Ich vermisse dich, sehne mich nach dir und weiß nicht ob ich dich je wieder sehen werde.
Die Hoffnung, der Glaube, die Liebe.
Die Zuversicht, dass alles einen Sinn hat und dass du nicht einfach gehen wirst.
Dich wieder sehen,
wissen, fühlen, spüren: ja
das Strahlen in deinen Augen zieht mich in dich hinein,
berührt mein Innerstes.
Ich kann nur da sein, nur ich sein
ich kann dir nicht helfen, dir nichts abnehmen.
Eine kurze Zeit, in der alles Leben außen herum nicht existiert,
nur du und ich im Moment.
Und wieder, stehe ich außen, versuche ich, ich zu sein,
meine Gedanken, wandern zu dir.
Meine Sehnsucht bringt mich zur Verzweiflung.
Ich kann nur zusehen, nichts für uns tun,
nichts für dich tun.
Sehe wie du dich quälst, dich überforderst
und immer noch mehr von dir erwartest.
Ich hadere mit dem Leben,
quäle mich selbst,
weine die Tränen die geweint werden wollen
und sehe was ich alles fühle.
Was im Leben ist wirklich wichtig?
Ich nähere mich der Antwort durch 1000 Fragen.
Alles in meinem Leben löst sich auf.
Lerne mühsam dich loszulassen,
mich zu finden.
Keine Liebe,
keine Trauer,
kein Ärger
keine Hoffnung
bewahren mich davor mir zu begegnen.
Ich danke dir, dass du keine Illusion bist,
dafür dass es dich gibt,
dass es dich in meinem Leben gab oder noch gibt,
ich weiß es nicht,
so schmerzhaft es auch war.
Wakan Tanka, alles liegt in deinen Händen
Mitakuye oyasin |