Gedichte - Jahreszeitliches (i)

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_Winterzeit im Feuerschein_

Stein auf Stein, im Takt geschlagen,
und siehe da die Funken wagen
sich bald empor, sie sprühen hell,
erzeugen Flammen, kreisend schnell
greift um sich Feuers heller Schein,
Glut wird Flamme - so soll es sein.

Nur weiter, stärker, heißer mögen
die Flammen steigen, in hohen Bögen
von lodernd blau-rot-gelben Zungen,
sich rasch vermehren, ungezwungen;
schon lecken sie an jedem Ast,
von Flammen gierig nun erfaßt.

Im Freien kühler Abenddunst
doch im Kamin die Feuersbrunst,
auf das es wohlig warm uns werd’,
ein heißer Tee steht auf dem Herd.

Geniessen wir nun diese Stunden
und kuscheln, schmusen unumwunden,
denn Winterzeit im Feuerschein
will angefüllt mit Liebe sein.

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©:Vivían Maíro:2010_10_01

Gedichte und Lyrik: Winterzeit im Feuerschein

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_Frühlingswind_

Wenn sanft der laue Frühlingswind,
im frischen Grün der Blätter säuselt,
die Leidenschaft ganz zart erwacht,
wohl einer Sehnsucht erstes Zagen
des Herzens leise Glut entfacht.

Wo sich ein klares Bächlein windet,
an Steinen grugelnd Wasser kräuselt,
ein Platz zum Lieben sich bald findet,
denn Weiden zier’n des Bachlauf’s Ränder;
und wenn am blauen Himmel sind
die Schäfchenwolken Liebespfänder,
dann bin ich glücklich wie ein Kind.

Laß nun den Liebesfreuden ihren Lauf
und nehm sie freudestrahlend auf,
ganz Lebenslust und Liebeswonne,
bin meiner Liebsten Herzensonne,
sing ihr die schönsten Liebeslieder,
erfeu ihr Herz, wieder und wieder,
trag vor mit süßem Worte Poesie,
gesteh’ das ich sie treulich lieb’,
nur sie, nur sie, nur sie, nur sie!


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©:Vivían Maíro:2010_08_29

Gedichte und Lyrik: Frühlingswind


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