Gedichte - unbeschwert (i)

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_ im reich des schwarzen mondes _

der schwarze mond
nun bald erreicht
die dunkel volle scheibe
ich spür’ wie er mich zu sich zieht
ich fühle dass ich treibe
in eine andre welt hinein
und weiß nicht wo ich bleibe
so fern
so weit
so unbekannt
sind meine tiefen träume
so schwebe ich in einem land
durch unerforschte räume
nur meine seele kennt den weg
zurück zum tageslicht
und was sie dort gesehen hat
erinnern daran kann ich mich nicht
nur dass es seltsam anders ist
dass eine welt dort existiert
die menschen furchtsam werden läßt
dass dunkelheit die herrschaft führt
im reich des schwarzen mondes

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©:Vivían Maíro:2009_09_15

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Gedichte und Lyrik: im reich des schwarzen mondes

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_ Septembervollmondnacht _

Der Mond – so rund
so voll – Er lacht;
der Mensch im Schlaf
wie toll zur Nacht.

Gedankenfetzen Bilder jagen
wie Wolkenfetzen Sterne fern,
die Bilder wollen etwas sagen,
verstehen würd ich sie zu gern.

So lieg ich wach und bin allein.
Wird dies fortan mein Schicksal sein?
So fern der Mond, der Sterne Wacht;
ich blieb allein in jener Nacht.

Mit reinem Herzens sanfter Muße,
so sende ich dem Mond zum Gruße
noch einen sehnsuchtsvollen Blick;
doch Er – Er lächelt nur zurück
und wissend ob der Zukunft Taten
wünscht Er mir die Geduld zu warten.

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©:Vivían Maíro:2009_09_05

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Gedichte und Lyrik: Septembervollmondnacht

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_ das Sein im Sein _

das Sein im Sein
im Hiersein
im Dasein
im Jetztsein
die weichgefühlte Fleischeslust
der atmende Genuss der Sinne
das feuchtsüße Salz der Haut
sich fühlen
im Duft der erregten Körper
ohne Versprechen
ohne Anspruch
ohne Morgen
nur Hier
und Jetzt
gedankenlos folgend
dem wolkengleich flüchtigen Rausch der Lust
der in kühler feinsinniger Nacht
mit sanfter Hand
den Mond in Blau und Silber
ins Himmelsschwarz
des flackernd glitzernden Sternennetzes malt
und dabei lacht in seiner frohen Einfachheit
in zärtlicher Umarmung
der fröhlichen Seelen
und so erfüllt
das Sein im Sein
im einfach sinnlos Glücklichsein

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©:Vivían Maíro:2009_07_01

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Gedichte und Lyrik: das Sein im Sein

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_ Lilith _

sie trägt den mond
ganz ungewohnt
in ihrem geist
was mir beweist
ihre sehnsucht ist wahr
ihre worte sind klar
ihre gedanken sind rein
geeint will ihre seele sein
unbeugsam und frei
ist ihre stärke
die kraft ihrer liebe

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©:Vivían Maíro:2009_07_28

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Gedichte und Lyrik: Lilith


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