Gedichte - Sehnsucht und Liebe (ii)


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_ Seelendämmerung _

Und so erwacht nun meine Seele,
ganz langsam aus dem tiefsten Schlaf,
in dessen Dunkelheit so viele Jahre
ein unbekanntes Sehnen sich verbarg,
dass nun ganz zaghaft zu Bewußtsein kommt,
mit jedem neuen Lebenstag.

Entfernt vernimmt sie schon das Leuchten
einer Seelendämmerung,
mit der Gewissheit, ruhig und klar,
dass dies der Ruf zu neuem Leben ist.

Ganz ohne Hast und Ungeduld
wird tiefer Liebe warmer Schein
die Sonne zweier Seelen sein,
die stark, bewußt, befreit und rein
der Lebenszukunft Sinn verleihn.

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©:Vivían Maíro:2009_09_10

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Gedichte und Lyrik: Seelendämmerung

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_ sanft mein Herz erwacht _

Mein einsam trauriges Herz
vergessen
verloren
sich aufzulösen begann es schon
drum hab ich es
zu seinem Schutz
verborgen
umhüllt von abertausend Rosenblättern

Dies zarte Bündel
reich’ ich Dir
voll Hoffnung auf die Liebe

Durch deine Zärtlichkeit und Güte
dank deiner Liebe Wunderkraft
sich öffnete die Blüte
wird groß und duftend nun ihr Kelch
in dessen Mitte
sanft mein Herz erwacht
von tiefem Schlaf
aus tausend und einer einsamen Nacht

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©:Vivían Maíro:2009_09_14

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Gedichte und Lyrik: sanft mein Herz erwacht

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_ im sanften hauch der seelen _

so sinkt hinab ins herz die schmach
von liebesweh und einsam sein
ob in der schwärze jeder nacht
ob in des tages sonnenschein

gefüllt mit herzeleid so schwer
wird tag um tag der wunsch doch mehr
das zweisamkeit in zarter liebe
im sanften hauch der seelen bliebe

gestillt allein aus weiter ferne
von liebesworten zartem klang
so träume ich – doch wär so gerne
in deiner näh’ ich stundenlang

zu seh’n das licht in deinen augen
wie’s leuchtet voller macht und glanz
auf das zwei seelen voll vertrauen
umkreisen sich in lustvoll’ tanz

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©:Vivían Maíro:2009_09_05

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Gedichte und Lyrik: im sanften hauch der seelen

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_ Der Traumnetzfischer _

Der Hoffnung ewiges Bangen,
ob die Maschen des Netzes
auch eng genug sind.
Der Sehnsucht ewiges Verlangen
doch endlich zu finden die Eine,
die Verständnis hat wie sonst Keine,
für des Fischers Begehren.
Die sich nicht wird wehren
wenn an Land er sie zieht,
zu sich hernimmt und fleht:
“Oh bleibe bei mir
auf ewig und immer,
will treu sein nur Dir
verlassen Dich nimmer,
wenn Du mich nur annimmst
all’ so wie ich bin,
wird erfüllen die Liebe zu Dir
meinen Sinn.”

So weit ist das Meer,
so tief und so blau.
Mit Liebe und Bedacht,
von Sternen bewacht,
so fischt er zur Nacht
und weiß ganz genau,
wenn’s richtig er macht
bleibt das Netz
nicht mehr leer.

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©:Vivían Maíro:2009_09_02

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Gedichte und Lyrik: Der Traumnetzfischer


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