• Liebe und Lust erfahren erst durch den Schmerz jene magische Anziehungskraft, aus deren Bann wir uns, trotz all unseres Leidens, nicht entziehen wollen.
:Vivían Maíro:18_07_2011:
• Dummheit ist nicht angeboren. Sie verdankt ihre Existenz lediglich der Tatsache, alles zu glauben was einem gesagt wird.
:Vivían Maíro:15_06_2011:
• Es ist besser den Versuch zu unternehmen eine Utopie zu leben,
als in einem Albtraum von Leben zu Grunde zu gehen.
:Vivían Maíro:02_06_2011:
• Im Leben kommt es nicht darauf an woher du kommst,
oder Wer oder Was du bist;
einzig was du getan oder nicht getan hast, ist von Belang.
:Vivían Maíro:18_05_2011:
• An jenem Tage, an dem weder Freude noch Leid
den tiefsten Grund deiner Seele berühren
wirst du erkennen und frei sein.
:Vivían Maíro:28_08_2010:
• Das Erstaunliche an Kunstwerken aber ist,
das der Künstler, mit seiner großartigen Kreativität,
nur das Medium für Etwas ist,
das durch ihn erschaffen werden will,
um alsdann sichtbar und (be)greifbar
für jedermann zu werden.
:Vivían Maíro:05_08_2010:
• Jeder Gedanke oder jede Handlung
die mich einen Schritt weiter
im Erkennen und Verstehen
des Mysteriums des Seins bringt,
läßt mich erstaunen
und unbeschreiblich glücklich sein.
Insbesondere aber die Erkenntnis,
niemandem Rechenschaft ablegen zu müssen,
erklären zu müssen,
warum dies oder jenes so ist
wie es mir erscheint
oder wie es zusammenhängt,
gibt mir Ruhe und Gelassenheit,
läßt mich außerordentlich fröhlich sein.
:Vivían Maíro:05_08_2010:
• Es gibt Solche und Solche.
Nur einen Unterschied erkenne ich wohl,
das nämlich diejenigen,
die an die reine Technik und die Messbarkeit des Daseins glauben,
von einem solchen Hass auf alle Andersdenkenden beseelt scheinen,
dass sie es nicht ertragen können, um deren Existenz zu wissen.
:Vivían Maíro:02_08_2010:
(im Zusammenhang einer Diskussion über die Unterschiede von Homöopathie und Allopathie)
• Die unangemessene Leichtigkeit, mit der sich
manisch depressive, autistische oder schizophrene Menschen
als Künstler bezeichnen, ist immer wieder erschreckend.
Ich will mich davon nicht ausnehmen.
:Vivían Maíro:22_11_2009:
• Wenn man bäuchlings und mit geschlossenen Augen,
ganz verträumt den Gesprächen der Blumen lauscht,
sollte man trotzdem aufmerksam sein,
um nicht das ferne Donnergrollen der Hufe
einer herannahenden Wildpferdeherde zu überhören.
:Vivían Maíro:19_11_2009:
• Echte Revolutionen finden nicht auf den Straßen statt,
sondern in den Köpfen der Menschen.
Dies ist weniger blutig und weniger spektakulär,
weniger offensichtlich, dafür aber umso nachhaltiger.
Nichtsdestotrotz sind gelegentliche heftige Stürme notwendig
um einengende, erdrückende Verkrustungen im System
einfach hinwegzufegen!
:Vivían Maíro:17_11_2009:
• Geborgen in der Welten Stille,
schweigt jeder Wunsch und jeder Wille,
herrscht klare Ruhe -
und die Lust am puren Sein
tritt ein.
:Vivían Maíro:13_11_2009:
• Ich werde so lange in mein Inneres schauen und nachdenken,
bis ich all mein Leid, all meine Sorgen, all meine Probleme
erkannt, benannt, bewältigt und beseitigt habe.
Anschließend kann ich meinen Blick hinaus in die Welt richten,
auf all die Schönheit, auf all die wunderbaren Kleinigkeiten,
auf all die lieben, fröhlichen Menschen und ihnen stolz und
aufrichtig mit einem freudigen Lachen entgegentreten.
:Vivían Maíro:22_08_2009:
• Wer in der Wüste des ständigen Grübelns umherirrt
wird die Oase der Liebe und des Vertrauens nicht finden,
da sein suchender Blick nur nach Innen gerichtet ist“
:Vivían Maíro:22_08_2009:
• Was aus meiner Sicht den Menschen unter Anderem vom
Tier unterscheidet, ist seine Fähigkeit sich seiner
Liebesfähigkeit bewußt zu werden.
:Vivían Maíro:31_07_2009:
• Es ist antrainiertes Verhalten das einen Menschen dazu bewegt
Dinge immer in der gleichen Art und Weise zu betrachten.
Somit verschließt er seinen Geist und seine Seele vor der
faszinierenden Möglichkeit andere Dimensionen zu betreten,
Dinge anders aufzufassen, ja sein Leben zu verändern und
neue, wunderbare Erfahrungen zu machen.
:Vivían Maíro:20_05_2009: |