Ivanka blond™Herzlichen Glückwunsch!
Sie haben mit dem Modell Ivanka blond™ ein russisches Qualitätsprodukt der Spitzenklasse erworben, welches höchste Lustbefriedigung garantiert und mit dem reichhaltigen Zubehör auch den Anforderungen für exotischste Ansprüche genügt.
Bitte beachten sie die folgenden Hinweise, bevor sie Ivanka blond™ in Betrieb nehmen:
Bedingt durch den langen Transport könnte sich ein leicht fischiger Geruch entwickelt haben, der die Funktionalität von Ivanka blond™ aber nicht beeinträchtigt. Entnehmen sie Ivanka blond™ der Transportverpackung und baden sie sie in warmem Schaumbad. Die Zugabe von Sekt (nicht im Zubehör enthalten) innerlich und äußerlich ist optional.
Geliefert wird das Modell Ivanka blond™ mit natürlicher, gelockter Schambehaarung. Im beigefügten Zubehörkoffer finden sie die Utensilien um den Genitalbereich nach eigenen Vorstellungen zu stylen.
Bitte achten sie beim Oralverkehr darauf, dass Ivanka blond™ den Mund weit öffnet. So stellen sie sicher, Verletzungen ihres Gliedes zu vermeiden und es weit genug in den Rachen einführen können, um die gewünschten Geräusche zu erzeugen. Dies erreichen sie mit einem beherzten Griff in die Haare von Ivanka blond™, um deren Kopf nach hinten zu biegen. Eventuell hierbei entstehende Schmerzlaute sind bauartbedingt und durchaus erwünscht.
Um ein unnötiges Verkleben der Haare von Ivanka blond™ zu vermeiden, empfiehlt es sich, das Sperma direkt in den Mund oder auf unbehaarte Körperteile zu spritzen.
Ivanka blond™ ist sowohl für passive, als auch aktive Natursektspiele ausgestattet. Für eventuelle Beschädigungen des Spielbereiches durch ausgelaufene Flüssigkeit übernehmen wir keine Gewähr.
Wir empfehlen, den Analverkehr mit Ivanka blond™ mit einem Klistier (im Zubehör) vorzubereiten, um unangenehme Geruchsbelästigung und Geschmacksveränderungen zu vermeiden. Führen sie die Plastikspitze des Klistiers vorsichtig in den After von Ivanka blond™ ein und bringen sie das Wasser durch Zusammendrücken des Behälters in den Darm ein. Achten sie darauf, dass Ivanka blond™ das Wasser einige Zeit im Darm hält, damit sich eventuelle Stuhlreste gut aufweichen und ausgespült werden können. Wenn ein Halten nicht mehr möglich ist, begibt Ivanka blond™ sich auf Wunsch auf die Toilette.
Ivanka blond™ wurde entsprechend vorgedehnt für das vaginale Fisten ausgeliefert. Sollte ein größerer Reibungwiderstand erwünscht sein, empfehlen wir, auf das im Zubehör befindliche Gleitmittel zu verzichten.
Das Abbinden der Brüste von Ivanka blond™ ist auf jeden Fall zu vermeiden, da hierdurch die Silikonimplantate beschädigt werden könnten. Für diese Sexpraktik empfehlen wir den Erwerb von Katinka rot bondage™ die mit naturbelassenen Brüsten ausgestattet ist.
Wenn sie Ivanka blond™ nach dem Gebrauch immer gut reinigen, ihr ein ausreichendes Kontingent an Markenschuhen, Designerbekleidung und Wodka zur Verfügung stellen, werden sie an diesem Modell noch viele Jahre ihre Freude haben.
Ihre Real-Love-Doll GmbH&Co.KG
Rhabia |
Ausgedehnter SonntagabendAn einem Sonntagabend, der wie jeder dreimalverfluchte Sonntagabend war, an dem die Sonne des Glücks nicht orangerot am Horizont versank, an dem die Zeit nicht wie im Rausch verflog, sondern zäh wie der Saft eines Gummibaums in die nutzlose Schale meines Schädels tropfte, ja, an so einem Sonntagabend geschah es das erste Mal:
Ich entdeckte die Fähigkeit mich auszudehnen.
Ich tat das nicht wirklich bewusst. Es geschah einfach aus Langeweile, so wie man aus purer Langeweile auf die merkwürdigsten Spinnereien verfällt. Tapete von der Wand piddeln zum Beispiel, oder Beinhaare mit der Pinzette ausreißen.
Krawattentragende Marketingstrategen und birkenstockbeschuhte Pädagogen kennen sich mit der Technik des ‚Brainstorming’ bestens aus. Das, was ich tu, wenn ich gelangweilt bin, bis zum Ausdehnen, das ist aber ‚No-Brain-Storming’. Es heißt ja so schön: ‚No risk, no fun – no brain, no headache!’
Nun, an diesem bemerkenswert unbeachtlichen, unlustvollen Abend, als ich - mit einem weichen Kissen im Nacken - begann, die Holzschnitzel in der raufasertapezierten Wohnzimmerdecke zu zählen, um das nächste Ticken des Sekundenzeigers meiner nervtötenden Wanduhr nicht zu verpassen, geschah es also, dass ich mich ausdehnte und immer größer und größer wurde.
Es fühlte sich merkwürdig an. In einem Harry-Potter-Film hatte ich einmal gesehen, wie dieser kleine Lauser seine Tante hatte anschwellen lassen, bis sie abhob, wie ein Fesselballon. Aber so war es bei mir nicht. Ich dehnte mich einfach nur aus, wurde lang und länger und länger, bis ich mit dem Fuß an der Wand anstieß.
Ich erschrak, wie von der wilden Wildsau gebissen und zog mich blitzschnell wieder zusammen.
Zunächst glaubte ich, ich hätte eine Art Halluzination, doch als ich zur einst blütenweißen Wand sah, konnte ich dort zu meinem Erstaunen einen Fußabdruck sehen, der zwar von der Form zu meinem eigenen passte, aber viel schmaler war.
Meine Neugier war geweckt. Endlich passierte etwas interessantes an einem Sonntagabend. Dies war mein ganz persönlicher ‚Tatort’! Schnell legte ich mich wieder auf die Couch und versuchte es noch einmal. Aber so sehr ich mich reckte und streckte, es misslang. Enttäuscht ging ich zu Bett.
Am nächsten Sonntag hatte ich den Vorfall beinah schon vergessen, denn ich bin eine bemerkenswert vergessliche Person. Ich lag also, wie jeden verdammten Sonntagabend auf der Couch, wartete darauf, dass die Sekunden verstrichen und begann, die Haare meines Flokatis zu zählen. Und da geschah es wieder.
Meine Arme längten sich an der Sofalehne hinauf, die Wand entlang bis zur Tür und dann bis zur Klinke. Diesmal nahm ich – ich bin ja lernfähig – die Situation gefasster auf. Ich schaute nur zu, was meine Hände taten und versuchte, meinen Geist möglichst leer zu lassen – was einer Blondine ja nicht besonders schwer fällt – und zählte weiter die Sekunden am Ticken der Uhr.
Bald war ich so lang, wie eine Riesin, dann wie ein Fischkutter. Ich ringelte mich in Spiralformen ein, wand mich um mich selbst, wie eine Schlange und genoss dieses ganz besondere Gefühl, dass ein Sonntagabend ein besonderes Erlebnis sein kann.
Seither fällt es mir leicht, den Ausdehnungszustand zu erreichen. Und nicht mehr nur an Sonntagabenden. Aber ich muss vorsichtig sein, mit dieser Fähigkeit, solange ich sie nicht völlig kontrollieren kann. Schließlich wäre es peinlich, wenn ich beim Frühstück im Büro die Mohnsamen auf dem Brötchen zählte und vielleicht eine Meile lang würde.
(c) Rhabia 05-2011 |