Schlagwortkatalog:
Traumtänzerin, Kratzbürste, Diva, Kumpel, Rotzgöre, Superheldin, Schlauberger, Drama-Queen, Seelenstreichlerin, Analytikerin, Hasenfuß, verletztes Reh, Axt im Walde, Intelligenzbestie, Liebesdienerin, Immer-Alles-Geberin, Phantasiereisende, Hüterin großer Wünsche, Ratlose, Ratgeberin, Zuhörerin, Handhalterin, starke Gegnerin, naive Ahnungslose, Flüchtige, Verhaltensauffällige, Sinnsuchende, Verwandlungskünstlerin, Heimatlose, Eskapistin, Verweigerin, Unberechenbare, Fels in der Brandung, Schnepfe, Biest, Gelehrte des Lebens, Freundin, Spielerin, Simplicissima, Herzverschenkerin, arme Irre, Frauenzimmer, Mädchen, Mutter, Haltsuchende, Liebkoserin, Verachterin, Gläubige, Zweiflerin, Schutzbedürftige, Naseweis, Spießerin,
Fabelwesen, Heilerin, Sonnenanbeterin, Versagerin, arme Kirchenmaus, faule Socke, Wildfang, ... Frau!
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zu meinem beruflichen Selbst:
Ich bin freiberuflich als Redakteurin, Texterin, Ghostwriterin und Übersetzerin für englische Sprache tätig. Vor kurzen wurden zum ersten Mal Kurzgeschichten von mir veröffentlicht. Ich bin noch offen für neue Projekte. Wer Interesse an einer Zusammenarbeit hat, kann mich hier gern kontaktieren.
Euch gefallen meine Texte? Das ist schön! Jedes Kompliment erfreut mein Autorinnenherz und ich kann davon gar nicht genug lesen. Also immer her damit.
Aber: wem meine Texte SO gut gefallen, dass er sich an ihnen bedient, sie diesem Profil entnimmt und irgendwo anders als seine eigenen ausgibt und das ohne meine ausdrückliche Erlaubnis, dem sei gesagt:
was Du da tust/getan hast/vorhast, das ist kein Kavaliersdelikt. Es gibt ein so genanntes Urheberrechtsgesetz, gegen das Du verstößt,
indem Du Dich am kreativen Eigentum anderer bedienst wie in einer Art Kreativ-Selbstbedienungsrestaurant. Ich bin nicht Deine Salatbar und ich mag meine Texte. Außerdem lebe ich davon, dass ich sie schreibe und verkaufe. Du schädigst mich immens, wenn Du Dich an dem, was ich erschaffe, einfach unentgeltlich bedienst.
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zu meinem privaten Selbst:
Ich lebe in einer festen und glücklichen Partnerschaft, die Freiräume lässt und Ausflüge gestattet. Ich finde es genau richtig, wie es ist und ich werde dafür sorgen, dass es so bleibt, indem ich dieses Privileg nicht überstrapaziere.
Das heißt: ich bin offen für Begegnungen, suche aber nicht danach. Und ich bin sehr wählerisch. Menschen, die nicht viel Zeit und nicht viele Worte investieren mögen, sind bei mir eher nicht an der richtigen Adresse. Ich bekomme gern erst ein Gespür für jemanden, bevor ich mich auf so persönliche Ebenen wie ein Telefonat oder gar ein reales Treffen begebe.
Menschen, die nur ein wenig belanglose Oberflächlichkeit suchen sind bei mir ganz sicher nicht richtig. Ich brauche zwar keinen Mann fürs Leben mehr (den habe ich schon) aber ich mag auch kein Wegwerfartikel sein. Für niemanden. Ob jemand MICH sieht und MICH meint oder ob jemand einfach nur die Anrede in einer Massenmail ausgetauscht hat, das merke ich ziemlich schnell. Lesley Feist singt in einem ihrer Songs "Too many lovers in one lifetime ain't good for you" und so halte ich es auch. Ich gehe auf die vierzig zu, da kommt man zwangsläufig zu der Erkenntnis, das Qualität weit vor Quantität zu sehen ist.
A propos Alter: mich interessieren Männer ab dreißig und bis ca. Mitte vierzig. Ich mag jungenhaften Charme, Lachfalten und Galanterie. Piercings und Tattoos dürfen gern vorhanden sein, sind aber keine Bedingung.
Allgemein faszinieren mich Menschen, die selbst von etwas fasziniert sind und mir mit leuchtenden Augen davon erzählen.
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Eine Anmerkung in eigener Sache:
Es kommt vor, dass ich Mails nicht beantworte. Das ist dann nicht böse gemeint, es ist aber als höfliches "Tut mir leid, kein Interesse" zu werten.
Ich bitte, dies zu beachten.
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"Das ist Tod und Leben, Arbeit, Schlaf, Wind und Liebe, Tränen und Nebel! Das ist unser Wille, zu sein: Hamburg!"
Dies schrieb Wolfang Borchert und sprach mir damit sozusagen vorwegnehmend aus der Seele. Mein Herz ist erfüllt von einer unverrückbaren, tiefen Zuneigung zu meiner Heimatstadt. Ich passe aus sehr vielen Gründen ganz genau dorthin. |
| Das mag ich: | Sommertage
Elbstrand
meine Stadt
die Jungs in Braun-Weiß, mein Millerntor, die Lichter vom Riesenrad, die mit dem Flutlicht um die Wette funkeln und den Rausch, wenn das Siegtor wieder eine Minute vor dem Schlusspfiff fällt
tanzen bis in den Morgen
ich selbst sein dürfen
wenn alles weh tut, vor allem Herz und Hirn, dann irgendwo auf einem weiten Feld einfach platt auf den Rücken legen, atmen und den Wolken beim Ziehen zuschauen
nach einigen Momenten des Damit-Haderns
meine Lachfältchen
Freundschaften, die Erdbeben ertragen, in denen unverblümt die Wahrheit gesprochen wird und es der Zuneigung zueinander keinen Abbruch tut
straighte, direkte Menschen, die selbstbewusst genug sind, sich nicht verstellen zu wollen und in deren Gegenwart man sich darum genau so geben kann wie man ist
kühle Winde, die mir durchs Gehirn pusten, wenn ich mich mal wieder heißgedacht habe
Wahrheiten, die mit einem entwaffnenden Lächeln ausgesprochen werden
kaltes Bier in Flaschen
Treibgut
klare Standpunkte, die auch dann Bestand haben, wenn ich nach Kräften versucht habe, dagegen anzustänkern (ja, ich mag Reibungswiderstand)
einfaches, braunes Packpapier
Tattoos und Piercings an schlanken, wohlgeratenen Kerlen. Nicht an allen. Es muss schon ins Gesamtbild passen.
den automatischen König Januar
wohltuende Spritzen und blaue Träume
Stein, Holz, Sand, Muscheln
Seewind
Extraportionionen Schoko in Eh-schon-Schoko-Muffins
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nicht zu verachten sind auch:
Abenteurer
Superhelden
Weggefährten
Schultern zum Anlehnen
Wahrheitsliebhaber
Charakterköpfe
Gegen-den-Strom-Schwimmer
Träumer
Freaks, Geeks und Nerds
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außerdem:
"Above all," said the doctor, "you must eat the skin of fruit. What is your favourite fruit?" "Coconut."
X-files (mein persönlicher feuchter Traum: ein Dreier mit Scully und Mulder)
Alice's Adventures in Wonderland (nicht den Porno, das Buch von Lewis Carroll) |
| Das mag ich nicht: | wintergrau
Kälte
Monotonie
warten
geduldig sein
Umstände die verlangen dass ich warten muss oder geduldig sein
Selbstzweifel (ich sage nicht ich HABE sie nicht, ich sage ich MAG sie nicht...  ) und ebenso gewisse andere Teile meiner Persönlichkeit
das Gefühl, tausend gute Worte zu verwenden und seinem Gegenüber trotzdem eine entscheidende Wahrheit nicht richtig nahe bringen zu können
Kaffeklatschcharakter-Lästerschwester-Frauenfreundschaften
selbstverliebte Tempotaschentuch-Sexgötter (auseinanderfriemeln, reinrotzen, zusammenknüllen, wegwerfen)
Menschen, die außer ihren eigenen Bedürfnissen nicht viel sehen und überzeugt davon sind, über sich selbst schon alles gelernt zu haben was es zu lernen gibt
Ohnmacht in Momenten in denen man unbedingt etwas bewegen möchte
Schweigen in Zeiten, da Worte wichtig wären
Regen, in dem ich stehen gelassen werde
leere Versprechungen, im Zweifelsfall bevorzuge ich "gar keine Versprechungen"
Menschen, denen das Leben zu Kopfe gestiegen zu sein scheint
vor lauter Angst das Leben vergessen
70er-Jahre-Tapeten
Brettspiele. Alle.
Verdummungsfernsehen als Volksbewegung
Ed Hardy-Shirts und ihre Träger
Dosenprosecco und seine Konsumentinnen
Küsschen rechts - Küsschen links
Plastikfingernägel mit zweifarbigem Glitzerlackdekor
Obststeine im Kirschkuchen
Leute, die mit der Tastatur Rosen oder andere kitschige Bildchen in Gästebücher "malen"
Getue. Wer auch immer mich kontaktieren möchte, sei es nun mit beruflichem, privatem, freundschaftlichem oder flirtivem Hintergrund, der erspare mir Getue. Ich mag es offen, ehrlich und direkt; und freundlich nur, wenn man auch wirklich freundlich meint. Getue ist für mich verschwendete Lebenszeit.
Das enge Butterungszeitfenster meines Frühstückstoasts. Der Zeitraum, in dem es warm genug ist, damit die draufgeschmierte Butter schön schmilzt und einzieht, ist einfach zu kurz. Die Dinger verwandeln sich zu schnell in brettharte, kalte Schuhsohlen, auf denen die Butter dann nur noch blöde DRAUFliegt und nicht mehr lecker einsickert. Wieso erfindet da nicht mal einer was???
Wenn es kühlen Herbstregen geregnet hat, ich eh schon fröstel und froh bin, nicht allzu nass geworden zu sein und dann gehe ich unter einem Baum durch und *platsch* landet so ein fetter, kalter Riesentropfen, der von irgendeinem mistigen Blatt geperlt ist, direkt auf meinem Kopf. Eines der widerlichsten Gefühle überhaupt.
Die Anrede "Sportsfreunde"
laute, grelle Farben, Töne, Menschen
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nichts anfangen kann ich außerdem mit:
Wünschelrutengängern
Tantramassagenanbietern
Bildzeitung-Lesern
Grobmotorikern, geistig wie körperlich
Verbal-Faulpelzen
Zinnbierkrugsammlern
Trittbrettfahrern
desillusionierten Zwangsrealisten |