Gleich vorweg - ich bin Therapeutin, habe vor vielen Jahren Tantra als Weisheitslehre entdeckt, womit meine berufliche Arbeit mit Menschen auf die spannendste, offenste und direkteste Weise begann, die ich mir bis heute vorstellen kann.
Davor... waren die Philosophie, die Theologie, die Psychologie, die Kunst, und einige Jahre als Model (falls jemandem mein Gesicht bekannt vorkommt) - Kinder hab ich auch - und so entstand&entsteht täglich eine ziemlich bunte Mischung von Erfahrungen, aus der heraus ich mich bewege und Menschen begegne.
Eros ist mir heilig. Das Kreativ-Schöpferische in dieser Welt - das was aus Begegnung entsteht. Mein Zugang zur Erotik ist mit Sicherheit nicht das, was hier in Form von Nacktheit und Glätte praktiziert wird - ich mag das Natürliche, Imperfekte, Raue und auch Verhüllte, das Rauchige und Geschwärzte und Ehrliche. Ich mag Gesichter, Augen, Haut, Gesundes und Liebevolles.
Ich steh auf Agape, die selbstlose Liebe. Ich mag das Spielerische, die Freiheit mit spürbarer Angebundenheit an Zenith und Nadir. Und ich finde ein grounding wichtig, Pragma und Klarheit -
Meine Klienten schätzen diese wilde Melange, um auf neue Ansätze für ihr Leben und ihre Beziehungen zu stoßen. Meistens ist es ja ganz einfach, wenn man dem eigenen flow zu folgen sich traut...
Ich liebe den Buddhismus und die Vereinfachung, die er unseren komplex komplexbeladenen Leben aus ineinanderverzahnten Problemketten bietet - -
Was immer Du über Tantra "weißt" - lass stecken und hör mir zu. Ich empfinde das Wort als bis zur Unerträglichkeit verflacht.
"Tantra" in dem Sinne, wie es derzeit, mit meist esoterisch verbrämtem Heilsauftrag - und doch so verschämt!-, praktiziert wird, wirkt kaum mehr authentisch. Darüberhinaus, weit in seine Ursprünge zurückgeblickt, erscheint es, im heutigen Bewusstseinslicht betrachtet, fragwürdig, patriarchalisch geprägt und unzeitgemäß.
Dennoch hat der Tantrismus meine Arbeit und meinen Umgang mit Menschen geform; dem zolle ich - Respekt. Und deswegen benutze ich dieses Wort - mal sehen wie lange - noch.
Tantrische Arbeit verstehe ich als weit mehr als ein sexuelles Erlebnis - eine sinnliche Reise zu Deiner Lebensenergie - das geht weit über Sex hinaus und macht ihn zu so etwas selbstverständlichem wie Atmen - kein Körperteil ist wichtiger als das andere. Alles wird berührt - vor allem das Herz.
Mein background ist ein philosophisch-psychologischer bzw systemisch "therapeutischer" (es heißt so, aber eigentlich glaube ich nicht an "Therapie" und "Helfen", jedoch tief und fest an Liebe und Heilung...); mein Verständnis von Spiritualität ist ein reifes und meditativ gefestigtes.
Der meditative Aspekt ist im Laufe der Zeit zum Kern meiner Arbeit geworden. In ihm und mit ihm sind die ernsthaftesten Entwicklungsschritte möglich.
Körperbewusstsein - oder Körper & Bewusstsein in Einklang - das ist meine Message. Den Körper so zu erfassen und zu durchdringen und zu verstehen, in all dem was er fühlt und spricht wahrzunehmen, also wirklich zu hören und zu sehen - das bringt uns tatsächlich in ein heiligeres Lebensgefühl und ein gesünderes Miteinander, als es bislang so üblich ist in unserem Sein und unseren Beziehungen.
Preise auf Anfrage.
Ich arbeite in München und wohne am Chiemsee... bin auch für Anfragen in dieser Gegend offen
ich habe einen blog, auf dem ich so allerhand Gedanken&Informationen rund ums Thema sowie Aktuelles meine Arbeit betreffend sammle... die Adresse geb ich dir gerne. Ich nenns auch mein Gedankenalbum.
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... und überhaupt liebe ich eine echte, dichte erotische Intensität&Spannung um mich herum, quasi mit Händen greifbar, in der es nicht um doofes Ficken, sondern um Genießen von Schwingungen und tiefe tiefe Lust geht, in der sich dann alles natürlich erfüllt, was wir als Wünsche und Sehnsucht in uns tragen... hmmmm - das wünsch ich uns allen viel mehr und selbstverständlicher in unserem täglichen Leben - wie reine, frische, belebende Luft zum Atmen!
"Geilheit will erforscht sein" hab ich grad in einem Profil gelesen. Schöner Ansatz.