15ter Tag des Januars, mit dem Bike durch die Süd-Indische Küstenlandschaft düsen und sich menschenleere jahrhunderte alte Tempelanlagen anschauen, die tausende von brüllende, tobende und zetternde Affen Ihr zu Hause nennen...
Abends mit der Rikscha und fünf erst kürzlich kennen gelernten Skandinaviern in die nächstgelegene Stadt fahren. Bei einem Glas Wein und einem frisch gefangenen Baracuda auf den Ocean schauen, auf dem sich der äquatoriale Sternenhimmel spiegelt. Später in einer roof top bar, die sich weniger indisch als eher wie eine Bar mitten in Havanna, mit schimmernden Lampen, bunten Lampions, vielen Pflanzen, Palmen, Kakteen und unmengen Räucherstäbchen (Mücken) aufmacht, zum gemütlichen Cuba Libre trinken gelandet. Die Rückfahrt endet in feucht fröhlichem (Schwedische) Wörter raten und einem spontanen Besuch am Strand...
7ter Tag des Februars, nach 10h arbeiten zum Einkaufen, zu Hause etwas kochen, ein Telefonat mit dem besten Kumpel über den vergangenen Urlaub führen, danach wieder los, raus in die Dunkelheit der Nacht, die eisige Hamburger Kälte bei der sich die Haut strafft und der Rücken zusammen zieht... 1 1/2h schwitzen und schinden bis die muskeln nachgeben und der eigene Gang sich anfühlt wie Wackelpudding... nach Hause, duschen und ins Bett fallen wie ein Stein
Falls du dich fragst warum ich hier so etwas banales & alltägliches schreibe... frag mich einfach selbst
