Yoga ist eine Jahrtausend alte Lehre aus Indien, die dazu beitragen soll Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Übersetzt bedeutet es so viel wie "Vereinigung" oder "Integration".
Was in Deutschland erst in den 40er Jahren bekannt wurde, wussten die Menschen in Indien schon 900 vor Christus: Bestimmte Übungen führen zur Verbesserung des menschlichen Bewusstseins. Heute fasst man Yoga vielfach unter Wellness zusammen.
Was genau ist Yoga?

Die Einheit von Körper, Geist und Seele als Ziel von Yoga.
Yoga ist der Oberbegriff für verschiedene Techniken und Methoden, die unter anderem dazu beitragen sollen, den Menschen von verschiedenen Leiden zu befreien. Die Übungen sollen helfen, Gedanken und Sinne, selbst besser zu kontrollieren.
Dabei sind verschiedene Kernelemente von zentraler Bedeutung, so beispielsweise die Körperhaltung, die Atmung, das Zurückziehen der Sinne, die Konzentration sowie Meditation und das Eins-Sein von Körper und Geist. Letzteres kann sich auch über einen längeren Zeitraum erstrecken. Wer sich in diesem Zustand befindet hat, nach der Yogaphilosophie, das Ziel des "vollkommenen Glücks" erreicht.
Während die westliche Zivilisation mit Körperstellungen wie dem "nach unten blickenden Hund" und dem "Sonnengruß" weitverbreitete Synonyme für Yoga erfunden hat, geht es in Indien, dem Geburtstagsland dieser Philosophie, um weit mehr. Hier sind die Hauptgedanken nach wie vor die geistigen und spirituellen Übungen, die sich der Seele und weniger dem Körper des Menschen widmen.
Der Zweck des Yoga
Die Philosophie des Yoga wird häufig so beschrieben: Wer spürt sein Leben verändern zu müssen, neu zu strukturieren oder alte Gewohnheiten über Bord zu werfen, hat sich bereits auf den Pfad des Yoga begeben. Man möchte dem Leben mehr Qualität geben, Belastendes loslassen und mehr Sinn und Schönheit in sich selbst finden. Für viele geht es hauptsächlich darum, innere Ruhe zu finden und die Gedanken, die uns jeden Tag aufs Neue beschäftigen, einfach mal auszublenden und zu entspannen.
Für die weniger spirituell Angehauchten, lässt sich Yoga aber auch zur Linderung von beispielsweise Rückenschmerzen anwenden oder um ein paar überflüssige Pfunde zu verlieren.
Vom Babyyoga bis zum Hundeyoga
In den letzten Jahren wurden Fitnessclubs, Volkshochschulen und ähnliche Einrichtungen mit immer neuen Formen von Yogakursen regelrecht überschwemmt.
Inzwischen können Babys die Vereinigung von Körper, Geist und Seele beim so genannten Schwangerschaftsyoga bereits im Mutterleib trainieren. Kurz nach der Geburt gibt es dann Babyyoga (die starke Beanspruchung der kleinen Knochen und Gelenke ist allerdings umstritten), anschließend Kinderyoga und für die ältere Generation Wechseljahrenyoga und Seniorenyoga. Heutzutage gibt es nichts, was sich nicht in irgendeiner Form zum Yogakurs entwickeln lässt.

Lachyoga: Das lustigste Yoga aller Zeiten.
Wie wäre es denn beispielsweise mal mit dem Lachyoga? Dabei werden die Teilnehmer, getreu dem Motto "Lachen ist gesund" mit fiktiven und pantomimischen Übungen zum Lachen angeregt. Durch das Gelächter werden schmerzstillende und entzündungshemmende Substanzen freisetzt, Glückshormone ausgeschüttet und Stresshormone abgebaut. Außerdem soll eine Studie ergeben haben, dass Lachtraining zu einer erhöhten Arbeitsmoral führt. Na dann, auf die Plätze, fertig, lachen. Übrigens: Jeder erste Sonntag im Mai ist Weltlachtag.
Der Hund ist bekanntlich der beste Freund des Menschen. Warum also nicht auch ein Yogakurs zusammen mit dem vierbeinigen Weggefährten? Beim sogenannten DOGA (Abkürzung für Dog Yoga, zu Deutsch Hundeyoga), nehmen Hund und Halter bestimmte Positionen ein. Dabei soll sich der DOGA Effekt zeigen: Sobald sich bei Herrchen bzw. Frauchen während der Yogastunde Entspannung einstellt, wird auch Bello deutlich gelassener und ruhiger. Laut Jennifer Brilliant, die ein Buch zum Hundeyoga geschrieben hat, sollen diese die besten Yogis überhaupt sein und seit Jahrtausenden unbewusst die verschiedenen Stellungen des Yoga praktizieren. Dadurch haben sie laut Brilliant zu "einer tiefen Erdverbundenheit, bemerkenswerten Gelassenheit und Zufriedenheit gefunden".
Neuer Trend aus den USA: Nacktyoga

Insbesondere in Amerika erfreut sich das Nacktyoga zunehmender Beliebtheit.
Wie der Name schon sagt geht es beim Nacktyoga darum, sich völlig hüllenlos in Einklang mit Körper, Geist und Seele zu bringen. Diese kleidungsfreie Yogavariante soll für die Anhänger noch spiritueller sein und das Gefühl des "sich Annehmens" verstärken.
Während das Nacktyoga in den USA immer populärer wird, steckt es hier in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Bis jetzt kann wohl nur die Hauptstadt mit einem Nude Yoga Studio dienen, in dem jede Woche mehrere Nackt-Yogakurse angeboten werden. Allerdings steht dieses Studio nur Männern zur Verfügung. Wer sich dennoch ganz hüllenlos auf spirituelle Höhen begeben möchte, kann dies natürlich auch ganz ungestört zu Hause in den eigenen vier Wänden machen.
Mit Yoga abnehmen
Yoga bringt nicht nur geistige und spirituelle Erleuchtung, sondern kann auch noch beim Abnehmen helfen. Wer sich nicht mit schweißtreibenden Übungen oder überfüllten Fitnessstudios anfreunden kann, dem verhilft auch die indische Lehre des Yoga zum Verlust von überflüssigen Pfunden.
Ganz besonders erfolgsversprechend ist das so genannte Poweryoga. Dieser körperlich betonte und sehr dynamische Yoga Stil vereint ein aktives Fitnessprogramm mit Meditation. Durch das Zusammenspiel von Ausdauer, Leistungsfähigkeit und spirituellen Yogaübungen soll der Körper trainiert werden und die Seele zur inneren Gelassenheit kommen.

Poweryoga lässt die Pfunde purzeln.
Yoga in Deutschland
Yoga breitete sich in den 1940er Jahren in Deutschland aus. Seitdem nimmt die Popularität der indischen Philosophie stetig zu. Laut dem BDY, dem Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland, üben rund fünf Millionen Menschen Yoga regelmäßig oder besuchen Kurse der ca. 20.000 Yogalehrer, die es zur Zeit in Deutschland gibt. Da immer wieder neue Yoga Arten erfunden werden, gibt es inzwischen unzählige verschiedene Formen.
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Schade das es hier keine Gruppe gibt. Gibt es, fast genauso frisch wie der Magazin-Beitrag... Yoga und Meditation |
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Liebe liaresllatsirk !
Feldenkreis habe ich auch schon mal gehört und ich glaube schon mal im Fernsehen bei meiner damaligen Freundin verfolgt.
Aber hier mit dem Dorfleben  ist das so eine Sache. Da gibt es nicht viel Auswahl wenn es was gibt.
Ich wäre schon mit einem schnelleren Internet glücklich. Warte jetzt auf LTE aber das wird hier auch nicht kommen. Bald reist mir die Geduld dann greif ich mir in die leere Geldbörse und bestell mir alles via Satelitt.
Erstmal hier auf diesem Wege noch mal ein liebes Danke  Danke an dich.  |
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Hallo Nudister,
wenn Dein Bewegungsapparat durch einen Unfall sehr eingeschränkt ist schaue einmal in Deiner Gegend nach einem Feldenkreislehrer um.
Ist sicher nicht soo spannend und schön wie Tai Chi, hilft aber
und kann man dann auch zu Hause täglich in jeder Sitation üben.
Bei "Feldenkreis" werden die ganz kleinen Muskeln, die selbst bei der sanfteren Gymnastik nicht bewegt werden aktiviert.
Wird sehr sanft und langsam gemacht.
Massage bei einem gutem Tai-Massage Salon
( bitte andere Leser jetzt nicht an Erotikmassage denken )
hat mir auch schon vieles gebracht. Nicht die tradionelle Tai-Massage
nehmen. Die ist zu hart für die meisten Europäer. Wird aber bei den meisten Solons nur noch auf Anfrage angeboten.
Ansonsten eine sanftere Variante - auch schon wieder eine Mischung
von Tai- und einheimische Massage. |
 | @liareslllatsirk
Auf diesem Wege erst noch mal ein Danke  für deinen Beitrag.
Tai Chi habe ich nur mal an einem WE kennengelernt und es ist genau das Richtige für mich, da ich an Bewegungseinschränkung nach einem Unfall leide.
Qigong fällt mir teilweise schon schwer und die Kurse sind alle belegt.
Ob ich mit Yoga zurechtkomme weiß ich noch nicht aber es ist die einzige Möglichkeit mal hier in der Nähe.
Habe mir mal Yoga auf
Links nur für Mitglieder
angesehen. ich glaube den Körperknoten krieg ich dann nicht mehr bei mir gelöst. Ich finde es aber schön das du sowas kannst. Ich glaube da brauch ich ein paar Leute mehr die mich passend biegen.
Am Bodensee war ich mal auf Besuch in einem Tai Chi Wu Haus.
Leider nur ein paar Stunden.
Da ist mir gezeigt worden und es ist darauf eingegangen worden wie ich meine Bewegungseinschränkung überlisten kann und alles von einer anderen Seite machen kann.
Tai Chi ist echt super.
LG |
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Ich mach nächsten Monat einen Kurs im Schamanen-Tanz – habe nun einmal einen Febel für solche Sachen.
Aber, aber – ich bin nicht unkritisch. Bei all diesen vielen Angeboten, die wir heute serviert bekommen, sollten wir Eines nicht vergessen: es hat mit dem Ursprünglichen wenig zu tun.
Yoga: war nicht für die Allgemeinheit im alten Indien und auch keine Gymnastik. Es war den Schüler einer Einweihungsschule vorbehalten. Der Schüler musste in Abgeschiedenheit und
Askese jahrelang üben bis die Kundalini im Rückenmark-Kanal aktiviert wurde.
Zum Glück wird diese Form im Westen gar nicht gelehrt. Denn welches Auswirkungen es hätte,
wenn wir mit unserem degenerierten europäischen Rassenkörper, der tief in die Materie gefallen ist, da antun würde, möchte ich mich nicht auslassen.
Selbst für den heutigen Inder ist diese Einweihungsform nicht mehr möglich - sie gehört der Vergangenheit an.
Tantra: die Inder sind heute wie früher sehr prüde. Frauen sollten nach Möglichkeit heute noch als Jungfrau in die Ehe gehen, viel Mitgift mitbringen und ansonsten gehorchen.
Die erotischen tantischen Umarmungen, Stellungen von männlichen und weiblichen Prinzip, - also die Darstellung in sehr alten Tempel hatte eine spirituelle Bedeutung. Die Vereinigung zwischen Seele und Geist.
Das Bewußstein der damaligen Menschen war noch nicht so wie heute: man musste sie mit einer
irdischen Bildsprache ansprechen.
Klass. Indischer Tempeltanz:
Durfte nur von entsprechend eingeweihten uns seit frühester Kindheit ausgebildete Frauen
getanzt werden und zwar nur im Tempel niemals außerhalb.
Der Niedergang des Tanzes: bei der Mogul-Herrschaft an die Mogul-Höfen wurde die Tänzerinnen verpflichtet, was für die Hindus ein Sakrileg war und anschließend
Schritt für Schritt bei der Kolonialherrschaft durch die Engländer bis hin zur Tempel-Prostitution.
Ähnlich orientalischer Tanz:
Ursprünglich wurde immer die älteste Tochter einer vornehmen angesehen Familie ausgebildet.
Uns sie ging selbstverständlich als Jungfrau in die Ehe – nur danach durfte sie nicht mehr
öffentlich tanzen – nur noch innerhalb der Familie, Ehemann.
Tai Chi: wurde ausschließlich in früheren Jahrhunderten in den Klöstern praktiziert.
Es ist wohl eine falsche Vorstellung, dass in der Kaiserzeit die armen Bauern oder Handwecker
alle Tai Chi gemacht haben. |
 | @ SinasTraum
... sorry, wenn mein feedback etwas zu einfach gestrickt war ... ich hoffe, ich hab niemanden, dem's gefällt, beleidigt - das war nicht mein ziel ...
Womit ich einfach grundsätzlich Mühe hab, sind diese Modewellen, die alles hergebrachte zusammenmixen, und daraus eine Art "RedBull" brauen, das in seiner Summe nichts mehr mit den einzelnen ursprünglichen "Ingredienzien" zu tun hat ... Schamanismus ist ein ähnliches Thema ... Tantra auch ...
Schamanisches Tantra-Yoga? Tantrisches Schamanen-Yoga? Power-Yoga-Tantra-Schamanismus? Gibts das schon?
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@sinnflut
Warum so pauschal? Was Du Dir nicht vorstellen kannst, mag anderen vielleicht gefallen.
Mich zum Beispiel entspannt es kein Stück, platt auf dem Rücken zu liegen und meinem Herzschlag oder meiner Atmung zu lauschen. Davon krieg ich die Krise. Ich entspanne mich viel eher durch leichte Betätigung und Ablenkung von mir selbst.
Es gibt heute so viele Varianten von Yoga, lass doch jeden die finden, die ihm wohl tut. Ales, was man sportlich tut, ist besser als das, was man nicht tut. Und nur wer Spaß hat, bleibt auch motiviert. Vor dem Hintergrund kann man doch auch den Fans von Poweryoga ihre Freude gönnen, oder nicht?
Ich hatte mal eine Probestunde, es war unglaublich gut und unglaublich anstrengend. Positiv anstrengend.  |
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Ganz besonders erfolgsversprechend ist das so genannte Poweryoga. Dieser körperlich betonte und sehr dynamische Yoga Stil vereint ein aktives Fitnessprogramm mit Meditation. Durch das Zusammenspiel von Ausdauer, Leistungsfähigkeit und spirituellen Yogaübungen soll der Körper trainiert werden und die Seele zur inneren Gelassenheit kommen.
 erfolgsversprechend
schneller, weiter, höher, Yoga, Erleuchtung.
fit werden, erleuchtet werden, tollen body aufbauen, ausdauernd werden, leistungsfähig werden - alles gleichzeitig, und als Zugabe noch seelische innere Gelassenheit?
Never ever ... |
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@Liaresllatsirk
Da haben wir tatsächlich sehr unterschiedliche Herangehensweisen kennengelernt.
Ich habe mit dem ganzen meditativ-spirituellen Brimmborium und dem räucherstäbchengeschwängerten Singsang sehr wenig am Hut. Mich interessiert am Yoga der Fitnesseffekt und der Entspannungseffekt. Beide sind erheblich. Von daher war ich in den Fitnesstudio-Kursen sehr gut aufgehoben.  |
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@nudister
das ist aber schade. Scheint in Eurer Gegend ziemlich mau-mau zu sein.
Hier im Ma, Lu. Hdg. gibt es Anbietungen diesbezüglich mit sehr viel Auswahl.
Nicht aufgeben zu suchen - manchmal kommt es durch Zufall zustande. Unsere chin. Dozentin war so ein Zufall. Sie wohnt ganz in der Nähe unseres Turnvereins und da ihre Kinder jetzt aus dem gröbsten heraus sind wollte sie nicht nur weiter Hausfrau spielen. Sie machte einen größeren Aufenthalt in China bei ihren Eltern und hat das ganze Tai Chi bei einem dortigen Lehrer nochmals aufgefrischt -
nebenbei noch Schwert- und Fächertanz gelernt.
Dann ging sie hier zu dem Turnverein und bot sich einfach an. Dieser Turnverein ist sehr alt und traditionell und war einfach der Meinung Tai Chi ist überflüssig. ( obwohl Kampfsportgruppe )
Heute sind sie froh, so eine gute Lehrerin bekommen zu haben.
Wird wenigstens Qigong bei Euch angeboten? Viele therapeutische Praxen machen das inzwischen. |