
HoHoHo - während der Weihnachtsmann allerorts auf Betriebsweihnachtsfeiern und Weihnachtsmärkte lädt, lacht sich das sprießende Härchen, das sich gekonnt durch die blickdichte Nylon kämpft, ins Fäustchen. An alles ist gedacht - fettfreie Creme gegen den Wind, die neuesten Make-up Trends lassen das Gesicht erstrahlen - nur die unter der dicken Kleiderschicht versteckte Haut wurde wieder vernachlässigt.
Wir sagen: Stoppt den ungezügelten Haarwuchs! Keine halben Sachen - auch im Winter. Entweder samtweich und spiegelglatt rasiert oder aber gepflegt behaart. Gepflegt behaart? Richtig gelesen: Wer es mag! Entgegen des derzeitigen Modegeschmacks scheint es nämlich wieder einen Gegenstrom zu geben, denn Teile der Homo-Szene, die auch bei der Haarlosigkeit Vorreiter waren, lassen wieder kontrolliert sprießen.
Wie auch immer der Geschmack ausgelegt ist, eine wichtige Frage bleibt: Wachsen oder Rasieren? – eine Grundsatzfrage… und das nicht nur für die Frau. Genauer bedeutet dies:
Temporäre vs. dauerhafte Haarentfernung
Der Profi unterscheidet zwischen temporärer Epilation oder Depilation (Depilation = chemisch und "unter die Haut gehend", also z.B. Enthaarungscreme) und der dauerhaften Epilation.
Die bekanntesten Methoden der temporären Epilation sind Waxing, Halawa (eine biologische Form der Depilation mit einer Ökomasse aus Öl, Zucker und Zitrone), Fadenepilation (etwas für Geübte: Der Faden wird - von beiden Händen gehalten - blitzschnell gedreht und über die zu entfernenden Härchen gezogen, so dass die eingefangenen Haare herausgerissen werden) und die mechanische Epilation (Zupfen oder Epiliergeräte).
Allen temporären Epilationen ist gemein, dass sie auf Herausreißen des Haares basieren und damit meist recht schmerzhaft sind. Und die Haare wachsen nach einer kurzen Zeit wieder nach.
Anders die dauerhafte Epilation - hier ist der Name Programm! Das Haarfollikel wird dabei entweder mittels Strom oder hochenergetischem Licht zerstört und kann folglich nicht mehr nachwachsen. Vorteil: Das leidige Haar ist ein für alle Mal verbannt!
Temporäre Haarentfernung
Wachsen - Wer glatt sein will muss leiden

Die Entfernung der Schamhaare mit Heiß- oder Kaltwachs ist eine schmerzhafte Angelegenheit: die Haare werden ausgerissen, und das tut weh! Das Schmerzempfinden kann je nach Person variieren. Trotz aller Schmerzen hat die Wachsmethode einen entscheidenden Vorteil: Man hat lange Ruhe vor dem lästigen Gestrüpp – etwa vier bis sechs Wochen.
Die Haare wachsen in der Regel sogar schwächer nach. Wenn die Haare anfangen nachzuwachsen, muss man aber geduldig sein und warten, bis sie die richtige Länge haben, um sie wiederum mit Wachs entfernen zu können.
Brazilian Waxing – Eine prominente Methode

Eine besondere Variante der Haarentfernung mit Wachs ist das Brazilian Waxing. Eine Methode, die in den 90er Jahren, als dort die Bikinis immer knapper wurden, in den Küstenstädten Brasiliens entstand. Dabei werden alle Haare im Intimbereich (Venushügel, Schamlippen, Pofalte) mit einem hautschonenden Wachs entfernt.
Eine Prozedur, die jeden Schmerzempfindlichen unweigerlich zusammenfahren lässt. Diese Methode wurde in den vergangenen Jahren immer populärer, seitdem sich Hollywoodstars wie Demi Moore, Pink und Scarlett Johansson dazu bekennen. Eva Longoria, der Star aus der Serie Desperate Housewives, ließ sogar öffentlich verlauten, sie habe seit dem Brazilian Waxing besseren Sex.
Mit diesen Tipps geht auch Rasieren glatt
Den lästigen Büscheln im Schambereich mittels Schaum und Rasierklinge den Kampf anzusagen, ist die schnellste und preiswerteste Vorgehensweise. Und dazu garantiert schmerzfrei! Der Rasierer schneidet das Haar einfach direkt an der Hautoberfläche ab. Der größte Nachteil: Innerhalb kürzester Zeit entstehen hässliche Stoppel.
Die stören nicht nur einen selbst – auch der Partner leidet unter unangenehmem Pieksen. Von den weiteren Problemen, die mit dieser Methode einhergehen, können wohl alle Rasierer und Rasiererinnen ein Liedchen singen: unschöne rote Pickelchen, Hautreizungen und -entzündungen, lästiges Jucken und eingewachsene Härchen.
Doch keine Sorge, wenn man sich an die folgenden Regeln hält, muss die Intimrasur nicht gleich zum Horrorszenario werden:
- Am besten unter der Dusche rasieren – auf nasser Haut gleitet die Rasierklinge besser.
- Immer Rasierschaum benutzen, damit kann Verletzungen vorgebeugt werden.
- Bei empfindlicher Haut in Richtung des Haarwuchses rasieren. So wachsen die Stoppeln zwar schneller nach, die Haut wird aber weniger gereizt.
- Regelmäßige Nachrasur beugt nicht nur unschönen Stoppeln vor, sondern verhindert auch unangenehmes Jucken.
- Nach der Rasur beruhigende Cremes, z.B. mit Aloe Vera, oder Babypuder auftragen.
- Niemals die Rasierklingen anderer verwenden. Durch die kleinen Verletzungen, die durch das Rasieren entstehen, können Krankheitserreger in den Körper gelangen.
Einschub: Schamhaarentfernung – Schmerz hat Tradition
Schon im alten Ägypten galt ein unbehaarter Körper als Schönheitsideal. Vor allem Frauen rückten ihrer Körperbehaarung zu Leibe – auch im Schambereich. Die alten Ägypterinnen benutzten Bronzemesser, Bienenwachs oder die arsenhaltige Substanz Orpiment. Auf solch schmerzhafte und gefährliche Methoden sind wir heutzutage zum Glück nicht mehr angewiesen.

Auch der Islam schrieb und schreibt seinen Gläubigen Körperhygiene in Form von Haarentfernung vor; insbesondere an Achseln und Scham. Das bis heute dafür verwendete Haarentfernungsmittel ist das bereits erwähnte Halawa. Es wird auf die zu enthaarende Stelle aufgetragen und anschließend mit einem Tuch abgezogen. In den Harems gab es sogar speziell ausgebildete Eunuchen, die den Frauen die Schamhaare entfernten.
Auch heutzutage liegt die Schamhaarentfernung voll im Trend. Gemäß einer Studie im Auftrag von Medizinpsychologen der Universität Leipzig rasieren 80 Prozent der 18 bis 30jährigen überflüssiges Haar, bei den 31- bis 60-jährigen Frauen immerhin noch 67,3 Prozent.
Die dauerhafte Haarentfernung
Zum einen gibt es da die Licht und Photoepilation und die Elektroepilation.
Photoepilation
Die häufigsten Methoden sind die Laser-, und IPL-Behandlung. Beide Methoden haben gemeinsam, das mittels hochenergetischem Licht die Haarfollikel vernichtet werden, indem das Hautpigment Melanin Licht absorbiert, in Wärme umwandelt und so das Haarfollikel zerstört wird. Es können allerdings nur die Haare entfernt werden, die sich in der Wachstumsphase befinden und die einen hohen Anteil an dem Hautfarbstoff Melanin haben.
Elektroepilation
Bei der Elektroepilation wird eine kleine Sonde in das Haarfolikel eingeführt und selbiges mittels elektrischen Stroms abgetötet.
Da nur Haare verödet werden können, die sich in der Wachstumsphase befinden, sind mehrere Sitzungen im Abstand von ca. 6-8 Wochen nötig.
Das Haarlos Berlin jetzt testen
Die dauerhafte Epilation wird in verschiedensten Studios im ganzen Land angeboten. Eines dieser Studios ist das Haarlos Berlin, das uns bei der Erstellung dieses Beitrags mit Rat und Tat zur Seite stand. Der Name des Studios in der Berliner Marienstrasse verdeutlicht unmissverständlich Sinn und Zweck der Einrichtung.
Doch neben der dauerhaften Haarentfernung sind die Mitarbeiter auch auf die Bereiche der sanften Hautverjüngung und Cellulitebehandlung spezialisiert. Exklusiv bieten die Betreiber des Studios zwei Testern des JOYclubs an, sich der dauerhaften Epilation zu unterziehen.
Testaufruf
Wir möchten Euch einladen, die dauerhafte Haarentfernung mittels IPL in unserem Studio in Berlin-Mitte zu testen. Wir suchen zwei Personen, die eine halbjährliche Behandlung á sechs Sitzungen austesten wollen und ihre Erfahrungen - ähnlich einem Produkttestbericht hier im JOYclub - wiedergeben.
Wichtige Fragen wären: Wie empfandet ihr das Vorgespräch, das Ambiente des Studios, die Freundlichkeit der Mitarbeiter, die Behandlung selbst und letztendlich: Wie seid ihr mit dem Ergebnis zufrieden?
Wenn ihr euch für diesen Langzeittest bewerben wollt, schreibt ein Statement mit dem ausschlaggebenden Grund, weshalb ausgerechnet ihr die Behandlung genießen solltet, unter diesen Beitrag. Eine gewisse Hauptstadtnähe wäre dabei sicherlich von Vorteil.
Bewerbungsschluss: Dienstag, der 22.12.2009
Gutscheinaktion
Als extra Schmankerl zur Weihnachtszeit bietet euch Haarlos Berlin mit nebenstehendem Gutschein eine Gutschrift von 40 EUR für die Erstbehandlung.
Macht euch bitte einen Termin für das Vorgespräch, in dem sämtliche wichtige Fakten besprochen werden und die für euch ideale Behandlung gefunden wird.
Zu diesem Termin nehmt ihr den Gutschein mit, um ihn einzulösen.
Dazu einfach auf die Grafik klicken, die daraufhin vergrößert in einem neuen Fenster aufpoppt. Diese Grafik abspeichern und in einem Fotoansichtsprogramm eurer Wahl öffnen.
Jetzt einfach den Gutschein ausdrucken und ab zum Termin mit euch.
Welche Frisur soll’s denn heute sein?

Es stellt sich nun natürlich noch die Frage nach dem intimen Styling. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Je nach individueller Vorliebe können Dreiecke, Pfeile, Blitze oder Herzchen die Scham zieren. Eine besonders beliebte Frisur ist der "Iro", auch Strichcode oder französische Intimrasur genannt: ein vertikaler Strich, der oberhalb der Schamlippen beginnt.
Und warum sollte es nicht mal ´ne andere Farbe sein? Aber Vorsicht: Beim Tönen oder Färben genau darauf achten, dass die Farben nicht in direkten Kontakt mit den Genitalien kommen!
Und noch ein Tipp: Alleine Frisieren ist langweilig! Schnappt euch euren Partner oder eure Partnerin. Kämmen, schneiden, schnippeln und auch rasieren kann sehr erotisierend sein.
Haariges Fazit
Rasieren oder Wachsen, Iro oder Nacktschnecke? Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, wie er seine Haare entfernen möchte und welches Styling am besten zu ihm passt.
Quellen für diesen Artikel:
Aexea, Haarlos Berlin
Gregor Tholl, dpa










