16.12.2009

Wachsen oder Rasieren?

Kampf dem Haarwildwuchs und zwei Tester gesucht!

Wachsen oder Rasieren?

HoHoHo - während der Weihnachtsmann allerorts auf Betriebsweihnachtsfeiern und Weihnachtsmärkte lädt, lacht sich das sprießende Härchen, das sich gekonnt durch die blickdichte Nylon kämpft, ins Fäustchen. An alles ist gedacht - fettfreie Creme gegen den Wind, die neuesten Make-up Trends lassen das Gesicht erstrahlen - nur die unter der dicken Kleiderschicht versteckte Haut wurde wieder vernachlässigt.

Wir sagen: Stoppt den ungezügelten Haarwuchs! Keine halben Sachen - auch im Winter. Entweder samtweich und spiegelglatt rasiert oder aber gepflegt behaart. Gepflegt behaart? Richtig gelesen: Wer es mag! Entgegen des derzeitigen Modegeschmacks scheint es nämlich wieder einen Gegenstrom zu geben, denn Teile der Homo-Szene, die auch bei der Haarlosigkeit Vorreiter waren, lassen wieder kontrolliert sprießen.

Wie auch immer der Geschmack ausgelegt ist, eine wichtige Frage bleibt: Wachsen oder Rasieren? – eine Grundsatzfrage… und das nicht nur für die Frau. Genauer bedeutet dies:

Temporäre vs. dauerhafte Haarentfernung

Der Profi unterscheidet zwischen temporärer Epilation oder Depilation (Depilation = chemisch und "unter die Haut gehend", also z.B. Enthaarungscreme) und der dauerhaften Epilation.

Die bekanntesten Methoden der temporären Epilation sind Waxing, Halawa (eine biologische Form der Depilation mit einer Ökomasse aus Öl, Zucker und Zitrone), Fadenepilation (etwas für Geübte: Der Faden wird - von beiden Händen gehalten - blitzschnell gedreht und über die zu entfernenden Härchen gezogen, so dass die eingefangenen Haare herausgerissen werden) und die mechanische Epilation (Zupfen oder Epiliergeräte).

Allen temporären Epilationen ist gemein, dass sie auf Herausreißen des Haares basieren und damit meist recht schmerzhaft sind. Und die Haare wachsen nach einer kurzen Zeit wieder nach.

Anders die dauerhafte Epilation - hier ist der Name Programm! Das Haarfollikel wird dabei entweder mittels Strom oder hochenergetischem Licht zerstört und kann folglich nicht mehr nachwachsen. Vorteil: Das leidige Haar ist ein für alle Mal verbannt!

Temporäre Haarentfernung

Wachsen - Wer glatt sein will muss leiden

Wachsen oder Rasieren?

Die Entfernung der Schamhaare mit Heiß- oder Kaltwachs ist eine schmerzhafte Angelegenheit: die Haare werden ausgerissen, und das tut weh! Das Schmerzempfinden kann je nach Person variieren. Trotz aller Schmerzen hat die Wachsmethode einen entscheidenden Vorteil: Man hat lange Ruhe vor dem lästigen Gestrüpp – etwa vier bis sechs Wochen.

Die Haare wachsen in der Regel sogar schwächer nach. Wenn die Haare anfangen nachzuwachsen, muss man aber geduldig sein und warten, bis sie die richtige Länge haben, um sie wiederum mit Wachs entfernen zu können.

Brazilian Waxing – Eine prominente Methode

Wachsen oder Rasieren?

Eine besondere Variante der Haarentfernung mit Wachs ist das Brazilian Waxing. Eine Methode, die in den 90er Jahren, als dort die Bikinis immer knapper wurden, in den Küstenstädten Brasiliens entstand. Dabei werden alle Haare im Intimbereich (Venushügel, Schamlippen, Pofalte) mit einem hautschonenden Wachs entfernt.

Eine Prozedur, die jeden Schmerzempfindlichen unweigerlich zusammenfahren lässt. Diese Methode wurde in den vergangenen Jahren immer populärer, seitdem sich Hollywoodstars wie Demi Moore, Pink und Scarlett Johansson dazu bekennen. Eva Longoria, der Star aus der Serie Desperate Housewives, ließ sogar öffentlich verlauten, sie habe seit dem Brazilian Waxing besseren Sex.

Mit diesen Tipps geht auch Rasieren glatt

Wachsen oder Rasieren?

Den lästigen Büscheln im Schambereich mittels Schaum und Rasierklinge den Kampf anzusagen, ist die schnellste und preiswerteste Vorgehensweise. Und dazu garantiert schmerzfrei! Der Rasierer schneidet das Haar einfach direkt an der Hautoberfläche ab. Der größte Nachteil: Innerhalb kürzester Zeit entstehen hässliche Stoppel.

Die stören nicht nur einen selbst – auch der Partner leidet unter unangenehmem Pieksen. Von den weiteren Problemen, die mit dieser Methode einhergehen, können wohl alle Rasierer und Rasiererinnen ein Liedchen singen: unschöne rote Pickelchen, Hautreizungen und -entzündungen, lästiges Jucken und eingewachsene Härchen.

Doch keine Sorge, wenn man sich an die folgenden Regeln hält, muss die Intimrasur nicht gleich zum Horrorszenario werden:

  • Am besten unter der Dusche rasieren – auf nasser Haut gleitet die Rasierklinge besser.
  • Immer Rasierschaum benutzen, damit kann Verletzungen vorgebeugt werden.
  • Bei empfindlicher Haut in Richtung des Haarwuchses rasieren. So wachsen die Stoppeln zwar schneller nach, die Haut wird aber weniger gereizt.
  • Regelmäßige Nachrasur beugt nicht nur unschönen Stoppeln vor, sondern verhindert auch unangenehmes Jucken.
  • Nach der Rasur beruhigende Cremes, z.B. mit Aloe Vera, oder Babypuder auftragen.
  • Niemals die Rasierklingen anderer verwenden. Durch die kleinen Verletzungen, die durch das Rasieren entstehen, können Krankheitserreger in den Körper gelangen.

Einschub: Schamhaarentfernung – Schmerz hat Tradition

Schon im alten Ägypten galt ein unbehaarter Körper als Schönheitsideal. Vor allem Frauen rückten ihrer Körperbehaarung zu Leibe – auch im Schambereich. Die alten Ägypterinnen benutzten Bronzemesser, Bienenwachs oder die arsenhaltige Substanz Orpiment. Auf solch schmerzhafte und gefährliche Methoden sind wir heutzutage zum Glück nicht mehr angewiesen.

Wachsen oder Rasieren?

Auch der Islam schrieb und schreibt seinen Gläubigen Körperhygiene in Form von Haarentfernung vor; insbesondere an Achseln und Scham. Das bis heute dafür verwendete Haarentfernungsmittel ist das bereits erwähnte Halawa. Es wird auf die zu enthaarende Stelle aufgetragen und anschließend mit einem Tuch abgezogen. In den Harems gab es sogar speziell ausgebildete Eunuchen, die den Frauen die Schamhaare entfernten.

Auch heutzutage liegt die Schamhaarentfernung voll im Trend. Gemäß einer Studie im Auftrag von Medizinpsychologen der Universität Leipzig rasieren 80 Prozent der 18 bis 30jährigen überflüssiges Haar, bei den 31- bis 60-jährigen Frauen immerhin noch 67,3 Prozent.

Die dauerhafte Haarentfernung

Zum einen gibt es da die Licht und Photoepilation und die Elektroepilation.

Photoepilation

Wachsen oder Rasieren?

Die häufigsten Methoden sind die Laser-, und IPL-Behandlung. Beide Methoden haben gemeinsam, das mittels hochenergetischem Licht die Haarfollikel vernichtet werden, indem das Hautpigment Melanin Licht absorbiert, in Wärme umwandelt und so das Haarfollikel zerstört wird. Es können allerdings nur die Haare entfernt werden, die sich in der Wachstumsphase befinden und die einen hohen Anteil an dem Hautfarbstoff Melanin haben.

Elektroepilation

Bei der Elektroepilation wird eine kleine Sonde in das Haarfolikel eingeführt und selbiges mittels elektrischen Stroms abgetötet.

Da nur Haare verödet werden können, die sich in der Wachstumsphase befinden, sind mehrere Sitzungen im Abstand von ca. 6-8 Wochen nötig.

Das Haarlos Berlin jetzt testen

Der Behandlungsraum
Der Behandlungsraum

Die dauerhafte Epilation wird in verschiedensten Studios im ganzen Land angeboten. Eines dieser Studios ist das Haarlos Berlin, das uns bei der Erstellung dieses Beitrags mit Rat und Tat zur Seite stand. Der Name des Studios in der Berliner Marienstrasse verdeutlicht unmissverständlich Sinn und Zweck der Einrichtung.

Doch neben der dauerhaften Haarentfernung sind die Mitarbeiter auch auf die Bereiche der sanften Hautverjüngung und Cellulitebehandlung spezialisiert. Exklusiv bieten die Betreiber des Studios zwei Testern des JOYclubs an, sich der dauerhaften Epilation zu unterziehen.

Testaufruf

Ein Beratungsgespräch ...
Ein Beratungsgespräch ...

Wir möchten Euch einladen, die dauerhafte Haarentfernung mittels IPL in unserem Studio in Berlin-Mitte zu testen. Wir suchen zwei Personen, die eine halbjährliche Behandlung á sechs Sitzungen austesten wollen und ihre Erfahrungen - ähnlich einem Produkttestbericht hier im JOYclub - wiedergeben.

Wichtige Fragen wären: Wie empfandet ihr das Vorgespräch, das Ambiente des Studios, die Freundlichkeit der Mitarbeiter, die Behandlung selbst und letztendlich: Wie seid ihr mit dem Ergebnis zufrieden?

Wenn ihr euch für diesen Langzeittest bewerben wollt, schreibt ein Statement mit dem ausschlaggebenden Grund, weshalb ausgerechnet ihr die Behandlung genießen solltet, unter diesen Beitrag. Eine gewisse Hauptstadtnähe wäre dabei sicherlich von Vorteil.

Bewerbungsschluss: Dienstag, der 22.12.2009

Gutscheinaktion

Wachsen oder Rasieren?

Als extra Schmankerl zur Weihnachtszeit bietet euch Haarlos Berlin mit nebenstehendem Gutschein eine Gutschrift von 40 EUR für die Erstbehandlung.

Macht euch bitte einen Termin für das Vorgespräch, in dem sämtliche wichtige Fakten besprochen werden und die für euch ideale Behandlung gefunden wird.

Zu diesem Termin nehmt ihr den Gutschein mit, um ihn einzulösen.

Dazu einfach auf die Grafik klicken, die daraufhin vergrößert in einem neuen Fenster aufpoppt. Diese Grafik abspeichern und in einem Fotoansichtsprogramm eurer Wahl öffnen.

Jetzt einfach den Gutschein ausdrucken und ab zum Termin mit euch.

Welche Frisur soll’s denn heute sein?

Wachsen oder Rasieren?

Es stellt sich nun natürlich noch die Frage nach dem intimen Styling. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Je nach individueller Vorliebe können Dreiecke, Pfeile, Blitze oder Herzchen die Scham zieren. Eine besonders beliebte Frisur ist der "Iro", auch Strichcode oder französische Intimrasur genannt: ein vertikaler Strich, der oberhalb der Schamlippen beginnt.

Und warum sollte es nicht mal ´ne andere Farbe sein? Aber Vorsicht: Beim Tönen oder Färben genau darauf achten, dass die Farben nicht in direkten Kontakt mit den Genitalien kommen!

Und noch ein Tipp: Alleine Frisieren ist langweilig! Schnappt euch euren Partner oder eure Partnerin. Kämmen, schneiden, schnippeln und auch rasieren kann sehr erotisierend sein.

Haariges Fazit

Rasieren oder Wachsen, Iro oder Nacktschnecke? Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, wie er seine Haare entfernen möchte und welches Styling am besten zu ihm passt.

Quellen für diesen Artikel:
Aexea, Haarlos Berlin
Gregor Tholl, dpa

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Kommentare

Traut Euch!

Meine Vorliebe fuer Intimpiercings und Tatoos hat mich aufs Wachsen gebracht und ich kann es nur empfehlen in ein Profistudio zu gehen, da dort alles stimmt. Die Hygiene, der service am Kunden und das Resultat mit dem Ergebnis, sich wochenlang nicht mehr rasieren zu muessen! Noch fragen: - Link abgelehnt -

eure depiladora iris
ich finde es interessant

hier- als neuling - zu sehen, wie toll die meisten einen rasierten intimbereich finden. ist doch egal!

ich schaue mich zwar erst um bin aber doch erstaunt. mit welchem nachdruck manche hier für eine raserei über die rasur da unten sich einsetzen.

egal wie - die stoppel pieksen doch auch. ich habe besseres zu tun als jedes haar einzeln zu jagen.
(Kicher)

Vokuhilas waren ja nur ein extremes Beispiel!
Man kann sich manches nicht vorstellen,was man hinterher total toll findet.
Nichts anderes meinte ich *schweig*
@ miml...

Klar ist es eine "Modeerscheinung"... Und diese Erscheinung ist seit der Antike in den unterschiedlichsten Regionen immer mal wieder aufgetaucht und hat sich hier und da gehalten, bei uns nicht wirklich.

Auch ich bin nicht von alleine drauf gekommen, sondern buchstäblich mit der Nase drauf gestoßen *sabber* (worden), als eine Freundin am Baggersee plötzlich blank vor mir stand... Das ist jetzt schon über 10 Jahre her, ich glaube es war 1997.

Aber unabhängig davon, ob es nun Mode ist oder nicht, ich finde es sowohl bei Männern als auch bei Frauen "schöner", wenn sie rasiert sind. Und zwar komplett (naja, bei Männern müssen die Beine ja nicht unbedingt sein, mache ich auch nicht, aber Brust & Bauch, Achseln & Intimbereich).
Inzwischen ist es bei mir sogar so, daß ich einen Hauch von Schaudern kriege, wenn ich Haare sehe, wo ich sie eigentlich nicht sehen will.

Kurzum: Die Mode hat mich gepackt und langfristig überzeugt. Ich weiß nicht mehr, was mich geritten hat, es vorher NICHT zu machen. Außer Unwissenheit.

Und wenn meine Beobachtungen richtig sind, dann gehört es heute insbesondere bei den jüngeren Leuten einfach dazu, wie selbstverständlich und vollkommen stolz seinen blanken Intimbereich zu präsentieren, so nach dem Motto "Schau hier, ich bin blank und DU???"

VOKUHILA's???

OK, hier das ultimative Schreckgespenst:

Wir stellen uns einen komplett rasierten McGuyver mit Karottenhosen und Sakko mit Schulterpolstern vor.
Vokuhilas!!!!

*wuerg2*
Noch eine klitzekleine

Anmerkung:
hatte vor kurzem ein kleines Intermezzo mit einem sehr hübschen Girl im SC.,es war 3 Uhr morgens,und sie hatte um diese Zeit natürlich wieder Stoppeln (klar,sie hatte sich um 22.00 Uhr vorher rasiert)
na ja,es war für meine Zunge nicht sooo angenehm.
Und sie hatten meine Haare nicht gestört,und sie ist erst 30.
Aber mei!
Ich versteh euch trotzdem!
Ich denk mir halt,irgendwann sind auch wieder Karottenhosen oder Vokuhila modern....
Eingewachsene Haare

sind ja so erotisch und apetittlich!
Nee,da lass ich lieber meine immer super gepflegten Härchen
im Intimbereich.
Achseln mach ich schon,denn das ist nicht der unbedingt der Bringer,wenn da was wächst.Beine seh ich auch ein...
Doch wenn man sich vor dem Sex wäscht,gehen da keine Haare an der Mumu aus!
Na ja,dieser Modezwang wird irgendwann auch wieder verschwinden....
Ich für mein Teil finde,es sieht bei Männern mal grundsätzlich blöd aus und bei Mädels schauts immer wie bei kleinen Mädchen aus.
Aber,wie gesagt,meine Meinung,muß ja auch den Thread ein bisschen auffrischen,sonst wirds langweilig.
Natürlich ist ein Riesenbusch da unten auch nicht sooo schön.aber man kann sie ja kürzen,nöch?
Kommt jetzt die Steinigung?

Rasieren, zwar aufwändiger, weil öfter, aber man kann auch mal "kreativer" sein, ein Strichstehen lassen o.ä.

Gruß
der Pit
(männliche Teil des Profils)
Barmbek-Deoring

Ich dachte immer es gäbe so etwas ähnliches wie eine Haarentfernungscreme,liege ich da falsch...oder foltert Ihr Euch alle nur so gerne ?^^.-***
Brasilianern ...

Wir stehen total auf Brasilian Waxing. wenn es gut gemacht wird, reizt es die Haut kaum. und es hält und hält und hält.
Am Anfang tut es wirklich etwas weh, aber es ist kein Vergleich zu einem Epilierer (sagt er). Der Schmerz lässt aber von von Mal zu Mal nach, da auch die Haare weniger werden.
Am Anfang sollte man wirklich spätestens nach drei wochen wieder auf der Liege liegen. Aber dann ist es auch noch nach 6-8 Wochen erträglich.

Und wir können Euch sagen, Eva Longoria hat recht! Nach dem Wachsen ist Sex gleich drei mal so intensiv zu spüren. Jede Art von Sex!
Wir machen nix anderes mehr!!!!
  • Neu hier? Kein Problem!
Das Studio
Wachsen oder Rasieren?
Haarlos Berlin bietet zwei Personen die Möglichkeit, Haarentfernung mittels IPL zu testen! Macht mit und bewerbt euch mittels Posting unter diesem Beitrag.
Bei eventuellen Fragen zur Aktion steht euch Robert von Happy Haarlos gerne zur Verfügung.