Soloescort im Interview

Was unterscheidet Soloescorts von Agenturescorts?

Im Rahmen unserer Artikelreihe zum Thema Escort wollen wir euch heute eine weitere Facette dieses Geschäftes vorstellen. Beleuchteten wir nämlich bisher ausschließlich Agentur-Escortladys und deren Ansichten zu ihren Tätigkeiten, wollen wir euch diesmal mit LynetteKoeln eine Soloescort aus den Reihen des JOYclub vorstellen.

Um eine möglichst gute Vergleichbarkeit mit der zuletzt befragten Escort zu gewährleisten, sind beide Interviews so weit wie möglich identisch aufgebaut und gegliedert. Und damit zu LynetteKoeln:

  • JOYclub: Was ist Dein eigentlicher Beruf?

Ich bin Studentin …

  • JOYclub: Wie kamst Du auf die Idee, Escortlady zu werden?

Nun, ich studiere und bin auf ein Nebeneinkommen angewiesen. Eine Mitstudentin arbeitet seit langem stundenweise in einem SM - Studio und erzählte mir damals davon - und von ihrem guten Verdienst. Die Vorstellung mich dort hinzusetzen und auf "Besuch" zu warten, erschien mir nicht sehr verlockend. Ich machte mir also meine eigenen Gedanken und entwickelte so mein eigenes Geschäftsmodell.

  • JOYclub: Was sind für Dich die Gründe, als Escort zu arbeiten und was wären Gründe, diese Tätigkeit zu beenden?

Escort bedeutet sehr gute Bezahlung bei (zumindest für mich) weitgehend freier Zeiteinteilung. Im Gegensatz zu anderen Formen des Bezahlsex kann ich hier meine Persönlichkeit, Bildung, Umgangsformen, etc. entsprechend einbringen - und es fühlt sich manchmal schon ziemlich gut an, einem attraktiven, intelligenten Mann eine solche Ausgabe für einen Abend "wert" zu sein.

Wenn ich vom Studium in den Beruf wechsle, hat sich diese Tätigkeit allerdings für mich erledigt. Es sei denn, ich heirate vorher und bekomme Kinder ... Dann ist die Escorttätigkeit auch beendet …

  • JOYclub: Ziehst du für dich eine Grenze zwischen Escort und Prostitution? Wenn ja, wie sieht diese aus? Und falls ja, wie reagierst du, wenn man dich als Prostituierte oder Nutte bezeichnet? Verletzt oder verärgert dich das?

Der Unterschied zwischen einer Hostess und einer Nutte ist Ihre Leistung und Ihre Bezahlung. Ich bereite einem Mann für einen Abend (oder eine Nacht) das Gefühl, eine authentische, leidenschaftliche Geliebte zu sein. In diese Rolle begebe ich mich ganz bewusst.

Dazu gehört das "Zurechtmachen", der Flirt vorneweg, meist ein öffentlicher Rahmen, ein Gespräch, sowie ein "mich verführen lassen", oder ein "Ihn verführen", sowie das intuitive Erspüren seiner Wünsche. Es geht klar um Sex - aber eben nicht nur. Das ist meiner Meinung nach der Unterschied zu einer Nutte, wobei das Wort nun ja wirklich keinen schönen Klang hat.

Aber: Prostituierte sind ganz klar beide - sowohl die "Escort-Lady" als auch die "Kleinanzeigennutte" in der Tageszeitung. Denn es geht letzten Endes um Sex gegen Bezahlung. Das hab ich mir so auch für mich ehrlich klargemacht. Der Unterschied ist nur, dass die meisten Nutten da ehrlicher zu sich sind ... während viele meiner Kolleginnen sich das selber als "heißes Date" zu Recht lügen. Allein die Bezeichnung "Escort-Lady" ist doch fast schon peinlich, finde ich.

Denn wenn es das wäre und Sie das Geld hauptsächlich nur für "die Begleitung" bekommen, dann schlage ich Ihnen vor, mal für einen Monat die Begleitung ausdrücklich OHNE Sex anzubieten ... um dann mal zu sehen, wie viele Anrufe noch kommen. Ich bin sicher, es wird SEHR übersichtlich bleiben. Hier verletzt, oder verschnupft zu reagieren, heißt nur, dass man sich nicht wirklich eingesteht, was man tut.

  • JOYclub: Weiß Deine Familie und der Freundes- und Bekanntenkreis von Deinem Beruf?

Zwei sehr gute Freundinnen wissen davon. Meine Familie würde es sicherlich als belastend empfinden, ich käme aber auch nie auf den Gedanken, Ihnen davon zu erzählen - warum auch ?

  • JOYclub: Lebst Du in einer festen Beziehung - wenn ja, wie kommt Dein Partner damit klar?

Kaum eine Hostess würde zugeben, eine Beziehung zu haben - Wir sind natürlich immer alle solo und können es nicht erwarten, uns zu verlieben ...*schmunzelt*.

  • JOYclub: Wie häufig wirst Du gebucht?

Da ich selbst entscheide, wann und welche Aufträge ich annehme, kann ich das recht gut variieren. Ich habe mich jedoch ganz bewusst dafür entschieden, den Rahmen wirklich sehr klein zu halten, einfach um die Sache für mich besser abzugrenzen - und um keine Gewohnheit daraus werden zu lassen, denn irgendwann ist das Studium vorbei und damit auch dieser Job. Das hab ich für mich klar entschieden.

  • JOYclub: Wo finden die meisten Verabredungen statt?

In Hotels oder Restaurants.

  • JOYclub: Kristallisiert sich bei den Kunden, die Dich buchen, eine bestimmte Alters- und/oder eine spezielle soziale Schicht heraus?

Natürlich ist das so. Es sind meist sehr erfolgreiche Männer, die sich nicht um die üblichen Konventionen, Meinungen und Regeln scheren, was sie zu interessanten Gesprächspartnern macht. Ich muss sagen, dass ich auch in punkto Lebenserfahrung von diesen Dates enorm profitiere. Viele sind Selbstständige. Meist sind diese Männer zwischen 35 und 45 Jahre alt und in über 50 % der Fälle verheiratet.

Es gibt aber auch den "Normalsterblichen", der einfach einmal ausbrechen möchte oder der seine Wünsche in seiner Beziehung nicht "durchsetzen" kann. In jeder Beziehung geht es auch immer ein Stück um Macht und um sexuellen Egoismus - mit unterschiedlichem Ausgang. Diese Positionen verändern sich dann in der Regel auch nicht mehr. Es gibt Begegnungen, da werde ich beinahe als Geschenk empfunden.

  • JOYclub: Welche Unternehmung ist dir mit deinen Kunden am Liebsten? Wofür wirst du eigentlich am häufigsten gebucht?

Das ist mir gleich. Ich möchte diesen Abend (der ja nicht billig ist!) dann eben auch ganz bewusst für den Mann, der ihn mit mir verbringt, zu einem für ihn perfekten Abend machen. Das ist nur fair. Es geht um seine Wünsche. Genau das ist ja der Unterschied. Mit dem was andere wollen und fordern, davon ist er ja die ganze Zeit umgeben. Ich bin sein Urlaub...*lächelt*

  • JOYclub: Bietest Du Deine Dienste nur für Männer oder auch für Frauen an?

Abgesehen davon, dass dies nun nicht meiner Neigung entspricht, sehe ich für ein solches Angebot einfach keinen Markt.

  • JOYclub: Wie verhalten sich die meisten Männer allgemein? Eher schüchtern und zurückhaltend, oder hast Du die Erfahrung gemacht, dass Sie eher fordernd, vielleicht sogar leidenschaftlich auf Dich zugehen?

Das ist meist sehr ähnlich. Ausgesucht höflich, charmant, zuvorkommend und sehr um mich bemüht. Sie verhalten sich sehr gentlemanlike - und es macht Sie stolz, wenn Frau das anerkennt.

  • JOYclub: Endet eigentlich JEDES Date im Vollzug sexueller Handlungen?

Nicht jedes. Vielleicht etwa 6 von 7.

  • JOYclub: Bist Du schon einmal von einer Ehefrau überrascht worden? Machst du „Hausbesuche“?

Hier herrscht ein falsches Bild, denke ich. Diese Männer sind intelligent. Sie haben meist Geld und Macht. Sie hätten wohl beides nicht sehr lange, wenn sie es nicht zu schützen wissen würden.

Infolgedessen sind Hausbesuche eher selten. Der Rahmen dort ist zu vertraut. Die Treffen finden in Hotels auf Geschäftsreisen statt. "Schatzi" hat ihren Gute-Nacht- Kuss vorher längst am Telefon bekommen und sie käme wohl kaum auf den Gedanken, ihrem Mann um 21 Uhr 300 Kilometer nachzufahren - in ein Hotel, dessen Namen sie nicht mal kennt. Da gibt es keine "Überraschungen".

Vielen meiner Kunden geht es ja bewusst um das "Pretty Woman Gefühl". Perfektes Hotel, perfektes Essen und eine angenehme, hübsche Begleitung, die sich für ihn interessiert, ihm zuhört und nach der sich andere mitunter etwas neidisch umdrehen. Dazu das WISSEN (nicht die Chance), hinterher mit dieser Frau tollen, heftigen, wilden Sex zu haben.

  • JOYclub: Wie funktioniert dann eigentlich bei dir die Anberaumung eines "Dates"? Hast du als Soloescort auch Stammkunden? Welche Kunden würdest du warum ablehnen?

Es kommt zu Kontakten durch meine Präsenz im Internet. Ich habe tatsächlich lieber eine sehr geringe Anzahl von Stammkunden, als von einer Agentur jede Woche zu einem neuen Unbekannten ins Hotel geschickt zu werden. Das wäre nicht nach meinem Geschmack. Es gibt eine gewisse Klientel die ich nicht annehme. Welche und woran ich diese erkenne, kann ich hier allerdings nicht ausführen - die würden doch glatt ihr Verhalten anpassen ... *schmunzel*.

  • JOYclub: Hast auch du die Möglichkeit, Dates mitten im Date abzubrechen? Was sind für dich Abbruchgründe?

Ich bin nur mir selbst verantwortlich. Wann ich wo abreche oder nicht, bestimme nur ich. Bei unangemessenem Verhalten, Verhalten entgegen getroffener Vereinbarungen, Ungepflegtheit des Kunden und primitiven Attitüden breche ich ein Date ab.

  • JOYclub: Ist dies schon einmal passiert?

Sehr sehr selten kann es vorkommen, dass versucht wird, "am Tisch nach zu verhandeln“, den verabredeten Preis noch einmal zu drücken. Natürlich diskreditiert sich dieser Mann damit selbst. Außerdem ist dann klar, dass sein Wort ohne Bedeutung ist. So jemand würde dann auch später versuchen, mehr zu bekommen als vereinbart wurde.

Ich stehe in solchen Fällen kommentarlos, ohne eine Miene zu verziehen, auf und gehe - und kann nur jeder anderen Hostess raten, es ebenso zu halten. Das ist bei mir persönlich bisher allerdings auch erst einmal vorgekommen.

  • JOYclub: Hat schon einmal ein Kunde ein Date vorzeitig beendet?

Nein, noch nie ...

  • JOYclub: Gibt es auch Momente, durch die du dich lieber durchquälst, als das Date frühzeitig abzubrechen?

Ich werde bezahlt, für das was ich tue - und das nicht schlecht. Es gehört für mich dazu, meinem Partner für diesen Abend das Gefühl zu geben, dass mir seine Gegenwart im Augenblick das Angenehmste ist, was ich mir vorstellen kann. Manchmal ist das tatsächlich so, manchmal nicht in jedem Moment. Und wenn ich im kleinen Schwarzen in einem tollen Restaurant sitze und mein Gegenüber Kalauer erzählt, die er für grandiose Witze hält, dann finde ich die natürlich toll!

  • JOYclub: Wo siehst du für dich Vorteile gegenüber einer Agenturescort, wo die Nachteile?

Die Vorteile einer Agentur ist (wenn sie denn groß genug ist) ein großer Kundenstamm, den man nicht erst mühsam finden muss. Gerade "die Neue" wird am Anfang gerne genommen, was nach 1-2 Wochen schnell wieder abflaut. Agenturen nehmen dir die Werbung, die Kontaktaufnahme und natürlich auch das Geld ab ... *schmunzelt*. Dafür bekommt man Komfort, netten Zuspruch und Motivation von der Chefin, die ja natürlich umsatzorientiert ist.

Der Nachteil ist dann die an die Agentur zu entrichtende Provision, die ich persönlich für das Bereitstellen einer Homepage und für das Entgegennehmen von Datinganfragen per Telefon als deutlich zu hoch ansehe. Ein entscheidender Nachteil ist auch, dass Frau in deren "Katalog" ja nur eine unter vielen, beständig wechselnden Damen ist. Die Kundenbindung entsteht also meist ausschließlich zur Agentur a la „Hallo, was haben Sie denn Neues da?“ und nicht zur Hostess.

Da halte ich lieber den Kreis meiner Verabredungen deutlich kleiner und habe so ein persönlicheres Verhältnis zu ihnen. Ich kann flexibler und "näher" auf deren Wünsche reagieren. Damit hebe ich mich aus der Anonymität und Beliebigkeit eines Kataloges heraus. Außerdem muss ich bezüglich meiner Arbeitszeiten, der Anzahl der Dates und warum ich jemanden ablehne, keinerlei Erwartungen entsprechen. Weder ausgesprochenen - noch unausgesprochenen.

  • JOYclub: Thema Sicherheit einer Soloescort: Hast du da Sicherheitsmechanismen? Kannst du diese eventuell ganz grob umreißen?

Wie ich oben schon erwähnte, haben diese Männer viel erreicht - und deswegen auch ebensoviel zu verlieren. Eine um Hilfe kreischende Frau zusammen mit seinem Namen am nächsten Tag in der Zeitung zu entdecken, gehört wohl zum Worst-Case-Szenario. In diese Situation bringt sich keiner.

Das Risiko wäre dann eher an jemanden zu geraten, der NICHT in diese Kreise gehört, dies aber vorgibt. Wie auch immer, natürlich habe ich mir ein gestaffeltes Schutzsystem erstellt, worüber ich allerdings keinerlei Angaben machen möchte.

  • JOYclub: Hast du schon einen Übergriff auf dich erleben müssen, wurde ein Kunde mal handgreiflich? Sind dir Fälle von eventuell bekannten Soloescorts bekannt?

Nein, das ist mir noch nie passiert. Was auch damit zu tun hat, dass ich bei der Auswahl meiner Kunden sehr kritisch bin, persönlich mit Ihnen telefoniere - und mich natürlich absichere, was ich meinen Kunden auch ganz klar erkennen lasse.

  • JOYclub: Die romantisch verklärte Frage zum Schluss: ist es schon vorgekommen, dass einmal mehr Gefühle im Spiel waren? Wenn nein, könntest Du Dir vorstellen, bei einem Deiner "Jobs" auf Deinen Traummann zu treffen?

Das Problem aller Hostessen ist, dass wir die Männer und die Wahrheiten um sie besser kennen als die meisten anderen Frauen. Was uns etwas vorsichtiger und manchmal auch etwas illusionsärmer macht, was zwischenmenschliche Bindungen angeht. Aber einem Mann die Illusion, dass so etwas passieren könnte, nicht zu verstellen ... auch das gehört ein Stück weit zu meinem Job dazu!

JOYclub: Vielen Dank für deine Offenheit!

Aufruf

Unser Aufruf erwies sich letztlich doch als erfolgreich. Dementsprechend wird nach einem Interview mit einem Callboy ein Erlebnisbericht eines Paares aus dem JOYclub mit interessantem Ausgang unsere Reihe beschließen!

Kommentare


....und wo kann man den Artikel noch lesen ?
toscamucjulie

da hat vorhin..


..jemand gefragt, wie das ist bei jemandem, der escort schon länger betreibt.

Ich hab das über paar Agenturen versucht, weil ich dass selbstständig nicht machen kann, hab ich nicht das Rückgrat für, zahl ich lieber Provision.

Zu meinen Eindrücken:
Wenn das Date problemlos abläuft, was durchaus vorkommt, man kriegt natürlich nen guten Stundenlohn für verhältnis wenig Arbeit, immerzu Luxus und Gönnertum ertragen, das macht optimistisch.

Das ist das Problem dabei, man hat kaum Reibung, wenn überhaupt, dann mit seinen eigenen Idealen, seinen "Kleinmädchenträumen" von ehrlicher (also komplizierter Liebe unter Ausschluss der Öffentlichkeit ), und ist dementsprechend auf andere Ebene ziemlich aggressiv. Z.B. mit der Kredit- oder ec-karte. Quasi als Belohnung für den Bindungsverzicht, man hat ja Schmerzensgeld.

Wenn ich so zurückdenke, mei, ich bin vielleicht faul geworden. Früher hatte ich meine 8 bis 12 Std. Tag z.B. in der Gastro, und nebenher noch Sport, und Fernstudium und Affären am Start. Ich war nur noch am Rotieren. Heute habe ich Zeit. Manchmal soviel dass ich überlege wie eine alte Oma, Dingen einen festen Platz zuweise, einen routinierten gemütlichen Alltag lebe und wahrscheinlich für Aussenstehende den Eindruck mache, ich wäre depressiv.

Dabei ist das lediglich innerer standby, anstrengend genug, auf Bindungen zu verzichten, und freiraus zu erzählen, immerzu erwachsen und auf der Hut zu sein, sich zu schützen vor fieser Kritik.

Dabei ist dieser Job pure Heilung!

Pure Heilung!

Das Herz bleibt unberührt, kann heilen. Das Leben drumherum geht einfach weiter, besser, einfacher, mei, das Herz muss man halt auch gelegentlich hüpfen lassen. Desperate Housewifes kucken, viel lustige Sachen lesen, irgenwie kreativ werden. Hab ja nebenher auch ne Massagepraxis als Wirkungskreis, schon ein bisschen weniger heucheln als Escort.

Einkaufen, wenns der Geldbeutel zulässt, oder sich über das disziplinierte Anhäufen von Minimalstreserven freuen, mal nett sein zu der eigenen Mutter ihr Blumen schenken, hilfsbereit sein im Alltag, geduldig und reif. und immer so verflucht verschwiegen. lieber 10 mal schlucken und mit den augen rollen als ein unüberlegtes wort zuviel. Leute auf Distanz halten, auf dass keiner meinen Elfenbeinturm zerbombt, denn so unzufrieden bin ich nicht.

Ich mag Heilung.

Nervig nur dass ich gerade parallel so tue, als könnte ich eine Beziehung führen, jemand der einfach nicht aufgibt und rüttelt und rüttelt und rüttelt und rüttelt....

*popp*

...je nach qualität und niveau...sinkt der preis


...je nachdem was mann erwartet steigt / sinkt der preis für die gesellschafterin oder auch den gesellschafter!


ich selbst bin gelistet bei verschiedenen agenturen und daher kann ich sagen klasse hat seinen preis...das ist immer im leben so!

escort 2009


wir möchten das thema mit einer neuen reportage für das
po-magazin und für joyclub vertiefen und suchen damen und
herren, die lust haben auch in der printversion von po zu erscheinen.

wir freuen uns über rückmeldungen!
Das neue PO-Magazin

bemerkenswert ....


wie viele Kommentare so ein Interview auslöst. Hätte ich nicht gedacht. Scheint uns alle ja doch irgendwie tiefer zu berühren. Gutes Thema.

@man_ray


Ach, so sehr interessiert es mich dann auch wieder nicht, was in Holland verdient wird! Ich lebe und bleibe ja hier in Deutschland und bin glücklich und zufrieden so, wie es ist!

Seele?


Ein Geschäft, das nicht mehr als Geld einbringt,
ist ein schlechtes Geschäft.
(Ford)

Jeder Beruf kann menschlich oder nur auf ein Ziel hin gemacht werden.
Daher wird man hier nie auf einen Nenner kommen.
Geld will jeder.
Sex will jeder.
Doch mit menschlichem Umgang, mit der Achtsamkeit im Umgang miteinander. Ist schon traurig wenn der Geldwert davon abhängt wieviel mehr Gefühl, oder Illusion reingepackt wird. Die schöne Geliebte. Teuer! Die Straßenstrichhure. Billig! Der Rechtsanwalt, oder Manager-Kunde. Gibts den überhaupt in der ganzen Diskussion? eR ist aussen vor.
Nun sind beides Prosti-beruf. Und alle drei Menschen, die leben, spüren, die gleiche Luft atmen, lieben, weinen, lachen, und sterben werden. Jeder!! Also warum schmeißt man nicht endlich diese Scheißmoral über Bord. Und wendet sich den wichtigen Dingen zu!!
Der Menschlichkeit, egal wo. Dem Miteinander, besonders dort wo die Dinge auseinanderfallen. Wir sitzen doch alle in einem Boot, das sich Hure Wirtschaft nennt und uns in Richtungen kutschiert, wo wir gar nicht hin wollen. Prostitution heißt für mich nicht nur Sex for money, sondern, wenn man für etwas alles tun würde, und dies haben ja viele Prostis hier betont, dass sie nicht alles tun, sondern ihr eigener Herr sind!
Die nette Lady aus dem Interview LynetteKoln ist hierin auf ihr Geschäft bedacht, da geht es um die Vorgaukelei einer Illusion, und dafür Geld verdienen.
Es gibt andere nette mit denen ich hierin geplaudert hab, die offen, ehrlich diesen job leben, auch wenn dann gleich wieder von jedem das Haar in der Suppe gesucht wird, da nicht sien kann, was nciht sein darf!!! Aber diese gibt es auch, hilfsbereite menschliche Wesen, die Bestärkung geben, dass es nicht um den Beruf, den Status, das Geld, die moral geht, sondern ums Miteinander Mensch sein, wo einer den anderen auffängt, wo keiner allein sein braucht.Offen, differenziert und ehrlich leben.
Ehrlich zu leben erfordert MUT.
Wenn diesen Beruf eine offen lebt, so zieh ich meinen Hut vor ihr.
So denk ich, dass oft nicht der Sex das Problem ist, sondern die Heimlichtuerei, das Doppelleben, die Unehrlichkeit.
Sie kann mit wenigen, wenn überahupt über ihre Probleme reden? wohin mit ihrem Kummer, ihrer Freude, kann sie den teilen?

Und somit steht die Frage für mich dann da? Was ist wenn jemand dies lange macht..offen oder heimlich, macht dies einen Unterschied? Wie geht es der Seele? Und da Sex mit sovielen Gefühlen assoziiert wird, und dabei Bindungshormone ausgeschüttet werden, was bewirkt dies in einem Menschen, wenn gleichzeitig keine Bindung stattfindet?
Auf alle Fälle: Keiner soll was tun müssen, was er nicht will. so gehts doch eigenltich nur drum, tuts allen Beteiligten gut, oder nicht??

Das Interview würd mich daher eher von einer Frau interessieren, die dies offen lebt, und schon eingige zeit macht? Und wie geht der Partner damit um? Kann man sowas als Partner überhaupt tolerieren? Dazu die Angst vor Geschlechtskrankheiten? Vor dem Verlieben des Partners? Vorm auch vielleicht mal schwanger werden?
man_ray

@looking4you


Hallo

dann kannst du dich doch einfach mal erkundigen
was denn eine im krankenhaus angestellte
krankenmasseurin (vulgo physiotherapeuting) pro std verdient
der Job ist nämlich anerkannt.

@man_ray


Mag sein, dass es so ist. In den Niederlanden z.B. ist die Tätigkeit einer Prostituierten gesellschaftlich sehr viel anerkannter bzw. angeseher als hier. Ich weiß jedoch nicht, ob deshalb die Preise dort niedriger sind als bei uns. Könnte mir aber vorstellen, dass das Preisniveau ähnlich liegt wie in Deutschland. Je attraktiver und geiler die Lady, desto höher ihr Lohn, egal, ob gesellschaftlich akzeptiert oder nicht. Stelle ich mir zumindest so vor!
man_ray

@looking4you


du hast es schon fast. .
weil es so gesellschaftlich minderwertig ist
als prostituierte zu arbeiten.. deswegen muss es ja
so teuer erkauft werden, sozusagen incl schmerzensgeld
nd natürlich auch eine art Kompensation dafür dass Frau
schneller als sie denkt niht mehr jung und begehrt ist.
Daher kommt der Preis und das einfach verdiente Geld.

wäre es anders und anerkannt würde es auch den aldi unter den bordellen geben.. also quasi mc-puff....
und dann ist es schon wieder niccht so einfach..


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Interviewpartnerin

Wir danken LynetteKoeln für die Beantwortung unserer Fragen.

Escort-Agenturen im JOYclub

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