Ein Spiel mit gezielt ungleichen Machtverhältnissen hat grundsätzlich eine psychische und eine physische Seite, die beide die sexuelle Erregung erzeugen oder steigern.
D&S – „Domination and Submission“ meint eher den psychischen Aspekt. Den Reiz macht hier das Gefühl aus zu gehorchen, sich ganz in die Verantwortung des anderen zu geben oder gehorchen zu lassen, über seinen Gefährten 100-prozentig verfügen zu können.
Das klischeehafteste Verhältnis ist das vom Sklaven und seinem Herren, aber auch andere erotische Rollenspiele funktionieren nach dem Prinzip der Dominierung und Unterwerfung. Teilweise wird das gelebte Verhältnis des erotischen Spiels durch besitzanzeigende Kennzeichen nach außen getragen. Halsbänder, Tätowierungen oder auch sehr kurz getragene Haare sind hier einige Möglichkeiten.
In der Regel beschränken sich die gelebten Beziehungen auf die „sessions“ und im Alltag wird ein ebenbürtiges Verhältnis gepflegt. Die Ausnahme bleiben so genannte 24/7-Beziehungsformen, die das selbst gewählte Machtmissverhältnis bewusst auch in den nicht sexuellen Alltag hinein tragen.
Die eher physische Seite wird mit dem Begriff Sadomaso betont. Hier ist entscheidend Schmerzen zu empfinden oder zuzufügen. Durch den intensiven Sinneseindruck der erzeugt wird, schüttet der Körper Endorphine aus, die in einen trance-ähnlichen Zustand versetzen. Instrumente und Hilfsmittel unterstützen dabei die Kreativität der Spielenden. Zudem lassen sich zahlreiche banale Alltagsgegenstände zweckentfremden: Wachs, Eiswürfel... - der Phanatasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Bilder: Pixelquelle.de
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