Die perfekte Masche

Wie Sie jede Frau verführen

Ist Verführung Masche? Mit welchen Techniken kann man Frauen beeindrucken und für sich gewinnen? Kann man diese Fähigkeiten erlernen? Testosterongeplagte Beutejäger in erfolgreicher Aktion. P.O. Reporterin Sonja Kierner untersucht die große Kunst des Verführens in dieser Reportage.

Früher war alles einfacher

Welche Frau ist heute noch auf den Jäger, den Beschützer und den Fortpflanzer angewiesen? Sie sind alle verschwunden, die beerensuchenden, gebärenden Heimchen in der Höhle.

Warum ist es für manche Männer leichter sich einen Adrenalinkick beim Bungee-Jumping-Sprung aus schwindelerregender Höhe zu holen, als eine Frau anzusprechen? Steht Mann plötzlich vor dem Problem, dass früher wohl doch alles viel einfacher war? Hatten damals nicht ein paar oberflächlich dahingesagte Anmachsprüche gereicht, um Frau anzulocken? Ein Drink an der Bar und die Nacht war gesichert? Doch die Konkurrenz schläft nicht. Welche Frau gibt sich mit längst überholten oder einfach nur peinlichen Anbaggerversuchen zufrieden, wenn sie auf den perfekten Mann auch nicht lange warten muss?

Bleibt dem Unwissenden nun lediglich die alleinige Verfügungsgewalt über seine TV-Fernbedienung mit der Jagd nach der langweiligsten – aber immerhin bequemsten – Abendunterhaltung? Was tun erfolgreiche Serien-Verführer, was andere Männer nicht machen? Jeder erfolgreiche Manager zeichnet sich durch fachliche Kompetenz und Persönlichkeit aus, die er sich in jahrelanger Schulung und durch "Learning-by-doing" angeeignet hat. Auch der erfolgreiche Verführer muss an sich arbeiten, bevor er die Lorbeeren ernten darf.

Neue Mittel und Wege müssen her!

Der ultimative Ansprechpartner für Männer, die sich in Selbstzweifeln baden und sich unaufhaltsam bemitleiden, weil sie scheinbar zum Singleleben verurteilt sind, als auch jene cleveren, die verstanden haben, dass Fortbildung zum Leben dazugehört, ist Robert Bednarek. Der charmante 28-jährige Medizinstudent bringt Licht ins Dunkel "wie erobere ich Frauen". Bekannt unter dem Pseudonym "Magnum" belebt er die Pickup-Artist-Szene. Seit 2005 leitet er äußerst erfolgreich seine eigene Flirtschule – "Die perfekte Masche" - in München.

Zusammen mit Oliver Kuhn, Chefreporter beim Männermagazin "Playboy", hat er im Mai 2007 zudem den Ratgeber "Der perfekte Verführer" herausgebracht. Inzwischen bildet er als Coach weltweit Verführungskünstler (engl.: Pick-Up-Artist/ PUA) aus. Unter anderem leitet Robert Bednarek internationale Pickup-Seminare für Badboy Lifestyle. Ebenso arbeitet er mit der Pick-up-Artist-Legende BadBoy als Coach zusammen. Magnum lernte in vielen Jahren, wie er jede Frau verführen kann.

Jeder Mann – unabhängig vom Status, Alter oder Aussehen - hat die Möglichkeit zur Umschulung. Jeder Mann kann die hohe Schule der Frauenversteher besuchen und jeder Mann kann "Die perfekte Masche" erlernen, verstehen und erfolgreich anwenden, um seine Nächte nicht mehr allein zu verbringen, um seine Traumfrau für sich zu erobern.

Ursprünglich entwickelt wurden die Flirtkonzepte und Verführungstechniken von Koryphäen wie dem kanadischen Zauberkünstler Erik von Markovik alias Mystery, Badboy und Ross Jeffries.

Jede Verführung besteht aus 3 Stufen:
1. Das erste Ansprechen mit der Möglichkeit, sich unwiderstehlich zu machen.
2. Emotionale Verbindung aufbauen und Berührung initiieren.
3. Der Kuss.

Versuch macht klug!

Dass Mann und Frau der gleichen Spezies angehören und dennoch in anderen Welten leben ist kein Geheimnis. Doch die Kunst, diese Welten zu verbinden, ist noch weitgehend unerforscht und so manchem Mann ein Mysterium. Auch Robert "Magnum" Bednarek hat diese Erfahrungen selbst durchlaufen. Nach einer gescheiterten langjährigen Beziehung wurde ihm klar, dass er einen Plan braucht, um bei Frauen nicht ständig abzublitzen. Er wachte auf und studierte die Frau. Aus diesem Lernprozess entstand "Die perfekte Masche". "Verführung ist eine Form der gewaltfreien Überwindung von Widerständen", so Robert Bednarek.

In den ausgebuchten Seminaren von Robert Bednarek erfährt Man(n), wie er Frauen für sich gewinnt. Er bekommt einen Fahrplan ausgehändigt, der ihm das unwegsame Gelände bis zum ersten Ansprechen - und weit darüber hinaus - seiner Auserwählten ebnet. Zudem wird der Sprachführer ausgeliefert, der die permanent auf Hochtouren laufenden wandelnden Radarstationen "Frau" überzeugt, dass "Er" genau der Richtige ist, für alles was kommen mag.

Es ist nicht unbedingt erforderlich, monatelang Partnerbörsen im Internet zu durchforsten oder sich zum gemeinsamen Töpferkurs mit wildfremden Menschen zu verabreden. Mit der richtigen Kommunikationstechnik lassen sich Frauen überall ansprechen. Ob in der U-Bahn, auf der Straße oder beim Bäcker.

Man(n) muss sich seiner Ziele bewusst werden!

Männer haben starke Probleme, sich in Frauen hineinzuversetzen. Deshalb muss zunächst das Kommunikationsverfahren optimiert werden. Hierfür gibt es verschiedene Strategien, die Männer in den angebotenen Seminaren intensivieren können: Die Urangst vor dem "Korb" muss überwunden werden, dann schwindet auch die Angst vor attraktiven Frauen. Zudem sind grundsätzlich alle Techniken und Strategien dazu da, den eigenen sozialen Wert und Status zu erhöhen.

Macht, Intelligenz, Reichtum, Humor und Dominanz sind Eigenschaften eines Mannes, die Frauen anziehend finden. All diese Dinge kann ein Mann lernen zu demonstrieren, wenn er erst einmal weiß, was er überhaupt will und welche Art Kontakte er knüpfen möchte. Welche Ziele hat er – ganz individuell? Dazu muss ihm aber auch klar sein, dass selbst bei den Affen erst das Alphamännchen zum Zug kommt. Ebenso sind Pfauen mit den buntesten Schwanzfedern diejenigen, die die meisten Weibchen bekommen. Also warum nicht einfach vom Alpha-Tier lernen? Bad Boys, Verführertypen auf emotionaler Ebene, Karrieretypen und auch überzeugte Familienmenschen sind die Gewinner. Frauen wollen demnach keine Durchschnittsmänner, sondern echte "Typen", die Persönlichkeit ausstrahlen. Wer nun das Beste der vier Typen in sich vereint, hat sein Ziel erreicht. Doch wie soll das funktionieren?

Indem Verhaltensmuster neu definiert werden, eigene Glaubenssätze geändert, neurolinguistisches Programmieren (=NLP) erlernt wird. Die NLP kann als Werkzeugkasten und Modell der effizienten Kommunikation zwischen Menschen betrachtet werden. So können z.B. durch verdeckte Befehle, Weaselphrasen oder Sprachmuster eine Reihe an Gefühlszuständen hervorgebracht werden, die bewusst dazu benutzt werden können, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, z.B. der direkten Verführung einer Frau.

Dabei handelt es sich allerdings nicht um Manipulation im negativen Sinne, sondern einfach um einen fortgeschrittenen und hochtechnologisierten Weg Sprache und deren komplexe Strukturen nicht nur als Mittel zum Zweck anzusehen, sondern ganz bewusst als integralen Bestandteil einer zielgerichteten Verführung zu verstehen. Und Frauen werden die Männer dafür lieben! So viele Frauen beschweren sich, dass Männer es vergessen haben, zu kommunizieren. "Ich kann einfach nicht mit ihm reden, so wie ich es mit Dir kann", ist eine Aussage, die Robert Bednarek sehr oft hört.

Sieben wichtige Merksätze

Das bedeutet, Emotionalität, echtes Interesse und viel Gefühl sind gefragt. Sieben Glaubenssätze, die jeder Mann verinnerlichen sollte, sind:

  • Jeder kann sich ändern,
  • Frauen wollen mit Männern kommunizieren,
  • niemand beobachtet den Mann bei der Jagd,
  • Frauen lieben Männer,
  • das Kennenlernen soll Spass machen,
  • Erfahrung schult,
  • der Weg ist das Ziel.

Es geht um Aufmerksamkeit und die Suche nach Anerkennung. Jeder muss seinen eigenen Weg finden und darf dabei nicht vergessen, dass der Charakter das Schicksal bestimmt.

Körpersprache siegt über Sprache

Dabei ist nicht allein ausschlaggebend, WAS gesagt wird. Bei Kommunikation von Angesicht zu Angesicht machen die nonverbal übermittelten Signale immerhin 93 % der Wirkung der übertragenen Botschaften aus. Die richtige Körpersprache ist demnach über alles entscheidend. Auch diesbezüglich übermittelt Robert Bednarek zahlreiche Tipps und Tricks. Der perfekte Blick und die richtige Bewegung machen den Körper zum Instrument.

Bei der Analyse der Körpersprache von James Bond wurde schnell klar, wie es dieser erfolgreiche Typ anstellt, dass ihm die Frauenwelt zu Füßen liegt. Seine Verhaltensstrategien gepaart mit einer enormen Portion Selbstbewusstsein und dem Ausstrahlen von Dominanz öffnen ihm die ganze Welt. Hierzu "Magnum": "Dominanz darf nicht mit Chauvinismus oder Aggressivität verwechselt werden. Dominanz braucht keine Gewalt. Denn Zwang erzeugt immer Widerstand."

Natürlich ist auch der perfekte Style, der den sozialen Status spiegelt, gefragt. Doch Vorsicht: für Frauen sind Schuhe eben nicht einfach nur Schuhe!

Was genau soll ich denn nun tun?

Laut Robert Bednarek läuft die Verführung der Frauen immer nach dem gleichen Muster ab und lässt sich in unterschiedliche Strukturen untergliedern. Dieser Prozess beginnt mit dem ersten Treffen und endet mit Sex.

Theoretisch klingt das alles ganz einfach. Doch was sagen, wenn der erste Kontakt hergestellt werden soll? "Bist Du öfter hier?" ist wohl mit Abstand die schlechteste Wahl. Auch hier ist Individualität gefragt. Dazu muss Altbekanntes und Vertrautes über Bord geworfen und die sogenannte "Komfortzone" verlassen werden. Dies funktioniert am einfachsten, wenn Mann sich an folgende Regeln hält:

1. Der Mann muss auswählen.
2. Seinen Respekt muss Frau sich erst verdienen.
3. Zuneigung wird nicht – zum Beispiel durch unzählige Freigetränke – erkauft.
4. ER lässt sich von nichts und niemanden beeindrucken.
5. ER geht Risiken ein und trägt die Konsequenzen.

Männer fragen sich jetzt bestimmt: "Was genau soll ich denn nun tun?". Die Antwort von Robert Bednarek ist zugleich einfach und einleuchtend: "Alles - nur nicht warten!" Die goldene Drei-Sekunden-Regel zwingt zum überlegten und sofortigen Handeln. Denn diese drei Sekunden Zeit hat man, um sein Gegenüber auf sich aufmerksam zu machen, sonst setzt die analytische Lähmung ein.

Ausdrucksstärke, Gestik, Witz, Humor und entspannte Körpersprache sind auch hier ausschlaggebend für den weiteren Erfolg. Bleibt nur noch die Wahl zwischen indirekter und direkter Ansprechmethode. Bei der direkten Methode, die von Dominanz geprägt ist, "fällt man mit der Tür ins Haus" während man bei der indirekten Methode eine Frau verführt, ohne dass diese es merkt, was ganz toll bei Meinungsumfragen funktioniert.

Doch wer hat denn nun beim Flirten die Macht? Der Mann oder die Frau? Laut Robert Bednarek blicken viele Männer zu den Frauen auf, heben sie auf ein Podest. Haben Männer das wirklich nötig? Die goldenen Regeln für den perfekten Flirtbeginn sind, es der Frau nicht zu einfach zu machen und auch nicht zu Beginn schon zu viel Interesse zu zeigen. Es gibt noch weitere, sehr machtvolle Tipps, deren Anwendung den Mann begehrenswert machen. Um nicht ein gelangweiltes Gähnen zu ernten, ist eine präzise, kalkulierte Beleidigung origineller, als jeder abgestandene Anbaggerspruch.

Weitere interessante und auch witzige Strategien, wie Mann sich attraktiver verkaufen kann, demonstriert Robert Bednarek in seinen Seminaren bei praktischen Übungen äußerst unterhaltsam: Gesprächshypnose, Zaubertricks oder das Ausstechen konkurrierender Alpha-Männchen. Der größte Fehler, den Mann machen kann ist auf jeden Fall, NICHTS zu tun. In diesem Sinne: hoch von der Couch und ab ins Leben! Leidenschaft und Selbstbewusstsein sind der Schlüssel zum Erfolg.

(Sonja Kirner)

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Gewinnspiel

Wir suchen die perfekten Verführer!

2 Plätze beim In-Field-Workshop mit Michel Vincent im Gesamtwert von 980,- €.
Termin: 1.-2. Mai 2009 in München zu gewinnen …

In Zusammenarbeit mit Deutschlands Verführungsmaestro Nr.1 Robert Bednarek suchen wir zwei mutige Single-Herren, die Interesse an einer kostenlosen Teilnahme beim bewährten IN-FIELD-Workshop unter der Leitung von Michael Vincent haben. Ihr werdet mit anderen Teilnehmern direkt an der Front in einem Club das Ansprechen und Flirten erlernen. Natürlich alles unter der schützenden Hand von Michael Vincent der euch direkt vor Ort alle nötigen Tricks und Verhaltensweisen beibringen wird.

Zur Teilnahme bitten wir euch um eine kurze Bewerbung mit Bild und einem "Grund" für den Teilnahmewunsch.

Ab die ClubMail an: Heiko_PO. Aus den Einsendungen wählen wir dann die besonders "geeigneten" Kandidaten aus.

Verlosung

Außerdem bieten wir euch folgende "Perfekte Masche"- Accessoires im Rahmen einer Verlosung an:

1x DVD "Der perfekte Sex mit Sylke Gandzior & Lou Paget" (Wert: 30,- €)

1x DVD-Set "Verführungskunst & Persönlichkeitsentwicklung – Europa-Konferenz 2007" (7 DVDs, Wert: 50,- €)

1x Lernset "Die perfekte Gesprächshypnose" (Lehrbuch & Lernkarten, Wert: 40,- €)

Einfach eine ClubMail mit dem Kennwort "MASCHE" und eurer Postanschrift an Heiko Bender schicken. Die Gewinner werden in der nächsten Ausgabe bekannt gegeben und bekommen die Sets per Post zugeschickt. Der Rechtsweg ist dabei ausgeschlossen.

Kommentare

Forum

Wegen Überfüllung geschlossen


Dieses Thema hat die maximale Länge erreicht und wurde daher automatisch geschlossen.

*geschlossen*


Wir möchten uns an dieser Stelle für die rege Beteiligung bedanken.
DonSchnulze

Und dann war da noch ...


ENDE

*letzteswort*

Also, ich würde Peacock auch rein intuitiv als eine eher despektierliche Bezeichnung verstehen. So in der Art von: klitzekleines Hirn, aber ein Riesenschwanz...

Bzw sogar als Pea-Cock = "Erbsen"-"Schwanz". Auch nicht nett, eigentlich.

Offenbar führt kein Weg dran vorbei und ich muss selber nachlesen.

@yaelle
In Deinem Zitat wurde es doch erklärt.
Nur ist der "peacock" kein störender Dritter, sondern der PUA selbst.

Wenn Du das aus meinem Zitat als "Masche" ansiehst, weiss ich auch nicht......dann haben doch so ziemlich alle Frauen genau diese Masche "drauf".....was machen WIR denn anderes, wenn wir weggehen und uns davor ein wenig auftussen??? Wir graben den Kleiderschrank um, gehen notfalls nochmal einkaufenn, suchen unsere coolsten Klamotten, wers kann die kurzesten Röcke, aus, beschliessen, dass die pinken Heels ein sauguter Hingucker sind und die Alltagsohringe zu "fad" für die Bar....ist doch nur recht und billig, wenn die Männer sich da (geschmackvoll) auch etwas in Szene setzen, um nicht in der Masse unterzugehen....*hae*...der Kerl in der zu kurzen Karottenröhre mit Pulli im gürtellosen Hosenbund und VokuHila auf dem Kopf ist zwar irgendwie auch ein Hingucker - aber eher zum drüber gackern mit den Mädels....*zwinker*

Im Zusammenhang habe ich den "peacock" allerdings wirklich als "Peacock-Konkurrenten" verstanden - denn er STÖRT ja das "Set".


@Brian_Lorenzo
DANKE, DANKE, DANKE...

BITTE, BITTE, BITTE...

*zwinker*

Selbstbewusstsein, Wortgewandtheit und ein Sinn für Mode und die persönliche Wirkung ist in meinen Augen durchaus erstrebenswert.
So weit, so gut.

Wenn ich allerdings glaube mich aus irgendwelchen Gründen von der Masse abheben zu müssen, habe ich mit großer Wahrscheinlichkeit ein Problem mit meinem Selbstwert, dass sich nicht per Pick Up Strategien lösen lässt.

Zitate wissentlich verzerrt wiederzugeben, finde ich nicht amüsant.

*sternchen*

Ich dachte das was in Anführungszeichen geschrieben wird, das sind die Zitate??? *hae*

Ich amüsiere mich regelmäßig über diese Art von Beiträgen in denen erst etwas gesagt, dann die selbe aussage negiert und zu guter letzt alles als Meinung verkauft wird.

"Ich bin dafür, dass ich dagegen bin"


Selbstbewusstsein, Wortgewandtheit und ein Sinn für Mode und die persönliche Wirkung ist in meinen Augen durchaus erstrebenswert.
... allerdings ...[nicht um sich aus] irgendwelchen Gründen von der Masse abheben zu müssen
*hae*

also nur so weit anpassen, dass man zur Masse passt???

durchschnittlich selbstbewusst, durchschnittlich wortgewandt, durchschnittlich modisch - mehr ist zuviel?

Kann schon mal passieren, das ich Darstellungen und Meinungen zitiere die nicht zu hundert Prozent in der Meinen aufgehen.

Ich habe daher diese von mir zitierte Textstelle nicht für dich gefiltert.
Bitte um Entschuldigung. *roll*

Wenn ich allerdings glaube mich aus irgendwelchen Gründen von der Masse abheben zu müssen, habe ich mit großer Wahrscheinlichkeit ein Problem mit meinem Selbstwert, dass sich nicht per Pick Up Strategien lösen lässt.

Wer bitte will nicht etwas besonderes sein, gab es nicht zum Anfang der Diskussion einen Disput, dass jede Frau etwas besonderes ist und deshalb eine "perfekte Masche" nicht funktionieren kann.

Nun auf einmal ist aber die Individualisierung, das Herausstechen aus der grauen Masse das Problem.

*baeh* immer so wie ´s passt, nicht?

@Yaelle


DANKE, DANKE, DANKE...

Zum Thema "peacocking"...

Auch hier ist wieder der im Vorteil der selbstständig denken kann...


Beim Thema "peacocking" geht es nicht darum wie ein Gockel in der Disco umherzustolzieren, sondern um das logische Denken.
Nur ein Mann der bemerkt wird, wird auch bemerkt - also muss man um einen Augenkontakt zum flirten aufbauen will auch angeschaut werden.

(Wieder mal so eine Sache die logisch ist und deswegen auf wenig Gegenliebe stoßen wird.)

Die Frage ist: "Wie kann ich als Mann bemerkt werden ohne negativ aufzufallen." Mit einem Bier in Hüfthöhe und eine speckigen Shirt wohl nicht, wer die Mode von Dsquared kennt weis wie mein Stil ist.
Auffallend und doch gut aussehen, ganz ohne Pfauenfeder oder Rosa Hut.

Auf pickup-tipps.de (danke, yaelle) habe ich einen interessanten Gastkommentar zum Thema gefunden. Hier ein Auszug:

"Funktioniert Pick Up wirklich?
Ja und Nein!

Sicher kann man mit Hilfe der verschiedenen Pick Up Strategien und Grundsätze lernen erfolgreicher in der Kommunikation mit Frauen zu werden und bei konsequenter und kontinuierlicher Anwendung häufiger einen sogenannten KC (Kiss Close = sie küsst mich) oder einen FC (Final oder Fuck Close = mit ihr schlafen) erreichen. Dazu bedarf es allerdings genauso Zeit und Training wie bei dem Erlernen anderer Kommunikationsmethoden.

Darüber hinaus sollte man sich folgender Dinge bewusst sein:

- dass trotz solcher Versprechungen nicht jede Frau auf diese Weise zu kriegen ist
- dass diese Form der Annäherung in der Regel keine gute Grundlage für eine langfristige Beziehung ist (LTR = Long Term Relationship)
- dass die Bewertung der Frauen im Pick Up Umfeld ausschließlich durch eine 1 bis 10 Skala in Bezug auf die äußere Attraktivität erfolgt und so keinen Platz für andere Faktoren zulässt
- dass der größte Teil der Pick Up Aktivitäten in Umfeldern stattfindet, die die Chance erhöhen auf “paarungswillige” Frauen zu treffen (Disko, Bar, Feiern, Feste)
- dass man (wie die in dem Roman von Neil Strauss beschrieben Social Robots) Pick Up Süchtig werden kann

Ich denke jeder Interessierte sollte sich die Frage stellen, was genau macht Pick Up für mich zu einem lohnenden Ziel? Was will ich damit wirklich erreichen? Gibt es Defizite, die ich damit ausgleichen möchte?

Dass mit Hilfe von Pick Up Strategien Erfolge und Fortschritte erzielt werden, liegt zum Teil auch daran, dass dort bereits bekannte Modelle und Methoden aus dem Bereich der Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation verwendet werden.

Ein Beitrag in dem deutschen Pick Up Forum von Braino.de zeigt meiner Ansicht nach sehr gut den dünnen Grad zwischen Persönlichkeitsentwicklung und neurotischer Kompensation auf. Es geht um den Unterschied zwischen den normalen Vorgehen und dem eines PUA.

"Im Endeffekt ist PU eine Art und Weise Frauen kennen zu lernen, in der Mann sich von der Masse abhebt und auffällt, sei es durch starkes selbstbewusstes auftreten, durch Wortgewandtheit oder durch schrilles Outfit."

Selbstbewusstsein, Wortgewandtheit und ein Sinn für Mode und die persönliche Wirkung ist in meinen Augen durchaus erstrebenswert. Wenn ich allerdings glaube mich aus irgendwelchen Gründen von der Masse abheben zu müssen, habe ich mit großer Wahrscheinlichkeit ein Problem mit meinem Selbstwert, dass sich nicht per Pick Up Strategien lösen lässt.

Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Trend auch dadurch recht erfolgreich ist, dass es in großen Teilen der westlichen Kultur keine vorgegebene Form und keine Rituale mehr gibt wie Mann sich einer Frau annähert. So deckt Pick Up mit seinen Vorgaben, Grundregeln und Strategien den Mangel an vorgegebenen Wegen ab.

Einblicke von außen
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Artikel “Operation pick-up” (engl.) von Hugo Rifkind in der Times Online nach einem Seminarbesuch bei Neill Strauss und einem kleinen Einblick in die PUA Community. Sein Fazit zu den bekanntesten PUA’s:

"These guys are awkward geeks who have learnt how to be arrogant Casanovas. Outside their routines, they are now arrogant geeks. Not a nice mix. Perhaps these guys could pick up any woman in the world, and perhaps they could show me how to do the same, but this still isn’t a world in which I feel comfortable. And not just because of my girlfriend."

Ich denke Pick Up ist ein Trend, der fasziniert, der einige Menschen auch motiviert, der festgefügte Vorstellungen ins Wanken bringt, aber als Lebensgrundeinstellung nichts taugt."


@yaelle
In Deinem Zitat wurde es doch erklärt.
Nur ist der "peacock" kein störender Dritter, sondern der PUA selbst.


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Gewinnspiele

1. Workshop

2 Plätze beim In-Field-Workshop mit Michel Vincent im Gesamtwert von 980,- € am 1. und 2. Mai 2009 in München zu gewinnen …

Gesucht werden zwei mutige Single-Herren, die Interesse an einer kostenlosen Teilnahme beim bewährten IN-FIELD-Workshop unter der Leitung von Michael Vincent haben. Zur Teilnahme bitte kurze Bewerbung mit Bild und einem "Grund" für den Teilnahmewunsch an: Heiko_PO.

2. Verlosung

Außerdem bieten wir euch folgende "Perfekte Masche"- Accessoires im Rahmen einer Verlosung an:

1x DVD "Der perfekte Sex mit Sylke Gandzior & Lou Paget" (Wert: 30,- €)

1x DVD-Set "Verführungskunst & Persönlichkeitsentwicklung – Europa-Konferenz 2007" (7 DVDs, Wert: 50,- €)

1x Lernset "Die perfekte Gesprächshypnose" (Lehrbuch & Lernkarten, Wert: 40,- €)

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