31.08.2007

Löten statt Lieben

Deutsche Männer sind lieber bessere Heimwerker als bessere Liebhaber

Löten statt Lieben

Die Klischees fallen langsamer als die Grenzen. Dies zeigt die europaweit durchgeführte Studie "Be a better" von Yahoo! Clever. Und zugleich wird klar: Der Trend zum "Helptainment", zu Angeboten, die Rat und Lebenshilfe genauso wie praktische Tipps bieten, hat längst das Internet erreicht.

Im Rahmen der Yahoo! Clever Studie untersuchte die Frage-Antwort-Wissensplattform in verschiedenen europäischen Ländern die Wünsche und Sehnsüchte der Menschen. Die Grundfrage lautete: "Worin wollen Sie besser werden?"

Die Männer im Land der deutschen "Häuslebauer" machen ihrem europäischen Klischee alle Ehre: Mehr als jeder dritte deutsche Mann (38 Prozent) wäre demnach gern ein besserer Heimwerker.

Nachhilfe in Sachen Liebe?

Während der Drang nach verfeinerten Bastler-Qualitäten deutlich auf Platz eins landet, ist die Nachhilfe in Sachen Liebe kaum ein Thema in der deutschen Wunschplanung. Dagegen steht mehr Witz für die als humorlos geltenden deutschen Männer sowie Gesundheit und Wellness für die Frauen weit oben auf der persönlichen Verbesserungsliste.

Auch andere Europäer erfüllen ihre landestypischen Klischees: So wollen die für ihre durchschnittliche Küche bekannten Engländer besser kochen können (40 Prozent) und die schöngeistigen Italiener noch kreativer sein. Heißblütige Spanier benötigen fast keine Nachhilfe im Liebesleben (drei Prozent), sehnen sich jedoch als Flamenco-Fans nach mehr Musikalität (49 Prozent). Befragt wurden im Rahmen der repräsentativen "Be a better" Studie von Yahoo! Clever über 4.000 Menschen in Europa, davon 1.000 in Deutschland.

Die "Be a better" Studie analysiert die Wünsche der Menschen nach Rat und Hilfe und deckt zugleich auf, wie viel Wahrheit immer noch in den interkulturellen Klischees steckt. "Klischees sind die Spitze der Typisierung einer Kultur. Interessant ist, dass sich die in der Studie ermittelten länderspezifischen Interessen und Stereotypen auch in den Internet-Mentalitäten wieder finden", erklärt Sozialforscher Kay Koschel vom Marktforschungsinstitut IPSOS. So entsprechen die "Be a better" Studienergebnisse auch in etwa den beliebtesten Interessengebieten der rund 2,2 Millionen deutschen Yahoo! Clever Nutzern. Tagtäglich wird dort besonders intensiv in den Themenfeldern Haus & Garten oder Gesundheit gefragt und geantwortet.

Weitere Studienergebnisse

Als Nation der Laubenpieper steht das Gärtnern bei den Deutschen hoch im Kurs: Knapp jeder vierte Deutsche (21 Prozent) wünscht sich einen grünen Daumen. Diese Vorliebe für Beete und Blumen teilen sie mit den Befragten aus Großbritannien, von denen 27 Prozent ihre englischen Gärten besser hegen und pflegen wollen.

Sind die Deutschen Kuschel-Muffel?

Abgeschlagen auf dem letzten Rang rangiert in Deutschland der Wunsch, ein besserer Liebhaber zu sein. Dabei stellt sich die Frage: Ist den Deutschen das Kuscheln nicht so wichtig oder halten sie sich bereits für perfekte Liebhaber? Von ihren Liebhaber-Künsten überzeugt sind jedenfalls die heißblütigen Spanier, die in Sachen Verführungskunst europaweit am wenigsten Nachhilfe wünschen (drei Prozent). Stattdessen ist ihnen überraschenderweise der Umweltschutz sehr wichtig: Über ein Viertel der befragten Spanier möchten gern bessere Umweltschützer werden (26 Prozent).

Frauen auf dem Wellness-Trip

Im Geschlechterkampf der Deutschen setzen die männlichen Befragten neben den Heimwerk-Fähigkeiten vor allem auf Technik: Mehr als ein Drittel von ihnen (37 Prozent) wäre gerne ein Computer- und Internetfachmann. Bei den Frauen verspürt diesen Wunsch nur jede vierte Deutsche (25 Prozent). Für sie zählen vielmehr die schönen Dinge des Lebens: Nahezu ein Drittel der weiblichen Befragten (31 Prozent) würde sich gern zur Wellness- und Beauty-Fachfrau entwickeln. Unter den deutschen Männern stößt dieses Thema mit nur zehn Prozent der Antworten erwartungsgemäß auf sehr geringes Interesse.

Keine Zeit und zu wenig Geld

Als beliebteste Ausrede, warum die Verbesserungswünsche bisher noch nicht in die Tat umgesetzt wurden, müssen in Deutschland die knappe Zeit und das fehlende Geld herhalten. Nahezu jeder vierte befragte Deutsche (23 Prozent) ist der Meinung, dass er keine Zeit habe, um das eigene Leben zu verbessern oder sich weiterzubilden. Das fehlende Geld stellt zudem für jeden Fünften (20 Prozent) eine unüberwindbare Barriere dar.

Quelle: Yahoo! Deutschland GmbH (ots)

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Kommentare

Manche Frauen wissen sich auch anders zu helfen....

....nämlich mit den Nebenwirkungen der Schlankheitspille "slimnsexy" aus dem Internet.

Quelle: "Express".
Ort des Geschehens: UK.

Die betroffene junge Mutter (22) wollte von ihren 85 Kilo runter und schaffte das auch.
Nur: ihr Sex-Appetit wuchs von 2x wöchentlich auf 3x täglich. Sie weckte dafür ihren Mann schon morgens; und er hörte auf, mittags nach Hause zu kommen: statt einem Snack hätte es da nur noch Sex gegeben.
Und beim ersten "nein" dann Streit.

Zitat des Ehemannes: „Die Webseite, wo sie die Pillen kaufte, behauptet, sie heizt dein Sexleben an. Als sie es mir erzählte, habe ich gelacht.
Dazu bin ich jetzt zu erschöpft.“

Absetzen will sie die Sex-Pille nicht, nur „weil er nicht mit einem normalen Sex-Leben klar kommt. Er ist derjenige mit dem Problem – nicht ich.“
Da hast's.

Vorläufiges Ende der Geschichte: der Ehemann zog aus und will sich jetzt scheiden lassen. Schade.
Ein Kreativer wäre vielleicht auf die Idee mit der DIVERSIFIZIERUNG gekommen: wech von der ehelichen Monostruktur, hin zum task sharing.

P.S.
Warnung vor einem der Inhaltsstoffe der Pille, dem Guanara: es handelt sich um einen in Brasilien sehr beliebten aphrodisierenden Pflanzenextrakt. Der auch bei Männern wirken soll.
Löten statt Lieben....

Guten Morgen,

Hmmmm....die Studie besagt ein hoher Prozentsatz der Männer wolle sich am Computer verbessern....

Der Rest baut lieber die Sauna als dann selbst darin zu sitzen, der Hammer hängt also hier im warsten Sinne des Wortes.

Aber der Schein trügt.... wie immer eben.... *fiesgrins*

Naja ich als jemand mit der Lizenz um Löten muss folgendes dazu sagen...

Ich hätte mal lieber gefragt wie es denn mit Sex im Baumarkt aussieht oder welche Heimwerker- oder Küchengeräte sich als Orgasmusbeschleuniger oder Orgasmusverstärker eignen.


Aber bitte liebe Frauen beginnt schon mal uns zu verstehen..... *roll*


Welcher Mann bekommt da keine echten Gefühle beim Anblick eines dicken 3000 Watt Metabo Schlagbohrschraubers mit Stabakku?

- Hey das ist der Vibrator des Mannes
- Multifunktional
- mit austauschbarem Kopf
- Stark
- einem Erdbeben gleich


kann man(n) sich dort ohne die kreischende Stimme der Frau noch wahrzunehmen den urprünglichen Gewalten hingeben und sich der scheinbar ungebändigen Natur nähern und ein Loch in die Betondecke zaubern.

Der schwachbrüstige Nachbar mit seinem 500 Watt Boschhammer wirkt dagegen wie ein armer Wicht, das Ding reicht ja gerademal um sich damit in der Nase zu popeln, ach was damit mache ich mir täglich den Dreck unter den Nägeln weg.

Da kann man(n) Eindruck schinden - Echt - stellt euch das mal vor - wie die Nachbarin einen dann zukünftig mit Ehrfurcht anblickt....

- Mein Mann hat kein so ein tolles Ding, wird sie jedesmal denken.


aber lassen wir das mal.....


Was laß man(n) im September 2007 in der Zeitung

- Frau wollte Ex-Mann mit Bohrmaschine töten

Sie griff ihren schlafenden Ex-Mann mit einer Bohrmaschine an.

Jetzt ist eine 42-Jährige wegen versuchten Mordes angeklagt.


Da sieht man(n) es wieder, hätte die Lady zeitlebens mal einen anständigen Heimwerkerkurs besucht, dann hätte Sie das Problem jetzt sicher gelöst und hätte gewusst das so ein Ding eben Lärm macht... tzzzz


Im Grunde wissen wir alle....

Das Leben ist ständige Veränderung - das Heimwerken ist also ein wichtiger Beitrag dazu und zusätzlicher Ausdruck dessen.

Wir "bohren und dübeln" gern - haben aber vielleicht nicht immer Lust.

Aber jeder Black&Decker-Ritter braucht jemanden der anschließend alles wieder aufräumt und uns bekocht.

In diesem Sinne... *zwinker*

Semaphor
und wo würdet Ihr...

...Euch dann selbst bei dieser Statistik einordnen? *g*

Eigentlich geht die Frage ja an die Frauen, das letzte gigantische und gleichermassen wunderbare Mysterium der Gegenwart und Zukunft.
stimmt

stimmt schon trau keiner statistik aber es doch manchmal interesannt sie zu lesen
Bessere LiebhaberINNEN?

Schimpft doch nicht so heftig auf die Statistiker! Die liefern wenigstens ein paar Anhaltspunkte, und wenn Ihr ihre Interpretationen nicht mögt, was ich gut nachvollziehen kann, dann macht Euch am besten Eure eigenen *g*

Ich tu das selbst auch.

Z.B. so: Ist Euch aufgefallen, welche Aussagen bezüglich der GemischtenMenschheit hier fehlen? Die zu den
Verbesserungswünschen der Frauen!

Möchten sie nur besser werden auf den klassischen Erfolgsportalen der Männer?
Wie werden sie hinsichtlich ihrer Liebeskünste beurteilt, und wie beurteilen sie sich selbst?

Und warum fehlt dieses Kapitel hier überhaupt? Ist das möglicherweise verkappter Sexismus? Wenn ja, nieder damit, ich will alles zum Thema wissen! Und ich traue den Leuten, die mit - nennen wir es mal hauptberuflichem coupling - ihre Zeit verbringen, wesentlich mehr intime Kenntnisse zu als Beziehungspsychologen, kirchlichen Eheberatern und Statistikern.

Die grösste "coupling"-Weise war sicherlich jene berühmte Mme. Germaine Grudet, besser bekannt als Madame Claude, die im Paris (France!) des vergangenen Vierteljahrhunderts vornehme wohlhabende Privatleute, Diplomaten, Könige und Präsidenten mit wunderschönen und wohlerzogenen Gespielinnen versorgte [max. 2 "Runden" pro Tag für jede; 3000 - 7000 DM pro Schuss, wurde erzählt].

Welche Gespielinnen sich in der Folge häufig hervorragend verheirateten und deshalb laufend Nachschub erforderten.

Jetzt kommt die berühmte Frage an sie:
"Und wer half Ihnen bei der Auswahl, Madame?"
Sie: "Nun, ich hatte da so meine Freunde..." *lol* *lol*

LASSET UNS VERSUCHEN, DIE ZU FINDEN!
grins naja wohl...

mit ein Grund warum die Nutten in der Herbertstrasse demnächst 20% auf alles ausser Tiernahrung geben werden *g*
Tooltime statt lovetime *g*
Wer den wirklichen ...

Spießer - Durchschnittsteutonen und dessen fast uniforme Einheits - Verkleidungen studieren möchte, der muß nur mal einen Wolf aus Golfsburg direkt in der Spießerstadt abholen. *lol*
Da schaltet mein sensorisches Auswertungs-Programm zwangsläufig auf Satire, weil man sich fragt: ist das jetzt zum Losprusten ernst gemeint oder nehmen die sich nur selbst auf die Schippe und deshalb trotzdem zum Lachen?
Ich werd in Kürze dazu mal eine kleine Geschichte / Begebenheit einstellen.
Finanzler und Autofuzzis sind ja meine persönlichen Kultzielscheiben! *zwinker*
Aus meinem Profil...

Das beste Kriterium für die Mittelmäßigkeit und Gewöhnlichkeit eines Mannes ist seine dem Handwerk oder dem Sport entlehnte Einstellung zum Sex. Wo früher im Keller gelötet und gesägt wurde, werden heute Geschlechtsteile mit der Kamera verewigt. Die Laubenpieperfröhlichkeit der Kleingartenkolonie findet sich heute im Swinger-Club wieder, einschließlich Bademänteln und Adiletten und ansonsten: Sex als zubehörintensives Hobby. Das ist nichts Anderes als spießig.

Leider wird der Spießer heute immer völlig falsch dargestellt: Kleinbürger, die in Wohnzimmern mit fransigen Stehlampen und dem röhrenden Hirsch über dem Sofa leben, Männer in mausgrauen Anzügen, die mit Krankenkassenbrillen auf der Nase und Brillantine im Haar, Thermoskannen voll Hagebuttentee in braunen Lederaktentaschen umhertragend, über die Regierung schimpfen. In der Realität gibt es diesen Typ überhaupt nicht mehr. Heute lässt sich der Spießer von ordinären Hausfrauen aus der Nachbarschaft, die die Zähne fletschen und mit verstellter Stimme dummes Zeug reden, den Rücken peitschen, oder er chattet heimlich Frauen im Internet an und fragt, ob sie Lust auf "Rollenspiele" haben.
@LaChatte

Wir können aber einen Fresswettbewerb für Statistiker veranstalten.
Wer am Ende die meisten beschriebenen Seiten seiner selbst verbrochenen Statistiken und Untersuchungen auffrisst, ohne davon zu Erbrechen, der bekommt als Hauptgewinn ein Jahresabo über rezeptfreies Abführmittel, eine Familienpackung Klopapier und eine Führung durch das Statistische Bundesamt!

Na, das nenne ich doch mal einen kreativen Vorschlag zur Statistikaus(ver)wertung! *wiegeil*

Aha und wie werte ich das aus?
Mein Freund ist Franzose. Dessen Mutter wie ich Deutsche. Ist er jetzt deshalb ein besserer Liebhaber geworden, als sein deutscher Großvater, weil er einen französischen Pass hat? Hat sich die gute Liebhaberei von seinem französischen Vater vererbt und die Geschicklichkeit beim Löten von der Mutter?
Wieviele Deutsche, die in die Statistik eingeflossen sind, sind in den letzten 10 Jahren zugewandert und woher?

Also Ihr wisst was ich meine! In einem Kontinent, wo die Grenzen derartig verschwimmen, wie in Europa solche Satistiken aufzustellen, ist einfach banaler Ödsinn! (also In - Kontinent)

Wir können aber einen Fresswettbewerb für Statistiker veranstalten.
Wer am Ende die meisten beschriebenen Seiten seiner selbst verbrochenen Statistiken und Untersuchungen auffrisst, ohne davon zu Erbrechen, der bekommt als Hauptgewinn ein Jahresabo über rezeptfreies Abführmittel, eine Familienpackung Klopapier und eine Führung durch das Statistische Bundesamt!

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