14.09.2009

Antichrist

Ein beunruhigender Psychothriller um seelische Abgründe

Nachdem wir euch in unserem ersten Film kontrovers Beitrag den Film Antichrist nur kurz vorstellen konnten, ist unser Redakteur freeman dank dem deutschen Filmverleiher MFA+ Filmdistribution in den Genuss des gesamten Filmes gekommen. Lest seine Eindrücke zum derzeit heiß diskutierten, sehr heftigen Psychothriller.

Antichrist

Antichrist

Copyright aller Antichrist Bilder: MFA+ Filmdistribution
Copyright aller Antichrist Bilder: MFA+ Filmdistribution

Originaltitel: Antichrist

Herstellungsland:
Deutschland,
Dänemark,
Frankreich,
Italien,
Polen,
Schweden

Erscheinungsjahr: 2009

Regie: Lars von Trier

Darsteller:
Willem Dafoe,
Charlotte Gainsbourg

Der deutsche Trailer

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Die Story

Zwei Menschen geben sich dem expliziten Liebesspiel hin. Zunächst unter der Dusche, dann im heimischen Schlafzimmer. In entlarvender Megazeitlupe spielt sich während des Orgasmus der beiden Liebenden ein weiterer kleiner Tod ab. Gerade als nämlich die Eltern ekstatisch kommen, prallt ihrer beider Kind auf den Randstein des Bürgersteiges. Es hatte die Unaufmerksamkeit der Eltern genutzt, entstieg seinem Bettchen und folgte der lockenden, wunderschönen, sich in watteartigen Schneeflocken manifestierenden Natur ... in den Tod.

Antichrist

Nach diesem Unfall ergeht Sie sich in selbstzerfleischenden Zweifeln. Sie habe das Kind retten können. Ihr Mann kann aber nicht ansatzweiße nachvollziehen, wie sie das hätte schaffen sollen. Also beginnt Er, Psychotherapeut von Beruf, wider besseres Wissen – "Ein Therapeut sollte niemals die eigene Familie therapieren." – seine Frau zu behandeln. Sein Therapieansatz: Sie soll die Talsohle der Depression durchschreiten, indem sie gemeinsam gegen eine ihrer Urängste vorgehen.

Erstaunlicherweise benennt Sie, die die Wälder bisher immer liebte, ausgerechnet die Natur als größten ihrer Angstherde. Also bricht man gemeinsam zu der Waldhütte auf, die beide bei ihrem Erwerb Eden getauft haben. Doch während Er glaubt, bei der Therapie Fortschritte zu machen, beginnen beide einander immer mehr zu entgleiten. Er, der rationale Wissenschaftler, findet keinen wahren Zugang zu der letztlich irrational argumentierenden Frau, die deutlich naturverbundener zu sein scheint, als Er es ahnen konnte.

Antichrist

Obendrein wird der eingangs zelebrierte, leidenschaftliche Sex zwischen den beiden Protagonisten immer brutaler und mutiert mehr und mehr zu einem Macht- und Kontrollmittel, wobei vor allem Er allmählich die so sicher geglaubte Kontrolle über seine Frau verliert. Ein fataler Umstand, denn sie beginnt im scheinbaren Wahn mittels Bohrer und ähnlich archaischen Waffen gegen ihren Mann vorzugehen ... Wodurch Eden zur Hölle auf Erden mutiert.

Antichrist

Kritik

Die grauenvolle Sezierung des Zerfalls einer Ehe, die durch eine Extremsituation auf eine brutale, in vier Kapitel unterteilte Bestandsprobe gestellt wird, bei der schon einige Kapitelnamen wie Schmerz, Trauer und Verzweiflung die Marschrichtung von Antichrist andeuten. Eine düstere Analogie auf das "Survival of the Fittest" Konzept unserer uns umgebenden Natur, die uns dank ihres Darwinistischen Ansatzes nicht allzu selten als unwahrscheinlich grausam erscheint, ein Bibelgleichnis oder doch nur ein verkopftes Hirngespinst des Regisseurs Lars von Trier, der über Antichrist folgendes sagte:

"Szenen wurden ohne Grund hinzugefügt. Bilder wurden zusammengestellt, unabhängig von Logik oder dramatischem Denken. Oft stammten sie aus Träumen, die ich zu der Zeit hatte. … Der Film enthält keinen bestimmten moralischen Code und beinhaltet nur das, was manche die 'blanke Notwendigkeit' von einem Plot nennen würden."

Antichrist

All diese Ansätze finden Eingang in Antichrist. Seien es die beiden Hauptfiguren, die einander immer mehr entgleiten, obwohl sie einander durch die Therapie wieder näher kommen wollten, die immer wieder eingebauten Einsprengsel, dass die Natur das pure Böse beherberge oder Szenen, in denen Tiere zu den Menschen sprechen, was den kranken Hirnwindungen eines depressiven Regisseurgeistes entsprungen zu sein scheint, Antichrist liefert viele Deutungsansätze, die es aber nicht unbedingt einfacher machen, Zugang zu Antichrist zu finden.

Zumal Lars von Trier vor allem gegen Ende einige Szenen einflicht, die bisher Gesehenes auf den Kopf stellen und in einem anderen Licht erscheinen lassen. Diese erlauben sogar eine simple Umdeutung des gesamten Filmes zu einem reinen Horrorfilm, der irgendwo auf der aktuellen Torture Porn Welle mitzusurfen versucht und wegen denen man das "Die Natur ist Satans Kirche" Zitat von oben durchaus umbiegen könnte in:

Antichrist

Gerade der wie der einleitende Prolog grandios inszenierte und mit einem Stück von Händel unterlegte Epilog könnte diese Vermutung nahe legen und wirklich, wenn man sich Lars von Triers Werk und Schaffen bisher anschaut, sind ihm derart frauenfeindliche Tendenzen definitiv nicht fremd.

Antichrist

Freilich könnte man hier auch eine Neudeutung des Sündenfalles hineininterpretieren, denn wo Eva die Alleinschuld für den Verzehr der Frucht vom Baum der Erkenntnis der Natur zuschiebt und damit wie die weibliche Antichrist Hauptfigur der Natur eine gewisse Grundbosheit zuschreibt, zeigte Adams anklagender Finger auf Eva … und genauso sieht der männliche Protagonist aus Antichrist stellvertretend für den Zuschauer eben die Hauptschuld irgendwann bei seiner Frau.

Dennoch wird man während des Filmgenusses gar nicht einmal zwingend auf derartige Deutungsansätze kommen, denn von Trier lanciert ein ganzes Sperrfeuer an vordergründigen Filmmitteln, die das Hirn scheinbar zu lähmen scheinen und vor allem die Augen aufs Faszinierendste bedienen. Antichrist als ein Bildgedicht zu umschreiben, wäre nämlich eine komplette Untertreibung. Dabei ist der Film nicht im eigentlichen Sinne schön anzuschauen. Viel mehr ist Antichrist faszinierend düster, überstilisiert, voll von erlesenen Bildern angefüllt mit einer eigenartig suggestiven Sogkraft und von einem verstörenden Hochglanzzuckerguss überzogen, der es trotzdem immer und immer wieder schafft, den faszinierenden, opernhaften und artifiziell anmutenden Bildkompositionen in Antichrist eine morbide Grundnote zu verleihen, die selbst heftigen Schockeffekten eine überwältigend schöne Aura verleiht.

Antichrist

Dabei spürt man gerade nach dem Prolog, der wie der Epilog in Schwarz Weiß und dank Extremzeitlupen förmlich überinszeniert wurde, dass Lars von Trier immer ein Horrorfilm vorschwebte, denn nach der unglaublichen Schönheit des psychologisch verheerenden Intros beginnt von Trier mit den dunklen Bildern und Stilelementen zu wuchern. Bezugslinien im Bild dürfen verwischen und sich verschieben, Unschärfen schleichen sich in den Hochglanz, bewusst gesetzte Zeitlupen gehen durch Mark und Bein und sogar subliminale Bilder von Monsterfratzen dürfen vor vorbeiziehenden Wäldern aufblitzen und andeuten, wohin die Reise gehen wird. Ins Herz der Natur ... Ins Herz der Protagonistin ... Ins Herz der Finsternis.

Über diese berauschende Bilderflut hinaus provoziert Lars von Trier auch in sexueller und gewalttechnischer Hinsicht. Gerade diese beiden Punkte könnten vielen Zuschauern den unvoreingenommenen Blick auf Antichrist verstellen. Denn natürlich setzt Lars von Trier bewusst auf eine Brüskierung des Zuschauers, wenn erigierte Penisse in Großaufnahme in Vaginas eintauchen oder mit einem Stein die Hoden eines Mannes zerschlagen werden. Warum von Trier (über werbetechnische Belange hinaus) diesen Weg geht, vermag vermutlich nur er selbst wirklich zu sagen, für den unvoreingenommenen Zuschauer entsteht aber gerade durch diese extremen und etwas marktschreierischen, ja oberflächlichen Szenen auch eine ungeahnte Intensität.

Antichrist

Denn eines ist Fakt: Antichrist ist es nicht wichtig, welche Position der Zuschauer in Bezug auf die Figuren einnimmt. So entsteht eine enorme Distanz des Zuschauers zu den agierenden Figuren, die beide in ihren zu extremen Positionen zu erstarren und nicht aufeinander zuzugehen scheinen. So fällt es schwer, sich eindeutig auf eine Seite zu schlagen, da beide Figuren teils recht irrational handeln. Und in diese etwas unterkühlte Beziehung des Zuschauers zu den Figuren fahren die sehr harten Bluteffekte wie ein Donnerschlag, denn auf einmal ist da ordentliches Involvement für die Figuren da. Zwar mit dem Holzhammer herbeigeführt, aber es funktioniert.

Vor allem gegen Ende, wenn der Film im dann wirklich spannenden Showdown die Situation bis zum unausweichlichen Finale zuspitzt und beide Darsteller ordentlich durch die Hölle gehen müssen. Dabei wissen beide Schauspieler absolut auf ihre Weise zu begeistern. Der Film gehört dabei fraglos der grandios und unheimlich intensiv aufspielenden Französin Charlotte Gainsbourg, die nicht nur das Seelenleben ihrer Figur sondern auch sich selbst bis aufs Äußerste entblättert und ihrem Charakter ordentlich Seele einhaucht. Willem Dafoe hält dagegen Sie und den Zuschauer aufgrund seiner nüchternen und wissenschaftlich agierenden und erklärenden Rolle ordentlich auf Distanz, bietet damit aber auch den notwendigen und vor allem glaubwürdigen Gegenpol zu Gainsbourg.

Antichrist

Andere Figuren spielen im Antichrist keine Rolle und bleiben dementsprechend stumm. Genau wie die Musikspur des Filmes. Diese darf nur zweimal das gleiche Stück von Händel spielen, hat ansonsten aber Pause und wird durch ein unter den Bildern dräuendes, in seinen besten Momenten hochgradig verstörendes und wuchtiges Soundgewirr ersetzt, nach dem, in voller Lautstärke genossen, das Geräusch einer auf ein Vordach fallenden Eichel oder Kastanie nie mehr so klingen wird, wie zuvor.

Fazit

Was bleibt ist ein Horrorfilm für ein denkendes Publikum, das sich aufgrund der aufgefahrenen vordergründigen Effekte ziemlich überfahren fühlen wird, nach dem Kinobesuch aber sicher feststellen muss, wie sehr der Film von Minute zu Minute wächst und wie viele Deutungsmöglichkeiten er letztendlich anbietet. Torture Porn, Zerstörung der heiligen Institution Ehe, Spiel mit Bibelmetaphorik, die Klärung der Urschuld, die scheinbar lauthals skandiert: "Die Frauen sind an allem schuld!", Wahnsinn oder geht es doch um die Natur und das ihr innewohnende Urböse? Das und noch mehr kann ein Publikum, das Spaß daran hat, sich einen Film im Nachgang über das Offensichtliche hinaus zu erschließen, durchaus in Antichrist entdecken. Flankiert wird das von einem die Sinne betäubenden Sperrfeuer aus genialen Bildern und Bildkompositionen und einem hochgradig verstörenden Sounddesign.

Antichrist

Das muss und wird fraglos nicht jedem gefallen, zumal Antichrist auch erzählerisch und vom Tempo her etwas sperrig daherkommt, dennoch ergeht hier mein Tipp, sich diesen Film schnellstmöglich anzuschauen und sich selbst eine Meinung zu bilden oder sich einfach nur an den großartigen Bildern zu berauschen.

Antichrist

Antichrist ist aktuell in verschiedenen Kinos Deutschlands mit einer FSK 18 Freigabe zu begutachten. Hier findet ihr eine Übersicht aller aktuellen Abspielstätten.

In diesem Sinne:
freeman

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Kommentare


Wurde in der Zwischenzeit über "Antichrist" in anderen Beiträgen weitergeschrieben? Oder hat ihn in der Zwischenzeit (letzter Beitrag hier ist ja schon ne Weile her...) keiner mehr gesehen?

Da ja die Wellen, was diesen Film betrifft, auch hier sehr hoch schlagen, muss ich doch auch meinen Senf kundtun.

Ich habe ihn am letzten WE ausgeliehen, da ich einige Lars von Trier Filme wirklich richtig gut finde, z.B. Dogville oder auch Dancer in the Dark und Breaking the Waves. Auch mag ich Horror. Nun, ich entdeckte für mich ein neues Genre, den Arthouse-Horror. Ich fand den Film schon recht gut und er hatte streckenweise wirklich tolle Bilder, Geräusche und auch sehr gute Schauspieler. Allerdings muss ich jetzt da nicht stundenlang rum philosophieren, es ist schon ein Film, den man wirken lassen muss und auch der Spass zum Interpretieren macht, aber übertreiben, wie das einige machen muss man auch nicht, da bekommt man irgendwann dann doch Kopfweh.

Ich mag sehr gern "Schwurbelfilme" (so nenne ich diesen ganzen kopflastigen Arthouse-Kram :-)) und ich denke auch gerne über Fime nach, aber jedes Mini-Detail und jeden Dialog muss ich nicht zerpflücken, das macht vieles kaputt.

Ich bin ein sehr empfindsamer Mensch und deswegen fühle ich einfach manche Filme (klingt irgendwie auch schwurbelig). Das geht mir auch bei Opern oder Büchern so. Ich muss nicht jedes Wort verstehen und auch nicht alles sezieren, das macht auch einiges kaputt. Es gibt von Björk einen schönen Spruch: "es sollte ein Geheimnis bleiben, warum uns Musik so sehr berührt". Das trifft es sehr. Da ich Opernfan bin, treffe ich auch dort immer auf Leute, die bei all dem Seziere, Analysiere und Philosophiere die Schönheit und die Emotion dieser Oper vergessen.

Und so ist es auch bei diesen Filmen. Manches muss man nicht bis ins letzte Detail verstehen. Und Skandalfilm, nun ja, vielleicht für irgendwelche eingestaubten Filmfestival-Besucher. Okay, er ist blutig, aber ab 18 nur aufgrund steifer Schwänze.

Putzigerweise ist es in einem Arthouse Film Kunst auf hohem Niveau, wenn sich zu einem steifen Schwanz, der dann auch noch Blut spritzt und Damen die sich die Klitoris abschneiden, eben kopflastige Dialoge dazugesellen, aber wenn in einem "normalen" Horrorfilm wie z.B. Hostel 2 einem Mann der Schwanz abgeschnitten wird, ist es dumpfblöd und Torture-Porn und der Untergang der zivilisierten Gesellschaft.
Aber sicher gibt es dafür auch irgendeine philosophische Abhandlung.

Aber mein Filmgeschmack ist eh sehr weitgefächert. Vor Antichrist habe ich "Legion" geguckt, ein ziemlicher Flop im Kino und ich glaube, keiner findet den gut, aber ich war begeistert ob diesem ganzen Trash, der völlig sinnbefreit daher kommt. Dann eben Lars von Triers Schauermärchen und gestern abend "G-Force", das sind animierte Meerschweinchen (!) die dem FBI als Special Agents (!!!) helfen.
@Vian

In unserer Videothek steht Antichrist schon in dem Regal
die dvd-premiere rückt näher,

und ich freue mich, dann endlich mitreden zu können...

LG,
-vian!
... über Psychologisieren...

ja, Antaghar, das stimme ich zu.

Da gibt es "fantastische" Vorstellungen was Psychologie alles ja wohl sei und "kann" ...und deshalb, nicht kann usw. und wer weiss alles ja wohl nicht besser... Betonung: Wissen.

Wie man sagt: "A little knowledge, is a dangerous thing."
@ Wilma2000

Auch dieser Punkt ist einer, der leider oft übersehen wird ... Viele, die am Psychologisieren herum kritteln, psychologisieren schon allein damit ja selbst - und glauben, es besser als die Psychologisierer zu wissen. Und denken auch noch, sie wüssten über diese Menschen bestens Bescheid ...

Das ist ähnlich absurd und sich selbst widerlegend wie die ständiuge Behauptung so vieler hier im Joyclub, man dürfe niemals werten und urteilen (obwohl wir es alle ständig tun). Denn wer das Bewerten nicht richtig findet, bewertet allein schon damit das Bewerten - und tappt in die eigene Falle ...

(Der Antaghar)
@ Nackzeiger

Was der selbsternannte Durchblicker nicht registriert, daß er regelmässig lediglich ins Fettnäpfchen getreten ist, und seine lange Nase in Dinge gesteckt hat, die ihn nichts angehen.

Was du alles "weiss" über was Menschen "nicht angeht."

Solche Diskussionen können fruchtbar sein - wenn sie es denn sind, ist das keine Gewähr dafür, daß sie es auch endlos bleiben.

Da wäre ich mir an Deiner Stelle nicht so sicher ... Manche mischen sich auch sehr gerne immer wieder mal "unters Volk".

Du machst das doch auch - und es gibt keine zwingende Notwendigkeit dazu, dass Du Dich hier mit diesen "geistigen Dünnbrettbohrereien" auseinandersetzen musst, nicht wahr?

Du tust es offenbar trotzdem recht gerne. Also dürfen das ausgebildete Psychologen, Psychotherapeuten, Psychiater etc. auch ... Und hier im Joyclub tummeln sich da einige.

(Der Antaghar)

Diejenigen, die allgemein anerkannte und fundiert ausgebildete Psychologen sind, würden von derart psychologisierenden Dünnbrettbohrereien geziehmenden Abstand wahren.
@ Nacktzeiger

Für so manchen Hobbypsychologen mag das ja zutreffen.

Und was ist mit all denen, die auf diesem Bereich wirklich fundiert ausgebildete und allgemein anerkannte Fachleute sind und sich dazu äußern?

(Der Antaghar)


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