![]() | 17. August 2007 was meinen dominante Männer wenn Hingabe und Vertrauen ford Nach einen Jahr gesammelter Erfahrungen stellt sich mir die Frage, was dominante Männer meinen, wenn sie Vertauen und Hingabe fordern. Ist es doch der schnelle Sex, den sie suchen und denken sie tatsächlich, dass es einfach sich so herstellen lässt? Der Eindruck kann bei einigen dieser Erfahrungen entstehen. Was wollt ihr wirklich, seid ihr euch im Klaren, was ihr wollt? Eine Frau, die sich auf diese Ebene begibt, braucht das Vertrauen in diesen Mann, wobei die meisten Herren hier anscheinend eher ein Problem haben, es wirklich herzustellen und klar zu sagen, was sie wollen und welche Spielart sie bevorzugen. Eure Erfahrungen hier würden mich interessieren. |
![]() | 18. August 2007 fastsex Schneller Sex ist immer gut! Beute (gestützt) erkannt und ab geht die Post! Ein schneller harter Befehlston (am pc in filzpantoffeln und mit der Bierflasche in der zittrigen Hand) und morgen hat der Dödel Arbeit........... Das sind Klischees, die immer wieder gerne bedient werden...und wo leider so vieles dran stimmt. Aber bitte keine Pauschalurteile.......das wäre schlecht für die Sache! LG SirHell |
![]() | 18. August 2007 hingabe und vertrauen... ...sind beides 'dinge', die nicht einforderbar sind. bei der hingabe..kann man es ganz gut schon am wort erkennen: eine gabe, etwas, das gegeben wird. vertrauen..kann nur entstehen. es wächst im besten fall. fordern kann man es niemals. zu dieser erkenntnis muss man übrigens weder dominat noch devot veranlagt sein. ein wenig gesunder menschenverstand reichen völlig. sophia |
![]() | 18. August 2007 Manchmal habe ich das Gefühl, besagte "Doms" haben irgendwo mal mitbekommen, dass eine Frau durchaus bereit ist, etwas nur für ihren Dom zu machen. Dann kommen noch so Worte wie Vertrauen und Hingabe dazu, fertig ist die Wunschfantasie gestrickt. Für manche klingt das nach einem einfachen Rezept, wie man sich eine Frau gefügig machen kann, wie sie möglichst schnell die Beine breit macht und die Klappe hält. Leider Gottes ist diese Spezies "Dom" zu (weiterem) Denken nicht in der Lage. Wobei, vielleicht sollten wir dankbar sein, dass sie nicht denken, dann fallen sie sehr schnell aus unserem Beuteschema raus. Wenn jemand von mir Vertrauen und Hingabe einfordert, dann ist das doch ein Widerspruch in sich - wie der Beitrag vor mir schon sagte - denn soetwas entsteht oder eben nicht. Und an der Art und Weise, wie jemand etwas "fordert" sieht man meistens schon recht deutlich, was er will. Klar, ich mags manchmal auch hart und heftig und ohne große Diskussionen, aber die Tiefe in dem Spiel kommt da weniger auf. Dazu bedarf es dann doch ein bisschen mehr . Also, nicht beeindrucken lassen von irgendwelchen Trollen, die geistigen Müll von sich geben. Der Chaoszwerg |
![]() | 18. August 2007 Verdienen, nicht fordern Hallo Danette Für mich sind diese Begriffe, "Vertrauen" und "Hingabe" intensiv miteinander verknüpft. "Vertrauen" muss sich der dominante Mann (auch Frau) verdienen, in dem er als Mensch beweist, dass er sich seiner selbst bewusst ist, dass er seinem Gegenüber in jeder Situation mit dem nötigen Respekt und Achtung begegnet und in dem er die Souveränität hat, auch schwierige Situationen zu meistern. Wenn er so das Vertrauen verdient hat, dann kann er dadurch die volle Hingabe der devoten Partnerin als Geschenk erhalten. Das alles hat an sich überhaupt nichts mit Sex zu tun. Es ist in gewisser Weise die Basis jeder Beziehung. Auch wenn D/s dabei keine Rolle spielt, jeder muss Vertrauen in sein Gegenüber haben können und jeder gibt sich auf seine Weise hin. Bei einer D/s-Konstellation ist es vordergründig einseitiger verteilt. Doch ob es in Wirklichkeit auch so ist, wer weiss... Du sprichst von einem Jahr gesammelter Erfahrungen. Da liegt sicher eine Krux in Deinen Erfahrungen. Vertrauen bildet sich nicht über Nacht. Vertrauen ist etwas, dass über die Monate und Jahre immer stärker wird - sofern es durch falsche Handlungen nicht zerstört wird - und somit ein immer tieferes, festeres Band zwischen Dom und Sub bildet. Das heisst, in der Anfangsphase einer solchen Beziehung muss vor allem der devote Partner bereit sein, einen "gewissen Vertrauensvorschuss" zu leisten, ansonsten kann "das Spiel" nie beginnen. Es ist am Dom, sich diesem Vertrauensvorschuss würdig zu erweisen. Das Du scheinbar öfter enttäuscht worden bist, liegt in der Natur der Sache "Beziehung". In jeder Form von enger Beziehungen sind anzahlmässig Enttäuschungen häufiger als Gewinne. Denn wir haben ein relativ enges Bild, wie für uns der "Spiel"Partner zu sein hat. Und im Verhältnis passen nur wenige von allen in dieses Schema. Kurz gesagt, die nötige Sympathie für einen "Spiel"Beginn gibt es öfter, ob es dann wirklich für mehr, Vertrauen, Hingabe, womöglich sogar Liebe reicht, muss sich dann erst in längerer Zeit danach weisen. Herr-zliche Grüsse Roland |
![]() | 18. August 2007 Vertrauen zu meinem Spielpartner... ...ist die Voraussetzung für meine Hingabe - für das Aufgeben allen Wollens und Strebens und der Öffnung meiner selbst. Wie bereits Vorredner gesagt haben - wollen das Vertrauen und die Hingabe "verdient" werden. Was ist dieses Vertrauen für mich? Für mich hängt dies eng mit der Vertrauenswürdigkeit meines Spielpartners zusammen. Und ob dieser vertrauenswürdig ist, kann ich nicht so schnell feststellen. Es ist eine Entwicklung in Stufen. Dom zeigt Verhaltenweisen, die mir peu a peu die Sicherheit geben, mehr zu geben oder auf dieser Ebene stehen zu bleiben (was mich meist nicht befriedigt) oder die Spielbeziehung zu beenden. Zu Beginn geht es darum, ihn als wirklich dominant zu identifizieren und festzustellen, ob er jemand ist, der mit falschen Vorstellungen lediglich ein geiles Erlebnis erhofft. - Diese Prüfung ist einfach - die meisten Subbies kennen diese. Wie geduldig und überlegt geht er an eine neue (Spiel-) beziehung heran. Kommt er schon sehr früh mit Befehlen, drängt er auf das Spiel oder lässt er Sub die Zeit, die sie/ er braucht, um zu sagen: JA HERR! ICH WILL DIR DIENEN UND GEHORCHEN! - Solch ein Versprechen gibt man ja nicht leichthin und der kluge Dom weiß dies. Dann folgt der Charaktertest: wie souverän ist er und selbstkontrolliert? Wie reagiert er auf Deine Provokationen? Wie reagiert er auf den Menschen auf Augenhöhe? Mit einem braven, kriechenden Subbie kann jeder Idiot spielen - wie kommt der Dom mit Selbstbewusstsein bei seinem Gegenüber zurecht? Er akzeptiert glaubhaft - besser noch er fragt nach meinen NoGos und meine Grenzen. Er fragt mich nach meinen Erfahrungen und Vorlieben. Wenn er nicht fragt, was ja mal vorkommen kann, weil ich zu ungeduldig bin, dann interessiert es ihn, wenn ich das Thema selber darauf bringe. Wenn jetzt noch die Chemie stimmt und er damit einverstanden ist, mir seinen Personalausweis zu zeigen und ich seine Daten der Person meines Vertrauens mitgeteilt habe und den Zeitpunkt, wann ich wieder anrufe - dann vertraue ich ihm soweit, dass ich mich ihm für die Dauer des Dates bedingungsfrei UNTERWERFE. Wie weit meine HINGABE geht, ist eine Frage seines Verhaltens im Laufe der Zeit - je mehr ich spüre, dass er weiß, was er tut und ich ihn als nährend für mich empfinde, um so mehr werden ihm verborgene Kammern geöffnet. Warum ich das so ausführlich darstelle, liebe @danette? Dein Eingangsposting liest sich, als hättest Du mehrere Enttäuschungen mit verschiedenen Doms gehabt und dies schon nach relativ kurzer Zeit des Kennens. - Ich will nicht gegen kurzfristige Spielbeziehungen sprechen - der Punkt ist meines Erachtens, dass DU, liebe @danette, die Doms nicht ausreichend geprüft hast, bevor Du Dich auf sie eingelassen hast. Ich vertraue nur dem, den ich persönlich geprüft und für würdig befunden habe. Das ist meine Verantwortung, die ich nicht den Doms auf den Buckel laden kann. Viele Grüße Angelika |
![]() | 18. August 2007 "was wollt ihr wirklich?"... ...fragtest du, danette, im eingangsposting, die dominanten männer ansprechend. DIE dominanten männer...gibt es so nicht, wie du feststellen wirst, denn was wer warum als dominant ansieht oder lebt ist so vielfältig und unterschiedlich...wie die sterne am himmel. vielleicht...überlege ich gerade - dein posting nochmal lesend - hast du dein augenmerk in deinem erfahrungshunger sehr auf das attribut 'dominant' gerichtet und den menschen, der sich dieses attribut ans profil heftet, als wesen im ganzen...weniger betrachtet. wie schreibt er, wie profiliert er sich, was sagt er im forum (z.b.), was schreibt er 'mir'? wie wirken seine worte, seine erscheinung auf mich? ist er mir angenehm? ist dir der mensch sympathisch, kommt dir nahe, nimmt dich ernst usw. ...dann könnte er auch als dom der passende für dich sein oder zumindest sind die vorraussetzungen eher gegeben, dass etwas wie gegenseitiges vertrauen erwächst...auch in der virtualität. hingabe hingegen...ist ein gefühl, das in dir...zum gegenüber entstehen muss. man kann dieses gefühl nicht im gegenüber und nicht mal in sich selbst...erzwingen. es fließt...wie andere gefühle auch...jemandem zu. oder auch nicht. sophia |
![]() | 18. August 2007 Vielen Dank an alle, die hier gepostet haben.Erstmal, nein ich habe keine wirklich schlechten Erfahrungen gemacht, weil ich genau, was du beschrieben hast, Angelika tue, die richtigen Fragen stellen und mich immer wieder nur wundern kann, wer oder was sich hinter diesen Männern verbirgt. Am Anfang meines Einstiegs in dieses Leben war ich sehr empfänglich für alle diese Statements, hab Vertrauen, bin da auch eine 5 monatige Bindung eingegangen, die mich insoweit enttäuschte als dass der Herr plötzlich ohne weitere Abmeldung verschwunden war, was mich in ein tiefes Loch fallen liess. Dieses seltsame Verhalten habe ich nun schon mehrfach von anderen Frauen gehört.Komisch ist auch, dass diese Männer oftmal eine starke Bindungsebene brauchen und lässt du dich darauf ein, haben sie plötzlich ein riesen Problem damit und demütigen die Frauen auf eine Art und Weise, die meines Erachtens etwas sehr respektloses hat, egal ob auf dieser Ebene oder auf der anderen.Sie sprechen von Verantwortung, die sie ja auf dieser Ebene nun auch tatsächlich haben, was nicht heisst ,dass eine Sub die Lebensverantwortung abgeben sollte, da geb ich dir völlig recht, Angelika. Hier frage ich mich dann, was für Charakteren sich hinter solchen Männern verbergen, die doch für sich in Anspruch nehmen durchaus verantwortungsvoll mit ihrem Gegenüber umgehen zu wollen.Auf Spielebene habe ich da bessere Erfahrungen gemacht, da gelten klare Absprachen und man verlässt sich auf gleicher Augenhöhe und die wenigen, die ich da hatte waren durchaus in Ordnung, Und die angeblich dominanten Männer, die sich hier rumtummeln sollten sich wirklich mal fragen, was sie wirklich wollen. Das führt zu nichts anderem als dass man als Frau doch eher anfängt zu zweifeln, ob diese Männer nicht wirklich ein Machtspiel brauchen, was ihre eigenen Defizite überspielt. Eine wirklich zufrieden stellende Beziehung habe ich auf dieser Ebene noch nicht erlebt, übe mich da nun auch eher in Geduld als dass ich mich hier irgendwelchen Möchtegerndoms zum Frass vorwerfe, habe diese Neigung allerdings auch erst vor ca. einem Jahr entdeckt und taste mich langsam aber sicher vor. soweit ich für mich hier Sicherheit herstellen kann, z.B. durch die von dir genannten Vorgehensweisen, Angelika.Klar wünsche ich mir auch irgendwann mal den intensiveren Einstieg, aber wie auch in meinem Profil steht, weiss ich, dass das genau wie in jeder anderen beziehung nun nicht mal einfach so herzustellen ist. Für mich ist das immer noch ein "Spiel" , das auch im Kopf anfängt und nicht nur den reinen sex beinhaltet, ein gehöriges Mass an Intelligenz und Einfühlungsvermögen vorraussetzt, ein durchaus vorsichtiges Rantasten an sein Gegenüber vorrausetzt oder eben klare Absprachen des Erwartetens, wenn es nur auf der erfahrungsebene stattfinden soll . |
![]() | 18. August 2007 Vertrauen kann man nicht verdienen Dass man sich Hingabe und Vertrauen verdienen müsse, kann ich so nicht stehen lassen. Vertrauen kann man sich nicht verdienen - man kann es rechtfertigen, doch dazu muss es einem erstmal geschenkt werden. Vertrauen fängt immer mit "Vorschuss" an. Hingabe könnte man sich ja möglicherweise verdienen. Ich zwar nicht (ich bekomme sowas ganz unverdientermaßen von meiner Liebsten geschenkt), aber theoretisch könnte ja irgendwo da draußen so ein Königstiger rumlaufen, der Hingabe tatsächlich verdient. Hingabe und Vertrauen kann man natürlich fordern - nur eben nicht zu recht. Ich kann die Ausgangsfrage dieses Diskussionszweigs darum auch nicht beantworten - wer fordert denn so etwas? Erhoffen, womöglich gar erwarten, ja, aber doch nicht fordern. Das erinnert mich an das Gebahren von Typen, die von jeder Sub gleich Kniefall und Gehorsam erwarten - das wäre ja so, als würde ich von jeder verheirateten Frau erwarten, dass sie mir Essen kocht und die Pantoffeln bringt. Der einzige Fall, der mir einfällt, in dem sich so etwas wie Liebe, Vertrauen und Hingabe zu recht "fordern" ließe, wäre zwischen Kindern und Eltern - aber davon sprechen wir hier ja nicht. |
![]() | 18. August 2007 @youwillfindme Besser hätte ich es auch nicht schreiben können. Der Vertrauensvorschuss, den ich einem dominanten Mann entgegen bringe, muss erst mal bestätigt werden. Erst im Laufe der Zeit kann dann tiefes Vertrauen aufgebaut werden, was ja sicher nicht nur für mich als Sub, sondern auch für mein Gegenüber zutrifft. Bei mehreren Erfahrungen (wohl auch negativ) innerhalb eines Jahres, wage ich zu bezweifeln, dass sich in einer der Beziehungen überhaupt absolutes Vertrauen aufbauen konnte. Aber nur wenn das empfunden wird, kann die Hingabe von beiden Seiten genossen werden. Allerdings glaube ich mittlerweile, dass ein wirklich dominanter Mann das ebenso sieht und auch mit einem gewissen Vertrauensvorschuss in eine neue Spielbeziehung geht. Ich meine, als Sub kann ich per Mail. Telefon oder beim Kaffee auch viel erzählen, wenn der Tag lang ist. Meine Erfahrung: wenn einer nur den schnellen Sex sucht, dann will der auch gleich das ganze Programm und da gehe ich dann lieber in Rückzugsstellung. LG Traumfrau |
![]() | 18. August 2007 das ganze Programm? es kann ja sein, dass es Frauen gibt, die damit zurecht kommen, das ganze Programm bei einer ersten Begegnung abzuspielen.Dazu gehört dann eine Menge Erfahrung. Viele viele Spielarten kommen dann für mich allerdings überhaupt nicht in Frage, da hat dann doch mein Sicherheitsdenken Vorrang.Und ich bin sofort auf dem Rückzug, wenn mir ein Mann da mit Ungeduld und einer Form von Geilheit begegnet, die ich dann eher den sabbernden Kerlen zuordne als einem dominanten Mann. Ich erwarte gerade von diesen Männern Diziplin auf jeden Fall in meiner Vorstellung sonst kann ich doch einfach nur f..........das ist das einfachste von der Welt gerade, wenn Frau sich in einem solchem Forum bewegt. Die Vorstellungen hier gehen wahrscheinlich auch so weit auseinander, dass jede/r seine/n Weg hier finden muss. |
![]() | 18. August 2007 Magdalena habe gerade dein sehr sehr schönes Profil gelesen, könnte auch meins sein:) Mir geht es genauso wie dir. Erfahrungen aus cyberebene ohne reale Treffen, ich hasse es, meist der Knall bevor irgendwas möglich ist. Treffen, die durchaus mehr versprachen, aber keine Entwcklung möglich war, egal aus welchem Grund gefühlte Hingabe ohne Erfüllung oder sehr schlechtem Umgang mit dieser und so warte ich nun auf das, was es für mich sein kann, auf den, der nachgespürt auch damit etwas anfangen kann, dass ich Vetrauen in ihn setze. Und wie gesagt, ich übe mich in Geduld, was einerso ungeduldigen quirligen Frau wie ich es bin gar nicht so einfach fällt ausgestattet mit viel viel Sehnsucht und Hoffnung unaufgefangen im vielfältigen Angebot hier testend und auswählend. oft genug ablehnend versuchend der Intuition folgend, die ich oftmals habe aber nicht immer wissend trotzdem immer noch mutig, fallend und wieder aufstehend im Grunde auf der Suche nach Geborgenheit und Schutz, den ich mir nicht immer selbst geben kann. |
![]() | 18. August 2007 @danette Das hätte ich schreiben können! Lg Traumfrau |
![]() | 18. August 2007 Gerade komme ich... ...von einem Spaziergang mit dem Gedanken, dass unsere tiefsten und ungestillten Bedürftigkeiten uns manchmal bei der Wahl eines Partners blind machen für die Anzeichen, die eigentlich gegen ihn sprechen. Mir ging es ja nicht anders nach meiner ersten Erfahrung vor nicht einmal ganz zwei Jahren. Unsere Seele wird genährt, wenn wir uns öffnen und hingeben - begierig und ungeduldig wollen wir endlich, endlich einmal satt werden und öffnen die Schleusen einem Manne, der nichts mit dem Geschenk anzufangen weiß. Wir gehen über unsere eigenen Wünsche hinweg in der Hoffnung, dafür belohnt zu werden und bemerken manchmal erst spät und schmerzhaft, dass unsere Bedürfnisse nicht mit den Bedürfnissen des Partners harmonieren. Hinzu kommt, dass wir als Novizinnen vielerlei Fehlinformationen über das Subsein - wie eine Sub zu sein hat in den Augen anderer - aufsitzen und diese für bare Münze nehmen, statt in uns hineinzuhorchen und festzustellen, was wir wirklich benötigen und ob er uns gut tut. Und das kann er nur, wenn seine Bedürfnisse mit meinen Bedürfnissen harmonieren. Ich höre schon den Aufschrei mancher von der Wunschzettelsub, von der Pseudosub - nein, ist es nicht. Wenn ich mich den Normen anderer nicht beuge, so bleibt die Submissivität dennoch in mir lebendig - sie ist keine Lüge, kein Schein, kein Trug. Und wenn ich den Dom wähle, der zu mir passt und ich ihm VORHER deutlich mache, wer ich bin und VORHER feststelle, wer er ist - dann ist ein Wunschzettel gar nicht mehr nötig. Der wunde Punkt beim Kennenlernen ist und bleibt die mehr oder weniger starke Bedürftigkeit, die unsere Wahrnehmungen blendet und häufig auch die fehlende Selbstkenntnis, die diese Bedürftigkeit erkennt und für uns steuerbar macht. Eine Zwickmühle fürwahr - so hungrig zu sein und mit dem Essen zu warten, bis man sicher ist, dass es nicht vergiftet ist. Ein spöttischer Mensch würde uns jetzt sicher auf die Fähigkeit der Sub zur Demut und zur Geduld hinweisen. Wenn wir nicht lernten, demütig den Schmerz der Sehnsucht hinzunehmen und die Geduld aufbringen, zu schauen und zu prüfen. Nein - müssen wir nicht! Nur dann erfahren wir, sofern wir nicht ein Riesenglück haben, den Schmerz enttäuschender Erfahrungen. Viele Grüße Angelika |
![]() | 18. August 2007 Traumfrau folgen wir letztendlich nicht alle einem wirklichem Grundbedürfnis. und ist es nicht so, dass die meisten Männer diese Urinstinkte von Schutz und Geborgenheit geben, überhaupt nicht mehr haben, sondern es sich allzuoft umdreht und wir als die nunmal sozialeren Wesen das geben, weil wir oftmals gar nicht glauben können, was sich hinter der Gattung "Mann" wirklich verbirgt.Im Prinzip ist es doch eine Bedürfnis nach back to the roots, wenigstens auf dieser Ebene, was ja nicht heisst, dass wir alle ins Mittelalter zurückfallen wollen.Ich denke einfach, dass gerade starke Frauen sich einfach wünschen, auch mal wieder aufgefangen zu werden, weil sie im Alltag oft genug wirklich alles übernehmen, was dann doch auch Aufgabe der Männer gewesen wäre.Und ich finde doch wirklich im Gespräch hier mit Frauen viele viele starke, die den Wunsch nach Devotismus einfach haben, aber wo sind denn die Männer dazu, die dies auch mit Rückgrad leben.I don"t know und ich meine Rückgrad und nicht ein versprechen auf Lebenszeit |
