![]() | 08. Januar 2008 Stimmt... ich spreche aus eigener Erfahrung... alle anzeichen die Nachtfalter beschreibt sind nacheinander bei mir aufgetreten und ich habe sie alle Ignoriert!!! Bis ich vor 1 Jahr dann kommplett von meiner Seele und meinem Körper lahmgelegt wurde. Ich hatte eine Schwere form, ich war 13 Wochen in einer Klinik und gehe bis heute freiwillig und gern zur weiterbehandlung in die Therapie auch wenn es mir wieder gut geht! Ich habe gelernt meine Grenzen zu beachten und möchte das nie wieder erleben! Lg Yvonne |
![]() | 08. Januar 2008 Schön ... ... man kann allen Betroffenen nur wünschen, dass sie ihre normalen Grenzen realitätsbewusst erkennen. Viel Erfolg weiterhin. Prinzblech Born out und workoholic müssen zwangsläufig keine Gemeinsamkeiten haben. Workaholism zeichnet sich in erster Linie durch überdurchschnittlichen Arbeitseinsatz aus. Dieser muss dann aber zu einem Suchverhalten erstarken, damit ihm Krankheitswert beigemessen werden darf, der dann auch behandlungsbedürftig ist. Den Begriff Workaholic verwendet man aber auch für Menschen, die zwar viel arbeiten, aber noch weit davon entfernt sind, das Verhalten eines Süchtigen aufzuweisen. Dagegen ist das Burnout-Syndrom vielfältig und individuell unterschiedlich in Auftreten und Ausmaß. Folgen sind Depressionen und auch physiologische Beschwerden, wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Magenkrämpfe oder körperliche Dysfunktionen. Typisch sind auch Schuldgefühle oder Versagensängste. Der „Ausgebrannte“ erlebt seine Umwelt im allgemeinen als nicht mehr kontrollierbar und zieht sich eher in sich zurück, ohne eventuelle Hilfe (von Verwandten oder Freunden) anzunehmen. Zur Darlegung dieser Erkrankung gibt es unterschiedliche Phasenmodelle, die regelmäßig folgende Reihenfolge aufweisen: Enthusiasmus, Stagnation, Frustation, Apathie und schließlich Bornout Ursächlich soll i. d. R. ein Konflikt zwischen individuellem Wunschbild und der Realität sein. Große Diskrepanzen führen zu einer starken emotionalen Enttäuschung als Grundlage der Erkrankung. Deutlich wurde hier – auch von denjenigen, die diese Erkrankung subjektiv leidvoll erfahren mussten -, dass eine professionelle Hilfe unumgänglich erscheint. Während bei der/dem einen oder anderen noch eine ausgedehnte Erholung, Kur oder Arbeitsplatzwechsel u. a. hilfreich sein kann, ist in einem fortgeschrittenen Stadium eine Therapie, die helfen kann, die eigene Leistungsfähigkeit besser einzuschätzen und zukünftige Leistungsanforderungen realistischer zu stellen, um künftige Überforderungen zu vermeiden und/oder zu verringern, schon erforderlich. LG Cabal |
![]() | 08. Januar 2008 In schwerer Form lebensgefährlich Eine Kunde von mir hatte ein Burn-out-Syndrom in schlimmster Form. Das ging einher mit Fieber immer im Bereich zwischen 39 und 41 über Monate in Verbindung mit Apathie. Der Workoholic war etwa eineinhalb Jahre vollständig ausser Gefecht und in vielen Krankenhäusern. Und er war über einen Zeitraum von mindestens zwei Monaten mit seinem Fieber ( bei dem man keine Ursache feststellen konnte) in ständiger akuter Lebensgefahr. Er hat - Gott sei Dank - überlebt, aber stark gealtert. Wünsche jedem, dass er ein Gefühl für seine Grenzen entwickelt. Lg Fly |
![]() | 08. Januar 2008 Das Problem dabei dürfte auch sein, dass in schlimmen Fällen das Immunsystem so gut wie gar nicht mehr funktionieren kann. Die damit einhergehenden weiteren Folgen kann sich jeder ausmahlen. LG |
![]() | 08. Januar 2008 Ich hatte vor ca.2 Jahren ein Burn Out.... Ständig Müde-schlechte Laune-andere leute angefressen-keinen Lust auf Sex....Die Thypischen Symptome halt.... Ist immer schlimmer geworden,bis ich ins Krankenhaus musste.Diagnose der Ärzte: akute Gastritis.Mir hat halt der Stress auf den Magen geschlagen-wie mann es im Volksmund auch immer hört... Hab mich dann selbst "therapiert": -Ruhiger an alles rangegangen -wenn auch Stress u.s.w ist-immer durchatmen,und alles lockerer angehen.... -immer-immer Auszeit nehmen(mind.1 Tag die Woche nicht an die Arbeit denken....) So gings bei mir....Sicher nicht das Patentrezept-Funktionierte aber bei mir... |
![]() | 10. Januar 2008 Do, 10. Jan., 22:35-23:05 Uhr, MDR Heute Abend kommt im MDR eine Sendung zum Thema. Wen´s interessiert ... "Fix und fertig" beschreibt, wie Menschen in eine Burn-out-Syndrom - Situation geraten, wie sie damit fertig werden können und welche Möglichkeiten der Heilung sich anbieten. |
![]() | 10. Januar 2008 @lara_max Danke, schaue ich mir an, sofern ich mdr empfangen kann... Lg Fly |
![]() | 08. April 2008 Weil ich gerade wieder mal in der Programm-Vorschau darüber gestolpert bin, will ich denen mitteilen, die´s interessiert, dass heute Abend 21:00 Uhr auf PHOENIX eine Dokumentation zum Thema kommt: "Burn out - Wenn nichts mehr geht". L. |
![]() | 15. Mai 2008 das Burn-out-Syndrom kann jeden befallen. manchmal merkt man es nicht wenn man sich schlapp und ausgepowert fühlt.viele nehmen sich da eine auszeit und bleiben per krankenschein eine woche zu hause.man sagt auch so schön*die luft ist raus* aber bekämpfen tut man es als solche nicht.man tut es schnell ab. für mich ist es die volkskrankheit nr.1 wenn es nicht behandelt wird,wird es immer schlimmer. deswegen:seniblen umgang mit dem eigenen körper. |
![]() | 15. Mai 2008 Ich habe mir eben nochmal alle Posts durchgelesen - und gemerkt, daß ich im Moment wieder auf dem falschen Weg bin - wieder in alte Verhaltensmuster abrutsche. Manchmal passiert das wirklich so schleichend, dass man es wieder nicht merkt. Gut, dass es diesen Thread gibt! LG Sie v. Arschi_medes |
![]() | 15. Mai 2008 Ich bin zwar erst 18 aber ich fühle mich manchmal so einsam dass ich sehr viel arbeite... Ich bin in der Holzbranche tätig und wenn mir dann danach ist... dann hau ich mich gleich richtig weg. Und ich finde mit 18 das schon sehr beängstigend.... Geht es hier einem ungefähr gleichaltrigem genau so? |
![]() | 16. Mai 2008 ihrberater schau doch mal im internet auf selbsthilfegruppen.vielleicht findest du da gleichgesinnte.mancher austausch kann eine erleichterung sein. |
![]() | 16. Mai 2008 habe gelesen bei mir steht als Diagnose allgemeine Erschöpfung bei beruflichem Konflikt. Ich war 4 Wochen zur Reha in Bad Füssing - chron. Rückenschmerzen. Psychologische Begleitung, beim letzten Gespräch nahm mich die Psychologin in die Arme, die völlige Bankrotterklärung! Werde nun fachliche Hilfe suchen................. wird nicht einfacher.... in meinem Alter kommt ein Stellenwechsel nicht infrage, muß irgendwie sehen, wie ich den beruflichen Konflikt aushalten kann. Schlaflos ab 3.00h grüßt alle hier! |
![]() | 16. Mai 2008 Es gab ja schon viele gute Beiträge zum Thema Burnout hier. Hingewiesen sei einfach nochmal darauf, dass es neben Ärzten und Selbsthilfegruppen auch ehrenamtliche Beratungsstellen, (gewerbliche) Coaches und Lebensberater gibt, die einem helfen, das eigene Leben zu durchleuchten und neue Ziele zu finden und zu formulieren. |
![]() | 16. Mai 2008 schaut da mal rein |
