burn out Syndrom - wer hat Erfahrung damit

Workoholic - auch eine Sucht arbeiten bis zum umfallen, entnervt, agressiv, keine Zeit und Intresse mehr an SEx.

07. März 2010

Ich arbeite gern und viel.
Und ehrlich gesagt, will ich es nicht anders. Denn außer der Arbeit hab ich nichts.

Und die Arbeit lenkt mich ab.

Wenn ich das Thema hier verfolgte, scheint es mir schon so, als würden eher Männer von diesem Syndrom betroffen werden. Natürlich nicht ausschließlich, aber doch häufiger.

Nun, ich hoffe mal, das Frauen einfach mehr wegstecken können, belastbarer sind.

Um mich mach ich mir keine Sorgen, wäre mir auch ziemlich egal, was mir geschieht. Aber um meinen Bruder sorge ich mich, obwohl das eigentlich die Sache seiner Freundin wäre. Auch ist mir als Außenstehende nicht unbedingt Einblick in sein Privatleben gewährt, um die Symptome rechtzeitig erkennen zu können.
15. März 2010
Burnout = Depression → ab zum Arzt

Um's kurz zu machen: was landläufig gerne Burnout genannt wird, ist letztlich eine mehr oder weniger ausgewachsene Depression und gehört unbedingt so schnell wie möglich in professionelle Hände (in schwereren Fällen ggf. dann auch stationär). Für einen ersten Selbstcheck bei Anfangsverdacht gibt es im WWW genügend brauchbare Listen. Zeigen sich nur ein paar der dort angegeben Symptome: nichts wie ab zum Arzt (d. h. möglichst Psychiater, ggf. Psychotherapeut).

Leider macht man's oft erst dann, wenn man schon mit Karacho an die Wand geknallt ist, vorher will man's nämlich oft nicht richtig wahrhaben. Und das wird dann i. d. R. verdammt schmerzhaft (mich hat's seinerzeit fast 2 Jahre meines Lebens, meine langjährige Beziehung und noch ein paar Dinge mehr gekostet).
15. März 2010
Burnout = Depression → ab zum Arzt > sofort

wie luzian beschrieben hat, ist ein burnout eine depression die umgehend behandeldt werden MUSS. und zwar bei einem psychologen. damit ist auch nicht zu spasen. bei nichtbehandlung kann eine dauerhafte starke depression entstehen. und dann kann nur noch eine stationäre behandlung in einer klink helfen.

auch bei einem milterem burnout sollte man unbedingt zum arzt und sich mit antidepri medi. helfen lassen (die sind nicht schädlich und verändern auch das eigene ICH nicht).

bei fragen: > einfach nachhacken.
15. März 2010

@ Seeleverschenkt
Das mit Deinem Bruder ist ein typisches Verhalten, man schottet sich ab und im schlimmsten Fall bricht man alle sozialen Kontakte ab.
Ich hatte Zeiten, da wollte ich Niemanden mit meinen Problemen nerven. Man hat eh nur Sätze gehört wie:
"jetzt reiß Dich zusammen" oder "es muss weitergehen"
Es ist total unbefriedigend, denn fast alle Menschen im Umfeld denken, es ist nur eine schnell vorübergehende Phase.
Ich kann Dir nur raten, Dich um Deinen Bruder ernsthaft zu kümmern, aber er muss merken, das Du zu ihm stehst.
Ich bin u.a. auf dem aufsteigenden Ast, weil ich einen besten Freund habe, der dieses Prädikat auch wirklich verdient. Er hat mir in schweren Zeiten immer wieder Mut gemacht und nun habe ich das Heft wieder in der Hand und lasse mir professionell helfen.
Ich merke nun jeden Tag mehr, das es mir besser geht.
Das wünsche ich Deinem Bruder auch.......

LG
Der Copilot
15. März 2010
@seeleverschenkt

Wenn ich Sachen lese wie

Ich arbeite gern und viel. (…) Denn außer der Arbeit hab ich nichts.

und

Um mich mach ich mir keine Sorgen, wäre mir auch ziemlich egal, was mir geschieht.

würde ich mir übrigens durchaus anfangen, Sorgen zu machen, da klingeln bei mir diverse Alarmglocken. Denn das, gerade in Kombination, sind wunderbare Voraussetzungen, um sich massiv in die Scheiße zu reiten.
15. März 2010
@Luzian_Orlando

Das sehe ich genauso.
Ich will und kann hier nicht Seelendoktor spielen.

Aber ich lese in deinem Beitrag und vorallem in deinem Profil (@seeleverschenkt), ebenfalls ziemlich viel Frust, Resignation und Hoffnungslosigkeit.

Ich wünsche dir, Menschen zu finden, die dich vom Gegenteil überzeugen, denn alles im Leben hat zwei Seiten und ich glaube nicht daran, das man nur verliert im Leben.

Zurück zum Thema:

Ich habe es früher auch teilweise so gesehen, das man sich etwas zusammen nimmt und dann geht es schon wieder.

Mittlerweile, da ich auch ab und an, solche "schräge Gedanken" habe, hinterfrage ich mich schon und ordne meine Vorstellungen immer mal wieder neu. Denn Arbeit, Geld, Ruhm und Ehre ist nicht alles und man muss einfach immer mal wieder die Sonne sehen und wenn es eben nicht mehr funktioniert, sich Hilfe suchen.

Allerdings glaube ich das die Gesellschaft, Arbeitgeber und wie hier geschrieben, die Ärzte nicht unbedingt reif für die Erkenntnis sind.

Denn immer noch, ist es nicht "Mannsgenug" Probleme zu haben und die vorallem nicht alleine lösen zu können.

Gruß Hexer
17. März 2010
burn out

bei anzeichen eines burn out's genügt es nicht, einfach zum grippen arzt zu gehen. der verschreibt höchstens ein paar medikamente welche die falschen sind oder eh nichts nützen.
die hemmschwelle zu einem psychologen zu gehen ist wohl leider immer noch hoch was absolut falsch ist. einfach einen gang runter schalten bringt da auch nicht mehr viel. luzian beschreibt es perfekt.

grüsse, erwin
17. März 2010

Genau das muss man lernen, denn nur die Kombination
Facharzt-Medikamente-Eigenarbeit bringt den gewünschten Erfolg.

So habe ich langsam gelernt, dass es nicht ein 16 Stunden Arbeitstag sein muss........
wie und warum man sich von Menschen distanziert, die einem nicht gut tun...........
sich selbst auch einmal Zeit zu geben............
Karriere nicht alles im Leben ist.........

Habe, so denke ich, die Hälfte geschafft und den unbedingten Willen, den Rest auch zu gehen. Lebensfreude und innere Ruhe habe ich schon zurückerobert.

Der Copilot
17. März 2010

würde ich mir übrigens durchaus anfangen, Sorgen zu machen, da klingeln bei mir diverse Alarmglocken. Denn das, gerade in Kombination, sind wunderbare Voraussetzungen, um sich massiv in die Scheiße zu reiten.

Aber das ist gerade die Krux bei solchen Krankheiten:
Ohne, dass der/diejenige wirklich etwas ändern w i l l, wird sich nichts ändern.

Da können noch so viele Menschen im Umfeld Signale geben oder Hilfe anbieten, wenn man leiden will, dann tut man es.
17. März 2010

Zeigen sich nur ein paar der dort angegeben Symptome: nichts wie ab zum Arzt (d. h. möglichst Psychiater,
Nein, niemals beim Verdacht auf Depressionen zu einem Arzt oder Psychiater gehen.
Die Empfehlung eines stationären Aufenthaltes in einer Psychiatrie halte ich für allerhöchst verantwortungslos.


Dann kann man auch gleich raten, die Leute sollen sich schonmal einen Strick/Revolver holen, damit er bei Befarf zur verfügung steht.
Das wäre dienlicher und effizienter im Sinne der Person!


Bitte bitte. Niemals zu Ärzten oder in Psychiatrien wegen Depressionen fahren. Niemals. Da wird nur mehr kaputt gemacht als alles andere.


Medikamente sind nur die allerletzte Notlösung in schweren Fällen.



Und immer bedenken: Psychiatrien sind ganz zweifelhafte Institutionen.
Wenn stationär, dann eine psychosomatische Klinik oä..



ggf. Psychotherapeut).
das sollte der erste Gang sein. Und nicht nur zu einem zu beginn!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



Der kann mit Glück helfen, die anderen können (fast ausnahmslos) nur vergiften/verkrüppeln.
17. März 2010

Lieber er707,

kannst Du ein bißchen genauer erläutern? *g*



Nein, niemals beim Verdacht auf Depressionen zu einem Arzt oder Psychiater gehen.

ggf. Psychotherapeut).
das sollte der erste Gang sein. Und nicht nur zu einem zu beginn!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Der kann mit Glück helfen, die anderen können (fast ausnahmslos) nur vergiften/verkrüppeln.

Stellst Du den Psychiatern, dieses Negativzeugnis aufgrund der Behandlung mit Medikamenten aus?

Psychiatrien sind ganz zweifelhafte Institutionen.

Weshalb? Allgemein oder in Einzelfällen?
17. März 2010

Ich muß gerade ein bisschen schmunzeln.
Gerade die Psychotherapeuten (3 an der Zahl) haben mich nicht einen Millimeter weitergebracht.
17. März 2010

Wer unter Burn Out leidet geht nicht zum Arzt weil er das garnicht mehr kann.Man wird zum Arzt bzw.Spezialisten geschickt.

Ich selber habe 3,5 Jahre unter Burn Out bzw. schweren Depressionen gelitten.

Bedingt durch Alpträume und Schlafentzug ( ca 1 Std.schlaf am Tag ) habe ich in 9 Monaten 36 Kilo gewicht verloren.

Tabletten und Spezialisten sind die einzige hilfe.

Wobei es kaum Spezialisten gibt,aber viele Psychologen und Ärzte die meinen welche zu sein.
17. März 2010
Also,

als ich 2003 für 6 Monate im Auslandseinsatz war hatte ich wohl so eine Art Burnout. Wir hatten in 6 Monaten drei wirklich "freie" Tage und die restliche Zeit immer Dienst. Als ich nach 4 Monaten zum Urlaub nach Deutschland kam und meine damalige Freundin wieder sah hatte ich auch kaum Lust auf Sex. Ich war mit meinem Kopf zu sehr woanders und seelisch und körperlich sehr erschöpft. Das ganze hat auch nach meiner Heimkehr nach dem Einsatz noch eine ganze Weile gedauert. Viele meiner Freunde und Bekannten konnten mein Verhalten nicht verstehen und ich bin doch häufiger mit dem ein oder anderen aneinander geraten. Aber zum Glück hab ich mich wieder erholt *zwinker*

viel Grüße,der Hesse
18. März 2010

Stellst Du den Psychiatern, dieses Negativzeugnis aufgrund der Behandlung mit Medikamenten aus?
unter anderem, weil es pure Unfähigkeit/Dummheit ist, in der überwigenden Anzahl der Fälle.

Ausnahmen vorhanden!

Psychiatrien sind ganz zweifelhafte Institutionen.

Weshalb? Allgemein oder in Einzelfällen?
weil sie Quatsch sind undteilweise Menschenversuche machen.
Einfach mal im Netz umschauen und beobachten was um einen herum mit Leuten geschieht, die da rein geraten.
Gutachten lsen und sich dabei die Nägel aufstellen lassen.
Es sind medikamentenausgaben und nichts weiter.
Hilfe kann eine Psygchiatrie nie leisten.
Nur kurzfristig jemanden runterholen oder betäuben.
Das ist alles.

leute,
ich bekomme jeden mit Drogen in den Zustand, in den ich ihn haben will.
Drogen haben jedoch IMMER Nebenwirkungen. Früher oder später.
Am Anfang macht es Spaß, dann wird´s komisch.
Und genauso verhält es sich bei Drogen von der offiziellen Drogenmafia und ihren gewissenlosen, primitiven Ja-Sagern und Verteilern. Den Straßendealern, gennant Mediziner. Nein nicht alle, aber fast. So meine und Beobachtugen und die anderer.
Bringt aber letztlich alles nichts.

ich bin gegen eine Gesellschaft, die auf Droge ist.
Und ich denke mit Drogendealern sollte immer kurzer Prozess gemacht werden?
Regen sich doch sonst alle so über Drogen auf!

Man kann Glück haben, aber in der Regel, habe Leute aus diesen Fachbereichen null Ahnung.

Scheine können mangelnde Intelligenz und Lebenserfahrung nunmal einfach nicht ausgleichen.


Wer selber nicht bis knapp vorm Ende im Dreck steckte, und sich daraus befreite, der ist größenwahnsinnig, meint er, bei Problemen anderer eine helfende Funktion stellen zu können.
Das ist lächerlich und gefährlich!
Die Ergebnisse belegen es. Einfach mal die Augen auf machen und Menschen auf der Straße anschauen. Nicht nur dran vorbeigehen.


Leute, haut euch die Rübe mit Verbrecherzeugs voll, aber jammert nicht nach paar Jahren rum.



Die Umwelt macht krank. Die muß verändert werden. Nicht das krankgewordene.

Wer das nicht schnallt *roll*

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