![]() | 05. Juli 2007 CANON EOS 400d "Erfahrungswerte/Objektivwahl" Bin einer der vielen der sich an einer EOS 400 D mit einem TAMRON AF18-250mm F/3,5-6,3 Di II LD Asp. (IF) MACRO probiert... wer hat Info´s über ein TAMRON AF18-250mm F/3,5-6,3 ... ... habe leider jedoch nicht viel "Erfahrungsberichte" darüber finden können ... Vorteile .... ??? Nachteile .... ??? Vielleicht verfügt ja jemand über Erfahrungen mit diesem Objektiv und kann mir ein paar praktische Tipps geben ... Weiter bin ich auch um praktische Tips im Handling mit der Kamera dankbar... !!! Ich denke mein Hauptmotiv wird mein Schatz sein, ... mit und ohne schöne Hintergründen sein, ... von nah und von fern ... ...als auch Landschaften, "bewegte Momente" und Details .... Für möglichst viele Info´s schon jetzt ein herzliches Dankeschön !!!*thankyou* |
![]() | 05. Juli 2007 Hi! Überlege dir mal, ob du ein Auto kaufen würdest, mit dem du auf Safari gehen kannst (Geländegängigkeit), Umzüge machst (mind. 4,5 Tonnen Zuladung), welches 250 km/h fahren kann, auf 'nen Smart-Parkplatz paßt und noch dazu vom Design her flippig aussieht. Maximaler Kostenrahmen 10.000 Euro. Würdest du so ein Auto fahren wollen? Genauso ist's mit der Linse. Es gibt keine eierlegende Wollmilchsau ... hier wird versucht, eine zu klonen. Die Qualität einer Linse macht normalerweise aus: - die Lichtstärke (also die Menge an Licht, die hinten bei maximaler Blendenöffnung hinauskommt) - das Verhalten bei Gegenlicht - gleichmäßiger Lichtfluß (also gleichviel Licht am Rand wie in der Mitte) - das Verhalten der Linse bei Unschärfe ( Links nur für Mitglieder ) - der Kontrast, den die Linse bei Normal- und Extremwerten durchläßt - die eigentliche Schärfe der Linse - eine möglichst geringe Verzerrung (wichtig bei Weitwinkel-Linsen) Diese Kriterien sind nachrangig bei den Suppenzooms, da hier vorrangig auf - möglichst großen Brennweitenrahmen - kompakte Baumaße und den - Preis hin optimiert wird. Also 2 von 3 Kriterien haben nichts mit der Qualität zu tun. Somit ist so ein Suppenzoom der denkbar schlechteste Weg, eine Linse zu kaufen. Um noch mal auf das Autobeispiel zurückzukommen ... stell dir vor, du würdest ein Auto nach folgenden Kriterien kaufen: - das schönste Gelb als Wagenfarbe auf dem Markt - großer Aschenbecher im Inneren des Wagens - Preis. Leistung des Motors, Platz im Innenraum und im Kofferraum, Spritverbrauch, Beschleunigswerte, Reparaturanfälligkeit, Steuern, ... sind praktisch nicht relevant für die Wahl. Glaubst du, du würdest mit so einem Auto glücklich werden? Glaubst du, du wirst mit einem Suppenzoom glücklich werden? Wenn ja, ein kleiner Tipp: laß die Finger von 'ner DSLR und kauf dir eine R1 von Sony oder eine ähnliche Kamera. Da wirst du wesentlich glücklicher mit. Ansonsten: igoriere die Linse, such dir 'n Stammtisch des JC oder einer Fotocommunity und laß dich da von Fotografen beraten. Alternativ besuche an der VHS einen Fotokurs. euro PS: mein meist-eingesetztes Objektiv derzeit ist das 1.8/50er ... Kostenpunkt neu knapp über 100 Euro. Die Kamera dahinter ist 'ne D200, Kostenpunkt neu knapp über 1400 Euro. Die beiden Teile harmonieren wunderbar! PS: Text ist drastisch, aber nicht beleidigend gemeint. |
![]() | 06. Juli 2007 Hallo Euro, DANKE für diese klaren Worte und Deine explizite Ausführung !!! .... du als "Profesioneller" hast andere Ansprüche als der Laie ... !!! ich denke aber mit diesem Objektiv habe ich eine gute Ausgangsposition um feststellen zu können, wo mein hauptaugenmerk darauf liegt, ob kleine oder grosse Brennweiten ... und kann mich dann entsprechend spezialisieren .... hatte z.B. viel gelesen, das die Kameraverschlüsse unter den "häufigen" wechseln der Objektive leiden (Verschleiss,Verschmutzung...).... Ich werde Dich über meine ersten "Gehversuche" mit diesem Objektiv auf dem Laufenden halten wenn du möchtest ....!!! Gruss und nochmals DANKESCHÖN !!!! groko[/code] |
![]() | 06. Juli 2007 @groko Euroro hat sehr anschaulich geschrieben, dass das Objektiv an sich wirklich eine der schlechtesten Wahlmöglichkeiten ist, die man sich aussuchen kann. Das hat nichts mit "Profi" oder nicht zu tun. Eine Spiegelreflexkamera lebt unter anderem davon, dass man mit verschiedenen Objektiven arbeitet. Denn jedes Objektiv hat bestimmte Eigenschaften, die sich mit anderen Eigenschaften eben beissen. Die Beispiele mit dem Auto sind schon sehr gut gewählt. Deswegen auch von meiner Seite die Empfehlung, arbeite langfristig mit mindestens zwei, besser noch drei Objektiven. Ein Weitwinkel, ein Tele und eine Normalbrennweite. Dabei ist die allgemeine Empfehlung wenn Du mit einem Zoom arbeitest: untere Brennweite x4 = maximale obere Brennweite. Das wichtigste für Portrait- /Aktfotografie ist eine Festbrennweite mit einer hohen Lichtausbeute und einer guten Abbildungsleistung. Die kostet nicht wirklich viel Geld und Du wirst dieses Objektiv lieben. Als nächstes würde ich mir dann noch ein leichtes Tele holen und erst als allerletztes dann das Weitwinkel. Ich schließe mich also Euroro an. ÜBRIGENS: DU FINDEST SO WENIG ERFAHRUNGSBERICHTE ÜBER DAS TAMRON, WEIL KAUM JEMAND SO EIN SUPERZOOM NUTZT! |
![]() | 06. Juli 2007 @Turro Hallo Turro, auch dir danke für Ausführung und Tipp´s !!! mit was für einem Objektiv hast du den z.B. die Foto´s von "miststück" gemacht .... finde ich echt toll !! sind die nachbearbeitet ?? |
![]() | 06. Juli 2007 hallo, also für soche Foto's wäre im Falle Canon z.B. das EF 50/1,4 oder das günstigere EF 50/1,8 eine gute Wahl. Wäre halt ganz gut wenn du deinen Preisrahmen mal feststecken würdest. Als ergänzung vielleicht ein 28-75/2,8 oder das 24-105/4L von Canon. Aber das kommt auf Geldbeutel und Einsatzgebiet an. Gruss |
![]() | 06. Juli 2007 Also Leute ... anstatt hier einen Anfänger mit irgendwelchen Vergleichen zu Festbrennweiten zu überschütten, wäre es sinnvoller Ihm mal ein paar gute Tips für seine momentane Ausstattung mitzugeben. @groko Zu deinen Fragen : Dein Tamron schlägt sich gar nicht so schlecht, wie behauptet wird. Kannst dir ja mal die folgenden Links zu Gemüte führen : Links nur für Mitglieder Links nur für Mitglieder Und für den Umgang mit der Kamera : Links nur für Mitglieder Für allgemeine Infos zu Kameras, Objektiven etc : Links nur für Mitglieder Bleibe erst mal bei deiner Ausrüstung, lerne sie kennen, mach mal 1000 Fotos und dann kannst du immer noch entscheiden ob du dir zusätzliche Linsen oder sonstiges kaufst oder überhaupt brauchst. Grüße, Carsten |
![]() | 06. Juli 2007 Vergleich? Es war eine Antwort auf seine Frage und lediglich eien Alternative. Und ein 50/1,8 kostet knapp 100 euro, bevor man den Spass verliert weil man die falsche Optik benutzt ist das sicher ne gute Investition. |
![]() | 06. Juli 2007 @carsten: Ich habe mir die Artikel durchgelesen, die Bilder angeschaut und die Folgekommentare. Aus diesem Berichten geht für mich klar eines hervor. Das Objektiv ist in weiten Strecken sehr mäßig bis gerademalso akzeptabel. Was ganz normal ist, die Superzooms werden so gebaut, dass sie in einem schmalen Brennweitenbereich OK sind, das wars dann aber auch. Worin ich Dir recht gebe. Wenn man schon ein Objektiv besitzt, erstmal damit rumspielen und ausprobieren, die Stärken ausnutzen und die Schwächen vermeiden. Als klare Kaufempfehlung für wenig Geld und viel Freude im Bereich der Portraitfotografie: 1. EF 50mm 1:1.8 II ca. 100 € 2. EF 50mm 1:1.4 USM ca. 320 € zu 1.: Damit kannst Du nix falsch machen, solide, gut Lichtleistung, günstig zu 2.: USM ist ein Tick besser bzgl. schneller und exakter Fokusierung, bessere Lichtausbeute, bessere Abbildungsleistung, dafür aber deutlich teurer @groko Meine Bilder sind mit diversen Objektiven gemacht worden, leichte Bildbearbeitung muss bei mir immer sein, da ich nur im RAW fotografiere. Mein "Immerdraufobjektiv" ist das EF-S 17-85mm 1:4-5.6 IS USM. Die persönliche Beurteilung davon ist: Im Weitwinkelbereich: MIES! Im Normalbereich TOP! und im leichte ZOOM sehr ordentlich. Der Bildstabi gleicht die mittelmäßigen 4-5.6 zwar nicht aus gibt aber ne gute Unterstützung. Wie gesagt ist ein guter Kompromiss. Mein Favorit ist das EF 50mm 1:1.4 USM Das geb ich nimmer her! |
![]() | 06. Juli 2007 Wollmilchsau Natürlich sind Festbrennweiten optisch besser und außerdem lernt man damit auch besser zu Fotografieren, aber auch die Superzooms haben ihre Berechtigung - und zwar für den, der keine optische Höchstleistung erwartet und / oder nicht viel schleppen will. Perry Kretz der für den Stern arbeitet hat für seine Afganistan-Reportage eine D200 (ohne Batteriegriff) und das Nikon 18-200 VRII Zoom benutzt. Also sollte man Wollmilchsäue nicht zu sehr an den Rand stellen. |
![]() | 06. Juli 2007 Danke an alle ..... @ .... finde es Wahnsinnig toll, solch viele Info´s in so kurzer Zeit .... weiter so ich denke da können viel von profitieren !!!! gruss groko |
![]() | 06. Juli 2007 @sireinhorn: Perry Kretz der für den Stern arbeitet hat für seine Afganistan-Reportage eine D200 (ohne Batteriegriff) und das Nikon 18-200 VRII Zoom benutzt. Dieses und ähnliche Gerüchte verbreiten sich immer wieder im Netz... Find ich sehr lustig sowas. Nur mal so zur Info: Das Gerücht ist entstanden, weil in in der Nikon Hauszeitschrift "Nikon Pro" etwas darüber stand. Ich möchte das nicht bewerten, es mag stimmen, da aber die Quelle nicht unbedingt für ihre Neutralität berühmt ist, könnte ich mir unter Umständen vorstellen, dass wir hier kleine - ich will mal sagen - Ungenauigkeiten finden. Ein professioneller Fotograf - und Perry ist sicherlich einer der Top-Leute - ist gerade in Krisengebieten normalerweise mit mehreren Kameras und Objektiven unterwegs. |
![]() | 07. Juli 2007 Mich würden jetzt noch Erfahrungsberichte der EOS400d interessieren, da ich mir diese, oder die Nikon d40x zulegen werde. Hat mir jemand hierzu Infos? Besten DANK in voraus |
![]() | 07. Juli 2007 beide, D40 und die 400d, gehören zur Einsteigerklasse. Funktionsumfang ist praktisch gleich, die nehmen sich nicht viel. Unterschiede gibt's in der Bedienung, da kann dir aber kein fremder Mensch helfen ... die Frage ist, ob du alle für dich wichtigen Hebelchen einfach erreichen kannst. Das kannst du nur ausprobieren. Übrigens, zu dem Preis bekommst du die nächste Klasse (30d oder D80) gebraucht. Vergleiche sie mal im Fotogeschäft ... die Kameras haben bessere Sucher, sind größer (wichtig für nicht-kleine-Frauen-Hände) und mehr Einstellmöglichkeiten, die verschiedenen Programmautomatiken gibt's aber kaum mehr ... die Kameras erwarten, daß du sie anders bei Sportfotografie einstellst als bei Kinderfesten. Dazu gehört Hintergrundwissen, das schadet aber bei in der Fotografie nie euro |
![]() | 09. Juli 2007 @all worin liegen denn die Hauptunterschiede bei dem Dateiformat ".raw oder .jpg" .... !? Was gibt es denn für gute "Freeware" um Foto´s nachzubearbeiten ... ??? gruss groko |
