| A: Wenn er sich gedanken macht wie er es ausleben kann. (d.h. zwingend außerhaus) | 19% | (182) | |
| B: Wenn er dazu hier ein Profil anlegt | 7% | (74) | |
| C: Wenn er mit fremden leuten im Chat darüber spricht | 3% | (33) | |
| D: Wenn es zum Camchat kommt und man sich privat zeigt | 12% | (121) | |
| E: Wenn man sich real trifft und ausschlieslich dinge tut die er zuhause nicht bekommt (obwohl er das thematisiert hat) | 34% | (325) | |
| F: Wenn er auch anderes macht (was es auch zuhause gibt) | 21% | (201) | |
| Teilnehmer insgesamt: | 936 | ||
![]() | 07. April 2010 Untreue beginnt da, wo Desinteresse und Ignoranz des Partners Treue unmöglich macht. Ignoranz beginnt schon wenn Treue als Bringschuld verstanden wird. Die Forderung nach Treue ist auch eine Folge von Verlustängsten. Verlustängste behindern das entstehen einer vertrauensvollen Beziehung. ... Ist die Forderung nach Treue eine gute Grundlage für eine vertrauensvolle Beziehung? |
![]() | 07. April 2010 @bunch: solche Fragen würden viele schon als ketzerisch ansehen, denn die Forderung nach sexueller Treue ist tief in unseren gesellschaftlichen Wurzeln verankert. So tief, dass "man" so etwas einfach gar nicht hinterfragt, sondern wie selbstverständlich voraussetzt. |
![]() | 07. April 2010 Of t ist es so,egal wie man es macht falsch. ...das ist ein weitverbreiteter irrtum,denn ich behaupte.... bei der richtigen kannst du nichts verkehrt machen und bei der verkehrten nichts richtig! Ist die Forderung nach Treue eine gute Grundlage für eine vertrauensvolle Beziehung? warum denn fordern?....wenn es passt ist man doch gerne treu! lg mike |
![]() | 07. April 2010 Komische abstimmung Hmm also wenn ich mich nicht verlesen habe ist E also das ich mit einer fremden frau oder mann das tun darf was ich zu hause auch bekomme????? Bin etwas verwirrt denn ich denke fremdgehen fängt doch schon dabei an wenn ich mir darüber gedanken mache das ich es überhaupt tun will denn dann kann etwas in der beziehung nicht richtig laufen meiner meinung nach.... |
![]() | 07. April 2010 @noel: bist Du dieser Meinung wirklich? Schon wenn Du nur daran DENKST wie die neue, hübsche Kollegin wohl unter ihrem T-Shirt aussieht, dann ist das Untreue und ein Hinweis darauf, dass in Deiner Beziehung etwas nicht stimmt? |
![]() | 07. April 2010 Nein der gedanke natürlich nicht sonst müsste ich ja schon bei der werbung heutzutage nen schlechtes gewissen haben wenn ich es mir ansehe;-) Aber ich denke wenn ich mir in gedanken ausmale was ich mit der kollegin alles machen würde / könnte denke ich ist es schon ein anzeichen dafür das etwas nicht mehr stimmt oder doch fehlt...hab da allerdings auch eine noch etwas altmodische denkensweise das geb eich zu..... |
![]() | 07. April 2010 warum denn fordern?....wenn es passt ist man doch gerne treu! Darauf können die meisten Frauen (ich habe keine Erfahrungen mit Männern) nicht warten. Sie erwarten schon vor Anbahnung einer Beziehung ein Treuegelöbnis - am besten bei Kerzenschein und leiser Musik. |
![]() | 07. April 2010 Untreue beginnt für mich bei Heimlichkeiten und beim Übertreten vorheriger Abmachungen. Ich meine: jedes Paar hat ja mal über Gos und No-Gos gesprochen. Die fallen je nach Beziehungsform und Eifersuchtsgrad der Beteiligten unterschiedlich streng aus. Ist auch alles okay, wenn sich eben beide Partner auf ihr Maß der Dinge verständigen. Für manche ist Fremdknutschen Untreue, für manch andere erst Fremdsex, für wieder andere etwas, wo der Partner nicht dabei ist, für andere wieder etwas, wovon der Partner nichts zu wissen bekommt. Wo das individuell festgelegte Limit hintergangen, übertreten und missachtet wird, fängt Untreue an. |
![]() | 07. April 2010 Wo das individuell festgelegte Limit hintergangen, übertreten und missachtet wird, fängt Untreue an. Das Übel fängt damit an das ein Limit "festgelegt" (danke für das Stichwort) wird, an dem man sich immer wieder echauffieren kann wenn sich eine Veränderung im Verhalten bzw. im Verhältnis zueinander andeutet. Liebe setzt Bewegungsfähigkeit voraus. Ketten sind da eher im Weg als hilfreich. |
![]() | 07. April 2010 nun, grenzen können sich natürlich auch ändern, erweitern und was nicht alles. darüber sollte man aber vorher gemeinsam sprechen, denn sonst kann es wirklich unschöne überraschungen geben, wenn man hintehrer feststellt, dass jeder andere prioritäten hat. und auf irgendwas legt man sich immer fest, irgendein no-go gibt es immer, und wenn das bei 3 wochen nicht heimkommen liegt, ohne hinweis auf verbleib. für irgendwas führt man ja schließlich eine beziehung, sonst könnte man auch single bleiben. |
![]() | 07. April 2010 Hmm naja allerdings finde ich sollte das keine erwartung sein sondern doch eher schon etwas selbstverständliches das man TREU ist, denn ganz ehrlich wofür liebe ich denn, wenn ich mit jemand anderes heimlich rumhure nur weil ich das zu hause nicht bekomme *kopfschüttel* Leider ist untreue in der Gesellschaft zum volkssport geworden liegt wohl eher an der generation.... |
![]() | 07. April 2010 Man redet nicht über alles. Das ist zwar ein sehr ehrenwertes Ziel, aber das erreichen nicht viele. Das ist normal. Veränderungen lassen sich kaum vorhersehen oder -sagen und selbst wenn man am Anfang über alles miteinander geredet hat, so ist es vielen dann nicht mehr möglich wenn die Beziehung in schweres Wetter kommt. Unschöne Überraschungen hält bestimmt jede Beziehung irgendwann parat. Solange alles "Friede, Feude, Eierkuchen" ist funktioniert das miteinander reden ja auch wunderbar. Ob das aber funktioniert, wenn richtig Stress angesagt ist? Ich habe da meine Zweifel. |
![]() | 07. April 2010 Leider ist untreue in der Gesellschaft zum volkssport geworden liegt wohl eher an der generation.... das betrifft alt wie jung....meistens ist es feigheit vor dem feind! stellt sich nur noch die frage.....wer der feind ist |
![]() | 07. April 2010 Wann entsteht denn für dich richtig Stress, unter dem nicht mehr vernünftig geredet werden kann? Ich denke, eben wenn man frühzeitig über alles redet, entsteht das schwere Wetter gar nicht erst. Oder man geht dann wenigstens zusammen durch. Heimlichkeiten sind für mich der Anfang vom Ende. |
![]() | 07. April 2010 Wann entsteht denn für dich richtig Stress, unter dem nicht mehr vernünftig geredet werden kann? Du erwartest jetzt keine Aufzählung, oder? Ich denke, eben wenn man frühzeitig über alles redet, entsteht das schwere Wetter gar nicht erst. Man kann eine Beziehung auch totquatschen, wenn jeder - pardon - Furz auf's Tapet muß. Das willst selbst Du irgendwann nicht mehr, wenn Du das Gefühl hast es mit einer Nichtigkeit zu tun, oder ein Thema zum x-ten Mal wiederholt durchgekaut wird, weil es in der Wahrnehmung des Partners doch noch nicht erledigt ist etc.. Oder man geht dann wenigstens zusammen durch. Wahrscheinlich gehen einem irgendwann die Nerven durch weil man längst geglaubt hatte alles sei gesagt worden, und der Partner will doch noch mal darüber reden... Heimlichkeiten sind für mich der Anfang vom Ende. Das ist leicht gesagt. Leider macht man sich mit solchen Festlegungen selbst unbeweglich. Es ist garnicht gut, wenn man seine Meinung selbst im Angesicht verzwickter Sachzwänge nicht ändern kann. |
