![]() | 06. Juni 2007 Was ist eine intersexuelle Frau? Hallo zusammen, unser aktueller Magazinbeitrag greift ein ganz besonderes, sensibles Thema auf: Selten, aber keines Falls so selten, wie gemeinhin angenommen, werden Kinder geboren, deren Geschlecht bei der Geburt nicht eindeutig ist. Das ist der früheste Zeitpunkt, wenn dem bei einem Menschen die Diagnose "uneindeutiges Geschlecht" gestellt werden kann. Doch keinesfalls muss Intersexualität – wie man dieses Phänomen wissenschaftlich bezeichnet – an den äußeren Organen sichtbar sein. Lest hier den kompletten Beitrag: http://www.joyclub.de/magazin/sex/was_ist_eine_intersexuelle_frau.html Hier ist der Platz für eure Kommentare dazu. Viele Grüße, der Camelot. |
![]() | 06. Juni 2007 dankeschön, trischa, für diesen hochinteressanten und informativen artikel. |
![]() | 06. Juni 2007 Sehr cool berichte! |
![]() | 06. Juni 2007 Ehrlich guter Artikel Vielen Dank! Sehr interessant und informativ geschrieben. Rennes |
![]() | 06. Juni 2007 Naja, zu ungenau und sehr Lückenhaft! Zum Ersten wird nicht von der Medizin ein Geschlecht eindeutig forciert sondern von der Gesellschaft bzw. vom Staat. Fängt schon bei der Geburtsurkunde an: es muß eine eindeutige Geschlechtszuweisung stattfinden. Was mir fehlt sind die Männer! Es gibt beide Geschlechter die beide Geschlechtsmerkmale aufweisen. Die meisten Ärzte würden es auch begrüßen wenn man erst mal die Entwicklung und Pupertät abwartet um dann die Person selbst entscheiden läßt welches Geschlecht sie haben möchte. Aber wie gesagt, es scheitert ja schon bei der Geburt. Es ist immer schwer dann zu entscheiden für welches Geschlecht man sich entscheidet. In der Regel ist es so das sich für das Geschlecht entschieden wird das dominierend vorhanden erscheint. Übrigens gibt es auch viele Mädchen die ohne angelegten Vaginalgang geboren weden. Das stellt sich meist in der Pupertät raus und ist durch eine recht einfache OP zu korigieren. Schwieriger sieht es dagen mit einer Penisrekonstruktion aus. Da man leider immer noch nicht einen voll funktionstüchtigen Penis rekonstruieren kann kommt es im sexuellen Bereich nicht selten zu Depressionen und auch Suiziden. Dieses Thema ist sehr komplex und wird noch viel zu sehr todgeschwiegen. Kelene |
![]() | 06. Juni 2007 Danke Wirklich sehr interesant. Auch der Nachtrag von "jens90_99" lg greg |
![]() | 06. Juni 2007 Naja... ...also ich sehe den Bericht auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einerseits finde ich es gut, dass das Thema überhaupt angesprochen wird, denn die Gewalt die intersexuellen Menschen durch ihre Geschlechtszuweisung angetan wird ist unglaublich (Gewalt ausgehend von staatlicher, medizinischer und gesellschaftlicher Seite) und sie muß endlich thematisiert und skandalisiert werden. Und wie auch schon eine andere "Mitdiskutantin" hier angesprochen hat ist es schon unerträglich, dass das Paßgesetz eine eindeutige Geschlechtszuordnung verlangt. Naja, der Staat zeigt eben mal wieder sein brutales gewalttätiges Gesicht (wie so oft...). Als ein interessanten Film zur Thematik kann ich übrigens "Das verordnete Geschlecht" empfehlen... Andererseits ist mir dieser Artikel auch noch in manchen Punkten einfach zu unkritisch...besonders das eingehen auf Sex als Penetration... Diese Betrachtung ist nach wie vor starkt patriarchal geprägt. Es gibt viel zu viele Spielarten der Sexualität und die Penetration als "die ultimative und einzig Wahre" hinzustellen ist absolut verkürzt und wie gesagt patriarchal geprägt. Aber ansonsten ist dieser Artikel schon einmal ein erster Ansatz und regt hoffentlich zum weiteren kritischen Nachfragen an! |
![]() | 06. Juni 2007 Sinnlose Staatsgewalt? Nun ja, man kann aber die guten Absichten eventuell auch übertreiben. Ich weiß nicht, wie gerne ich einen Pass hätte, in dem stünde, ich sei intersexuell. Das wird dann schwupp die wupp zur Pflicht und zum erzwungenen Outing. Ich verstehe schon - es geht um das Recht auf ein 'anderes', nicht männliches, nicht weibliches Geschlecht, aber ob das außerhalb der Theorie wirklich praktisch ist, bleibt wohl dahin gestellt. Auch die 'gewaltsame' Entscheidung zum Geschlecht im Säuglingsalter.. irgendwer MUSS nun mal eine Entscheidung treffen und dass sich Eltern dabei auf Mediziner verlassen ist nur verständlich. Und was wäre wenn nicht? Was wenn die Tochter in der Pubertät fragt: "Sagt mal spinnt Ihr? Was habt Ihr Euch dabei gedacht, mich NICHT operieren zu lassen?" So einfach es sich anhört, das alles ganz schrecklich grausam zu finden, ganz so simpel ist es doch nicht. Mir fehlt dem Artikel die emotionale und biologische Substanz. Hätte darüber gerne mehr erfahren. Statt dessen wird die Gesetzeslage wiederholt. Trotzdem sehr einfühlsam geschrieben. |
![]() | 06. Juni 2007 Staatliche Gewalt?! Medizinische Wilkür? Ich schließe mich in diesem Punkt DoubleDip weitestgehend an. Das ein Mensch im Regelfall ein Geschlecht hat steht mal sicher außer Frage. Dass sich Mediziner bei der Gerburt von den anatomischen Zuständen des frisch geborenen leiten lassen würde ich auch als richtig einstufen. Wer will sich denn anmaßen zu sagen, wie die Hormone den Körper bis zur oder besser in der Pupertät ausbilden? Die Entscheidung des Arztes zum frühestmöglichen Zeitpunkt ein Geschlecht festzulegen, hilft zumindest bis zur Pupertät dem betreffenden Menschen sich in der "normierten" Gesellschaft zurecht zu finden. Wenn die Gewissheit das er intersexuell ist in Ihm dann durchkommt, ist der richtige Zeitpunkt, Ihm erneut massive Hilfe anzubieten. Im Gegensatz zur Geburt, sollte er dann maßgeblich entscheiden, und die Medizin nur noch beratend zur Seite stehen. Davon abgesehen, lassen wir uns in so viele gesellschaftiche Normen pressen und reden überhaupt nicht darüber, was uns von staatlicher Seite angetan wird. Es betrifft ja auch alle. Jetzt eine öffentliche Diskussion vom Zaun zu brechen, wie richtigerweise mit intersexuellen Menschen umzugehen ist, hilt niemandem weiter. Zum Einen wird dann blos eine neue Norm geschaffen, zum Anderen muss sich der Intersexuelle permanent gegenüber andern erklären. Das er damit schon im Kindergartenalter überfordert sein dürfte, kann man sich vorstellen, wenn mann einergesunde Gruppe gesunder Kinder ein Kind mit körperlichen oder geistigen Gebrechen zuführt. Das ist grundsätzlich ein richtiger Ansatz, aber es bedarf hier sehr gut geschultem Personal, damit die wahrscheinlich angeborene Grausamkeit unter Kindern nicht gegen den beeinträchtigten Menschen durchschlägt. Als letztes interessiert mich die Frage, wie viele Menschen relativ bzw. absolut gesehen sind denn in Deutschland von Intersexualität betroffen? Nicht das wir hier intern ein Problem hoch schaukeln, was die Ploitik mit Florida-Rolf im Sommer 2003 gemacht hatte, nur weil es gerade kein besseres Thema gab. Also, mal ran an die Tastatur; bin gespannt auf Eure Beiträge! |
![]() | 06. Juni 2007 Hier eine Zusammenfassung der Beantwortung Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten im Forum angerissenen Punkte und Fragen: 1. ein artikel zu diesem thema kann leider nur einen einblick und ein fenster in eine thematik geben und muss auch für leute die nicht so kenntnosreich und kritisch sidn wie die forenschreiber lesbar sein. man kann keine wissenschaftliche abhandlung schreiben das würde zu weit führen dafür bietet das inernet auch alle möglichkeiten der recherche. ferner behandle ich nur frauen aber weise darauf hin, dass es auch derartige männer gibt. 2. man hat keine gewissheit intersexuell zu sein. man ist es oder nicht. es ist eine natürliche und med. feststellbare sache. du verwechselst das mit ts. zB XY-Chromosom aber auf Grund bestimmter Ursachen einen natürlichen weiblichen Hpormonhaushalt und einen weiblichen Körper, Habitus und Geits und sind von einer XX-Frau nicht oder nur geringfügig zu unterscheiden. Entschuldigt bitte die vereinfachung der darstellung. 3. intersexuelle menschen haben nicht nur ein geschlecht sondern stellen ein spezialfall dar in unterschiedlicher Form. sie sind aber als kinder dieser gesellschaft und biologisch schon einem geschlecht eher zuzuordnen und nur einzelfälle nehmen für sich en anspruch ein 3. geschlecht darzustellen 4. leider ist man nicht immer so tolerant gewesen in der geschlechterfestlegung. man hat im zweifelsfall immer sehr gerne eher das männliche geschlecht präferiert auch wsenn es sich als falsch herausstellte. die gesetzte und kenntnise der breite auch in med. und wiss. hinsicht ist nicht derart groß und die gesetzl. lage mangelhaft. 5. man weiss nicht wie viele menschen tatsächlich is sind weil es viele auch gar nicht unbedingt wissen. 6. zu dem punkt recht auf andders sein. es gibt nur eine kleine gruppe der is-menschen die ein recht auf anders sein bzw ein 3. geschlecht zu sein einfordern. das ist aber nicht die regel. weil wir alle kinder dieser gesellschaft sind und insofern auch männlich odesr weiblich. 7. ich wollte keine Ärzteschelte hier breittreten – deshalb rede ich allgemein von Medizin. man muss schon Spezialisten oder vertraute Ärzte aufsuchen. Es gibt Ärzte die mit der thematik einfach überfordert udn überfragt sind. was ja ganz normal ist schlimm ist es nur wenn kenntnislose menschen versuchen zu(be-)urteilen. lg Trischa |
![]() | 07. Juni 2007 @DoubleDip "Nun ja, man kann aber die guten Absichten eventuell auch übertreiben. Ich weiß nicht, wie gerne ich einen Pass hätte, in dem stünde, ich sei intersexuell. Das wird dann schwupp die wupp zur Pflicht und zum erzwungenen Outing." Dies ist meiner Meinung nach ehrlich gesagt eine ziemlich dürftige Argumentation. Denn ihr denkt immernoch in Geschlechterkonstrukten (in eurem Fall dann eben 3 oder mehr...). Aber es geht darum KEINE Geschlechtszuweisung (deconstructing gender...) vorzunehmen (weder im Paß, noch sozial betrachtet). Und wenn im Paß keine zu finden ist, dann entfällt damit auch der "Outing-Zwang"! Es geht schließlich darum Geschlechter-Normierung als gesellschaftliches Hierarchie-und-Norm-Denken generell aufzulösen und nicht die Nomen einfach zu splitten.... |
![]() | 07. Juni 2007 @roddy generell möchte ich im kontext meines aufsatzes meine privatmeinung zurück halten und versuche auch wertfrei zu sein. du sprichst aber dinge an die geschlechterübergreifend sind und nicht im ureigentlichen sinne zu diesem thema gehören sondern wie gesagt geschlechterübergreifend ich verstehe was du sagst und meinst aber ich verstehe nicht wie es in realita aussehen soll und v.a. verstehe ich auch nicht den kontext zu dieser site. ich denke eine derartige site soll menschen näher bringen und ich versuche auch eben dieses. ich denke aber nicht, daass wir mit einem derartigen standpunkt der deconstructing gender uns hier einen gefallen tun, weil ja die leutge hier deshalb sind weil sie sich von diesem oder jenem geschlecht angezogen fühlen und du kannst mir wirklich glauben, dass das in deutschland absolute realität ist im tagtäglichen umgang und dass man da selbst wenn frau noch so selbstbewust und emanzipert ist in alte motti zurückfällt ob sie will oder nicht. was du möchtest und das möchte ich auch ist ja eigentlich noch mehr als sex und einen gender-free passport - du willst gleichheit. die wird es auch geben udn die gibt es auch ansatzweise. leider nicht auf einer derartigen site weil die geschöchterdifferenzen die gelebte sexualität noch ausmachen aber frau kann heute frau sein, stark sein usw. aber wir könenn zuversichtlich sein und dürfen nicht vergessen dass es keiner frau etwas bringt wenn emanzipation sich auf ein frauencafe oder das stille kämmerlein oder eine frauengruppe beschränkt. dazu gehört mehr. |
![]() | 07. Juni 2007 Schade Schade, so Schade Liebe Grüsse Heinrich |
![]() | 07. Juni 2007 Also wir fanden diesen Artikel sehr interessant und informativ....Danke!! |
![]() | 07. Juni 2007 Also wir fanden diesen Artikel sehr interessant und informativ....Danke!! |
