![]() | 06. Dezember 2011 Hallo Liebe Mathilda und andere Leser, hier eine kleine Zusammenfassung folgender Begriffe: diese habe ich aus dem Internet für Euch hier her kopiert von einer Seite Namens "Mann zu Frau de ". Viel Spaß beim Lesen Eure Petra TRANSGENDER (TG/T) Generell: Transgender ist ein Oberbegriff für alle Formen von Identität außerhalb des klassischen Mann-Frau-Schemas, z.B. Cross Dressing, Transsexualität, Transvestitismus. Transgender bezeichnet Menschen, deren Identität über die gängigen Geschlechtszuschreibungen von Mann und/oder Frau hinaus geht. englisch: bezeichnet gender Geschlecht im sozialen Zusammenhang, während sex die Biologie bezeichnet, also meint dieses Wort eher Probleme mit dem sozialen Geschlecht. Das Wort wird mittlerweile auch als Bezeichnung für alles, was unter Trans* fällt benutzt. TRANSSEXUELL (TS) Ein/e Transexuelle/r fühlt sich dem falschen Geschlecht zugehörig und will sich möglichst komplett umwandeln lassen. Dies geschieht durch Hormontherapie und evtl. einer Operation. Da unser Gesetzgeber Transsexualität als Krankheit definiert hat "die nicht heilbar ist", müssen Transsexuelle einen langen hürdenreichen Weg gehen. Viele TS streben eine geschlechtsangleichende Operation (GaOP) an. Transsexuelle finden weitestgehend in dieser "Zwei-Geschlechtlichen Gesellschaft" Verständnis, weil sie nach der GaOP ( MzF / FzM ) quasi wieder eindeutig zu geordnet werden können. Verschweigen möchte ich hier aber auch nicht die professionellen TS, die man in der Erotikbranche findet. Sicherlich gibt es einige dieser Superfrauen, die von beiden Geschlechtern (in sexueller Hinsicht) das Beste behalten haben und oftmals dabei auch noch super aussehen, doch wacht auf Männer, ne Menge davon wird auch mit Bildbearbeitungsprogrammen virtuell erschaffen. TRANSIDENTITÄT (TI) Transidentität - deutsches Wort zu Transgender, wird heutzutage sehr oft benutzt, da sich die meisten an dem Wort "sex" in Transsexualität stören TRANSFRAU Mann-zu-Frau Transsexuelle TRANSVESTIT (TV) Tja hier habe ich das größte Problem der Definition, da es hier immer wieder klare Unterscheidungen hinsichtlich der Beweggründe gibt, auf der anderen Seite aber auch nur von unterschiedlichen Begriffen/Übersetzungen die Rede ist. (lat.: trans: hinüber; vestire: kleiden oder halt engl.: cross: hinüber; dresser; kleiden) Für mich erscheint die zweite Variante daher plausibler. Die Vertreter der anderen Seite sind der Meinung, dass Cross-Dressing nichts mit sexueller Erregung oder sexuellen Handlungen verbunden zu tun hat. Dieses wäre für mich aber Transsexuell, da es ja dann der Wunsch nach einer weiblichen Persönlichkeit ist. Deshalb ist der Grund, aus welchem man sich verwandelt auch meines Erachtens am wichtigsten. Die Hauptgründe sind: a.) TRANSSEXUELL (TS) / TRANSIDENTITÄT (TI) b.) TRANSVESTITISCHER FETISCHISMUS Hier möchte ich noch auf den in b.) genannten Beweggrund eingehen, da er sehr gut wiedergibt, wie ich mich Anfang 2008 und auch davor gefühlt habe: (Auszug aus wikipedia) Transvestitischer Fetischismus oder Fetischistischer Transvestitismus (im folgenden F-TV genannt) wird als eine Form des sexuellen Fetischismus bezeichnet, bei dem selbst getragene Bekleidung eines anderen Geschlechts das Objekt der Erregung ist. Überwiegend dürfte sich der F-TV bei heterosexuellen männlichen Personen finden. Einzelne als Fetisch übliche weibliche Kleidungsstücke wie Nylonstrümpfe oder High Heels spielen eine bedeutende Rolle bei dem von ihnen ausgeübten Cross-Dressing der betreffenden Männer. Die meisten Transvestiten sind verheiratet, gehen einer Arbeit nach und verkleiden sich nur privat. Aus diesem Grund wird ausschließlich dann eine psychische Störung diagnostiziert, wenn die Betroffenen darunter leiden. Oftmals leben selbst verheiratete Männer ihre F-TV Neigungen nur im Verborgenen aus. Er kann Teil eines sexuellen Spiels, beispielsweise eines Rollenspiels sein, ohne dabei Fetischcharakter zu haben. Es kann Ausdruck eines klischeehaften Rollenverständnisses der Geschlechtsrollen sein: In einem BDSM-Spiel kann der unterlegene männliche Partner zur Demütigung Frauenkleider anziehen müssen; dies wird oft Forced Feminization oder Petticoating genannt. Manche wünschen sich, einmal eine submissive oder passive Rolle einzunehmen, und ziehen deswegen Frauenkleider an, da sie Submissivität bzw. Passivität nur mit einer Frauenrolle in Einklang bringen können. Und es kommt häufig vor, dass Transgender, also Menschen, deren Geschlechtsidentität mindestens teilweise von ihrem zugewiesenen Geschlecht abweicht, dies auch in sexuellem Kontext ausleben. Dies kann für die betreffende Person völlig ausreichend sein, und Wünsche nach weitergehendem Ausleben der andersgeschlechtlichen Empfindungen treten nie auf. Es kann aber auch eine nur eine Zeit lang wirksame Kompensation sein, und sich ein vollständiger Wechsel der Geschlechtsrolle bis hin zur Transsexualität weiter entwickeln. In diesen Fällen tritt die sexuelle Komponente zunehmend in den Hintergrund und kann auch gänzlich verschwinden. Für diese beiden gebräuchlichsten Begriffe gibt es sicherlich noch viele weitere Namen wie: TV / Tranny / Trannie / T-Girl / Teilzeitfrau / Freizeitfrauund in ein paar Jahren sind wahrscheinlich noch weitere 10 dazugekommen. Welchem "Geschlecht" sich diese Person zuordnen, ist individuell unterschiedlich. Ebenso die sexuelle Ausrichtung. Auch ist es unterschiedlich, ob sie diese Kleidung ständig oder zeitweise trägt. CROSSDRESSER (CD) das Tragen von Kleidern des anderen Geschlechts (englischer Begriff mit TV verwandtes Wort) TRAVESTIE It's showtime! Sichtbares Darstellen einer Person des anderen Geschlechts, oft überzeichnet, auf der Bühne etc. DRAGQUEENDasselbe außerhalb der Bühne. DAMENWÄSCHETRÄGER (DWT) An sich gibt es schon der Name wieder. Für den DWT ist das stille Kämmerlein der bevorzugte Ort und die Kleidung ist meist nur ein Stimulansmittel. Doch wie bereits oben beschrieben, kann aus einem DWT auch mal ein TV werden. Aus diesem Grund sollte man auch hier hinterfragen, wie weit der DWT ist oder auch aus welchem Grund er DWT ist. Es gibt auch welche, denen einfach die Möglichkeit fehlt, sich weiter zu verwandeln (sei es aus familiären oder finanziellen Gründen). Man kann sich auch einfach nur am Anfang der Entwicklung befinden. DRAG QUEEN (DQ) Dressed As a Girl = sich wie ein Mädchen anziehen DRAG Ursprünglich: Schwule, die Frauen auf der Bühne dargestellt haben. Darum wird Drag oft fälschlicherweise mit Travestie (= ein "Mann" spielt auf der Bühne eine "Frau" oder umgekehrt) in einen Topf geworfen. Heute: Menschen mit Lust an "gegengeschlechtlicher" Performance, z.B. auf der Bühne, aber auch im Alltag, nur für einen Abend, mit feststehenden Drag-Charakteren, "einfach so", immer und überall, etc. - So viele Drags, so viele Motivationen, Hintergründe, Identitäten, etc. - Bei vielen auch TG und Drag, bei anderen wieder nicht. |
![]() | 06. Dezember 2011 ..der Gag ist aber: Die meisten liegen irgendwo dazwischen ;)) |
![]() | 07. Dezember 2011 @ Petra Hallo Petra, na da hast Du Dir ja Mühe gemacht. Fragt sich nur, wann das Thema das nächste Mal wieder auftaucht. Man sollte so etwas in ein FAQ stellen. Wobei ich und andere auch sich in diesen Schubladen nicht unbedingt 1:1 wiederfinden bzw. wohl fühlen. Aber das ist ja nicht Theadthema ... |
![]() | 07. Dezember 2011 Hi Gaby und andere..... also wie schon erwähnt ich habe es aus den weiten des Internets kopiert und ich habe es nicht selber zusammen geschrieben.....Und es sollen keine Schubladen sein sondern nur eine kleine Hilfestellung für die Menschen die noch nie von diesen Begriffen was gehört haben. Ich und auch mein Partner denken da so wieso ganz anders und sind nicht jemand die einen in eine Schublade stecken oder stecken wollen. Dass tun schon genug andere auf dieser Welt und bei denen sage ich nur Typisch "DEUTSCH" Wir sind folgender Meinung: " Daß Leben so ausleben wie es einem selbst gefällt. Leben und leben lassen. Jeder Mensch ist auf seine Weise was besonderes und Wertvoll." Dies ist nur ein Teil unserer Meinung. Liebe Grüße Petra und Curth/Karin |
![]() | 08. Dezember 2011 Damit auch mal wieder etwas zum eigentlichen Thema des Threads geschrieben wird: Ich habe das Glück zwei Frauen (als Frau geboren) hier gefunden zu haben, die mich lieben. Nachdem mich beide gerade so lieben, wie ich zur Zeit bin, haben sie mir sehr viel Druck genommen. Damit ist es mir auch leichter meinen Körper zu akzeptieren. Durch meine Körpergrösse und Figur werde ich niemals einen schönen weiblichen Körper haben, der seine männliche Herkunft verbergen kann. Das hat früher sehr viel Leidensdruck verursacht. Durch meine lieben Mädels ist er deutlich geringer geworden. LG Petra |
![]() | 09. Dezember 2011 Glückwunsch Petra,das ist ein seltener Idealfall. |
![]() | 12. Dezember 2011 Ich glaube, man sollte hier auch mal differenzieren. Geht es jetzt um Frauen, die ein sexuelles Interesse an T* haben, oder um die, die auch eine feste Beziehung mit einer T* haben können? Hier dazu meine Erfahrungen: Ersteres ist in einem entspanntem Umfeld eigentlich kein Problem und das können Frauen aus verschiedenen Subkulturen und unterschiedlichen Alters sein. Bei einer festen Beziehung ist es natürlich für viele Frauen fast unmöglich zu akzeptieren, daß der Mann, in den sie sich verliebt haben, eigentlich jemand völlig anderes ist (zumindest aus ihrer Sicht). Ich würde mich auch nicht wohl fühlen, wenn mir mein Partner/meine Partnerin erst nach mehreren Monaten oder gar Jahren einen so essentiellen Teil seines/ihres Selbst offenbart. Anders sieht es aus, wenn die Frau den TV oder die TS von anfang an auf diese Weise kennengelernt hat. Hier kann es zwar auch die Möglichkeit geben, daß die entsprechende Dame andere Gründe, als romantisches Interesse hat, oder auch psychische Probleme zu einer Abwendung von Männern geführt haben, aber vor allem offen bisexuelle Frauen haben oft auch kein Problem mit einer Transbeziehung. Wie gesagt, nur meine persönlichen Erfahrungen. Alles ohne Gewähr. |
![]() | 26. Dezember 2011 Klar gibt es Frauen, die Transen sexuell anziehend finden. Noch mehr, die Transen allgemein interessant finden und noch viel mehr, die dies in einer Partnerschaft (oder so) nicht stören würde. Eine Ausnahme bilden hierbei PostOP TSsen. Wenn man mal von Körpergröße, Figur und Passing (bei manchen, nicht bei allen!) absieht gibt es keinen Unterschied zu Frauen. Wenn eine Lesbische Frau eine Partnerin sucht, fällt mir gerade kein Grund ein, warum sie speziell PostOP Frauen suchen sollte. Wenn sie eine findet, die sie mag - klar; aber gezielt solche suchen, dafür finde ich keinen Grund warum eine Bevorzugung zu normalen Frauen stattfinden sollte. |
