![]() | 26. Mai 2007 Prostitution Mich würde die Meinung der Männer hier sehr interessieren. Wie denkt ihr über Prostituierte? Wart ihr schon mit einer solchen befreundet, verheiratet, würdet ihr eine solche heiraten? Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr eine Frau mehrere Monate kennt und sie euch erzählen würde sie habe als Hure gearbeitet.? Ist das für euch ein Grund diese Beziehung zu beenden? Müsstet ihr darüber nachdenken, ob ihr mit dieser "Vergangenheit" dieser Frau leben könntet? Freue mich auf zahlreiche Meinungen, natürlich auch von Frauen. Grüsse Monika |
![]() | 27. Mai 2007 Nicht ganz frei... Eigentlich sollte die Vergangenheit ja weniger wichtiger sein, als wie sich der Mensch jetzt und hier gibt. Und eine Frau (oder ein Mann), die als Prostituierte gesarbeitet hat, ist ja nun deswegen kein schlechter Mensch. Aber ich muss gestehen, daß ich in diesem Fall die Beziehung etwas länger und gründlicher einer Prüfung unterziehen würde. Ich kann das noch nicht einmal vernünftig begründen. Es ist einfach ein Gefühl. Man ist eben doch nicht so ganz frei, wie man gerne sein würde. alpha (m) |
![]() | 27. Mai 2007 liebe monikamaria, auch wenn ich eine frau bin, wenn der mann sie liebt und sie den job nicht mehr ausübt, sehe keinen grund so eine beziehung zu beenden.... und sehe auch so gar keinen grund sie nicht zu heiraten.... lieben gruss |
![]() | 27. Mai 2007 Ich kenne mindestens 15 Frauen, die Prostituierte sind oder waren. Bei mir ist mittlerweile der Punkt erreicht, wo mir das nichts ausmacht. Früher habe ich nebenberuflich in Discos als Kellner gearbeitet. 3:30 Uhr war Schichtende.Nach dem Abrechnen sind wir mit den Bar- frauen noch in die Night-Clubs gegangen. Meistens war es so, dass die Frauen mit den dortigen Huren befreundet waren. Die haben dann mit uns mitgefeiert um für Umsatz zu sorgen. Soweit ich mich erinnern kann, ging da immer die Post ab. Viele haben den Absprung bis heute nicht geschafft. Aber Überheblichkeit ist in diesem Punkt heute wirklich nicht angebracht.Ausserdem achten die meisten Huren;und da meine ich auch Huren,nicht billige Nutten,auf extreme Sauberkeit.Da habe ich Respekt vor. Alles in allem ich akzeptiere diese Frauen, wenn sie das Milieu verlassen wollen und bürgerlich werden. Doch die wenigsten schaffen den Absprung, weil das immer noch mit Kriminalität ,Drogenhandel zu tun hat, und viele sind selber drogenabhängig. Und dann sind da noch die bekloppten Luden, die den Ausstieg verhindern wollen,damit der Umsatz weiter stimmt. Die hängen den Huren am Arsch wie die Fliegen am Honig. |
![]() | 27. Mai 2007 Ich freue mich für euer Interesse und euere Meinungen. Was mich am meisten an dem Thema interessiert ist die Frage, eine Hure die 20 Jahre im Geschäft war, keinen Zuhälter hatte, nicht Drogenabhängig war und seit Jahrzehnten von diesem Beruf weg ist. Diese Frau lernt ihr jetzt kennen nichts an ihrem Aussehen, ihrer Wohnung, ihrem Lebensstil deutet in irgendeiner Weise auf ihre frühere Arbeit hin, ihr kennt sie einige Monate kommt mit ihr gut aus, es könnte fester werden und dann erzählt sie euch davon. Wie reagiert ihr dann? Ist das ein Trennungsgrund? Würdet ihr dieser Frau sagen mit diesem Wissen könnten sie für die Zukunft nicht mit ihr leben können? Schreibt, äussert euch. Diskutiert euch die Finger wund. |
![]() | 27. Mai 2007 Wie gesagt,auch wenn ich's wüsste würde ich nicht zögern!!!!!!!!!!! Sie ist eine Frau.Wenn sie mir sympatisch ist nehm ich sie. Keine Frage.!!!!!!! |
![]() | 27. Mai 2007 Wenn sie 20 Jahre im Geschäft war und seit Jahrzehnten von diesem Beruf weg ist, dann müsste sie - mal angenommen sie hat frühestens mit 18 Jahren angefangen - mindestens 58 Jahre oder mehr sein. Dann könnte sie meine Mutter sein und damit hätte ich eher ein Problem. ;--)) Nein, mal im Ernst: Ich wäre im ersten Moment ziemlich erstaunt, da ich wahrscheinlich das nie von ihr gedacht hätte. Auf der anderen Seite fände ich es wahnsinnig interessant von ihrem vergangenem Leben zu hören, wie es dazu kam, wie sie es empfunden hat, ob sie auch Spass an der Arbeit hatte (solche soll es ja auch geben) oder sie aus einer Not heraus dort hinein geschlittert ist. Einfach ihre Lebensgeschicht zu hören. Gleichzeitig wäre ich etwas besorgt um sie, weil man ja dieses Bild im Kopf hat, dass eine Prostituierte vielleicht Kontakt zum kriminellen Milieu hat und sie die Vergangenheit vielleicht irgendwann einmal einholen könnte. Wenn ich aber wahre Gefühle für sie entwickeln würde, bin ich mir 100%ig sicher, dass das für mich kein Unterschied machen würde, ob sie früher Prostituierte oder Bankangestellte gewesen wäre. |
![]() | 27. Mai 2007 Sex und Liebe sind 2 Paar Schuhe. Eine Hure ist ein Sexarbeiterin, eine Dienstleisterin. Warum sollte das grundlegend anders sein als eine Frisörin, Masseuse, Maniküre oder sonstwas. Arbeit ist Arbeit und Liebe ist Liebe. Keiner würde sich was dabei denken, sich von einer ehemaligen oder noch arbeitenden Frisörin die Haare machen zu lassen. Ich finde es fast pervers und unangemessen, Sex, einen biologischen Trieb, und Liebe miteinander zu verknüpfen. Keine Ahnung, wie die Gesellschaft mal auf das schmale Brett kam. Hat vermutlich was mit dem Schutz der eigenen Brut und dem Streuen des eigenen Erbguts zu tun. Ich finde es schwach, wenn man sich in heutiger aufgeklärter Zeit nicht von solchen gesellschaftlichen Atavismen lösen kann. Aber ich denke, es gehört Alter und REife zu solchem denken. Als junges Mädchen hätte ich auch nie einen Mann akzeptiert, der bereits in einer anderen Frau gesteckt hat, ich habe daher auch eine "Jungfrau" geheiratet, etwas anderes hätte ich nicht genommen. Ich war ebenso bigott wie viele andere. Ich hätte mich selber schon verkauft, aber niemals einen Hurenbock geheiratet. Verrückte Welt..... Heute sind meine Prioritäten anders, und es ist mir vollkommen egal, wieviele Frauen er hatte, solange er mir das bietet, was ich suche. |
![]() | 27. Mai 2007 ich bin auch der Meinung,dass es ein Dienstleistung ist. Wie gesagt ich kenne einige Huren.Bei Sympathie für sie ist's mir egal. |
![]() | 27. Mai 2007 @Lethe Dein Statement haut mich ja fast vom Hocker!!! So etwas von einer Frau zu hören ist wirklich aussergewöhnlich. Normalerweise sind doch die Frauen immer die Verfechter, dass Sex und Liebe nicht voneinander zu trennen ist und werfen uns Männer vor, unser Ding einfach gewissenlos überall reinzustecken. |
![]() | 27. Mai 2007 Die Zeiten ändern sich und somit auch der Zeitgeist |
![]() | 27. Mai 2007 Keine einfache Entscheidung....ich würde mir sehr schwer damit tun....und es würde wahrscheinlich zu keiner Beziehung kommen....ist für mich ein No-go. |
![]() | 27. Mai 2007 defiziles Thema Ich währe im ersten Moment wohl einwenig perplex. ... ich denke wenn die Tätigkeit als Hure ein vergangenes, abgeschlossenes Kapitel ist fände ich es nach der ersten Verwunderung wohl eher interessant. Zumindest hätte ich damit, aus jetzt der Ferne betrachtet, kein Problem. Anders sähe es wohl aus wenn sie noch als Hure arbeiten würde, da würde ich jetzt keine Prognose wagen wollen wie ich reagiere. Ich glaube aber , daß ich mir in dem Fall keine Beziehung vorstellen könnte wenn der Job weiter ausgeübt wird. Das ist, gerade aus der Ferne betrachtet sicherlich ein defiziles Thema wo es sehr stark auf die Situation und die Gefühle zu der Frau ankommt. |
![]() | 27. Mai 2007 Für mich habe ich im Umgang mit Menschen, in diesem Fall mit Prostituierten entschieden, das ich mir das mehrfach überlege bevor ich den Leuten die Tür für immer zuschlage. |
![]() | 27. Mai 2007 es ist schwer richtig dazu etwas zu schreiben. Mir tun diese Frauen teilweise sehr leid, wenn ich sehe, wie schlimm sie viele behandeln. Auch zu was sie sich hergeben müssen. Noch schlimmer, die Prostitution von Menschen, die in sozialen Problemen stecken, Menschen, die krank und süchtig sind. Diese Frauen verdienen endlich einen besseren sozialen Status, mehr Schutz und vor allem eine gute Gesundheitsvorsorge. Menschenhändlern, Kriminellen muß das Handwerk gelegt werden. Eine Beziehung zu einer Prostituierten... ich habe darüber noch nie nachgedacht. Und da ich keine Beziehungen bisher groß hatte, dürfte, die Wahrscheinlichkeit gering sein, daß ich mich damit auseinandersetzen muß. Aber: nachdem ich bereits mehrfach in die Falle der Ausnutzung durch Freundschaft u/o. Beziehung etc. gegangen bin, wäre das Gefühl, dass ich u. U. wieder auf die Nase falle, größer als die Liebe. Adson |
