![]() | 10. Februar 2010 @Samy und die auch bereit sind Dir den Tag zu verschönen... |
![]() | 10. Februar 2010 Da ich mich glücklicherweise im Bereich des "Eigentlichen" rar machen kann, ist das tatsächlich eine sehr nette Sache. Freue ich mich auch drüber, da diese Männer wissen, was sie wollen, was nicht, und was sie zu bieten haben. Darüberhinaus sind sie unkompliziert, stalken dich nicht, wollen dich nicht aus "deinem Elend erretten" (ha ha ha, und da gibts viele....) und wünschen sich nur eine schöne Zeit mit Dir. Sternstunden.... |
![]() | 10. Februar 2010 genau... und wünschen sich nur eine schöne Zeit mit Dir. darum geht es ... |
![]() | 10. Februar 2010 Monika: Mich würde die Meinung der Männer hier sehr interessieren. Wie denkt ihr über Prostituierte? Wart ihr schon mit einer solchen befreundet, verheiratet, würdet ihr eine solche heiraten? Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr eine Frau mehrere Monate kennt und sie euch erzählen würde sie habe als Hure gearbeitet.? Ist das für euch ein Grund diese Beziehung zu beenden? Müsstet ihr darüber nachdenken, ob ihr mit dieser "Vergangenheit" dieser Frau leben könntet? Freue mich auf zahlreiche Meinungen, natürlich auch von Frauen. Grüsse Monika ich denke prostituierte haben einen anspruchsvollen beruf. schwer zu der ersten frage weiteres zu sagen, da ich annehme, dass es sehr grosse unterschiede gibt. ich finde es auf jeden fall schade, dass diesen frauen (und männern) oft geringschätzung zu teil wird. allerdings geht es wohl vielen berufen so, dass soziales ansehen und schwere der arbeit sich umgekehrt proportional zueinander verhalten. ich war weder mit einer befreundet noch verheiratet. da ich schon verheiratet bin, ist die frage ob ich eine heiraten will hypothetisch. meine antwort wäre allerdings ja, da es mir auf den menschen ankommt und nicht darauf wie er sein geld verdient (ich halte es in dieser sache mit vito corleone erzählte mir jemand nach monaten, sie habe als prostituierte gearbeitet, würde ich mich über das gewachsene vertrauen freuen. es wäre kein grund für mich die beziehung zu beenden. es kommt auf den menschen an. jemanden isoliert aufgrund einer eigenschaft zu beurteilen ist wahrscheinlich normal und kognitiv geboten und somit "nur allzu menschlich", jedoch versuche ich mich davon zu emanzipieren. |
![]() | 10. Februar 2010 Eine tolle und sehr reife Antwort. Allerdings haperst es im männlichen Umfeld am nötigen Verständnis, ES SEI DENN, sie können etwas wie "Ritter in weißer Rüstung auf stolzem Ross rettet Prinzessin vor bösem Drachen" spielen. (Bitte nicht soooo ernst nehmen!) |
![]() | 10. Februar 2010 ich finde es auf jeden fall schade, dass diesen frauen (und männern) oft geringschätzung zu teil wird. das problem ist doch ein gesellschaftliches... offiziell meiden alle das rotlicht, das immer in die tabu-ecke gedrängt wird. auf der anderen seite ist es das älteste gewerbe mit milliarden-umsätzen... das gilt auch für die potentiellen partner. theoretisch sagen die meisten, sie könnten es sich vorstellen. fakt ist doch aber, dass sonst nicht so viele prostituierte single wären oder heimlich ihren beruf ausüben würden, wenn es anerkannter wäre. ich persönlich könnte mir schon eine beziehung vorstellen mit einer prostituierten, jedoch möchte ich sie auf normalem weg kennengelernt haben |
![]() | 10. Februar 2010 GENAU !!! Das ist nämlich die Crux an der Sache. Eine Pro ist eine Frau wie alle anderen auch, die gleichen Träume, Wünsche, Vorstellungen, Ideale und auch Lebensanschauungen. Der Job macht sie per se zu weder einem sexhungrigen, exotischen Monster, aber beileibe auch nicht zu einer schmutzigen, babbigen Schlampe, die die Beine nicht zusammenhalten kann oder sonst nichts gelernt hat. Viele Gäste sind nach Gesprächen überrascht feststellen zu müssen, daß sie intellektuell einigen Damen das Wasser nicht reichen können. Was ich eigentlich damit nur sagen möchte, ist, daß wenn man eine Dame des Gewerbes näher und außerhalb ihres Jobs kennenlernt, feststellt, der Mensch dahinter genauso viel oder wenig liebenswert ist wie jeder andere auch. |
![]() | 10. Februar 2010 ich denke prostituierte haben einen anspruchsvollen Beruf Würde Prostitution einen "Job" nennen, sondern nicht einen "Beruf" |
![]() | 10. Februar 2010 @honey51: Manche bezeichnen es schon als ihren Beruf. Na ja, das ist eine subjektive Ansicht jedes einzelnen. Ich persönlich tendiere eher zum "Job" , obwohl es auch etwas zu wenig ist, "Beruf" - nun ja..... Ich will es mal anders formulieren: Es gibt einige Sexworkerinnen, die später im sozialen Bereich, in der Beratung für AussteigerInnen oder in Berufsverbänden, einen "regulären" Job finden, aber dabei nie wirklich den Kontakt zu dem Milieu verlieren (wollen). Das kann meiner Meinung nach dann auch eine "Berufung" sein. Es ist halt so, daß bei der Betrachtungsweise "nur ein Job" nie wirklich gute Arbeit geleistet werden kann. Und das ist mitentscheidend in einem Milieu, das schnellebig und Wandeln unterlegen ist wie kaum ein anderes. Nur einen "Job" können alle machen, da gehört nun wirklich nichts weiter zu. Aber sich dort zu halten und evtl auch jenseits der 35 erfolgreich zu sein, erfordert schon etwas mehr. |
![]() | 11. Februar 2010 @sami_x Hier ist ja zwischenzeitlich richtig Leben ins Forum eingezogen. Leider habe ich im Moment nicht soviel Zeit, möchte mich hier aber trotzdem wieder mal kurz melden. Erst einmal @sami_x, herzlichen Dank für Deine fantastischen Beiträge, besonders für den vom 06.02.10, der mir persönlich gewidmet war. Man merkt das Du viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen besitzt. Das bestätigt wieder einmal meine allgemein positive Meinung, die ich von Frauen in diesem Gewerbe habe. Wenn jemand natürlich in so eine Flatrate-Einrichtung geht (was ich nicht machen würde), ist das wahrscheinlich so ein Unterschied wie zwischen Imbissbude und Restaurant. Wobei ich die so genannten Luxusbordelle auch nicht mag. Mag lieber nett eingerichtete Wohnungen mit schöner „Spielwiese“. Dort konnte ich schon einige erotische, sympathische und zudem intelligente Frauen kennen lernen. Eine Pro ist eine Frau wie alle anderen auch, die gleichen Träume, Wünsche, Vorstellungen, Ideale und auch Lebensanschauungen. Der Job macht sie per se zu weder einem sexhungrigen, exotischen Monster, aber beileibe auch nicht zu einer schmutzigen, babbigen Schlampe, die die Beine nicht zusammenhalten kann oder sonst nichts gelernt hat. Viele Gäste sind nach Gesprächen überrascht feststellen zu müssen, daß sie intellektuell einigen Damen das Wasser nicht reichen können. Was ich eigentlich damit nur sagen möchte, ist, daß wenn man eine Dame des Gewerbes näher und außerhalb ihres Jobs kennenlernt, feststellt, der Mensch dahinter genauso viel oder wenig liebenswert ist wie jeder andere auch. Wenn man dann noch merkt, dass man ähnliche Vorstellungen und Meinungen hat, ist es perfekt. Deshalb mag ich ja u.a. meine derzeitige "Stammfrau" auch so. Das macht für mich auch einen Teil der Erotik aus. |
![]() | 11. Februar 2010 Mir wäre der Beruf einer Frau nicht herzlich egal. Ich würde den Umgang mit einer Berufskillerin ablehnen. Auch den mit einer sadistischen Gefängniswärterin. Aber ob sie als Friseurin, als Unternehmensberaterin oder in einem anderen Dienstleistungssektor wie beispielsweise der Prostitution arbeitete, das wäre mir humpe. Huren sind nicht per se Verbrecherinnen. Und eine ehrlich ihrem Job nachgehende Hure ist für mich eine Ehrenperson genau wie jede andere Frau. Sie bietet eine sexuelle Dienstleistung - daran ist nichts auszusetzen |
![]() | 12. Februar 2010 Oooooch, so ein Berufskiller hätte doch auch was für sich.... löst so einige Probleme Im Ernst: Ich habe meinen Job nicht auf der Stirn tätowiert oder gehe damit bei meinen Nachbarn hausieren. Aber Bekannte würden mich im Internet schon erkennen (Figur, Statur, allgem. Aussehen). Bis jetzt hat mich noch keiner gesehen oder falls doch, mich nicht drauf angesprochen. Ach doch, ein ehemaliger Nachbar stand mal vor mir. Der war so perplex wie ich, ist dann aber auf meine Empfehlung hin woanders hingegangen... Solange man Rückhalt hat (Partner, Familie, Freunde) lebt es sich trotz Stigmatisierung gut und auf diejenigen, die mich dafür verachten oder schlechtmachen, kann ich gerne verzichten! Auch sollte Frau ein starkes Selbstbewußtsein haben. Zusammen mit einem dicken Fell ist das auch sehr hilfreich. Und - leider - auch nötig! |
![]() | 12. Februar 2010 Stigmatisierung Warum werden Huren stigmatisiert? So genau machen es sich viele nicht bewusst. Es ist eine erlernte Haltung. Sie kam in unsere Breiten mit der Christianisierung vor tausend Jahren. Im Mittelmeerraum war es seit Äonen üblich, Frauen als Handelsware zu begreifen. Wie bei Autos gab es Neuwagen (Jungfrauen, 7 Kamele wert), Gebrauchtwagen (Ehefrauen, Witwen) und zerschlissene Gebrauchtwagen wie Taxis (Huren, Promiskuitive). Also hatte eine Hure den geringsten Wert in dieser menschenverachtenden Welt des Menschenhandels. Diese Wertvorstellungen brachten die römischen Missionare mit. Es ist an der Zeit, sich von diesem unzivilisierten Wertemüll zu befreien. Huren sollten rehabilitiert werden. Und sie müssen raus aus dem Schmuddelmilieu - auch das hilft dabei. Bordelle müssten niveauvoll werbend in der Fußgängerzone stehen. Und die Arbeitsverhältnisse müssen genauso streng beobachtet werden, wie es die Öffentlichkeit z.B. bei den Schlecker-Filialen macht. |
![]() | 12. Februar 2010 Solange man Rückhalt hat (Partner, Familie, Freunde) lebt es sich trotz Stigmatisierung gut und auf diejenigen, die mich dafür verachten oder schlechtmachen, kann ich gerne verzichten! Auch sollte Frau ein starkes Selbstbewußtsein haben. Zusammen mit einem dicken Fell ist das auch sehr hilfreich. Und - leider - auch nötig! Weißt Du die Menschen sind leider noch nicht so weit. Sie verurteilen einfach, wenn etwas anders ist. Und viele Frauen z.B. sehen in einer Prostituierten eine Gefahr, denn sie ist oftmals viel freier in ihrer Sexualität als eine " angepaßte Ehefrau" ( bitte nicht abwertend interpretieren) und stellt somit eine Gefahr für Ehe- und Partnerschaft dar, aus Sicht der Frau. Es wäre längst an der Zeit dass die Gesellschaft dieses Tabu in Angriff nimmt und die Frauen des Gewerbes aus dem "Untergrund" holt, denn immer noch spuken viel zuviele Gespenstergeschichten in unseren Köpfen herum. Es ist moderne Hexenverbrennung ... Ich wünsch Dir Kraft und genügend Menschen in Deinem Umfeld dich Deine Persönlichkeit sehen und Dich nicht auf deine Tätigkeit reduzieren .. |
![]() | 12. Februar 2010 Wegen Überfüllung geschlossen Dieses Thema hat die maximale Länge erreicht und wurde daher automatisch geschlossen. Wir möchten uns an dieser Stelle für die rege Beteiligung bedanken. |
