Prostitution

06. Juni 2007

Ob es Prostituierte braucht oder nicht, wird doch durch die Tatsache beantwortet, dass es diesen Beruf schon seit mind. 3000 Jahren gibt. Fakt ist auch, dass der Trieb des Mannes teilweise so stark ist, dass es zu Übergriffen kommt. Es ist jetzt zwar eine Hypothese von mir, aber ich denke schon, dass es zu mehr Vergewaltigungen käme, wenn es keine Prostituierten mehr gäbe.

@verden_paar_sie
Mit Deiner Definition von "Fremdgehen" bin ich allerdings schon nicht einverstanden. Entscheidend ist meiner Ansicht nach, ob "es" heimlich geschieht, oder mit dem Wissen der Partnerin/des Partners. Dem dürften - wenn ich mir die vielen Forenbeiträge durchlese - die grosse Mehrzahl der JC-Mitglieder zustimmen.
Gut finde ich Deine Haltung, die Beziehung nicht gleich "wegzuschmeissen", wenn ein Fremdgehen entdeckt wird. Ich finde es auch besser, über die Gründe dafür zu reden und auch die anderen Aspekte einer Beziehung gebührend zu gewichten.

LG
gratwanderer
06. Juni 2007

dazu fällt mir eigentlich nichts mehr ein ....

ich hatte mal 8 monate lang keinen sex (nur mit mir selbst)
und meine eier waren nie so geschwollen gewesen, daß ich auch nur auf den gedanken gekommen wäre....
... geschweige denn das ich zu einer dame des gewerbes gegangen wäre

es gibt sicherlich "arme" menschen, aber das es ohne prostituierte mehr vergew. geben würde... so ein schwachsinn.

es gibt ja auch überall mülleimer und die kaugummis kleben trotzdem auf den gehwegen
06. Juni 2007

PS:

Mit Deiner Definition von "Fremdgehen" bin ich allerdings schon nicht einverstanden. Entscheidend ist meiner Ansicht nach, ob "es" heimlich geschieht, oder mit dem Wissen der Partnerin/des Partners.

im bezug auf das thema "prostituierte" würde es mich mal interessieren, wieviele frauen es dem mann zugestehen würden zu einer prostituierten zu gehen....
06. Juni 2007

aber das es ohne prostituierte mehr vergew. geben würde... so ein schwachsinn.

diese ansicht vertrete ich auch.....ein vergewaltiger vergewaltigt weil er kranke phantasien hat.
glaubt wirklich irgendwer ernsthaft,daß so jemand nur zu geizig oder zu arm für eine hure ist? *schock*
anders herum gesehen müßte dann keinen sex haben zu können krank im hirn und gewalttätig machen,ohne prostitution also mit steigender tendenz......nee,nee.......

für mich ist diese these nur ein argument mehr,dieses gewerbe schönzureden........

BV
06. Juni 2007

@BlondeVenus70
*top*

danke, ich dachte ich wär der einzige der so denkt und hier postet
06. Juni 2007
@blondevenus70

da gebe ich dir recht, einem Vergewaltiger geht es weniger um Sex, sondern mehr um die Macht die er auf sein Opfer ausüben kann. Dazu dürfte eine Hure kaum die geeignete Frau sein. *ggg*

Du schreibst "das Gewerbe schönreden", für mich klingt das sehr abwertend. Habt ihr euch auch schon Gedanken gemacht wer diese Freier alle sind?

Das sind alles diese stinknormalen Männer und die wollen immer "ohne Gummi", für gaaaaanz wenig Geld, weil sie immer noch der Meinung sind sie kaufen die gesamte Frau und keine Dienstleistung wie schon öfter erwähnt wurde.

Einen sonnigen Tag wünscht Monika
06. Juni 2007

eine frage....
Das sind alles diese stinknormalen Männer und die wollen immer "ohne Gummi", für gaaaaanz wenig Geld, weil sie immer noch der Meinung sind sie kaufen die gesamte Frau und keine Dienstleistung wie schon öfter erwähnt wurde.

das hört sich jetzt für mich so an, als ob alle damen keine andere möglichkeit haben um geld zu verdienen. das ist wohl quatsch.
sicherlich gibts einige, die es machen müssen weil sie gezwungen werden oder weil sonst der kuckuck das haus pfändet. aber sicherlich gibts auch genügend die aussteigen könnten, es aber nicht tun, weil man mit nem job bei lidl keinen neuen benz / porsche fahren kann.
PS: ich weiß das nicht alle sich einen porsche leisten können. sollte auch nur verdeutlichen, das es wohl genügend gibt, welche die wahl haben.
06. Juni 2007

@volker74,
gern geschehen.....ich bin auch nicht der typ der alles nachplappert,was ihm vorgesagt wird.... *lol*

ich halte auch die argumente,die diese aussage unterstreichen für sehr sehr schwach....
daß es dieses gewerbe schon seit tausenden von jahren gibt zeigt allenfalls,daß das geschäft mit sex krisensicher und damit immer geld zu machen ist.
vielleicht habe ich da etwas nicht verstanden,aber daß es "gebraucht" wird kann ich daraus nicht ersehen....

betonenswert finde ich aber auch,was da zwischen den zeilen steht.....gebt den männern sex oder seid auf der hut.... *achtung*
da wird auf den ach so schwanzgesteuerten männern rumgehackt,und mit so einer aussage dieses aber wieder privilegiert bzw. als drohung dargestellt....

BV
06. Juni 2007

hallo monika,
mit schönreden meinte ich daß vermittelt wird,daß es ganz toll und superwichtig ist daß es prostituierte gibt.

gedanken über die freier mache ich mich keine und verweise da auf volkers letzten beitrag,dem ich wieder voll und ganz zustimme *zwinker*

liebe grüße,
BV
06. Juni 2007
Manche haben es nötig!

Viele haben es nötig zu arbeiten. Und viele ärgern damit ihre Mitmenschen. Manche offensichtlich aus einer inneren Überzeugung, andere, weil sie um ihren Job fürchten.

Eine Arbeit richtig ausgeführt kann nie falsch sein. Und das trifft auch auf dieses Gewerbe zu.
06. Juni 2007
O-Ton aus er Szene (besonders @GeilesSexPaar6)

Hallo Kim (und andere die's interessiert),

zunächst: ja, das mag sein, daß es da durchaus Unterschiede gibt. Aber - verstehe bitte - ich möchte einfach nicht zu genau sagen wer, wann, wo. Dann könnte man schließlich die Identität meiner Freundin zweifelsfrei feststellen, und das, wo sie selber mit dieser Diskussion gar nichts zu tun hat. Warum das Projekt eingestellt worden ist? Na mensch, das ist doch das übliche bei Projekten die von Spenden, Sponsoren etc. leben. Das war halt mal ein Versuch; von vornherein befristet.

Ich habe jetzt noch eine Email von meiner Freundin bekommen und mich entschlossen, die doch noch hier rein zu stellen. Habe sogar fast erwogen, ein eigenes Thema draus zu machen, weil ich die Frage "ist Prostitution ein normaler Beruf" gar nicht so uninteressant finde. Wie auch immer - hier ist der Text:

das mit der Freiwilligkeit ist so eine Sache. Zum einen gibt es natürlich sehr viele Zwangsprostituierte. Die meisten, die diese Tätigkeit freiwillig aufnehmen, sind recht jung, haben zumeist weder Schulabschluß noch Ausbildung, kommen aus eher schwierigen sozialen Verhältnissen und wissen nicht wirklich, worauf sie sich einlassen. Die Arbeitsbedingungen sind, selbst wenn man die Beurteilung der eigentlichen Tätigkeit mal außer Acht läßt, hart. Gerade die Frauen aus der Straßenprostitution (Szenejargon: mit dem Arsch an der Mauer), die bei uns waren, hatten ständig schwere nicht ausgeheilte Lungenentzündungen (man läßt sich in dem Job nicht krankschreiben) und der Prozentsatz der an Gebärmutterhalskrebs erkrankten ist unter Prostituierten überdurchschnittlich hoch. Das Beispiel hinkt vielleicht, aber auch Drogen werden freiwillig genommen, und wir verbieten es troztdem, was ja auch diskutiert wird. Was fast alle Frauen bei uns berichteten war, dass sie das Gefühl hatten, ihre eigene Sexualität sei durch den Job kaputt gegangen und sie seien kaum in der Lage, eine normale Beziehnung zu einem Mann aufzunehmen. Ich bin im übrigen der Meinung, dass Verbote und Sanktionen nichts bringen, das hat nie gehohlfen. Ich finde es nur absurd, das zu einem ganz normalen Beruf machen zu wollen, vielleicht sogar mit einer Art Ausbildung (Hydra-Forderung).
06. Juni 2007

Ich könnte zu diesem Thema einiges schreiben, doch danach steht mir momentan nicht der Sinn.
Als erstes möchte ich mal sagen, dass mir der Beitrag von "Lippendieb" mitunter am besten gefallen hat - mein Kompliment!
Wenn man sich die Zahl der in Deutschland beschäftigten Damen betrachtet, dann ist die Wahrscheinlichkeit gar nicht so niedrig, früher oder später mal mit einem Menschen in Kontakt zu kommen, der dieser Tätigkeit nachgeht oder nachging.
Einzig möchte ich noch erwähnen, dass es langsam an der Zeit ist, dass dieser Beruf endgültig aus der kriminellen Ecke heraus muss. Sonst wird sich weiterhin nicht viel ändern können - wofür es langsam an der Zeit ist. Es hat sich schon einiges verändert, doch das reicht bei weitem noch nicht. Auch muss er die Akzeptanz in der Gesellschaft erlangen, die ihm schon lange gebührt.
Noch etwas - ich hätte keine Probleme mit einer Frau zu leben, die dieser Tätigkeit irgendwann in ihrem Leben einmal nachging.

Al
06. Juni 2007

hi zusammen,

für mich gibt es drei Gründe warum dieses "Gewerbe" gibt:

1. Es gibt Männer die keine feste Bindung wollen,sondern nur Sex !
2. Die Ehefrau/Freundin gibt den Mann nicht den "richtigen oder gewollten"
Sex!
3. Nicht jeder Mann ist hübsch,aber möchte doch mal gerne ein hübsche
Frau poppen!

Natürlich kann ich die Frauen verstehen die über das "Gewerbe" schlecht
reden , oder es nicht verstehen können! Denn es könnte ja auch IHR eigener Mann sein der diese Dienstleistung in anspruch nimmt *hae*

Auch finde ich es voll legetim zu sagen, ich arbeite als "Hure" und kann
mir mein Luxusauto u.s.w leisten. Ich meine ich arbeite ja auch um mir
mein Leben und meine Träume so zu erfüllen wie ich es will! Dafür arbeite
ich genau so hart wie eine "Hure" *zwinker*
06. Juni 2007
@all

kriesensicher!?
volkswirtschaftlich gesehen bestimmen angebot und nachfrage den markt, von daher ist der "beruf" der prostituierten wohl gerechtfertigt!
es will doch wohl niemand behaupten das es ohne huren auch keine freier gäbe!?
was die legalisierung des berufes "prostituierte" anbelangt (ist ja schon anerkannt) stellen wir doch auch dabei wieder die doppelmoral und scheinheiligkleit unserer gesellschaft fest!
heute braucht es keine zuhälter mehr, da der vater staat diese funktion übernommen hat, allerdings ohne jegliche gegenleistung.
die huren dürfen steuern abführen und zwar einkommensteuer und vergnügungssteuer, können sich aber weder renten noch krankenversichern (zumindest nicht mit derr offiziellen bezeichnung prostituierte)!
pro tag werden 6,50 vergnügungssteuer (wenn sie offiziell registriert ist als prostituierte)verlangt von der stadt ob sie nun arbeitet oder frei hat, sie soll (zumindest hier in köln) an den tagen wo sie frei hat der stadt entweder eine attest vorlegen oder aber bei urlaub eine bestätigung des reisebüros, kann sie ihre freien tage nicht hieb und stichfest erklären werden die steuern erhoben!
wo leben wir denn, wen geht es etwas an warum ein selbständiger frei macht bzw. wie und wo er seine freizeit verbringt?
was geht den staat/stadt an wann eine prostituierte krank ist oder wegen ihrer periode nicht arbeiten kann/will?
wer will gerade in einem forum wie hier, wo es doch um sex mit anderen geht den finger erheben und auf frauen zeigen die das gleiche tun nur für entgeld?
ich kann nur den hut vor den huren ziehen (incl. meiner bekannten von denen ich mein wissen beziehe), denn ich denke es gibt keinen schwierigeren job als dieser!
denn losgelöst von der privaten stimmung oder verfassung einer hure wird sie kein geld verdienen wenn sie muffelig und unfreundlich ihren "dienst" verrichtet, im gegensatz zu allen "normal" beschäftigten die ihr geld auch bekommen wenn sie mit mieser laune ins geschäft gehen.
zum schluss möchte ich auch nochmal betonen das es wie überall und in jedem job solche und solche gibt, aber man sollte nicht etwas generell verdammen oder schlecht reden es gibt immer zwei seiten einer münze von daher gibt es sowohl kaputte huren und die, die ihren job mehr oder weniger gerne ausüben wie in allen anderen branchen auch!
fakt ist auch das der konkurenz "kampf" nach der öffnung der ost-grenzen enorm gestiegen ist und schon lange wohl nicht mehr das geld verdient werden kann wie es früher einmal war, auch wenn es immer noch mehr ist wie beim discounter an der kasse!



lg kim
15. Juni 2007
Prostituierte ...

... sind nicht mein Fall ...

*genau* er

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