"einstieg" in den beruf domina...

12. März 2008
Beruf-ung

Ein kleines süßes Mädchen möchte Domina werden - niedlich.

ich habe den Thread (auch, wenn er uralt ist) mit Vergnügen und auch Verwunderung gelesen.

ja, toll - gut gemeinte Ratschläge, richtige Gedanken und auch falsche zum Thema, ein bisschen Beratung, ein bisschen Beschimpfung - die übliche Mischung.

Alles ganz richtig, und auch wieder nicht.

Also: es gibt RICHTIGE SM'ler.
Menschen, bei denen es zum Leben einfach dazu gehört.
Menschen, die es in ihrer privaten Lebensführung ausleben.

Eine Domina ist erstmal lediglich eine Prostituierte, sonst gar nix.
Auch, wenn es richtige Dommsen gibt, die den "Beruf" ausüben - aber die sind nicht die Regel.
Manchmal sogar das Gegenteil: Nutten, die sich die Technik draufgeschafft haben, weil die Arbeit "leichter" ist, oder sie zu alt sind für andere Dienstleistungen - aber mit SM privat nix am Hut haben und auch nichts davon verstehen.
Hier wird SM leider zu einer Ware - von höherer oder minderer Qualität...
Und in diesem Zusammenhang ist der Kunde König, wie bei jeder Dienstleistung - ob er dabei unroyal auf dem Boden rumkriecht, oder nicht *anbet* *peitsche*

Viele durch diese Art der Prostitution verhunzte männliche subs treten mit haarsträubenden Vorstellungen an eine Dommse (<- bewußt diese Bezeichnung) heran + verscherzen sich auf diese Art eine Möglichkeit, ihr Lebensglück zu finden. Das finde ich schade.

Um auf den "Berufswunsch" der kleinen Zaubermaus zurückzukommen:

"Ich will Maler werden" kann auch jeder sagen
- aber wenn außer dem "Haus vom Nikolaus" nix rauskommt, wenn man vor einer Leinwand sitzt (und das auch noch windschief), hat es keinen Sinn.
Manche Berufe sind mehr Berufung als Beruf.
Wie der Dichterfürst sagt:
"Wenn ihr's nicht fühlt, ihr werdet's nie erjagen"

Also, wenn du es fühlst... *spank*

ma guggen
13. März 2008
Praktikum im Studio

Ich habe gehört, dass es die Möglichkeit gibt, in einem Dominastudio eine Art "Praktikum" zu machen. Da würdest Du dann auch merken, ob Dir das überhaupt liegt, sowas beruflich zu machen.

Das kann man auch zeitlich länger ausdehnen und es wird dann zu einer Art "Volontariat", in dem man zunächst der Domina assistiert und dann zunehmend eigenständig arbeitet.

Das funktioniert dann auch als eine Art Ausbildung. Inwieweit das bezahlt wird, weiß ich leider nicht. Setz Dich doch einfach mal mit einem Dominastudio in Verbindung. Ich bin sicher, Du findest auch auf dieser Seite entsprechende Links.
13. März 2008
@Sonnenschein

Hallo Sonnenschein,

Zu den "amtlichen Fragen" kann ich Dir leider keine Antwort geben (bin auch nicht aus demselben Land).

Zum Erlernen des Handwerks hätte ich auch dazu tendiert, Dir eine "Anlehre" bei einer erfahrenen Domina, die Dir sympathisch ist, zu empfehlen. Es gibt genügend sklaven, die sogar draufzahlen, wenn eine "Jungdomina" anwesend ist. Wahrscheinlich könntest Du allein dafür ein kleines "Taschengeld" verlangen - zahlen für die Ausbildung musst Du sicher nicht. Allerdings machen auch erfahrene Dominas nicht immer alles richtig. Es wird Dir nichts anderes übrig bleiben als auch selbst vor allem auch im medizinischen Bereich Informationen zu sammeln und Dich weiterzubilden.

Was ich noch wichtig finde:

In "meinen Anfängen" war ich auch öfters bei "Professionellen". Dabei ist mir aufgefallen, dass manche Frauen eine künstliche Fasssade aufbauen (dominant, freundlich, souveränes Auftreten), in Wirklichkeit aber durch die "harten Seiten" dieses Berufs in ihrem Wesen ziemlich roh und abgehärtet wurden.

Kann mir vorstellen, dass es als Frau sehr verlockend ist, angebetet zu werden und dabei noch Unsummen an Geld zu verdienen (je nach Konkurenz und Ausdauer). Allerdings kommt man in diesem Beruf oft auch in Berührung mit allen möglichen Varianten menschlicher Abgründe. Und die gehen - so denke ich - auf Dauer nicht ohne Spuren vorbei. Wenn Du sehr tolerant, offen und "sozialkompetent" bist muss das kein Hinderungsgrund sein. Aber ich wäre in dieser Hinsicht sehr vorsichtig, würde nicht zuviel Kompromisse um des Geldes willen eingehen und immer eine Türe in die "normale Welt" offen lassen.
13. März 2008
pvc_junge

das hast du super geschrieben.alles wurde gesagt.klasse.genau so sieht es aus.
lach.
28. Juli 2008

der Thread ist zwar schon uralt, aber es könnte ja vorkommen dass jemand (wie ich) den rein zufällig aus Interesse liest.

Danke pvc_Junge, du schreibst genau das Richtige. Bei den ersten Posts habe ich echt nen dicken Hals bekommen. Ich glaube da waren viele einfach ein wenig neidisch, weil sie nicht die Energie aufbringen können/wollen sich Wünsche oder Träume zu erfüllen.

pvc_Junge hat gezeigt wie du langsam anfangen könntest und dass das eine tolle Möglichkeit wäre (was aber - mittlerweile - ja auch die Meinung der meisten hier im Thread ist)

klar dominiert eine mittfünfziger erfahrene Dom anders als eine 22-Jährige. Aber es gibt doch ebensoviele Wünsche von Kunden wie es verschiedene Angebote gibt. Das Gegenargument "mangelnde Erfahrung" kannst du aus meiner Sicht ruhig vergessen *zwinker*

Dass verschiedene Berufe psychisch zeichnend sein kann ist klar. Ich hab 9 monate zwangsweise *zwinker* in einem Krankenhaus gearbeitet auf einer Station mit Schwerstkranken und wurde in der Zeit ein wirklich sehr ernster Mensch, auch privat. (Hab ich aber mittlerweile zum Glück wieder ablegen können) Das hat jetzt mit dem Thema natürlich nicht direkt was zu tun, soll aber als Beispiel dienen. Nenn mir mal bitte jemand einen Beruf, bei dem man nicht nur mit sondern teils auch am Menschen arbeitet, wo einen der Beruf nicht auf die eine oder andere Weise verändert/verändern kann (durch diese psychischen Einflüsse). Mir fällt auch nach längerem Nachdenken keiner ein.
Wenn der TE sich dessen bewusst ist, dann sollte das aber auch kein Problem darstellen. Wie gesagt, gibt massig Berufe wo man das Gegenargument zu deinem Vorhaben genauso anführen müsste.

Wäre mal Interessant von dir zu hören was aus deinen Plänen geworden ist *zwinker*

Grüße,
Raygin
30. Juli 2008
...vielleicht Praktikum...

...Geh einfach in ein Studio und sprich mit einer Domina.
Wenn Du Dich gut anstellst, sollte das Praktikum kostenlos sein.
Das Studio verdient auch an Dir mit, da nicht wenige Kunden auch auf solche Szenarien mit einer dominaten Praktikantin stehen.
Sei Dir aber klar, das für das "Geschäft" eine dominante Neigung allein nicht ausreicht.
Das Geschäft hat auch seine Schattenseiten. Viele Berufsdominas zahlen auch ihren persönlichen Preis. Zu meinen das dies ggf. nur
Prostituierte betreffen könnte ist viel zu kurz gedacht. Beziehungsfähigkeit leidet z.B. fast immer.
Lass Dich wegen Deinem Äusseren (auch hier) nicht negativ beeinflussen.
30. Juli 2008
...kleine Ergänzung...

...auch als DOM kann ich das Beurteilen.
Für Dein Alter sind Dein Blick und Deine Gestik schon durchaus recht ansprechend.
Möglicherweise verbirgt sich ja ein ausbaubares Naturtalent in Dir...

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