![]() | 27. November 2010 Dann holn wir mal die BDSM Bibel raus, es ist ein unterschied ob man sich nun zuhause trifft und bdsm betreibt oder öffentlich in der szene damit hausieren geht, zuhause kann es Spass machen und sogar lust muß nicht immer alles ernst genommen werden, in der szene bemerkt man eindeutig das es schwer ist hinein zu kommen aber viel leichter wieder hinaus befördert zu werden, nicht jeder sieht bdsm gleich aber das ist das gute dadran, wo wären wir denn wenn jeder die selbe Meinung hätte! |
![]() | 27. November 2010 es ist ein unterschied ob man sich nun zuhause trifft und bdsm betreibt oder öffentlich in der szene damit hausieren geht, zuhause kann es Spass machen und sogar lust muß nicht immer alles ernst genommen werden, in der szene bemerkt man eindeutig das es schwer ist hinein zu kommen aber viel leichter wieder hinaus befördert zu werden Deckt sich nicht so mit meinen Erfahrungen. Die Zeiten eingeschworener kleiner Zirkel sind vorbei und die Szene viel größer und bunter. Wenn man sich irgendwo unwohl fühlt, geht man eben auf eine andere Party oder einen anderen Stammtisch. Höchstens führt diese Vergrößerung auch mal zu mehr Unverständnis gegenüber exotischeren Vorstellungen. weil es leichter ist, am Rande hereinzuschauen und dann auf den ersten Blick eigenartige Dinge zu sehen. Wobei es in diesem Falle dann auch schwerer wäre, in der Stille überhaupt jemanden zu finden, mit dem man zuhause tätig werden kann, wenn man auf etwas ungewöhnlichere Sachen steht. Daß es darüber hinaus die üblichen Reibereien gibt, entspricht eher menschlichem Gruppenverhalten als daß es bezeichnend für genau diese Szene wäre. (Selbstredend muß ich jetzt so argumentieren, um die Existenz der LIGA und unseres Heiligen SM-Regel- und Statutenbuches nicht allzuweit zu enthüllen und unsere Ziele zur Unterwanderung der Szene und zur Unterwerfung der Welt nicht zu behindern. *fg*) |
![]() | 30. Dezember 2010 Ganz persönliche Meinung Zuerst möchte ich tuerkisblau zustimmen. Auch mir kommt es von Zeit zu Zeit vor wie eine Religion, da werden irgendwelche zig Jahre alten Bücher verehrt und vergöttert. Ganz wie die Götzen anbetung bei den Katholiken (Kreuze, Statuen, Holzsplitter, Bilder) . Wie hier in manchen Kommentaren diese uralten Ansichten verteidigt werden, erschreckt mich. Aber es beeindruckt schon wie firm manche in dieser Lektüre sind ganz so wie ich die Antike studierte aber nie dort war, ein Schelm der böses dabei denkt. Auch wie tuerkisblau schon trefllich schrieb, BDSM scheint wie ein Verein ganz so wie die Freimaurer (vergleich stammt von mir) wo man nicht einfach so Aufnahme findet. Wie vor der Disco "was alleine, Du kommst hier nicht rein". Entschuldigung lieber Nirgal diese "Zirkel" gibt es. Weiter erschreckt mich wie manche sebsternannten Gurus, Meinungen im Keim ersticken, Kritische Bemerkungen abtun, Irrglauben wie z.B. der das männl. subs generell nur zum bezahlen der Dom geduldet sind, werden vehement verteidigen. Und wer nicht kuscht wird verhöhnt, angeprangert und ausgeschlossen. Quasi alles das was den "Normalos" vorgeworfen wird wird selber praktiziert. Diese Gruppendynamik den Aussenstehenden, auch SM'er, keine Chance zu geben macht mich nachdenklich. Quod tibi fieri non vis, alteri ne feceris! By the way. Ab und zu will man mir einreden das ich mir devot / maso. sein, aussuche wie ein Auto und mir nicht Gott gegeben ist. Weil man als Unternehmer das Gegenteil sein muß. Was soll ich da noch sagen. Wer Schreibfehler findet darf sie behalten. |
![]() | 30. Dezember 2010 Ich ..verstehe die ganze Diskussion nicht. Es gibt überall Menschen, die ständig alles besser wissen, die die wahre Lebensphilosophie gefunden haben und jetzt natürlich allen anderen lehren wollen. Es gibt immer wieder Menschen, die sich tolerant nennen. Leider vergessen sie den Sinn des Wortes, wenn jemand mal anderer Meinung ist oder einfach mal anderes, zusätzliches mag. Das ganze hat aber nichts mit BDSM oder Vanilla zu tun. Leben und leben lassen ist unsere Devise und damit fahren wir ganz gut. Ich bin keinem Menschen Rechenschaft schuldig, warum ich so wie ich lebe glücklich lebe.... es sei denn mir selber. Was die Gesellschaft zu meinem Leben sagt, interessiert mich erst, wenn meine Kinder betroffen sind. Ansonsten sollen sie denken, was sie wollen. Ich weiß, dass ich glücklich bin und nur darauf kommt es an. Witzig find ich aber dann doch die Menschen, die BDSM verabscheuen, mich verurteilen und wenn man mal näher nachfragt aber auch auf Augenverbinden, Fesseln und den Klaps auf den Po stehen. In vielen Köpfen herrscht halt immer noch das Bild vor, das BDSM brutal und eiskalt ist. Wenn man hier oder auch in anderen Foren liest, wird das Bild ja auch oft genug bestätigt und gefestigt. Dass BDSM sehr innige Gefühle, sehr viel Leidenschaft und Vertrauen bedeutet, dass ich persönlich aus anderen Beziehungen so nicht kenne, wissen sie natürlich nicht. Woher auch? Sie haben es nie erlebt. Aber es ist nicht meine Aufgabe, die ganze Welt aufzuklären, mich der ganzen Welt zu erklären. Wer von meinen Neigungen weiß und mich danach plötzlich nicht mehr mag, hat in meinem Leben eh nichts verloren ... *Schulterzuck |
![]() | 30. Dezember 2010 Entschuldigung lieber Nirgal diese "Zirkel" gibt es. Aber sie sind längst nicht mehr "die Szene". Im Gegensatz zu der Zeit vor zwanzig oder mehr Jahren gibt es mittlerweile eine weitaus größere Auswahl an Möglichkeiten als nur entweder durch Zufall auf so einen Zirkel zu stoßen und aufgenommen zu werden, doch irgendwann in ein Studio zu gehen oder sich schlecht zu fühlen und zu glauben, mit seinen Wünschen allein auf der Welt zu sein. Zugegeben, das mag für diejenigen unter uns ernüchternd sein, die gern in Kategorien von Untergrund und Elite denken. Die anderen suchen sich lieber einen der Stammtische in ihrer Nähe, der zu ihnen paßt, oder eine andere niedrigschwellige Kommunikationsmöglichkeit und leben sich aus. Einfach so. Wer sich trotzdem in einer Loge wohler fühlt, kann das ja tun. Auch dafür ist Platz. Nur ist niemand darauf angewiesen. (Den Schritt, mit der Gruppendynamik klarzukommen und den möglichen Ausschluß nicht als solchen zu bedauern, müßte er dann aber selbst tun. Alternativen gibt es genug.) Quod tibi fieri non vis, alteri ne feceris! Ein lobenswertes Ideal ... |
