![]() | 09. September 2010 ... ist mehr als ein Trend oder eine Neigung Es ist eine Berufung sowohl für den DOm wie für seine sub. ES ist immer wieder faszinierend zuzuschauen, wie mehr oder weniger zufällige Vorlieben zu strahlenden Tugenden stilisiert werden. Oder hat sich hier irgendjemand willentlich entschieden, bspw. sadistisch oder devot zu sein, weil das so ungeheuer tiefgehend ist? Wäre es plötzlich nicht so wichtig, einigermaßen reflektiert und mit Verantwortungsgefühl durchs Leben zu gehen, wenn man sich stattdessen zu Dampfeisenbahnen hingezogen fühlen würde oder "nur" Vanilla wäre? Völlig unabhängig davon, welche Größenordnung oder "Ernsthaftigkeit" Sexualität innerhalb der Lebensplanung einnimmt - ob nun nach der einen großen Liebe gesucht wird oder man eher nebenbei von Bett zu Bett hüpft. |
![]() | 03. November 2010 bevor man sich überhaupt bdsm ler schimpft sollte man devot masochist dominant und sadistisch auseinander halten können, sich klar machen das es für wahre bdsm ler kein Spiel ist sonder ihre Lebenseinstellung und sich bewußt sein das es nicht immer nur lustig ist wie beim Kopfkino! |
![]() | 03. November 2010 Super nett geschrieben! Glaube aber nicht das es was für mich wäre. Da ich neu als SKLAVE unterwegs bin! Ihr Andreas |
![]() | 03. November 2010 Wer an mir Spass haben will ? Soll einfach mal schreiben! Ihr Andreas |
![]() | 03. November 2010 bevor man sich überhaupt bdsm ler schimpft sollte man devot masochist dominant und sadistisch auseinander halten können, sich klar machen das es für wahre bdsm ler kein Spiel ist sonder ihre Lebenseinstellung und sich bewußt sein das es nicht immer nur lustig ist wie beim Kopfkino! Ja. Nein. Ja. @ Trucker7113: Kontaktgesuche bitte nächste Tür. |
![]() | 25. November 2010 "Sex-Bibel" *kopfschüttel* Wären hier alle BDSM'ler bereits 70 Jahre alt, so würde ich verstehn, dass de Sade, Masoch und auch die gute alte "O" immer noch das brandaktuelle Thema wären. Aber BITTE, ist es nicht endlich mal Zeit für ne Reform? Warum halten so viele von Euch an antiken Klischees fest, wo doch KEIN FETISCH so individuell ist wie der SM!? Die beiden literarischen "Gurus" waren - mal Hand aufs Herz - beide Insassen in der Klapse, de Sade sogar mehrmals. Ok, ich spreche ihnen nicht ab, dass sie revolutionär und "unsere Vorreiter" waren, aber muss man ihnen deswegen an die 100 Jahre nen Altar mit Kerzen aufstellen? Weitere Kommentare spar ich mir an der Stelle. |
![]() | 25. November 2010 Die beiden literarischen "Gurus" waren - mal Hand aufs Herz - beide Insassen in der Klapse, de Sade sogar mehrmals. Im Falle von Sacher-Masoch hatte das mit dem Thema hier wohl recht wenig zu tun, war auch viele Jahre nach seiner "Venus im Pelz". Bei Sade besteht der Zusammenhang höchstens darin, daß er als Person und als Autor einen Skandal darstellte und seine Ansichten unbequem waren. Eine (wenn auch kurze) politische Karriere zwischen seinen beiden Aufenthalten in Charenton wurde davon zB nicht behindert. |
![]() | 25. November 2010 @ Nirgal Ich habe direkten Bezug genommen auf den Thread von "Sex-Bibel". Darin war die Rede von de Sade, der "O" UND SACHER-MASOCH. Womit ziehe ich denn bitte nun schon wieder am Thema vorbei? Ob er nun die "Venus im Pelz" vor, während oder nach seines "betreuten Aufenthaltes" geschrieben hatte tut doch nix zur Sache. De Sades politische Karriere war - wie Dur richtig bemerkt hast - von ziemlich kurzer Dauer. Als Richter hat er seines Amtes so gut gewaltet, dass man ihn kurzerhand wieder einweisen liess... Aber eigentlich wollte ich damit zum Ausdruck bringen, dass ich nicht verstehen kann, warum man heute noch so ein Aufhebens macht darum!? Selbst die Kirche hat reformiert - BDSM setzt da immer noch auf den alten Hut, da macht man in unseren Kreisen lange Gesichter, wenn man von ausserhalb auf Unverständnis stösst??? |
![]() | 25. November 2010 wollen wir nicht ein bischen über die blaue Lagune schwärmen oder uns wieder dem Thema jungfrauen Peitschen besser widmen |
![]() | 25. November 2010 Ich habe direkten Bezug genommen auf den Thread von "Sex-Bibel". Darin war die Rede von de Sade, der "O" UND SACHER-MASOCH. Womit ziehe ich denn bitte nun schon wieder am Thema vorbei? Die abwertende Anmerkung, daß beide "Insassen in der Klapse" waren, hat mit ihrem Status in der Szene recht wenig zu tun (egal, ob man selbigen als gerechtfertigt oder völlig übertrieben ansieht). De Sades politische Karriere war - wie Dur richtig bemerkt hast - von ziemlich kurzer Dauer. Als Richter hat er seines Amtes so gut gewaltet, dass man ihn kurzerhand wieder einweisen liess... Auch das ist so nicht richtig. Diese Deine Formulierung bestätigt allerdings mein obiges Empfinden. Selbst die Kirche hat reformiert - BDSM setzt da immer noch auf den alten Hut, da macht man in unseren Kreisen lange Gesichter, wenn man von ausserhalb auf Unverständnis stösst??? Die brieflichen Aufforderungen zur jährlichen Prozession nach LaCoste müssen mir wohl immer entgangen sein. Andersherum sehe ich auch keine Verpflichtung zur beständigen Reform. Veränderung ist für mich kein Wert an sich, sondern von ihrem Inhalt abhängig. Und wenn ich mich dafür ausspreche, daß jeder sein BDSM führen sollte, wie er mag, schließt das auch die Severins, Sirs und Os sowie Kajiras ein, ebenso die an Sade als Autor Interessierten. |
![]() | 25. November 2010 @ Sad Angel Und nu weitermachen |
![]() | 25. November 2010 @ Nirgal Nun, da ich meine Versprechen für gewöhnlich halte, mische ich in diesem Thread nicht mehr mit was das Thema angeht Gerne kannst Du weiter darüber mit mir via CM schreiben - sofern es Dir reicht, dass NUR ICH Deine Zeilen lesen kann - was ich anzweifle |
![]() | 25. November 2010 Die Geschichte der O, naja ein Synonym für grenzenlose Liebe,mehr nicht. Von SM hatte die Verfasserin allerdings keine Ahnung. Die Aussage,daß O jeden abend schwer geschlagen,bzw.gepeitscht wurde,kann man als erf. SM-ler getrost ins Reich der Märchen abtun. Spätestens nach 3 Tagen,ist nichts mehr mit schwer Schlagen,es sei denn,daß sub die Aussicht auf bleibende Schäden geniesst... |
![]() | 26. November 2010 Das einzige, was mich persönlich manchmal stört und erst durch das viele Lesen im Internet gekommen ist: BDSM klingt manchmal so, als ob das ein Verein ist, dem man angehören muß, am besten mit Mitgliedsausweis und Prüfung, ob man auch wirklich geeignet ist. - dann gibt es nur diejenigen, die es richtig machen und als Experten festlegen wollen was richtiger BDSM ist - dann wird es mal zur Religion erhoben und hochstilisiert in eine transzendentale Sprache, wo Sub und Master in gottgleichen Sphären leben (Ich persönlich mags nicht, wer es für sich so zelebriert - ist auch ja auch okay. Nicht das sich jemand persönlich jetzt drüber aufregt. ich sprech das niemanden ab...) - oder man erhebt sich über die einfachen "Vanillas" - nur BDSM ist das einzig Wahre Natürlich gibt es ein paar einfach Regeln des Safe+Consensual und dem, was der gesunde Menschenverstand gebietet. Aber BDSM immer wieder als etwas so super besonderes hochzustilisieren, widerstrebt mir einfach. Klar, es kickt mich unheimlich, mehr als alles andere, ich liebe das Gefühl zu fliegen, den Wechsel von Macht und Erniedrigung. Aber es ist meine Form von Sexualität. Einfach und schön. Nicht mehr und nicht weniger. Und es gibt noch 1000 andere Sachen in meinem Leben, die mich auf anderen Ebenen ebenfalls sehr kicken. |
![]() | 26. November 2010 Der Artikel liest sich so platt als käme er aus einer dieser Zeitschriften die beim Arzt herumliegen. Erst alle bdsmler über einen Kamm scheren und dann das Kind mit dem Bade ausschütten, gähn. |
