Angst vor dem Alleinsein & deshalb keine Trennung

23. Februar 2007
Angst vor dem Alleinsein & deshalb keine Trennung

man bekommt es im freundeskreis oder auch anders wo immer mal wieder mit das paare sich nicht trennen weil angst vor dem alleinsein besteht.
viele haben angst vor einsamkeit und wagen deshalb nicht den schritt zur trennung obwohl sie sich längst nichts mehr zu sagen haben und die gefühle weg sind.

die macht der gewohnheit lässt alles einfach weiterlaufen. habt ihr so etwas schon erlebt im laufe eures lebens?

gruss
23. Februar 2007

Nein, ich persönlich lebe lieber alleine, als mit einem Partner zusammen, mit dem ich nicht mehr leben möchte.

Habe das aber auch schon mehrfach im Bekanntenkreis erlebt.
23. Februar 2007

Sowas könnte ich nicht, natürlich soll man keine Beziehung leichtfertig wegwerfen, sondern erstmal versuchen sie wieder auf Vordermann zu bringen, aber nur aus Gewohnheit mit jemandem zusammen zu leben, kann ich mir nicht vorstellen.
23. Februar 2007
nein

das würde ich nicht aushalten, da müsste ich mich ja dermassen verstellen und verstecken was ich fühle das es mich krank machen würde.

dann lieber Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende -
23. Februar 2007

In meinem Leben hab ich sowas noch nicht erlebt, da ich ein Mensch bin, der auch gut alleine sein kann. Ganz im Gegenteil, ich brauche es, alleine zu sein, damit ich mich wieder "aufladen" kann, was aber keine Partnerschaft oder ein Zusammenleben ausschließt.

Aber ich kenne durchaus Freunde, die das so machen. Sogar sagen, dass sie nicht alleine sein können. Ich akzeptiere die Aussage, aber für mich käme das nicht in Frage.

Bei einer Trennung brauche ich schon sehr lange, um mir wirklich sicher zu sein, aber mit dem Wissen in einer Partnerschaft zu leben, die völlig kaputt ist, bei der ich eigentlich nur auf jemand anderen warte, das ist nicht meine Welt.
Daran würde ich kaputt gehen.

lg schlumfine
23. Februar 2007
Ob das stimmt...

ich kann mir garnicht so richtig vorstellen das man dies wirklich als Grund hat, sondern mehr aus Bequemlichkeit annimmt...

Eine Trennung zu vollziehen ist sehr schwer und auch immer von Zweifeln durchzogen.

Warum allein, man ist wenn man will nie allein.

Dieses Thema ist so wahnsinnig vielseitig.

Die Gewöhnung spielt eine Rolle, die Guten seiten des Partners möchte man nicht missen aber trotzdem merkt man sehr stark das etwas grundlegend nicht stimmt.
23. Februar 2007

Ich schließ mich da schlumfine an *achtung*
23. Februar 2007

Kurz aber treffend beschrieben....so ist das oftmals und mir selbst ists auch genauso passiert....bin 6.5 jahre mit einem mann zusammen gewesen, nach 4 jahren hab ich gemerkt, dass es eigentlich nicht mehr die tiefe, wahre liebe ist, sondern eben eher gewohnheit und wann hab ich das ganze beendet? 2.5 jahre danach, weil ein grund bzw. der hauptgrund die angst vorm alleinsein war, das ich bin ich jetzt und das ist überhaupt nicht schlimm so wie befürchtet, sondern ich geniesse es gerade total....*g*
23. Februar 2007

ja kenne ich. Man möchte auch nicht der Arsch sein der die Beziehung beendet, evtl. Gefühle verletzen die noch bestehen(als Mann steht man eh wie man es wendet immer schlecht da und redet auch dann besser niht mehr darüber). Und Fremdgehen traut/will man auch nicht. So lebt man unglücklich vor sich hin und hofft das der Partner endlich Schluss macht oder das einfach nur eine sehr sehr lange Durststrecke ist. Man will auch die Bemühungen um eine gute Partnerschaft und evtl. den Erfolg dergleichen nicht einfach so aufgeben.
23. Februar 2007
..

lieber unglücklich in einer beziehung? als glücklich alleine??

die hohe kunst des alleinseins, nur wenige können es wirklich, dabei ist es ganz leicht......

wer es schafft allein und glücklich durchs leben zu gehen, schafft es auch glücklich eine beziehung zu führen...
23. Februar 2007

Bei mir war es schon so, dass ich Angst davor hatte. Jetzt im Nachhinein kann ich das überhaupt nicht mehr verstehen.
23. Februar 2007
habe nichts gelesen nur das thema

bin da jetzt recht burschikos.
"Lieber allein als gemeinsam einsam"
und weisst du was, es kommt gut
23. Februar 2007

Ich denke es gibt viele Menschen, die nicht gut alleine sein können, bzw. für sich sein können, denn wirklich alleine ist man ja nicht, man hat ja Freunde, etc. Manche brauchen immer jemanden um sich herum, können sich nicht mit sich selbst beschäftigen, ertragen die Ruhe nicht... Natürlich ist es nicht immer einfach, aber ich denke auch ich bin lieber alleine, als jeden Tag zu jemandem nach Hause zu kommen, dessen Anwesenheit mich vielleicht schon stört oder oder oder, denn wenn die Beziehung eigentlich schon tot ist, dann stört einen doch fast alles am anderen, oder?
23. Februar 2007
sorry

na batwomannö,

dann bin ich jetzt auf den besten weg.
23. Februar 2007

ich hatte mal eine beziehung aus bequemlichkeit.
das nervt ungemein und schafft eher miese laune.
also seit dem das motto:

lieber allein als schlecht begleitet.

wenn man sonst ein gutes soziales netz hat ist das kein großes problem.

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