![]() | 27. März 2007 interessantes thema.. ein guter bekannter von mir hat auch MC. er muss zwar auch regelmaeßig tabletten einnehmen aber ansonsten lebt er soweit ich weiß ein "ganz normales leben", auch mit dieser erkrankung. weiss von ihm, dass es ziemlich lange dauerte bis MC von den aerzten ueberhaupt erkannt wurde. er hatte an einigen tagen zuvor extrem starke schmerzen und kein arzt konnte ihm anfangs so richtig sagen woher es kommt bzw. sagen was es ist.. nach ca. einem halben jahr erst wurde es dann aber bei ihm von einem facharzt diagnostiziert. wohl doch eher selten die krankheit. mich wuerd mal interessieren wodurch man diese krankheit eigtl bekommt. ansteckend ist es ja nicht.. erblich bedingt vllt. ? LG nike |
![]() | 10. April 2007 MC So, nun erzähl ich auch mal... habe einen diagnostizierten MC seit 2001. Festgestellt wurde er bei der Op einer Analfistel u eines Abszesses. Die Symptome die mir dann bekannt waren haben mich schon längere Zeit begleitet, sodaß ich denke das ich die "Krankheit" schon länger hatte. Ich hatte bis jetzt einen richtigen akuten Schub mit einer 3-fachen Darmverengung die dann durch Cortison wieder besser wurde. Ich habe die Jahre über Salofalk (Mesalazin) genommen. Seit dem Schub nehme ich auch Azathioprin u mir geht es besser. Allerdings kann ich meinem Vorredner nur zustimmen: Es liegt zum größten Teil an einem selbst was den Zustand betrifft. Stress u alles was auf die Psyche schlägt löst bei mir die täglichen lästigen Probleme dieser "Krankheit" aus. Bin ich ausgeglichen, gehts mir gut. Mein kurzer Beitrag dazu... Lg Subxtrem |
![]() | 17. April 2007 ColoStoma hallo Melanie!! habe gerade deine Betrag gelesen und habe mich schon über einige Punkte gewundert, ich selber litt 17 Jahre an einen Reizdarm wo leider so gut wie keine Tabletten geholfen haben, seit 2005 habe ich nun ein Stoma und mittlerweile fange ich an mein leben wieder zu geniesen sei es wieder unter Leute gehen und auch mein Sex leben läuft wunderbar, man darf sich nur nicht unter kriegen lassen Lieben Gruß |
![]() | 13. Mai 2007 mein bester freund hat auch schon seit einigen jahren MC und kriegt die krankheit nicht wirklich in den griff. sobalod es ein wenig stressig wird,bekommt er wieder einen schub und liegt so alle 3 monate für eine woche im krankenhaus. die ärzte verschreiben ihm dauernd andere medikamente. seit neuestem sogar irgendwas,damit sein körper den darm nich abstösst. er sieht diese krankheit schon als behinderung an,weil er deswegen keine ausbildung machen kann und schon ziemlich in seiner lebensqualität eingeschränkt ist. er kann auch nicht zunehmen. er wiegt bei einer größe von 1,92 grade mal knapp 60 kilo. er hats auch schon mit kalorien angereicherter kost versucht,aber auch das hilft nicht wirklich.er freut sich dann,wenn er mal 3-4 kilo zugenommen hat-dann kommt der nächste schub,er landet im krankenhaus und schon schwinden die kilos wieder. |
![]() | 16. Mai 2007 Leben mit MC Hallo Du! Bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und bin ziemlich geschockt, da Du Dich (wie einige andere auch festgestellt haben) wirklich nicht richtig infromiert hast über Deinen "Untermieter" Morbus Crohn". Wenn ich Deine Beiträge lese, sträuben sich die Nackenhaare... Ich selbst habe seit 1986 MC, hatte 1987 meine OP und lebe seitdem MIT dem Untermieter. 1989 habe ich in Celle eine Selbsthilfegruppe gegründet und kann Dir nur den Tipp geben... such Dir auch eine in Deiner Umgebung. Es ist eine Bereicherung die Erfahrung im Umgang mit der Erkrankung mit anderen zu teilen und vor allen Dingen zu wissen, es geht nicht nur mir manchmal nicht gut. Sonst kann ich mich den anderen hier im Forum nur anschliessen... Geh' mal auf die Seite der DCCV, dieser Dachverband hat inzwischen fast 2o.ooo betroffene Mitglieder!!! Dort findest Du viele Antworten auf Deine Fragen, in denen Du Dir m.E. ein völlig falsches Bild über die Erkrankung gemacht hast. Und denk dran... Wir sind nicht krank, wir sind nur nicht ganz gesund und mit diesem "Leitspruch" werde ICH bestimmt 80 und zwar MIT einem ausgefüllten Sexleben mit allem drum und dran! LG Bienchen |
![]() | 20. Mai 2007 Wie gefährlich... MC werden kann, hab ich bei einer Freundin erlebt. Die lebte auch schon lange Jahre mit dem MC (ca. 15-20 j) mal besser, mal weniger besser, mal ganz schlimm ! Sie war auch aufgrund der langen Erfahrung in der Lage ihr Cortison selbst hoch und runter zu fahren, je nachdem wie es ihr ging, die ärzte waren damit einverstanden. Lange zeit lebt sie von Astronautennahrung, besuchte heilpraktiker, Heiler, nahm Weihrauch....nix blieb unversucht...bis es ihr dann vor ca. 3 Jahren an Weihnachten so schlimm ging(sie hatte da schon versuchsweise einen künstl. Darmausgang) daß sie innerhalb weniger tage zu nix mehr fähig war, total abgemagert, schwach, konnte morgens grad noch mit Hilfe aus dem Bett aufstehen und einen Stock tiefer zu gehen und sich da völlig entkräftigt aufs Sofa zu legen... Gleich nach Neujahr kam sie ins KH (Spezialklinik) und ihr wurde der Dickdarm, als auch teile des Dünndarms entfernt, ging nicht mehr anders, alles war sozusagen zerstört...tja und nun hat sie nach gut 10 Jahren des versuchens, ohne die OP damit klarzukommen,den künstl. darmausgang und führt endlich ein Leben, das sie selbst als Leben bezeichnen kann....voller Tatendrang, kraft, Energie....grad wir, die sie vorher gut kannten, wir sind gar nimmer mitgekommen, was die alles an Energie aufbot, nachholen wollte.....die hat uns alle platt gemacht Sie selber sagt heute: wenn ich gewußt hätte, wie gut es mir ohne Darm geht, hätt ich das Mistding schon vor 10 Jahren rausmachen lassen.... Aber sie hat halt IHRE ZEIT gebraucht, bis sie selber soweit war..... |
![]() | 21. Mai 2007 Behinderung? Bei mir wurde der MC 1995 diagnostiziert. Das erste Jahr war das schlimmste überhaupt, da kein Arzt mir mit 100% Sicherheit sagen konnte, was es nun genau ist, wie ich damit umzugehen habe und welche Folgen ich noch zu erwarten hab. Nach dem ersten Schock habe ich mich mit meiner Krankheit arrangiert und komme seitdem relativ gut damit zurecht. Es gab Zeiten ganz ohne Tabletten, aber auch Zeiten mit vielen Tabletten. Über die Jahre kann ich nur sagen hilft im Grunde genommen eine vernünftige Medikation bei Bedarf, eine gute Ernährung (hatte 3 Ernährungsberatungen zwischenzeitlich) und eine positive Denke. Mir hilft auf Dauer Azatiophrin/Imurek als Immunsupressiva und bei akuten Schüben kurzfristig Cortison. Wichtig ist aber meiner Meinung auch deine Einstellung zu der Krankheit und deine seelische Ausgeglichenheit... Und wie einige andere vor mir würde ich dir auch empfehlen, dich vielleicht noch etwas mehr über deine Krankheit zu informieren. Denn Ärzte sind auch nur Menschen und können sich in vielen Dingen irren und kein anderer außer dir kann im Endeffekt sagen was deinem Körper schadet oder gut tut. Das zeigt er dir nähmlich, indem er ruhig bleibt oder anfängt zu "zicken". Ganz liebe Grüße deepred72 |
![]() | 19. Januar 2008 Untermieter Hallo, ich finde es ja klasse, daß es hier grade zu Morbus Crohn das Forum gibt. Bei mir wurde mein neuer Untermieter letztes Jahr entdeckt - nach einem Jahr "forschen". Anfangs war es der totale Schock - und ich habe mich 2 Monate "vergraben" und bin in Selbstmitleid zerflossen. Peinlich - wie ich heute sage. Ich war bis jetzt auch 2 mal im Krankenhaus - aber ich komme super mit der Krankheit klar, weil ich sie als Teil von mir akzeptiere. Ich möchte hier aber auch noch einen Tipp loswerden: Ich habe auch schon alles an Medikamenten und Natursachen versucht - und bin jetzt auf Schwedenkräuter gestoßen, die ich seit Oktober zu mir nehme. Und sie wirken wunder. Bis dahin hatte ich täglich dieses Krankheitsgefühl, ausgelöst durch leichtes Fieber, welches ab mittags grundsätzlich einsetzte. Seit der Einnahme ist das fast ganz weg - auch die Toilettengänge haben sich reduziert. Derzeit bin ich im akuten Schub - aber auch der verläuft wesentlich harmloser als die bisherigen. Liebe Grüße Sie von AubergeB |
![]() | 05. Februar 2008 also ich habe nicht morbus chron dafür morbus wegener...auch nicht ein zuckerschlecken das mit ´keinen hungergefühl kenne ich zu gut durch m wegener habe ich 42 kilo abgenommen...bis es mich mit so einer fatzen lunenentzündung erwischt hat und ich immer dünner geworden bin...dank cortison bekahm ich wieder hunger....also kann dich sehr gut verstehen mit dem verhungern...das schlimme ist wirklich das man es nicht selber mit bekommt.... |
![]() | 11. Mai 2008 CED Also... so alles was ihr schreibt ist so nicht ganz richtig... es gibt 3 Varianten Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa und Colitis Inderminata Morbus Crohn: Ist eine chronische Entzündung, das den kompletten Verdauunsapperat befallen KANN. Ab Mundhöle bis zum After. Fistelbildung ist einer der wichtigsten Kriterien um festzustellen OB es MC ist. Im AKUTEM Schub ist wie schon erwähnt... antriebslos und man hat keinen Hunger. Behandlung: Cortison... und andere Medikamente. Colitis Ulcerosa: Ist eine chronische Entzündung des Darms, wobei der Dickdarm nur befallen wird, bishin zum After. Keine Fistelbildung dafür aber "Frisches" Blut im Stuhl. Behandlung: Ähnlich wie bei MC, aber bei weitem nicht so drastisch. Colitis Inderminata... DIE HEXE Eine undefinierbare Entzündung.... weil, Indikatoren von beiden da sein können Fistel und Blut im stuhl Auch weil sich MC und CU sehr stark ähneln. Behandlung schwierig Mögliche Folgen: Stoma (Künstlicher Darmausgang) einmal bei Dünndarm und einmal bei Dickdarm wobei der beim Dickdarm der (für mich) bessere ist. Dünndarm fördert den ganzen tag... Dickdarm kann man trainieren. warum ein Stoma? das leiden wird veringert, da sich der darm nicht mehr permanent an den entzündeten stellen durch die Perestaltik blutig reibt. .............................................................................................................. So nun zu mir ich habe eine colitis inderminate, wobei aber die tendenz eher in richting colitis ulcerosa geht. ich habe ein stoma am dickdarm weil mir aufgrund eines skiunfalls der dickdarm so stark an meiner stenose perforiert war das sie mir 30 cm entnommen haben. seit dem habe ich wieder normale werte, HB CRP, etc. mir gehts gut es ist auch realisierbar ihn zurückverlegen zu lassen nur trau ich mich noch nicht. |
![]() | 03. August 2008 Medikamente? Es gibt ja leider wirklich eine Vielzahl von Medikamenten, die man während eines Schub´s schlucken sollte/muß. Meine persönliche Erfahrung : Nichts hilft so gut wie Sport - auch wenn der Körper durch die Krankheit oft ausgelaugt ist. Bei mir ging es auch los mit Cortison, Entocort, Azathioprin, etc .... und die Nebenwirkungen waren definitiv nicht zu verachten. Ich kann nur empfehlen, so schwer es auch ist sich aufzuraffen - aber Joggen wirkt wirklich wunder. VG Sie von AubergeB |
![]() | 09. August 2008 MC seit 2001 Ab 40 gehts abwärts. Diese Erfahrung musste ich kurz nach meinem 40. Geburtstag machen. Diagnose MC. Seitdem versuch ich vom Cortison wegzukommen und hatte es auch fast geschafft. Mit MTX gings wenigstens mal bis auf 2 mg runter. Jetzt leider wieder rauf. Nervig ist besonders die Kraft- und Antriebslosigkeit. Dass da ein anderer Körper einen im Spiegel anschaut (Waschbrettbauch im Speckmantel) stört da zusätzlich. Gehandicapt fühl ich mich, nicht behindert. Wobei im ausländischen "handicap" das entsprechende Wort ist. ... Aber man sollte sich nicht unterkriegen lassen und halt immer die guten Zeiten geniessen. Wir sind seitdem spontaner - soweit es die Erben zulassen - und unsere Freunde (die Richtigen) verstehen uns auch. Alles Gute den "Mitleidenden" |
