![]() | 22. August 2007 Wie schon geschrieben wurde, ist man als behindeter überall eingeschränkt, sogar bei der Partnersuche. Die meisten Frauen haben angst, ekel, oder sonstige Bedenken auf einen Rollstuhlfahrer zuzugehen. Sogar Maßenmörder bekommen (heiße) Frauen ab, die Gefängnisbesuche machen... Und der Rollifahrer? |
![]() | 22. August 2007 der rollifahrer findet auch noch die richtige! ich wünsch dir glück! |
![]() | 26. August 2007 @alida: Wenn du mir verraten kannst wo das ist, weiß ich wo ich es probieren kann. |
![]() | 26. August 2007 hier habe ich schon mal genannt wo schau mal ein zwei seiten zurück Babwe |
![]() | 31. August 2007 @weens wie babwe schon geschrieben hat : zb bei handicaplove oder auch bei handicap-flirts (wobei ich letzteres netter finde). aber wie auch schon geschrieben, "mein rollifahrer" hat "seine richtige" auch ohne eine kontaktseite gefunden (aber nicht gesucht!!), in den weiten des www in einem ganz normalen chat ... also warum soll das nur bei uns so unkompliziert möglich sein, sich zu verlieben? das handicap meines freundes spielt sicher im täglichen leben eine nicht unwesentliche rolle, aber fürs gefühl sicher nicht. |
![]() | 01. September 2007 @alida: Auf Handicaplove bin ich bereits registriert. Da schlägt beosnders ein Problem aus: Sagen wir mal so: Dadurch das viele behinderte shr stark auf der Suche sind, erleben Frauen da teilweise dumme Sachen die das der anderen Seiten noch übertrifft. Aber das was du schreibst hat mir vor wenigen Tagen auch eine gute Freundin gesagt: Der Zwang unbedingt eine PArtnerschaft zu kriegen ist eher kontraproduktiv. Und was passierte wenige Tage darauf: Sie lernte neuen Freund kennen obwohl. |
![]() | 30. November 2007 es hat geklappt Ich wollte hier loswerden das ich endlich Erfolg hatte: Ich habe zu meine Erstaunen eine Partnerin gefunden. Ganz unerwartet über HandicapLove. Die Sache kam ins Rollen als ich den Ratschlag einer Freundin beherzigte, nicht mehr so verzweifelt zu suchen, denn das würden Frauen spüren und sich eher abschrecken lassen. |
![]() | 30. November 2007 Meine Erfahrungen dazu. Hallo, ich bin u.a. 48, m, sprachbehindert + pflegeabhängig im E-Rollstuhl. Mehrere Laien-Assistent(inn)en arbeiten angestellt für mich. Meiner Meinung + Erfahrung nach gibt es unterschiedliche Bereiche der Behinderung, die sich auch "vermischen", z.B: 1. ist die körperliche + leider oft auch fortschreitende Einschränkung fast immer präsent. Benachteilungen dadurch habe auch ich viele erlebt. 2. kommt es sehr darauf an, wie behindert mann/frau von Nichtbehinderten gesehen + behandelt wird, wie behindert mann/frau gemacht wird. Da liegt Vieles im Argen. Oft habe ich die Unterscheidung "behindert-nichtbehindert" ziemlich satt. Alle sind wir Menschen + alle haben wir doch die eine oder andere Macke. 3. ist es sehr wichtig, wie mann/frau sich selbst sieht + erlebt, was mann/frau sich selbst zutraut, was mann/frau versucht + wofür die vorhandene +/oder verbleibende Energie eingesetzt wird. In meiner Jugend im Internat für Körperbehinderte hatte ich ´ne ziemliche "Arschkarte", es gab so gut wie keine Möglichkeit, Zärtliichkeiten zu erleben. Heimliche + vorsichtige Fummeleien waren sehr selten + aufwendig zu arrangieren.. Ich denke, so wird es in den meisten Heimen leider heute noch zugehen. Lange, lange Zeit glaubte ich auch, dass ich nie eine Freundin finden würde, dass mich die Frauen immer nur als lieben Kumpel sehen würden. Das ist eine Selbstbeschränkung, mit der ich mich auch jetzt noch immer wieder auseinandersetzen muss. Ich hatte paar kurze oder längere Beziehungen, meist mit nichtbehinderten Frauen. Eine Nacht mit einer behinderten Frau gestaltete sich körperlich schwierig + ich suchte auch deswegen eher nichtbehinderte Freundinnen. Eine Körperbehinderung war für mich nie ein K.o.-Kriterium für eine Beziehung, wohl aber für einige behinderte Frauen. Seit 1998 bin ich mit einer ebenfalls körperbehinderten Frau verheiratet + vor 2 Jahren trennte sie sich von mir. Mittlerweile bin auch ich diesbezüglich "vorsichtiger". Schon lange fühle ich mich wieder sehr einsam. Über handicap-love.de lernte ich ein einziges Mal eine Frau persönlich kennen. Auch dort mache ich leider die Erfahrung, dass die meisten Frauen nicht mal antworten. Ich würde mir sehr genau überlegen, von welchem Assistenten ich mir beim Sex helfen lassen würde, + die Meisten würde auch ich ablehnen. Aber grundsätzlich finde ich diese Möglichkeit überhaupt nicht verwerflich sondern sehr gut + fördernswert. Liebe Grüße + alles Gute |
![]() | 10. Dezember 2007 schwierig... Also dass zwei geistig behinderte Menschen zusammen sex haben ist etwas riskant,da man nicht genau sagen kann,inwiefern sie die möglichkeit haben auf verhütung zu achten oder zu sagen was sie möchten und was nicht...Naja,die rede war auch von Hilfestellungspersonal...ich finde die Vorstellung nicht so toll,aber wenn es nicht anderst geht ok... Ich glaube,dass es auch für 2 behinderte Menschen immer Möglichkeiten gibt,miteinander sex zu haben...Dafür gelten folgende Vorraussetzungen: Experimientierbereitschaft,evtl. erfahrungswerte,Lust und Willen,es auch wirklich durchzuziehen,ein bisschen kreativität,gerade wenn es um die stellung geht und die bereitschaft,überhaupt vernünftig darüber zu reden! |
![]() | 11. Dezember 2007 Ich arbeite als HEP in einem Wohnheim für (teilweise) geistig behinderte junge Menschen. Da wir eine gemischte Gruppe sind (4 Jungs, 1 Mädl) und die Frau einen festen Partener hat (ebenfalls auf der Gruppe wohnend) ist das Thema Sex für uns zumindest nix neues. Beide heben einvernehmlichen Sex in einer Beziehung, die nun schon gute 5 Jahre hält (manchmal fragt man sich echt wie das geht, bei den Auseinandersetzungen, die die manchmal haben...) Aber beide können das selbst miteinander tun, nur ab und an besteht Gesprächsbedarf, wobei sich das auch von Mitarbeiter zu Mitarbeiter untrerscheidet (Man redet einfach nicht gern mit jedem drüber, wie wir "Normalos" eben auch). Da beide geistig soweit fit sind, dass man das ganze auch als gegenseitig einvernehmlich erkennen kann, ist das auch kein Problem. Schwieig wird es erst, wenn einer der Partner eine wirklich schwere geistige Behinderung(en) hat. Dann ist es nämlich schwer abzuschätzen, ob das jetzt freiwillig und gern geschieht oder ob es nur mangels Alternativen geduldet wird. (Man kann es auch hart ausdrücken: Ob einer den anderen Vergewaltigt.) Und das ist meiner Meinung auch das große Problem an der Sache. Also sagt der Gesetzgeber erst mal Nein, was ich soweit auch echt gut versthehen kann. Was hier bereits angesprochen wurde ist Sensis. Ich wusste nicht, dass es so etwas in Deutschland gibt /gab, finde die Sache aber an sich gut. Wobei es doch schon mal ein Anfang wäre, wenn sich eine professionelle Hure dazu herablassen würde, körperlich / geistig Behinderten einen Rabatt zu gewähren, der so groß ist, das der Preis der Dienstleistung zum Einkommen passt. Klar schreien da jetzt manche auf von wegen Kaltherzigkeit, Profitgier usw... Sollen sie doch. Meine Meinung ist, das man den behinderten Menschen dadurch zumindest die Möglichkeit geben könnte den Akt zu vollziehen (wenn sie es selbst wollen), was evtl Vergewaltigungen unter Behinderten einschänken könnte. Fragt nicht, wie es in einer WfBM zugeht!!!! Dort wird teilweise auf dem Klo gepoppt, was das Zeug hält und so schnell bekommt man das auch nicht mit... Thema Hilfestellung beim Sex: Ist sicher schwirig - wenn es ein Betreuer ist, der die Hilfestellung gibt auch gestzlich verboten, aber das möchte ich jetzt mal auser acht lassen. Sollte mich ein Köperlich Behinderter fragen, ob ich ihm beim Sex mit seiner Partenerin /seinem Partner assitieren könnte, würde ich auf jeden Fall VORHER mit beiden klären, ob das auch in beiderseitigem Einverständniss erfolgt. Sollte die Behinderung "nur" köperlich sein, ist das auch das kleinere Problem... Und dann würdenm sich da sicher Möglichkeiten ergeben, auch wenn ich mich dann strafbar mache. Richtig schwer wird das, wenn auch eine geistige Behinderung besteht, da man sich dann nie sicher sein kann, was nach aussen dringt. Da würde ich mir das ganze dann sicher noch genauer überlegen... Abschliessend möchte ich sagen, das ich dem Thema zwar offen gegenüber stehe, mir leider aber der Gesetzgeber da einige Steine in den Weg legt, die nicht gerade leicht sind. Und es kommt dann auch immer auf die Beziehung an, die man als Betreuer zu seinen Betreuten hat. |
![]() | 11. Dezember 2007 Mist, doppelt.... |
![]() | 12. Dezember 2007 @dunklehoheit |
