![]() | 07. Dezember 2006 Lockerheit des Models bei Aktfotos? Moin .. Wie schafft Ihr es bei der Session eine lockere Atmosphäre hinzubekommen, damit das Model kreativ in den Posen und dennoch entspannt wirkt? Wir haben da immer Probleme? Jens & Sab. |
![]() | 07. Dezember 2006 Nun ja die Welt ist bunt und es gibt sicherlich kein Patentrezept. Ich mache das Thema in Striptease in verschiedenen Outfits inkl freizügiger Akt und hinzu kommt das ich versuche den erotischen Snapshot hinzubekommen. Dies hat dann in den meisten Fällen 2 Vorteile. 1. Fange ich angezogen an. 2. Ist die Location meistens die Wohnung des Models und damit eine vertraute Umgebung Klar werden einige sagen Angezogen zeigt Druckstellen. Nicht unbedingt. Es kommt einfach drauf an was das Model vorher an hat. Für die verschieden Outfits ist es unerheblich da nicht lange genug am Körper um Druckstellen zu erzeugen. Zweiter Einwand Wohnung = Privatsphäre. Muss jede mit sich selber ausmachen. Die meisten fühlen sich wohler. Zusätzlich komme ich nicht zum Shooting und sag jetzt zieh Dich aus, sondern es gibt ein wenig Small Talk und ich nehme mir Zeit für's Shooting. Sicherlich mache ich 3 h lang Bilder, aber bin meistens 4-5 h anwesend. Und dazu mache ich mein ersten Take (Outfit) immer etwas länger, bevor quasi die ersten Klamotten fallen und es in den Akt übergeht. Aber immer noch kein Patentrezept. Vielleicht muss auch ein bisschen die Chemie vor und hinter der Kamera stimmern, damit es entspannt wird. Damit mein ich nix sexuelles Vordergründig...sondern einfach nur die gleiche Wellenlänge. Meine Meinung halt LG Thommy |
![]() | 07. Dezember 2006 Tja, da gibt es viele Möglichkeiten . Man sollte auf jeden fall dem Model eine behagliche Atmosphäre schaffen. Also das Model muss sich wohl fühlen. Auch darf es keine Angst haben. Ich z.B. rede vor dem Shooting mit dem Model , unterhalte mich ausführlich , erkläre was ich mir vorstelle und fange bei Anfängermodels nicht direkt mit Akt an damit sich das Model anden Fotografen und die Umgebung gewöhnen kann. Auch zwinge ich nie das Model zu etwas wobei sie sich unwohl fühlt. Bei Models die keine grosse Erfahrung vor der kamera haben gehe ich zwischendurch an den Rechner und zeige ihr die Fotos und erkläre ihr am Monitor woraus sie achten soll usw. Wichtig ist das sich das Model wohlfühlt - nur so können gute Fotos entstehen . |
![]() | 07. Dezember 2006 Bei mir fängt das mit der Sauberkeit an. Ich bin in der Regel einen Tag vorher im Studio und schaue das alles mehr als ordentlich aussieht. In einer schmuddeligen Atmosphäre können keine guten Bilder entstehen. Dann reden,reden und wieder reden. Getränke und kleine Snacks anbieten, damit das Model das Gefühl bekommt hier kümmert sich jemand um mich.Ok das dauert seine Zeit,aber es schafft sehr viel Vertrauen und gegenseitigen Respekt. Auch erkläre ich immer warum ich was mache und rede sehr viel während dem Fotografieren. Jazz |
![]() | 07. Dezember 2006 Vorgespräch gehört immer , oder meistens dazu . Schon mal vorher im Studio/ Atelier gewesen zu sein bringt schon was . Wenn das nicht möglich ist , telefonieren und nicht nur immer diese Mails und SMS schreiben . Persönlicher Kontakt ist wichtig und habe ich in den letzten Jahren selber gemerkt wie endspannt man dann plötzlich wird. Und im Modell selber fällt es plötzlich auf wie freizügiger unkompliziert offen grosszügig .... es selber geworden ist ..... ! wenn aber die Persönlichkeit von einem Fotografen / Künster Inn nicht rüberkommt , dann kann auch nicht wirklich was tolles daraus werden . Kripton Schweiz |
![]() | 07. Dezember 2006 Wohlfühlen und auch lachen ... hat bei unserem ersten Shooting sehr geholfen. Unser erstes Shooting mit einem fremden Modell (wir alle total unerfahren) ist auch schon eine Weile her. Angefangen haben wir mit einer ausgiebigen Unterhaltung, was so die Wünsche des Modells sind und wofür sie die Fotos haben wollte. Dann die ersten Aufnahmen in ganz normalen Klamotten mit ein paar Drehungen, anschließend am Rechner angeschaut und das Gelache ging los. Schnell wusste sie, was sie wollte und auch nicht unbedingt wollte. Die nächsten Aufnahmen wurden nach dem Umziehen und Make Up noch mit einem Bademantel gemacht. Das gleiche Spiel von vorne und dabei schon versucht auf bestimmte Dinge, wie zuvor besprochen, zu achten. Zwischendurch wieder eine Auswertung am Rechner und das Gelache war nicht mehr ganz so laut und wir konnten weitere Details dabei besprechen. Sie also wieder vor die Camera und man spürte schon eine komplette Veränderung ihrer Blicke und Bewegungen. Dabei fiel auch schon langsam der Bademantel und die ersten Aufnahmen in Ihren Lieblings- Dessous waren im Kasten. Es ging noch eine ganz Weile weiter und die Aufnahmen wurden immer besser. Zum Ende des Shootings bedrachtete sie mit leuchtenden Augen ihre Fotos und war absolut happy. Heute machen wir es nicht viel anders und sind auch der Meinung das Vertrauen, Zeit, miteinander reden und auch Spaß nicht zu knapp bemessen werden sollte. "Dann klappts auch mit dem Modell" Viele liebe Grüße Fredy & Bine |
![]() | 07. Dezember 2006 Entspanntheit des Fotografen Moin, viele der hier aufgeführten Punkte sind mit Sicherheit entscheidend. Ebensowenig gibt es allerdings ein Patenrezept, da beim Shooting stets mindestens zwei Menschen aufeinandertreffen und diese miteinander klarkommen müssen. Was allerdings immer weiterhilft, ist, wenn der Fotograf Ruhe ausstrahlt und ganz entspannt wirkt. So etwas springt nach meinen Erfahrungen auf das Model über und kann ihr auch schon einiges an Unsicherheit nehmen. Gruss Flloyd --- Ich wiederhole mich nicht - ich neige zu Redundanzen |
![]() | 07. Dezember 2006 Entspannen Meine erfahrungen: 1. erst unterhalte ich mich ganz allgemein mit dem model ( smalltalk) Musik u.s. 2. Dann unterhalte mich über ihre vorstellung von einem shooting.biete ihr ein glas sekt an. meine empfehlung nie eine flasche öffnen nur ein piccolo.sonst sieht es aus als wenn du sie besoffen machen willst. 3.dann lege ich ihre lieblings musik auf. 4. dann lasse ich sie einfach mal zu ihre musik tanzen und mache ohne irgend eine vorbereitung ein paar bilder mit der digicam. die ich mir dann mit ihr anschaue und ein erster austausch über möglichkeiten und wünsche statfindet. 5. die ersten fotos im studio mache ich auch noch angezogen und führe das model dann langsam zu mehr freizügigkeit. je weiter das shooting fortschreitet des so lockerer wird das model gewinnt immer mehr vertrauen und möchte von sich aus zum schluss sogar aktaufnahmen. Vor allem gebe dem model nie das gefühl, das du nur daran interessiert bist sie nackt zu fotografieren, sondern erkläre ihr das du in ihr beim shooting nicht die frau sondern ein objekt sieht, von dem du das beste foto machen willst. vielleicht kannst du aus meinen erfahrungen deinen eigenstil finden. wünsche dir viel erfolg. lg jaicie1630 |
![]() | 07. Dezember 2006 das ist halt die Kunst bei der Sache .... wie schon meinen Vorgängern geschrieben, es gibt kein Patentrezept. Man muss sich enfach auf das Model einstellen. Sie muss sich wohl fühlen. Wie man das macht, muss man individuell sehen. Was dem einen Model hilft, kann bei einem anderen das Shooting platzen lassen .... |
![]() | 07. Dezember 2006 ich baue im Vorgespräch meist eine Story mit dem Mädel auf. Stell Dir vor das... diesen roten Faden halte ich durch. Bis Ende des Shootings oder des Sets... - Fragen zu Verwendung der Fotos und Heftigkeit es Akts (Scham zu sehen oder nicht z.B.) vorher klären. Wenn man einen Low-Key macht darf das Model sich nicht fragen ob man hinterher Ihre M..... sieht. - Absprachen nie dehnen. Sprüche wie "och, das klappt doch so gut mit uns, ohne Höschen sieht aber besser aus" stresst extrem - Musik ist ganz wichtig - Distanz ist wichtig, störende Haare, verdrehte BH's immer das Model selbst wegmachen lassen oder jedes Mal fragen (auch wenn Model sagt "ist schon ok") - genaue! Anweisungen geben. (das rechts/links drehen geht super schnell, ich spreche immer so wie das model es sieht) - keine unklaren Anweisungen geben "guck mal erotisch" o.ä. geht gar nicht - Bilder zeigen "schau, so sieht das aus was wir hier gerade machen" (gerade bei Licht / Schatten sehr wichtig) - anzügliche Sprüche (auch wenn man es nett meint) "die Pose ist geil" oder noch heftiger braucht kein Mensch - nicht verkrampfen. wenn was nicht geht, weitermachen. nie festbeissen. - keine hektik aufkommen lassen (weil man vorher zuviel gequatscht hat) - immer wieder nach Pausen fragen, ob alles ok ist... - wenn ihr zufrieden seid, sagt es dem model. Lob ist wichtig! tbc olli |
![]() | 07. Dezember 2006 wie du mir, so ich dir Ehrlich gesagt, kenne ich diese Probleme nicht. Und das hat nichts damit zu tun, ob das Model Profi ist oder Newcomer. Wer freundlich, nett und höflich ist und es schafft, eine vertraute Atmosphäre im Vorgespräch zu erzeugen, macht nichts verkehrt. Und immer hilft, nichts überstürzen, lieber kleine Schritte gehen. |
![]() | 07. Dezember 2006 Was meiner Meinung nach sinnvoll ist Auch ich schwöre auf ein Vorgespräch auf neutralem Boden. Dabei gebe ich uns die Möglichkeit, sich zu beschnuppern. Ich nehme dazu eine meiner Bildmappen mit und tausche mich mit dem Modell über seine Wünsche und meine Erwartungen aus. Dabei kläre ich schon vorab die Modalitäten (Modellvertrag etc.) und bespreche mit ihr, was es ggf. mitbringen soll (Kleider, Schuhe, Wäsche, Acessoires...) und was ihr bei der Vorbereitung zum Shooting hilft (Makeup, nicht am Abend vorher bis spät in die Puppen in die Disco, Vermeiden von Druckstellen etc....) Wichtig ist mir eine Begleitperson beim Shooting, damit sich das Modell wirklich sicher fühlt. Außerdem bekommt es die Möglichkeit, sich ungestört aus- und umzuziehen. Es gibt eben einen Unterschied zwischen Striptease und nackt vor der Kamera zu stehen. Auch wenn es die schwarzen Schafe unter den Fotografen nicht gerne lesen: Jede gewünschte Pose lässt sich erklären oder demonstrieren. Es ist wirklich nicht notwendig, ein Fotomodell zu berühren. Auch ich beginne mit Portraits, rede viel (!) mit dem Modell, spare nicht mit Lob und unterstütze wo es nur geht. Ich bitte das Modell, mir unbedingt zu sagen, falls es sich bei irgendeiner Pose nicht wohlfühlen sollte und offen zu sagen, wenn sie etwas Verlangtes nicht möchte. Ich erkläre viel beim Shooting (z.B. Funktion des Blitzbelichtungsmessers) und lege auch mal Pausen ein, sobald die Konzentration nachlässt. Das Modell darf beim Shooting Rauchpausen machen, ich biete ihr kalte und warme Getränke an... Versuche den Models einfach die Wünsche von den Augen abzulesen!!!! |
![]() | 07. Dezember 2006 Ach ja... Nicht vergessen: Sobald ein Modell nackt ist, finde ich es absolut wichtig, etwas mehr Abstand zu halten. Nackt fühlt sich ein Modell einfach verletzlicher und eine Armlänge Abstand zum Modell gibt noch mehr Sicherheitsgefühl. Selbst wenn nur eine Haarsträhne im Gesicht stört, bitte ich die Begleitperson, die Strähne evtl. rauszunehmen oder Frage das Modell, ob ich die Strähne ihr aus dem Gesicht nehmen darf. Auch wenn das übertrieben klingt: Ein Modell merkt dadurch sehr schnell, dass man mir vertrauen kann. Nach einer Stunde ohne Klamotten vor der Kamera, vergessen fast alle in der Pause, den Bademantel/Kimono (ich bitte immer darum, so etwas mitzunehmen) anzuziehen und lümmeln nackt und ungeniert auf der Studiocouch... |
![]() | 07. Dezember 2006 Knips 123 Schließe mich Horst Knips an,ich arbeite ebenso mit meinen Models. Es muss Atmosphäre und vertrauen da sein-unter Zwang läuft nix. Ein Portraitmodel hat mit Sicherheit keinen Bock auf Aktfotos-also warum rumkriegen wollen? Allerdings shoote ich oft mit Knips gemeinsam,dann kommen oft Sprüche aufs Parkett,da schlägt uns das Model eh die Nylons um die Ohren. Fotos müssen mit Spass anfangen,dann haben sie auch Blei in der Hose-oder so. Greets,Alamo |
![]() | 07. Dezember 2006 Hier ist eigentlich schon alles dazu gesagt, aber auch wenn ich nicht alles komplett gelesen habe: hat einer daran gedacht? : Immer an die Absprachen halten, immer die nötige Distanz wahren, aber auch immer gekühlten Sekt im Kühlschrank haben... |
