![]() | 06. Februar 2012 2000 Tage ohne Sex! Eine Bekannte von mir (sehr attraktiv und begehrenswert) artikulierte mir gegenüber kürzlich, seit nunmehr über 5 Jahren ohne Sex zu leben! Freiwillig wohlgemerkt. Angebote hat Sie zur Genüge, wolle sich aber ''nur'' des Ficken willens nicht verschenken. Klingt charakterstark und plausibel, sofern Sie erfüllenden Sex nur im Zusammenhang mit tieferen Gefühlen glücklich und befriedigend erlebt. Kann eine Frau Ihren fraglos ebenfalls existenten körperlichen Trieb tatsächlich mehr oder minder runterfahren/unterdrücken und geradezu ausschalten, um mal problemlos ''kurz'' ein halbes Jahrzehnt völlig abstinent zu leben?! Ich ziehe in Zweifel, ob ein Mann diese doch gewaltige Wegstrecke so ganz problemlos zurücklegt. Fände ich daher sehr interessant, wie sowohl Frauen als auch Männer hier darüber denken. Ein freundlicher Gruß von Purple_Sky an Alle, die Interesse an diesem Thema finden werden. |
![]() | 06. Februar 2012 ich schieb gleich ne Frage hinterher...was heißt bei deiner bekannten "ohne Sex"??? sex= süße Spielerei mit mindestens 2 Menschen oder ist SB in dem Sex mit eingeschloßen und sie lebt sexuell komplett teilnahmslos die 5 Jahre?? |
![]() | 06. Februar 2012 Joiman, um deine Frage unmißverständlich und mit deinen Worten zu beantworten: seit über 5 Jahren ohne die süße Spielerei mit einem zweiten Menschen, will sagen Mann! Somit hieße es: 2000 Tage ohne Sex mit einem Mann. |
![]() | 06. Februar 2012 Ich kann nicht von allen Frauen schreiben. Aber für mich erkenne ich einen stetig absteigenden Lustfaktor, weil mein Mann keinen Sex möchte. Ob ich diese fallende Kurve wieder erwecken kann, wenn mir ein ganz heißer Feger seine *Dienste* anbietet, weiß ich nicht. Bisher war in fast 4 Jahren keiner dabei, der meine *Säfte* wieder in Wallung bringen konnte. Genauso abfallend ist die Kurve bei der Selbstbefriedigung. Ich glaube, Frauen unterscheiden sich da sehr von Männern, weil wir uns selber nicht über die sexuelle Ausrichtung definieren. Bis heute habe ich meinen Partner nicht betrogen, mit ihm aber auch immer seltener Sex. Einmal im halben Jahr Sex mit ihm ist eine Schätzung, die es aber nicht wirklich trifft. Es ist wohl seltener... |
![]() | 06. Februar 2012 Klar kann sowas gehn, die Nonnen machens ja auch |
![]() | 06. Februar 2012 aha...also SB ist mit im spiel...wenn einem also die Lust zu sehr überfällt legt sie selbst hand an....das ist immerhin ein wichtiger Faktor find ich |
![]() | 06. Februar 2012 Also ich war nun zwischendurch 8 Monate ohne Sex und da ich nicht verliebt war..war es einfach, da meine Sexualität quasi "objektbezogen" funktioniert. Bin ich in jemanden verliebt, könnte ich täglich stundenlang Sex haben, aber gibt es niemanden...verstummt diese Sexstimme nach und nach in mir..auch Selbstbefriedigung ist dann immer weniger ein Riesenthema. Es gab zwischendurch noch längere Phasen und ich hatte nie dieses Gefühl, wie ich es von männlichen Freunden kenne: "So heute geh ich los und scheissegal wo, ich versenke Ihn...brauche mal wieder Sex !" Doch...das ist ja gelogen, ich hatte das am Anfang meiner Singlezeit auch mal, habs ein paar Mal ausprobiert aber für mich als nicht gut gefunden. Es "reicht" mir nicht. Ich hab keine Lust mich unter Wert zu verkaufen und nach lieblosem Sex nach ein bisschen Kommen nur schlechter zu fühlen. |
![]() | 06. Februar 2012 Kann eine Frau Ihren fraglos ebenfalls existenten körperlichen Trieb tatsächlich mehr oder minder runterfahren/unterdrücken und geradezu ausschalten, um mal problemlos ''kurz'' ein halbes Jahrzehnt völlig abstinent zu leben?! Halbes Jahrzehnt weiß ich nicht, aber 2 Jahre - war möglich. Von Silvester 2009 bis Dezember letzen Jahres. Ist wie mit allem Dingen, die man leidenschaftlich macht. Die ersten Entzugwochen sind furchtbar schrecklich, eine Frage des Willens - aber dank einer sehr schmerzhaften Trennung machbar. Dann die Monate danach, einfach in die unterste Schublade gepackt und erregenden Momenten aus dem Weg gegangen. Da ich kein visueller Mensch bin und wie never auch personenbezogen auf dumme Ideen komme, war das leichter möglich. Bücher und Filme kann man meiden, Körperkontakt sowieso. |
![]() | 06. Februar 2012 Je weniger Sex ich habe desto mehr kann ich mir das "abgewöhnen" Sprich, meine Libido und auch das Verlangen nach sexueller Betätigung gehen gegen Null. Das kann sich auch auf SB auswirken. Ich kann mich manchmal gar nicht erinnern wie lange ich es mir nicht mal selber gemacht habe. Und @Joiman, das hat mit Lust dann sehr wenig zu tun. Das ist ein rein körperliches Abbauen. Lust spielt dabei eigentlch gar keine Rolle. Wenn ich lange keinen Sex hatte, dann ruft mein Körper einfach danach mal eben ein paar Hormone auszuschütten. Das macht mir nicht besonders viel Lust. Wenn ich das unterlasse, dann passiert es eben im Traum oder ähnliches. Völlig ohne Einfluss meinerseits. Die längste Zeit die ich Sexlos verbracht habe waren fast vier Jahre. Inzwischen ist es auch schon wieder eine ziemlich lange Zeit und ich könnte jetzt nicht behaupten das es mir fehlt. Es ist einfach kein zwingendes Bedürfnis vorhanden. Für mich selber finde ich das opitmal da ich Sex eben nur mit einem Menschen geniessen kann der mich auch gefühlsmässig berührt. Und wenn das nicht gegeben ist, dann vermisse ich eben auch nichts. Also verspüre ich auch in dem Fall auch keineswegs Druck jetzt dringend mal zu müssen oder zu wollen. Das kann schlagartig anders werden wenn ich einen Menschen treffe für den ich mich gefühlsmässig engagieren kann. Dann kann ich fast nicht genug Sex bekommen. |
![]() | 06. Februar 2012 Respekt!!!!!!! Auch wenn ich nun im "Alter" gelernt habe das wirklich erfüllender Sex nur mit einem Partner stattfinden kann den man auch wirklich liebt muss ich gestehen das ich eine solche "Durststrecke" bei mir wohl eher zwischendurch unterbrochen werden würde weil ich dann irgendeiner Versuchung die sich mir bieten könnte ( hoffentlich) erliegen würde!! Aber hier gilt der betreffenden Dame mein vollster Respekt für soviel Geradlinigkeit!! Und für durchaus möglich halte ich das ohnehin!! In der Hoffnung das sich diese Frage niemals für mich stellen wird!! Noch einen schönen Abend! |
![]() | 06. Februar 2012 Ich hatte auch schon längere Perioden der "Abstinenz", teilweise gewollt, teilweise ungewollt. Und ich denke mir, dass jeder in der Lage ist, diesen Trieb zu kontrollieren und zu beherrschen! Je weniger Sex frau hat, desto weniger vermisst frau den Sex - manchmal, nicht immer. Kommt auf die Lebensumstände an. |
![]() | 06. Februar 2012 2000 Tage ohne ist in so mancher aufrechterhaltener Ehe der Normalfall. Ich kenne allein 2 Paare, die seit Jahren wie Bruder und Schwester zusammenleben, und (zumindest die Frauen) das nicht außerehelich kompensieren. Das war zwar nie ein geplanter 2000-Tage-Marathon, übertrifft den aber sogar noch. Erklärung der Enthaltsamen: manchmal fehlt der Sex, aber die Sorgen neben dem fehlenden Sex sind einfach größer. Ungeachtet jder Bewertung, rein technisch ist es also machbar. Schade eigentlich... LG Pesha |
![]() | 06. Februar 2012 Also ich habe auch einige Jahre ohne Sex sehr gut gelebt. Ich wollte nicht mit meinem damaligen Partner und trennte mich irgendwann, bzw. lebte in Trennung. Habe in der Zeit keinen richtigen Sex mit einem anderen Mann gehabt. Irgendwann hatte ich Telefonsex mit meinem jetzigen Mann gehabt Die Zeitspanne ohne Sex habe ich nicht gezählt, aber es waren auch etliche Jahre. Ich konnte den Sex davor bei meinem Ex und mir in 4 Jahren an einer Hand abzählen und diese wenigen Male war es auch noch einseitig von ihm aus und von mir noch nicht mal gewollt. Das erste Mal richtiger Sex mit meinem Mann war nach dieser langen Zeit ohne echt der Wahnsinn!!! Also gehen tut das schon. Freiwillig kann ich mir so eine Enthaltsamkeit nur vorstellen, wenn es davor sehr unschön war. Ich habe wie gesagt auch lange keine Lust gehabt, weil es mit meinem Ex schlimm war. |
![]() | 06. Februar 2012 Ich kann da (leider) auch mitreden...Mein Partner hat unverständlicherweise auch seit über 5 Jahren kein Interesse mehr an mir. Und ich bin definitiv auch durchaus attraktiv. Im letzten Sommer habe ich mich dann entschlossen, dass ich auf Sex nicht mehr verzichten will und habe eine Affäre begonnen und ich kann heute nicht mehr verstehen, wie ich so lange auf Sex verzichten konnte und würde das auch nie mehr. Lg, Peaches |
![]() | 06. Februar 2012 Nein Ich würde es nicht schaffen. Aber nicht, weil ich so eine ausgeprägte Libido habe (habe ich nämlich nur phasenweise), sondern weil es mir unheimlich wäre, so lange abstinent zu leben. Es ist doch auch Ausdruck meiner Weiblichkeit Sex zu haben. Wann fühle ich mich denn weiblicher, fraulicher als beim Sex mit einem Mann? Ich brauche Sex nicht zwangsläufig für mein Selbstwertgefühl, aber doch für die Erhaltung meiner weiblichen Identität. Einst hatte ich eine Affäre mit einem verheirateten Mann (der allerdings schon in Trennung lebte!) und er sagte nach dem ersten Sex: "Das war der erste Sex seit 8 Jahren." Die Frau hatte wohl gänzlich ihre Libido verloren. Ich finde: Solange man sich "gut" damit fühlt, abstinent zu leben, man einfach keine Libido hat oder man sich bewusst dafür entscheidet abstinent leben zu wollen da derzeit keine liebevolle Beziehung besteht, ist es völlig in Ordnung. |
