![]() | 05. Februar 2012 Ruhe überm Haus Der Mond wirft ein so braunes Licht auf’s weiße Tuch am dunklen Grund. Es deckt die ganze Erde nicht und doch – es zeichnet den Verbund von allem was uns ausmacht ab. Die Nacht ist sternenklar und nah, sie hüllt dich in dein Schicksal ein das dich noch nie so zweifelnd sah – und du genießt ihn noch, den Schein, dann stürzt du dich mit ihm hinab. Hinab in Umbruch und in Scherben, es glitzert alles schon im Schnee! Die Lebenslust an dem Verderben, in das du blickst, tut nicht mehr weh – sie höhlt dich nur bedenklich aus. So geh denn und vergiss zu eilen, es kommt ja alles auf dich zu… Du brauchst dich auch nicht anzuseilen, denn dieser Sturz erfolgt im Nu – und dann liegt Ruhe über’m Haus! (c) Sur_real |
