![]() | 08. Februar 2012 Ich habe sehr viel Zeit damit verbracht das theoretisch zu betrachten und habe so auch sehr viele unterschiedliche Menschen kennengelernt. Theorie und die Praxis (die gelebte Realität) sind 2 völlig verschiedene Paar Schuhe. Das soll kein Angriff sein, sich Gedanken machen ist nie verkehrt. Doch vorher zusehen, wie eine evtl. SM oder D/s Beziehung mal aussehen wird, schafft niemand. Auch bestimmt ein Grund, warum manche vermuten so eine Beziehung nicht führen zu wollen oder zu können. |
![]() | 08. Februar 2012 @ Domina_Viola damit sind wir wieder beim Thema, es kann sein das du als switcher (der Gedanke kam mir auch schon weiter oben) nie so devot sein kannst das du den Typ auf den die Fragestellung abzielte nachvollziehen kannst. ich denke nicht das ich ein echter switcher bin, es beruhigt sich auch immer mehr. ich steh noch am Anfang mit meinem Dom aber nach 3 Monaten, schalte ich nicht mehr und der Rest wird denke ich im Laufe der zeit auch aufhören. Mein Dom denkt das dauert sicher noch 1-2 Jahre Weil du trotzdem noch den Anspruch hast "wenn du ganz viel von dir gibst, möchtest du zu mindestens "etwas" zurückbekommen". dadrüber habe ich jetzt lang nachgedacht und frage mich ob es überhaupt jemanden gibt der nicht etwas zurückbekommen möchte? Egal ob Mann oder Frau, jeder devote sucht doch irgend etwas, selbst in der Selbstaufgabe sucht man Geborgenheit oder Gedankenlosigkeit und auch dann wenn es einem Geborgenheit gibt, geschlagen zu werden, erhofft man sich in einer D/S Beziehung genau das. Bekommt man das über einen zulangen Zeitraum nicht geht man. Oder anderes Beispiel, mein Dom macht gern solche Scherze wie mich früh um 6 per SMS zu wecken und dann steht da sowas wie: Sklavin ich habe dir eine Wohnung da und dort gesucht. Morgen ziehst du um. Sind ja nur 100 km bis zu mir. Ich tick natürlich total aus und er antwortet mir dann, so nach dem Motto, ja warum du bist meine Sklavin und wenn dein Herr das so will dann hast du das zu machen, schau mal in deinen Vertrag! Solche Gespräche gehen dann den ganzen Tag, bis ich schon richtig am Rad drehe, weil ich dann vergesse, wie er in real ist und mich natürlich nicht weit von sich weg schicken würde, aber irgendwann schreibt er mir dann sowas wie: Ja so lieb ich meine Sklavin, liegt auf der Nase, weil sie ein paar Kilometer von mir entfernt ist. Du bist als Sklavin geworden um in meiner Nähe zu sein? Wie war das mit Selbstaufgabe und du machst was ich sage ohne dadrüber nachzudenken? Somit muss ich dann wieder zugeben, das ich wieder nachgedacht habe und er lacht sich tot weil ich mich wieder sinnlos in etwas reingesteigert habe. Aber egal ob Mann oder Frau, gibt es den überhaupt dieses 100% den in dem Moment wo man das macht um bei jemanden zu sein, hat sich das doch eigentlich schon erledigt. Oder richtet sich dieses 100% nicht nach dem was der Dom die Dome wollen? so und zur eigentlichen Threadfrage, ich glaube, das Männer sogar viel eher oder sagen wir lieber noch mehr Subs oder Sklaven sein können, als Frauen, weil ich habe noch nie gehört das eine Frau Geldsklavin sein möchte, wo man ja nur den Gedanken an die Herrin hat und da eigentlich echt nichts weiter kommt. (vielleicht irre ich mich und es gibt auch Frauen die Geldsklavinnen sein wollen) |
![]() | 08. Februar 2012 ja, diese völlige Hingabe ist recht selten und ich glaube auch darauf bezog sie die Anfangsfrage. klar ist es eine Befriedigung für den sub wenn die Herrin glücklich ist und wäre sie es auf dauer nicht, würde die Beziehung wohl auch nicht halten. aber ein Beispiel: Bestand die gesamte Freizeit des subs in modellbau, sammeln, autorennen, motoradfahren, was weiss ich. denke ich kann nur jemand der annähernd zu 100 Prozent devot ist darauf für den Rest seines Lebens verzichten und zusätzlich Befriedigung verspüren. Die meissten würden irgendwann der Herrin etwas besonderes zukommen lassen und ERWARTEN das Top dann auch mal "Gnade" zeigt. @all: nur ein bespiel |
![]() | 08. Februar 2012 aber ein Beispiel: Bestand die gesamte Freizeit des subs in modellbau, sammeln, autorennen, motoradfahren, was weiss ich. denke ich kann nur jemand der annähernd zu 100 Prozent devot ist darauf für den Rest seines Lebens verzichten und zusätzlich Befriedigung verspüren. Die meissten würden irgendwann der Herrin etwas besonderes zukommen lassen und ERWARTEN das Top dann auch mal "Gnade" zeigt. also mich macht es ja auch glücklich wenn ich weiß das meinem Dom etwas gefällt. Aber ich muss es hören das es ihm gefällt, oder an seinen Augen sehen, dann gibt es mir etwas. und bei deinem Bespiel fängt denke ich mal das Zwischenspiel zwischen Domina und Sub oder Dom und Sklavin an: Ich als Herrin würde da gleich mal nein sagen und meinem Sklaven erklären, das ich es so WILL und es mich eben so glücklich macht. Und ich würde das dann schon sehr genießen. Als Sklavin würde ich dann, das haben was ich brauche, ich würde weiter rum leiden, wieder gehört haben das ich etwas mache was meinem Herrn gefällt, also das für mich rausziehen was ich brauche. Und meinen Dom mal wieder sehr geil finden weil er knallhart geblieben ist. |
![]() | 08. Februar 2012 ja, diese völlige Hingabe ist recht selten und ich glaube auch darauf bezog sie die Anfangsfrage. Bestand die gesamte Freizeit des subs in modellbau, sammeln, autorennen, motoradfahren, was weiss ich. Ist es ein Hobby aus Leidenschaft, wäre es gut das beide dieses Hobby lieben und gemeinsam erleben. War es ein Hobby aus einer Langeweile heraus, kann er darauf verzichten, da es keine Langeweile mehr gibt. |
![]() | 09. Februar 2012 @ Ahja u. Baerli Da habt Ihr sicher Recht. Bisher konnte ich das nur leider nicht praktisch ausleben und so macht man eben seine eigenen Beobachtungen die nunmal nur theoretisch sind. Was aber auch ein wichtiger Punkt ist, sind die angesprochenen Dinge von den Leuten hier die sich schon in solch einer Beziehung befinden. Das hat mich schon sehr nachdenklich gestimmt. Wahrscheinlich muss ich meine Aussage, dass ich zu 100% unterwürfig bin revidieren. Z.B. die Geschichte die Titania über das Spielchen ihres Doms beschrieb, der ihr ne SMS mit einer Wohnunhsanzeige schrieb. Oder die sog. Geldsklaven. Das ist für mich ein NoGo. Also kann ich daraus schlußfolgern, dass ich nicht für alles bereit bin und somit würde ich der Domina wiedersprechen, was natürlich ein Stückweit meine eigene Dominanz in den Vordergrund stellt. Einfach ausgedrückt: ich bin nicht bereit meiner Partnerin mein komplettes Leben, und damit auch meine Selbstbestimmung, unterzuordnen. Allerdings weis ich nicht inwieweit mein Fetisch da eine Rolle spielt. Kann gut sein, das sich meine Unterwürfigkeit nur aufs Bett beschränkt. Das glaube ich zwar nicht aber es spricht einiges dafür. Zumindest bin ich bereit die Sache anzugehen und bin somit erst einmal für vieles offen. Ein Beispiel: in meinem Beruf muss ich mich jeden Tag behaupten, dass geht gar nicht anders, auch wenn ich es lieber anders hätte. Wenn ich dann nach Hause komme und immer noch agro drauf bin, läge es an meiner Partnerin mir diese Flausen auszutreiben. Da ich wahrscheinlich das beruflich erlebte mitbringen würde. Auch habe ich mir andere Vorstellungen zu der sub./dom. Geschichte gemacht als das hier kunt getan wird. Das wiederum kann aber auch gut an meinem Fetisch liegen, der, denke ich, doch in eine andere Richtung geht als das Beschriebene hier. Wobei wir dann allerdings wieder bei der angesprochenen Fixierung wären. Unterm Strich kann man sagen, dass es auf beide ankommt. Ich kenn auch ein Domina/Sub. Pärchen wo es ganz harmonisch zugeht. Da ist dann wiederum auch Liebe im Spiel. Das finde ich ganz gut. LG Robby |
![]() | 09. Februar 2012 @Robby Mit "nein, es ist nicht kompliziert" meinte ich nicht, dass es einfach sei. Sondern hauptsächlich, dass man die ganze Geschichte nicht künstlich komplizieren soll, indem man immer nach links und rechts schaut ob da nicht allenfalls jemand anderer Meinung ist. Auch habe ich mir andere Vorstellungen zu der sub./dom. Geschichte gemacht als das hier kunt getan wird. Was du hier liest sind persönliche Vorlieben/Einschätzungen/Vorstellungen. Die können so verschieden sein von deinen wie nur möglich. Das heisst noch längst nicht, dass deine Vorstellung falsch ist. Es ist sicher nicht immer simpel, sich klar zu werden über die eigenen Gefühle und Vorlieben und Interessen, aber wenn man 'stark' genug ist, sich in diesem Prozess nicht von anderen Meinungen beirren zu lassen, dann wird es deutlich einfacher. Weil, es gibt kein Richtig oder Falsch. Ein ganz anderes Thema ist dann, ob man jemanden findet, der zu einem passt. Das Zauberwort hier wäre dann wohl "Kompromiss". |
![]() | 09. Februar 2012 @ painispleasure Danke, da hast du recht. Das mit dem kompliziert sein ist rührt auch eigentlich nur von meiner Seite aus. Das ist ein hausgemachtes Problem. Da mir die Erfahrung fehlt, verunsichern mich natürlich viele Dinge. Dinge, wo ich mir vielleicht, wenn ich es ausprobieren könnte, gar keine Gedanken zu machen würde. So wie es jetzt ist habe ich allerdings zu viel Zeit darüber nachzudenken. Das merke ich gerade jetzt bei diesem Thema ganz besonders. Das mit richtig und falsch ist natürlich logisch, trotzdem ist die Verunsicherung da, wenn ich merke, dass meine Vorstellung so gut wie gar nicht mit den Erfahrenen unter uns konform ist. Auch dann mach ich mir so meine Gedanken. Das kann sich sofort alles in Wohlgefallen auflösen, wenn die Richtige mich findet. Oder umgekehrt. Bis dahin sind Selbstzweifel leider an der Tagesordnung. Aber aufgeben gilt nicht. Höchstens Wunden lecken wenn es wieder mal fehlheschlagen ist LG Robby |
![]() | 09. Februar 2012 Hallo ich denke schon aber nicht jeder mann kann sein "altes/bisheriges" Leben ganz aufgeben um seiner Herrin voll und ganz zur Verfügung zu stehen! In meinem Fall z.B. ist es so das ich schon gerne Sklave/sub sein möchte aber ich eben INteressen habe auf die ich deshalb nicht verzichten möchte! Das ich mit TeilJobs Geld verdiene wo ich auch schonmal mit nacktem Oberkörper zu sehen bin und deshalb dieser nicht immer gestriemt sein kann. ES geht wenn die Herrin es akzeptiert und duldet das ihr Sklave/sub eben nicht nur Sklave und sub ist sondern eben auch ein "normales" Leben hat! UNd wenn ein Sklave/sub z.B. wie ich auf dem Land lebt dann kann es halt sein das die reifen Äpfel und anderes dem dienen der Herrin vorgehen da man eben ernten muss wenn die Natur es zulässt. denke am besten geht so eine Sklaven/sub Sache in einer beziehung die nicht nur aus SM besteht! Grüßle |
![]() | 09. Februar 2012 @ Rotbart Hallo Rotbart, gut gesprochen. Das sehe ich auch so. Nur glaube ich, dass die hier die 100 prozentige Unterwürfigkeit meinen. Zumindest scheint es sowas zu geben. Wäre für mich aber auch nichts. Dann lieber Zuckerbrot und Peitsche, wie man so schön sagt. |
![]() | 09. Februar 2012 Oder anderes Beispiel, mein Dom macht gern solche Scherze wie mich früh um 6 per SMS zu wecken und dann steht da sowas wie: Sklavin ich habe dir eine Wohnung da und dort gesucht. Morgen ziehst du um. Sind ja nur 100 km bis zu mir. Ich tick natürlich total aus und er antwortet mir dann, so nach dem Motto, ja warum du bist meine Sklavin und wenn dein Herr das so will dann hast du das zu machen, schau mal in deinen Vertrag! Solche Gespräche gehen dann den ganzen Tag, bis ich schon richtig am Rad drehe, weil ich dann vergesse, wie er in real ist und mich natürlich nicht weit von sich weg schicken würde, aber irgendwann schreibt er mir dann sowas wie: Ja so lieb ich meine Sklavin, liegt auf der Nase, weil sie ein paar Kilometer von mir entfernt ist. Du bist als Sklavin geworden um in meiner Nähe zu sein? Wie war das mit Selbstaufgabe und du machst was ich sage ohne dadrüber nachzudenken? Somit muss ich dann wieder zugeben, das ich wieder nachgedacht habe und er lacht sich tot weil ich mich wieder sinnlos in etwas reingesteigert habe. Nach diesem beispiel versteh ich mittlerweile was dunkle Seiten meinte.... Kirk ende |
![]() | 09. Februar 2012 Tja so geht das halt, wenn sklavin das Kleingedruckte im Vertrag nicht liest. Und nachher wird dann gejammert und gezetert. |
![]() | 09. Februar 2012 Nach der Nummer würde ich lachen und den vertrag zerreißen ..... zugegeben ich würde Veträge gar nicht eingehen....der Sinn hat sich mir noch nie erschlossen Kirk ende |
![]() | 09. Februar 2012 Wahrscheinlich muss ich meine Aussage, dass ich zu 100% unterwürfig bin revidieren. Z.B. die Geschichte die Titania über das Spielchen ihres Doms beschrieb, der ihr ne SMS mit einer Wohnunhsanzeige schrieb. Oder die sog. Geldsklaven. Das ist für mich ein NoGo. du hast da was falsch verstanden, mein Dom macht Spielchen, aber er meint das nicht ernst, er hat uns gerade eine Wohnung gekauft, also mit einem Bereich für mich, wenn ich mal ein paar Tage bei ihm bin und wir auch mal Abstand zu einander brauchen, da ich und auch er, nur weil wir uns die kurze Zeit gut verstehen sicher nicht gleich kopflos zusammenziehen. Aus dem Alter sind wir draussen |
![]() | 09. Februar 2012 Tja so geht das halt, wenn sklavin das Kleingedruckte im Vertrag nicht liest. Und nachher wird dann gejammert und gezetert. das wollte er mir damit klar machen. damit ich nie wieder einfach so solch einen Vertrag unterschreibe. Ich kenne ihn drei Jahre und ich kenne auch seine frühere Sklavin mit der er 5 Jahre zusammen war, die ist in einem Stück und hat ihr Gehirn noch da wo es hingehört. Ich habe dieses Beispiel nur geschrieben, um darzustellen was den eigentlich mit 100% gemeint ist oder gemeint sein könnte u.a. |
