Der helle Schein

01. Februar 2012
Der helle Schein

Stimmungsvolles Durcheinander,
Ungewissheit, schlaffe Ohren!
Lebensfluß – wie ein Mäander,
Tränen tropfen in Amphoren.

Ungeküsste Augenblicke
Streifen dein Bewußtsein – oh!
Fällst du nun in alle Stricke,
überall und anderswo?

Horch, die Stimmen rebellieren…
aus dem vagen Schattenreich
dringt es wie verdammte Viren –
du bist wieder mal zu weich.

Du erwartest reichlich Gnade:
Daß man dich galant verschont.
Träum dich nur an die Gestade,
di nur Freundlichkeit bewohnt…

Morgen wirst du’s besser wissen
und dabei ein and’rer sein,
and’re Augenblicke küssen –
dann stehst du im hellen Schein!

(c) Sur-Real

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