![]() | 31. Januar 2012 Wildes Fleisch bei Piercings Huhu, ich habe mir vor etwa 5 Wochen ein Bauchnabelpiercing stechen lassen. Nach und nach hat sich am oberen Ausgang des Stichkanals Wildes Fleisch gebildet. Ich wir damit auch bei meiner Piercerin, da ich erst dachte, es hätte sich vll. Entzündet, da es extrem rot und dick war. Sie meinte, dass sich (weil das ganze "übereifrig" heilt) wildes Fleisch gebildet hat und hat mir Silicea D12 und Bierhefetabletten aufgeschrieben. Das war vor ca. 2 Wochen. Was das Thema angeht, Vertraue ich ihr auch voll und ganz, da ich weiß, dass sie 'ne Menge Erfahrung hat. Weg ist das wilde Fleisch leider immer noch nicht (okay, ich habe es auch erst ne Woche geschafft, die Tabletten regelmäßig zu nehmen). Geht das Wilde Fleisch überhaupt irgendwann komplett weg, oder bleibt das so? Wie sind da eure Erfahrungen? Was habt ihr gemacht? Ich hatte bis vor ca. einem Jahr schon ein Bauchnabelpiercing (etwa 5 Jahre) und musste dieses aber leider rausnehmen, da es sonst rausgewachsen wäre. Damit hätte ich aber nie Probleme. Die Piercerin hatte allerdings schon etwas Schwierigkeiten beim nachstechen, wegen dem vernarbten Gewebe. Lg Das Biest |
![]() | 31. Januar 2012 Silicea D12 ist stark verdünnte Erde. Das wird bestimmt helfen! |
![]() | 31. Januar 2012 Hautärzte sind für Wildfleisch am Piercing nicht unbedingt (oder genaugenommen nur sehr selten) geeignete Ansprechpartner.... Erfahrungsgemäß geht es zwar langsam, aber recht zuverlässig wieder weg wenn man es so behandelt. Erde ist nicht gleich Kieselerde. |
![]() | 01. Februar 2012 Ja, vermutlich heilt es von alleine wieder ab. Die Placebos kann sie sich aber auch einfach schenken |
![]() | 01. Februar 2012 Zum einen Jay unterschätzt Du die Wirkweise von Placebos, zum anderen sind das keine... und ich brauche jetzt keine Abhandlung über Wirkstoffnachweise in Medikamenten, ich bin da durchaus vom analytischen Fach. Wer allerdings Kieselerde und Erde gleichsetzt, ist das eher nicht... noxx |
![]() | 01. Februar 2012 Mein Kommentar bezog sich auf die Darreichungsform der Erde und ihre Verdünnung. Das Kieselerde und normale Erde nicht identisch sind ist mir ansonsten schon sehr bewusst |
![]() | 01. Februar 2012 Wildfleisch muß nicht abheilen sondern sich zurückbilden. Das tut es ohne Behandlung nur sehr selten. |
![]() | 01. Februar 2012 H2O2 auch als Wasserstoffperoxyd bekannt kann nicht nur Haare bleichen. Ich hab das mehrmals täglich mit Wattebausch oder Pipette tropfenweise aufgetragen und dann war das Thema nach 4 bis 5 Wochen gegessen. Vorher tat sich monatelang gar nichts. Den Tip bekam ich von einer Krankenschwester, die das aus der Versorgung von PEG-Sonden kennt. |
![]() | 02. Februar 2012 Das Problem hab ich auch Ich habe einen BW-Piercing und auch da bildet sich "wildes Fleisch". Welche Tipps der Behanldung habt ihr? Wasserstoffperoxid? Wo bekommt man das und wie sieht die Behandlung genau aus? Gibts andere Tipps? Danke! |
![]() | 02. Februar 2012 Grundätzlich sollte bei Wildfleischbildung erstmal nach einer eventuellen Ursache gesucht werden und nicht einfach drauf nur los behandelt werden!!! Es kann sehr einfache Ursachen haben - so wie eine kleine Macke im Schmuck - dann hilft behandeln ohne Schmucktausch gar nichts.... Daher sollte man auf jeden Fall damit zum Piercer gehen. |
![]() | 02. Februar 2012 Mein BWP Das ist mein BWP. Es ist mein erstes Piercing (ich habe es seit einem Jahr) und als ich es vor Kurzem mal rausgenommen habe, war ich erstaunt, wie stark gebogen es war. Ich möchte mir nun ein anderes kaufen und meine Frage ist, we ich genau suchen muss, damit das neue Piercing auch passt. Es handelt sich um die Bananen-Form, aber wie finde ich die richtige "Biegung" und "Länge" und den richtigen "Durchmesser"? Da gibts ja sicher Unterschiede. Danke für alle Tipps, fit |
![]() | 02. Februar 2012 Beim Ausmessen hilft eine Schieblehre ungemein Allerdings gehört eigentlich in eine Brustwarze etwas gerades und keine Banane - evtl ist da auch die Ursache deiner Probleme zu suchen... Dummerweise ist es nicht immer ganz einfach von krumm auf gerade umzustellen, manchmal muß man den Stab und damit auch den Stichkanal langsam und schrittweise geradebiegen... |
![]() | 02. Februar 2012 H2O2 bekommt man in der Apotheke, rezeptfrei. Es wirkt stark oxidierend und zersetzt Eiweiß. Auch gut um alte Blutkrusten zu entfernen (oder Blutflecken in Textilien). Entweder mit einem Mulltupfer auftragen oder mit der Pipette auftropfen. Das schäumt dann erstmal, brennt aber normalerweise nicht. In Augen oder auf Schleimhäuten hat es nix verloren! |
![]() | 03. Februar 2012 Wildes Fleisch [Grundätzlich sollte bei Wildfleischbildung erstmal nach einer eventuellen Ursache gesucht werden ) Wildes Fleisch ist eine übermassige Granulation (Gewebebildung) in einem Wundgebiet. Die Ursache ist in diesem Fall ist die Wunde , das Piercing und event. Reibung (z.B. Hosenbund). Die einfachste Lösung ist das Piercing zu entfernen und gegebenenfalls wenn die Wunde abgeheilt ist, ein neues zu machen. Oder aber eine intensive Pflege des Piercing. Zuerst reinigen mit H2O2 (da es sich bei H2O2 um eine ätzende Flüssigkeit handelt, sollte die Konzentration nicht über 3% sein) und gründlichen Entfernung aller Verkrustungen. Danach Pflege mit einer Panthenol Lösung (gibt es in der Apotheke) und mit einem Pflaster abdecken, um eine weitere Irritation zu vermeiden. Das sollte mindestens 2 mal tgl. gemacht werden. |
![]() | 03. Februar 2012 Wildes Fleisch ist eine übermassige Granulation (Gewebebildung) in einem Wundgebiet. Korrekt.Die Ursache ist in diesem Fall ist die Wunde , das Piercing und event. Reibung (z.B. Hosenbund). So einfach ist es natürlich nicht, sonst würde ja jedes Piercing und jede Wunde Wildfleisch bilden. Und die meisten Piercings kommen niemals an einen Hosenbund, können aber dennoch Wildfleisch bilden. Es gibt eine Veranlagung, die es auslösen kann, es gibt Macken im Schmuck die es auslösen, es gibt falsche Pflege als Ursache oder auch unpassenden oder ungeeigneten Schmuck bzw ungeeignetes Schmuckmaterial.Die einfachste Lösung ist das Piercing zu entfernen und gegebenenfalls wenn die Wunde abgeheilt ist, ein neues zu machen. Das mag ja einfach erscheinen, ist aber normalerweise völliger Unsinn - wenn man neu sticht wird, ohne die Ursachen abzustellen, wird dasselbe ja wieder passieren - nur schneller weil die Basis noch da ist. Daher ist es immer besser, den Wildwuchs zu behandeln und das Piercing zu erhalten. Zudem vernarbt ein Stichkanal, den man mehrmals durchsticht, meistens mehr - das mehrfache Stechen fördert also die Wildfleischbildung und ist daher nicht zu empfehlen. Solche Vorschläge kommen meist von Ärzten und anderen Piercinglaien die es halt nicht besser wissen...Oder aber eine intensive Pflege des Piercing. Zuerst reinigen mit H2O2 (da es sich bei H2O2 um eine ätzende Flüssigkeit handelt, sollte die Konzentration nicht über 3% sein) und gründlichen Entfernung aller Verkrustungen. Ein Piercing kann man ausgezeichnet mit Wasser und ggfs etwas Seife reinigen - Wasserstoffperoxid ist nicht sinnvoll um ein Piercing zu reinigen!!!H2O2 ist KEINE PFLEGE!!! H2O2 kann gezielt gegen Wildfleisch eingesetzt werden - weil es das anätzt - aber es ist KEIN PFLEGEMITTEL! Danach Pflege mit einer Panthenol Lösung (gibt es in der Apotheke) und mit einem Pflaster abdecken, um eine weitere Irritation zu vermeiden. Das sollte mindestens 2 mal tgl. gemacht werden. Pflaster sollten nicht regelmäßig auf ein Piericng geklebt werden - das ist nicht sinnvoll. Panthenol Lösung kann hilfreich sein - desinfiziert nur leider nicht...Wirklich wichtig bei Wildfleischbildung ist es, zuallererst den Schmuck auf Qualität, Passform, Material und intakte Oberfläche zu kontrollieren und ggfs auszutauschen. Dann die Art und Durchführung der Pflege zu kontrollieren und ggfs umzustellen. Und dann erst kommt die gezielte Behandlung noch dazu. |
