![]() | 05. Februar 2012 Hatter hatter hatter darauf könnt ihr euch verlassen |
![]() | 06. Februar 2012 gestern abend war ich essen,und nach dem dem essen hatte ich mir ein espresso bestellt und dazu wollte ich gemütlich eine zigarette rauchen,das hieß also ab in den mantel und raus gehts.... ich stand am tisch und da lief hinter mir ein mann vorbei der wohl gesehen hat das mein langer mantel halb auf dem boden rumhing und so merkte ich nur wie jemand mir in den mantel holf und ich fand es sehr aufmerksam und er hatte auch keine erwartungen,ich hab mich mit einem lächeln bedankt und da kamm ein lächeln zurück und das wars dann auch schon...also nicht aufdringlich,nur eine freundliche geste über die ich mich sehr gefreut habe und sowas ist doch vollkommen inordnung..... |
![]() | 06. Februar 2012 Sowas sind wunderbare Momente der sozialen Miteinanders, völlig unabhängig von irgendwelchen Unterstellungen und Absichten, einfach schön! |
![]() | 18. Februar 2012 Ohhhhhhh jaaaaaaaaa,das kenn ich auch... Lass das,ich kann das allein!!!!! Die Frau von heute... Habe ich auch schon mehrfach erlebt,dass ein Mann mir "nur helfen" wollte und ich schon fast zickig gesagt habe: Ich kann das selber!!! Dabei weiss ich eigentlich schon,es war doch nur gut gemeint... Gestern z.B.mein bester Freund und ich: Ich:"Geh bitte mal eben rüber in den Supermarkt und kauf nochmal ne Dose von diesem Cafe Latte,warte,ich geb Dir Geld...." Er kommt wenig später zurück,gibt mir mein Geld wieder und sagt: "Lass,ich hab das schon bezahlt..." Das hat mich schon wieder so richtig Dabei war's doch nur nett gemeint... Lg,Jessie_James |
![]() | 18. Februar 2012 Ich kenne das! Speziell bei unklaren Situationen, wo dann blitzschnell in meinem Kopf vorgeht "sagt er das jetzt, weil er denkt, er muss? Oder will er mir wirklich eine Freude machen?" Ich halte inzwischen den Nein-Impuls meist ganz gut unterdrückt. Und ich merke, wenn ich mich beim in-den-Mantel-helfen umdreh und ihn anstrahl, während ich mich bedanke.... da kommt ein Strahlen zurück und der Mann fühlt sich gut. Außergewöhnlich höflich und so. Und ich fühl mich auch gut. Beschützt irgendwie. Was ich noch immer oft falsch mache ist, dass ich mich halt zu schnell auf meinen Mantel stürze und er dann so hinterherhasten muss, falls er mir helfen mag. Naja, das wird schon noch. Ich bin solche Höflichkeiten eben auch nicht wirklich gewohnt. Das ist eine Sache und da geht das Annehmen schon gut. Unangenehmer finde ich die klassische Bezahl Situation. Wenns klar ist, wer eingeladen hat oder so, dann ist das ok für mich. Aber ich mag Situationen gar nicht, wo ich nicht weiss, ob ich mit einem "nah getrennt", sobald der Kellner fragt, nicht eher vor den Kopf stosse. Sozusagen bewusst Distanz schaffe. Oder ob er vielleicht sowieso lieber getrennte Rechnung möchte, warum auch immer. Meist halt ich mich etwas zurück, greife schon nach meiner Geldbörse, aber steck sie auch ohne Gegenwehr weg, wenn er gemeinsam bezahlen möchte. Wenn die Geldfrage vorher geklärt ist, finde ich es aber in jedem Fall besser. Aber generell genieße ich es, diese Hilfe anzunehmen. Ein bißchen umworben zu werden und eine gute Portion Höflichkeit ist doch nett. Die gibt es sowieso schon viel zu wenig. Es funktioniert übrigens andersrum auch ganz gut. Da muss frau sich zwar konzentrieren, aber versuch mal, bei der Tür bewusst hinten zu bleiben, damit er sie öffnen muss für dich. Oder so herumzutrödeln, dass er dir in den Mantel helfen "muss". Und dann aufrichtig bedanken. Es fühlen sich wirklich beide gut dabei. |
![]() | 18. Februar 2012 Meist halt ich mich etwas zurück, greife schon nach meiner Geldbörse, aber steck sie auch ohne Gegenwehr weg, wenn er gemeinsam bezahlen möchte. Wenn die Geldfrage vorher geklärt ist, finde ich es aber in jedem Fall besser. Und was spricht dagegen, ihn mal einzuladen? |
![]() | 18. Februar 2012 Mach ich auch, klar! Aber das kläre ich meist vorher, also wenn ich sag, komm gehn wir was trinken, ich lade dich ein oder so. |
![]() | 18. Februar 2012 Echt? Hmmm, finde ich etwas merkwürdig - wenn´s vorher nicht abgeklärt war, quasi entweder sich einladen zu lassen oder lediglich für sich selbst zu zahlen. |
![]() | 18. Februar 2012 "geben ist seliger denn nehmen" pflegte meine Oma immer zu sagen. Es macht einfach Spaß, seine Liebsten zu verwöhnen und in den kleinen und großen Alltagssituationen zu unterstützen. Das heisst doch nicht, dass man dadurch unterstellt, jmd. anders könnte in der Situation nicht allein klarkommen. Hinter dem Helfen-wollen steckt also auch ein bisschen Egoismus, meint er von den Nachteulen |
![]() | 18. Februar 2012 Gutes Stichwort mit dem Egoismus. |
![]() | 18. Februar 2012 Egoismus....?? Lucytime@, ist das Egoismus oder nur die "Erziehung" alter Schule ohne Hintergedanken im negativen Sinne? |
![]() | 18. Februar 2012 Ich lern grad so zu sein Ich war immer schon sehr eigenständig aber dieses letzte bisschen "das kann ich alleine" brauche ich noch. Für mich selber. LG |
![]() | 18. Februar 2012 ich habe jetzt schon ganz viel gelernt aber etwas will ich mir auch bewahren. |
![]() | 19. Februar 2012 Wenn ich mit meinem Partner essen war und ich bezahlt hab, hab ich ihm meine Geldbörse gegeben, damit er das tun kann... nur eben mit meinem Geld. Ich weiss nicht, ich finde das richtiger so. Ja, nenns altmodisch. Aber ich mag das gern! |
![]() | 19. Februar 2012 16 Seiten Diskussion über das Thema "Wie gestalte ich menschliches Miteinander so kompliziert und verkopft wie möglich"... Scheisse, ich halte nicht nur Frauen jeglichen Alters, sondern sogar Männern die Tür auf. Regelmäßig. Im Alltag. Ohne dass es mein Job wäre. Ohne weitere Hintergedanken. Dabei bin ich nicht schwul. Noch nicht mal bi. Vielleicht nur ein bisschen pervers, weil ich Dinge einfach so aus Höflichkeit tue ohne groß darüber nachzudenken, wie mein Gegenüber sie eventuell (mißverständlich) auffassen könnte. |
