![]() | 30. Januar 2012 Woher kommt die Lust auf Sex? Hallo liebe Sex-Freunde, klar, wir haben Spaß und Lust am Sex und genießen das Gefühl dabei einfach. Aber woher kommt diese Lust eigentlich? Diese Frage haben wir einem Sexualwissenschaftler gestellt. Seine Ausführungen zu den evolutionsbiologlischen Ursprüngen unserer Lust könnt ihr im Beitrag Dem Spaß am Sex auf der Spur nachlesen. Dabei spielen u.a. Trieb und genetischer Drang nach Fortpflanzung eine wichtige Rolle. Und auch das Gefühl der Verliebheit benutzt die Natur anscheinend nur, um die Chance auf Sex und Fortpflanzung zu erhöhen und damit unsere Art zu sichern. Viel Spaß beim Lesen... Miss Mood |
![]() | 30. Januar 2012 nüchtern betrachtet würde ich es auch nur der fortpflanzung in die schuhe schieben |
![]() | 30. Januar 2012 ah wie schön, dass meine in zum Tema passenden anderen Treats, getroffenen Außsagen "wir Menschen sind eigentlich auch nur Tire" in diesem Artikel einmal wissenschaftlich belegt wurde. Für mich belegt dieser Artikel auch, dass die sexuelle dauerhafte Bindung an einen Sexualpartner zum großem Teil nur etwas ist das uns durch die Normen der Gesellschaft und Kirchen über die Jahrhunderte eingeprägt wurde und somit für viele zu einer "so sollte es sein" Sache geworden ist. Was jetzt keine Wertung sein soll ob das eine oder das andere jetzt besser oder schlechter für den einzelnen ist. Wenn ich also den Artikel richtig verstehe ist die Lust auf Sex rein aus dem Sinne der Fordpflanzung und je nach Hormonhaushalt bei dem / der einem oder anderem stärker oder schwächer ausgeprägt. Was für mich auch wieder erklärt warum die einen sex nur mit dem einem Partner/in haben und teilweise auch mit weniger Sex gut leben können und andere eben wechselnde Sexualpartner und ein höheres Maß an sexueller Aktivität haben möchten. |
![]() | 30. Januar 2012 Ich empfinde es mehr als fragwürdig, zu einem Thema, das eindeutig sozialwissenschaftlich relevant ist, rein soziobiologisch (somit klar evolutionsbiologisch) zu argumentieren. Beim Lesen habe ich Dawking "Das egoistische Gen" bereits in der angeführte Literaturliste erahnt und gefunden. Eine Darstellung der konträren Theorien wäre mehr als wünschenswert (allein schon um dem Vorwurf der einseitigen Darstellung zu entgehen; ist doch jede_r Wissenschaftler_in zugleich Kind ihrer_seiner Zeit und Kind ihrer_seiner Ideologie(n)). Auch die (u.a. in der Sozialanthropologie) laute Kritik an Dawkins Darstellungen sollte erwähnt sein (zB. Bauer: "Das kooperative Gen", dessen Werk darstellt, wie die Gene ihren Teil zur gesamtmenschlichen Entwicklung beitragen, nicht aber als Determinanten zu werten sind). Lust ist immer Empfinden und das ist ein Bereich der mit naturwissenschaftlichen (Er)kenntnissen und Argumentationen nur unzureichend erklärbar ist. Auch ist den soziokulturellen Einflüssen mit der abschließende Erwähnung, dass "kulturelle und gesellschaftliche Faktoren eine große Bedeutung für Bewertung der besprochenen Erscheinungen besitzen" nur minder Rechnung getragen.Mir ist bewusst, dass es illusorisch wäre, eine ganzheitliche Darstellung des Themas zu fordern, jedoch appelliere ich an eine kritischere Darstellung, wenn anzunehmen ist, dass die Adressaten diesen Artikel größtenteils ohne wissenschaftlichen Background lesen. |
![]() | 30. Januar 2012 Ich komme mal ganz gut klar ohne Sex, deswegen würde ich icht behaupten, eine Sonderstellung auf der Erde einnehmen zu wollen. Nichts desto trotz finde ich, dass der Mensch sich in der Sexualität schon vom Tier unterscheidet, weil er so handeln kann, wie er gerade möchte durch seine Entscheidungsfreiheit und Sex nicht allein wegen seiner Triebe ausführt. Außerdem entwickeln doch viele Frauen oftmals eine emotionale Abhänigkeit und Gefühle wie Liebe nach dem Geschlechtsverkehrs für ihren Sexualpartner, ob sie wollen oder nicht. Dafür ist ein Bindungshormon zuständig, welches nach dem/beim geschlechtlichen Akt bei der Frau entsteht, denn der Mann könnte ein potentieller Vater für Nachkommen sein. |
![]() | 30. Januar 2012 Mir ist bewusst, dass es illusorisch wäre, eine ganzheitliche Darstellung des Themas zu fordern, jedoch appelliere ich an eine kritischere Darstellung, wenn anzunehmen ist, dass die Adressaten diesen Artikel größtenteils ohne wissenschaftlichen Background lesen. Oje, jetzt wird schon Populärwissenschaft mit Soziobiologie (auch so ein populär wissenschaftlicher Nonsensbegriff) oder gar Sozialwissenschaft (wie wäre es mit dem Begriff Verhaltenwissenschaft Wie auch immer beleuchtet...es bleibt ein populäres Thema |
![]() | 30. Januar 2012 Ganz ohne wissenschaftlichen Background. Wenn die Fortpflanzung der Grund für ein starkes Lustempfinden ist, wieso haben dann Frauen, die mehrheitlich mit gut über 30 dieses Kapitel meist schon lange abgeschlossen haben, wesentlich mehr Lust, wie Frauen in jungen Jahren ? |
![]() | 30. Januar 2012 @Sinaming wie du selber sagst entsteht das Gefühl der Verliebtheit durch ein Hormon und Hormone werden schon immer und auch bei Tieren beim Sex ausgeschüttet. Auch wenn viele Leute glauben, dass ein Tier seine Entscheidungen nicht bewusst trifft und seine "Triebe" nicht unter Kontrolle hat stimmt auch das nicht. z.b. ein Löwenmännchen welches nicht Pascha eines Rudels ist hat genauso den Trieb der Arterhaltung wie der Löwenpascha. Er wird seinem "Trieb" aber nur dann nachgeben wenn der Pascha a von ihm unterworfen wurde oder b der pascha nicht mitbekommt das gerade eine seiner Löwinnen "fremdgeht". Da auch der Löwe ohne Rudel weiß wenn mich der Pascha erwischt gibts eine auf den Deckel. Ähnliches gilt bei fast allen Tieren in fast allen Situationen. Da könnt ich hier jetzt noch Seitenweise andere Beispiele auch abseitz der Fordpflanzung machen. Jedetlich der Mensch glaubt, dass nur die wenigsten Tiere ein Bewustsein für ihre Handlungen haben. Was aber wohl viel eher daran liegt das wir als Menschen nicht nachvollziehen / verstehen können warum ein Tier sich verhält wie es sich verhält und die Mehrheit der Menschen der Meinung sind wir währen was anderes / besseres als ein Tier @en Deckel evtl. liegt die höhere sexuelle Aktivität einer Frau in höherem alter an 2 Gründen. 1. Mit steigendem alter und nach einer evtl. Geburt verändert sich der Hormonhaushalt einer Frau doch sehr. 2. vielleicht liegts aber auch daran das Frau und auch Mann sich mit steigendem alter freier von den Vorgaben der Gesellschaft und den anerzogenen Moralvorstellungen verhalten. Was in 18 J erziehung einem eingebläut wurde legt man mit der Volljährigkeit nicht von jetzt auf gleich ab. Dabei wird doch den meisten Frauen / Mädchen erzählt "habt ihr viele Sexpartner seit ihr Schlampen/Nutten" und den Männern / jungs viel eher "viele Frauen zeigt das ihr ein Toller Mann seit". |
![]() | 30. Januar 2012 @Blindtiger84 Monogamie ist auch in der Tierwelt vorzufinden. Sie kann durchaus auf natürliche Weise entstehen, ohne die Kirche dafür zu bemühen. Raben, Schwäne, Biber, Rotfüchse, Gänse und Elefanten sind Tiere, die in monogamen Beziehungen leben. Aber auch Primaten wie Krallenaffen und Gibbons bevorzugen die Monogamie. Beim Menschen ist das Thema umstritten. Es wird jedoch in der Wissenschaft vermutet, dass ein Hang zur serieller Monogamie biologisch im Menschen angelegt ist. Ein permanenter Hang zur Polygamie macht beim Menschen auch Fortpflanzungstechnisch keinen Sinn. Das Sexualität bei Primaten (inklusive Menschen) nicht nur der Fortpflanzung dient, sondern auch auch stark ins Sozialverhalten einfließt ist längst wissenschaftlich unbestritten. |
![]() | 30. Januar 2012 ad JensPDM Mir zu unterstellen, ich würde alle Leser als "Blöd" bezeichnen, ist schlichtweg falsch. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass es wünschenswert wäre, einen breiteren Blick auf die Veröffentlichungen zu werfen, (u.a. eben auch, weil die Leser, die sich nicht im wissenschaftl. Kontext mit der Thematik beschäftigen, wahrscheinlich nicht die konträren und evt. widerlegenden Bearbeitungen dazu kennen).Ich gebe dir Recht, dass es sich um ein populäres Thema handelt, deshalb aber die wiss. Beschäftigungen damit abschätzig als reine Populärwissenschaft abzutun ist vielleicht etwas vorschnell. |
![]() | 30. Januar 2012 Na ja, es ist so eine Sache mit der Lust und Sex. Denn wenn man es nur auf die Fortpflanzung schieben würde, warum gibt es dann kaum Lebenwesen, die wie wir aus reinem Spaß an der Freude Sex haben? So weit ich weiß, sind das nur noch Affen und Delfine. Und es gibt ausser uns nur noch eine Schimpansenart, die Oralsex praktiziert. Da muss es ja bei diesen "Auserwählten" noch einiges mehr geben. Gut, beim Orgasmus werden Glückshormone ausgeschüttet, aber ist das schon alles? Da fehlt uns eigentlich noch ein Philosoph, der hier mit diskutiert! |
![]() | 30. Januar 2012 @Romantic_Touch aber auch die von dir genannten Tierarten suchen sich, wenn der favorisierte Partner während der Parungszeit nicht erreichbar ist einen anderen sexualpartner. Aber deine Argomentation dazu, dass "monogamie" in gewissen Maßen ebenso in den Genen steckt wie der Fordpflanzungstrieb ist gut und dieses wird leider auch nicht mit in dem Artikel erwähnt was auch wieder die Aussagen von "Begotten" bekräftigt, dass vielen ein ausreichendes Hintergrundwissen fehlt und ein solcher Artikel immer etwas "Einseitig" ist. Aber gerade für das "fehlende Wissen" (wo ich mich garnicht von ausschließen möchte) sind ja diskusionen da um Temen mit unterschiedlichen Sichtweisen, Kenntnissen, Erfahrungen, Meinungen u.ä. zu beleuchten. |
![]() | 30. Januar 2012 Ich kann euch nur empfehlen „Liebe ein unordentliches Gefühl“ von Richard David Precht zu lesen! Alle Thesen werden behandelt, wobei die Tierreich Theorien wohl eher mit einer Priese Ironie belächelt werden... ...fehlt da irgendwie auf der Liste! |
![]() | 30. Januar 2012 Mhmm... Da wir ja in der heutigen zeit nicht mal mehr zur Familienplanung auf den Akt angewiesen sind und wir doch sowieso freidenkende und selbstbestimmte Menschen sind kann ich mit der ganzen Evolutions-Theorie nicht wirklich viel anfangen... Was ist so schlimm an der einfachsten Erklärung: Es macht Spaß und befriedigt! Sexuelle Lust ist schließlich nicht zwangsläufig zielorientiert. |
![]() | 30. Januar 2012 Manchmal ist es eben die reine Neugier und der Wunsch nach Wissen. Es würde ja keiner plötzlich aufhören mit Sex, nur weil ein Wissenschaftler irgendetwas komisch anmutendes herausfindet. Wir sind eben auch Wesen, die stets das Unerklärbare erklärt haben möchten, das finde ich selbst als bekennender Neugieriger auch nicht weiter schlimm. Chris |
